Was ich mich immer wieder frage ist, warum tun sich so viele damit schwer, bei solchen eher "speziellen" zielgerichteten Fragestellungen, sich einfach an den Serviceanbieter zu wenden, um letztlich die gesuchte Info aus erster Hand zu bekommen.
Mir isses am Ende egal ob jemand auf die Nase fällt mit so einem Thema, oder nicht, nur nachvollziehen kann ich das weiß Gott nicht und das Risiko eingehen wollte ich auch nicht. Besonders nicht mit DHL, die in Punkto Service seit Corona nicht wirklich geglänzt haben.
Viel zu oft werden Pakete einfach vor die Tür gestellt. Klingeln und weggehen, dass ist der Alltag. Ob jemand zu Hause ist, spielt keine Rolle.
Personenüberprüfungen werden oftmals nicht durchgeführt. Pakete werden in Mülltonnen abgelegt, beim Nachbarn vor die Tür oder auf die Terrasse gelegt.
Am Ende soll es jeder handhaben wie er/sie es will, nur wenn es um Waffen geht, und eine Luftdruckwaffe ist nun mal eine Schusswaffe, gehe ich lieber auf Nummer sicher.
Die DHL schreibt auch in ihrem Hilfebereich:
Zitat
Die AGB der DHL schließen Güter aus, deren Transport gegen ein gesetzliches oder behördliches Verbot verstoßen.
Waffen können national transportiert werden - wenn der Absender durch geeignete Maßnahmen einen waffengesetzkonformen Transport sicherstellt. Der internationale Versand von derartigen Gütern ist jedoch laut AGB ausgeschlossen.
In der Verantwortung / Gewährleistung des Absenders liegen
- Auswahl eines geeigneten Produktes
- Einhaltung waffenrechtlicher Vorschriften
Ob einzelne Produkte von DHL ausreichend sind, ist jeweils durch den Absender mit der zuständigen Waffenbehörde zu klären.
Damit wälzen sie die Verantwortung auf den Kunden ab und stellen klar, der Kunde muss sicherstellen, dass er das auch versenden darf.
Es gab vor einigen Jahren eine Änderung in Sachen Waffenversand. Inwieweit hier auch freie Waffen betroffen sind/waren, weiß ich nicht. Grundtenor war aber, dass der Versand von Waffen mit DHL, DPD, GLS und Co. nur gewerblich erlaubt ist. So am Beispiel von Krümelgirl.
Lupi nach Suhl zu einem Büchser oder Hersteller zur Reparatur geschickt. Empfänger ist somit gewerblich und damit legitimiert.
Ein Verkauf an eine Privatperson z.B. via egun oder vergleichbaren Plattformen, durch eine Privatperson, ist nicht gewerblich und somit auch der Versand nicht.
Mir persönlich wäre es die paar Taler nicht wert, hier ins Klo zu greifen. aber am Ende muss jeder selber wissen, wie er das macht.
Nunja, wenn dir meine Erfahrung vom Frühjahr reicht?
Da hatte ich meine LuPi zum Service nach Suhl geschickt......... Mit DHL.