OK, dann nimm anstatt geeicht, gegenkontrolliert.
Jedenfalls müssen alle Messgeräte bei ein und demselben Prüfmuster (das es ja nicht gibt!) das gleiche Ergebins anzeigen.
Es reicht doch, wenn ein zu prüfendes Wettkampfteil bei allen Messgeräten das gleiche anzeigt und wer sagt, dass es diese nicht tun, die Hersteller vor einigen Jahren?
Das Thema Elektronische Stände ist weitaus komplexer als du denkst und zudem noch viel ungenauer, glaube mir. Du musst dich mal mit den Entwicklern solcher Systeme unterhalten und nicht mit den Vertrieblern.
Das musst Du mir nicht sagen, ich habe es ja genauso angezweifelt. Für mich zählt beim Munitionstest auf Elektronik eigentlich auch nur ein Grund dafür...weil´s der Kunde will. Der Staat wollte damals bei den Abgaswerten auch bestimmte Werte haben, hat er von den Autoherstellern auch bekommen 
Das Regeln für alle gleich sind ist ja richtig und muss auch so sein, nur werden sie von den Regelhütern falsch umgesetzt, das ist doch das große Problem.
Ich kann doch nicht einem Schützen die Jacke messen und sagen alles Top und wenn der bei 35° und durchgeschitzt vom Stand kommt mit einer anderen Vorrichtung nachmessen und sagen das passt nicht mehr.
Warum nicht? Der Deutsche versteht Autodeutsch am Besten: Ein Reifen, der im Sommer den Regeln entspricht muss dieses im Winter auch nicht automatisch tun. Das kann sich sogar innerhalb von kurzer Zeit am selben Ort ändern.
Die Vorkontrolle sagt ja nur, dass es zum Zeitpunkt X passte und wenn der Hersteller solch Material verbaut hat, was sich unter Wettkampfbedingungen verschlechtert. Es wird keiner bei der nicht bestandenen Nachkontrolle anzweifeln, dass es vorher gepasst hat. Wenn nach einem Formel 1 Rennen durch das Rennen selbst die Maße des Unterbodens nicht mehr passen, dann meckert der Fahrer auch nicht "Das hat vorher aber gestimmt". Die wissen, dass sich währen das Wettkampfes die Maße ändern. Der Schütze weiß es auch, der Hersteller weiß es auch, schiebt es den Regelhütern in die Schuhe, die sicher dann und wann auch nicht für die Schützen arbeiten aber die generellen Hausaufgaben sehe ich hier nicht bei den Regelhütern 
Der Hersteller weiß das eventuell ja auch, aber was soll der z.B. machen wenn der Prüftisch zu klein ist und die Jacke seitlich runterhängt?
Ist das der Hersteller Schuld oder der Prüfer?
Wie die Vorgaben für den Prüftisch aussehen weiß ich tatsächlich nicht, aber der Hersteller der es mir sagte wird es wissen oder weiß wo es steht.
(ehrlich gesagt habe ich es auf die Schnelle weder bei der ISSF noch in der DSB Sportordnung gefunden)
Mag durchaus vorgekommen sein, wurden wir bei einer Schulung auch drauf hingewiesen, dass dieses nicht passieren darf. War es denn dieses Jahr so? In dem Zeitraum von "Vor Jahren sagte mir mal ein Hersteller auf der DM" bis heute hat sich viel getan, auch für den Schützen. Aber ist der Ruf erst einmal ruiniert...
Beim Herstellern von Schießklamotten gilt übrigens das gleiche wie bei den elektronischen Schießständern oder den meisten Verkaufsprodukten generell:
Du musst dich mal mit den Entwicklern solcher Systeme unterhalten und nicht mit den Vertrieblern.
Aber egal, meinetwegen soll jeder den Schuldigen dort suchen wo es für ihn am einfachsten ist 