Beiträge von Grumpy

    Was mich interessieren würde ist, wie viel % der Mitglieder sind denn Kaderschützen und erhalten die entsprechende Förderung des Verbandes auf Bundesligaebene, wie auch Olympia und Weltklasse und wie viele sind im einfachen Breitensport unterweg?

    Aus meiner Sicht, ist der Leistungssport gut und wichtig, steht außer Frage, zieht aber in meinen Augen kaum bis keine Neumitglieder in die Vereine. Dazu gibt es viel zu wenig PR in unserem Sport.

    Bei uns im BDMP ist die Anzahl Kaderschützen eher gering und im BDS vermutlich ebenfalls.

    Wenn also der eigentliche Hochleistungssportbereich nicht dafür sorgt, dass neue Mitglieder kommen, sollte der Fokus des Verbandes dann nicht eher auf dem Breitensport gelegt werden, wie dieser interessanter gestaltet werden kann, moderner gestaltet werden kann, umfangreicher gestaltet werden kann?

    Auch das ist ein Thema der DNA.

    Grumpy, welche DNA-Veränderung des DSB wäre denn für Dich zielführend für einen "modernen Verband"?

    Weniger auf Tradition und Brauchtumkonzentrieren oder das Thema an sich auslagern in eine eigene Sparte.

    Die Vereine müssen aus ihrem Abseits herauskommen (Das ist ein DNA Problem).

    Alle Vereine, egal wie sie selber demSport nachgehen, müssen verstehen, dass wir nur als Ganzes eine Überlebenschance haben.

    Dieses ständige Schlechtreden der anderen Verbände, das nicht Akzeptieren der anderen Verbände muss aufhören. Dies bezieht aber für alle Vereine und Verbände. Diese ständigen Grabenkämpfe nerven.

    Die Landesverbände sollten alle gleich agieren. Liste B, Bedürfnisse, etc. Bundesweit einheitlich.

    Kommunikation gemeinsam mit den anderen Verbänden angehen. Bei Themen die alle betreffen, gemeinsam und konzertiert kommunizieren.

    Anerkennung der Qualifikationen anderer Verbände. Sollte auch für alle anderen Verbände gelten.

    Anerkennung moderner Disziplinen, bundesweit und ohne wenn und aber.

    Usw., usf

    In wiefern wurden/werden hier abseits der Landesverbände denn die Mitglieder an sich eingebunden?

    In wiefern wurden/werden hier abseits der Landesverbände die Vereine eingebunden?

    Eines der Übel sind die Landesverbände und ihre LV Leitung und dies bezieht sich nicht alleine auf den DSB, sondern alle Verbände in unserem Sport.

    Das fängt bei unterschiedlichen Prozessen zwischen den Landesverbänden an und geht weiter zu überzogenen Vorgaben, bis hin zu Gängelei, der Verbände und Vereine zu ihren Mitgliedern.

    Ist der DSB ernsthaft daran interessiert moderner zu werden, dann müssen sie anfangen ihre DNA zu verändern. Da dies aber kaum ein Verband machen wird, oder auch nur in Erwägung ziehen wird, ist das Projekt in meinen Augen zum scheitern verurteilt.

    Bei anderen Sportarten würde man sich freuen dass die eigene Sportart dort vertreten ist, der Schütze sieht nur Probleme.

    Naja, die Grünen und die SPD wettern ja konstant gegen den legalen Waffenbesitz. Die letzten Verschärfungen sind unter Schwarz/Roter Regierung gekommen.

    Die Skepsis eines solchen parlamentarischen Gremiums ist also schon berechtigt, insbesondere die neutrale Sichtweise auf das Thema an sich.

    Die Formulierung auf Tradition und so, deutet deutlich auf eine eher einseitige Betrachtung, die klar in Richtung DSB zielt. Die anderen Verbände scheinen hier keine Berücksichtigung zu finden.
    Die FDP, ob die da drin sind, oder nicht, ist unerheblich, da die eh ihr Fähnchen in die Richtung ausrichten, die ihnen gerade opportun erscheint.

    Das die AfD scheinbar nicht mit drin ist, ist auch verständlich, immerhin haben sich alle Parteien geschlossen gegen die AfD ausgesprochen. Gleiches trifft aktuell auch auf die Linke.

    Die Grünen haben bereits mit ihren Diskussionsrunden gezeigt wie sie zu dem Thema stehen. Die deren Sichtweise ist nicht gut für uns. SPD und CDU/CSU gleiches.

    Ob wir uns also freuen sollten, dass wir so ein parlamentarisches Interesse bekommen, wage ich zu bezweifeln.

    Civey hin und Civey her…..irrelevant in meinen Augen.

    Das Problem ist eher, irgendeine Gruppe veranlaßt eine Umfrage.

    Es werden meist < 10.000 Bürger befragt. Meist liegen die Zahlen bei um die 3000 bis 5000 Befragten.

    Die Medien greifen diese Umfragen dann auf, aber nur wenn das Ergebnis der Umfrage in die Denkweise der Medienanstalt fällt, und sie berichten dann, dass die Mehrheit der Bürger entsprechend abgestimmt haben.

