Zu Beitrag # 37
ich bin überzeugt, dass der Verfasser der ewig gestrige ist.
Wer meint, wege 1-2 Tage nicht erhaltenen Sonderurlaub seine Arbeitsstelle zu kündigen, hat sich geistig eh von seinem Arbeitgeber verabschiedet. Da würde ich sagen: „Reisende soll man nicht aufhalten...."
Man sieht es jeden Tag in den Nachrichten, Überzeugung macht das Leben für viele nicht lebenswerter.
Warst Du in den letzten Jahren überhaupt mal aktiv auf dem Arbeitsmarkt unterwegs, mit Wechselgedanken oder nur um seinen Wert genauer auszuloten? Dann würdest Du nicht nur aus Überzeugung schreiben 
Die Pflege ist da momentan ganz obenauf, als Mitarbeiter in der Pflege, gerade bei Zeitarbeitsfirmen, kannst Du vieles fordern und bekommst auch einiges davon geliefert.
Es geht mir auch speziell nicht um die 1-2 Tage Sonderurlaub, es geht um verhandelbare Benefits. Es gab bereits Tarifabschlüsse bei denen statt Erhöhung des Entgeldes die Anzahl der Urlaubstage erhöht wurden. Ich hab auch schon in einer Firma gearbeitet, da hatten Kollegen, die mich eingearbeitet haben, 22 Tage Jahresurlaub und ich hab 29 Tage bekommen, einem anderen Kollegen wurde vom AG in seine private Altersvorsorge eingezahlt "Weil ich es so gefortdert hatte". Selbst im öffentlichen Dienst kann man vor Unterschrift vieles fordern, einiges wird auch umgesetzt.
Bei der letzten Umfrage der Gewerkschaft nach Zielen für die nächste Tarifrunde, waren auch bei niedrigen Gehaltsgruppen die Gehaltserhöhung nicht das Ziel mit der höchsten Priorität bei den Antworten und dieses Personal findet Jobs woanders.