    Durch diese eher manipulative Berichterstattung einer meist fragwürdigen Umfrage, wird die Meinung der Bürger in eine Richtung bewegt…nach dem Motto:

    Wenn die Mehrheit das so sieht, stimme ich auch dafür.

    Im Sauerland schon.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Aus Sicht der Politik, nicht aus Sicht der Schützen.....

    Wenn es nach diversen politischen Parteien geht, nur noch Licht, Blasrohr, etc.

    Die Grünen werden schon mit Frau Mihalic und dem Emmerich oder wie der heißt schon dafür sorgen, dass die Gespräche in deren richtige Richtung verlaufen.

    Das Problem ist, Report Mainz versucht ein Problem aus. Etwas zu konstruieren, das kein Problem darstellt.

    Wie Jörg es in seinem gestrigen Video sagte, seine Kunden sind gesetzestreu und alle werden auf die gesetzes Lage zu dem Umbau hingewiesen.

    Leider ist es so, dass besonders die öffentlich rechtlichen, die scheinbar das rote und grüne Parteibuch bevorzugen, seit Wochen und Monaten versuchen gegen legale Waffenbesitzer Stimmung zu machen.

    Im Moment geht es um Druckluftwaffe, die mit einfachen Handgriffen mehr Energie haben können.

    Was sie nicht erwähnen ist, in nahezu jedes Luftgewehr das mit Federdruck Arbeitet, also jeder Knicker, Seitenspanner, Unterhebelspanner und jedes Matchluftgewehr wie sie zu Hauff in Schützenvereinen noch heute verwendet werden, durch den Einsatz einer Exportfeder die 7,5 Joule deutlich überschritten werden können. Der Umbau erfordert hier auch keine wirklichen Fachkenntnisse.

    Interessiert hat das aber bislang keinen wirklich, weil es keiner macht.

    Jörg spielt natürlich mit den Ängsten, auch wenn er etwas anderes sagt, damit er Geschäft macht. Die Report Mainz sendung hat einen deutlichen Zulauf auf seinen YT Kanal und seinen Shop von GoGun gebracht.

    Nun ist es auch so, wenn es zu einem Blackout kommen sollte und dieser länger anhalten würde, ist es nicht auszuschließen, dass es ggf. Zu erhöhten Kriminellen Aktivitäten kommt. Ist es da verwunderlich, wenn die Bürger sich etwas zum Selbstschutz beschaffen? Immerhin, und auch das hat Jörg gesagt, spielen die öffentlich rechtlichen wie auch die Regierung mit den Ängsten der Bürger und das seit Monaten und Jahren.

    Ich glaube, Herr Sprave hat nach diesem Beitrag eine stark erhöhte Nachfrage und einige neue Kanalabonnenten.

    Jörg Sprave verdient damit mitunter auch seinen Lebensunterhalt, also hat er auch ein berechtigtes Interesse die Dinger zu verkaufen.

    Er verhält sich auch nicht rechtswidrig, so langer er auch beim Verkauf auf die rechtliche Situation der Exportfeder aufmerksam macht.

    In anderen Ländern ist das alles kein Problem. Da wird mit Druckluftwaffen auch gejagd. Es gibt sogar eine LG Longrange Disziplin, im EU Ausland.

    Es ist nur Deutschland, die da ein Problem sehen, wenn ein Bürger ein Luftgewehr mit mehr als 7,5 Joule in besitz hat.

    Wilhelm

    Beschafft doch erst einmal die offizielle, bei Gericht liegende und damit einzig gültige Satzung und schaut was da drin steht.

    Liegt die offizielle Satzung nicht vor, aus der die satzungsmäßige Vorgehensweise hervorgeht, kann die ao MV nicht stattfinden, da die Satzung eine maßgebliche Grundlage darstellt, wie vorzugehen ist.

    Alles andere ist anfechtbar und vor Gericht nicht haltbar, wenn es soweit kommen sollte.

    Auch die Liquidation kann dadurch in Frage gestellt werden.

    Wenn Ihr euch unsicher seid, nicht mutmaßen und selber das Gesetz interpretieren, sondern einen Fachanwalt hinzuziehen, der die Liquidation begleitet

    Satzungsänderungen erfordern der Zustimmung der Mitgliederversammlung. Das Gericht prüft auch den inhaltlichen Teil und die rechtliche Konformität.

    Wir hatten bei der Vereinsgründung damals diverse Punkte, die das zuständige Amtsgericht bemängelt hatte und die Eintragung wurde verweigert, bis diese Mängel beseitigt wurden.

    Wenn der Verein ein e.V. ist, dann muss die gültige Satzung auch beim Gericht liegen. Ansonsten könnte der Vorstand in einer VS Sitzung einfach Änderungen in der Satzung vornehmen, ohne dass die Mitglieder hier zugestimmt haben.

    Die Mitglieder wären gut damit beraten, beim Amtsgericht/Registergericht die dort gültige Version der Satzung anzufordern und danach wird gehandelt. Alles andere wird anfechtbar und angreifbar sein

    Nun solange unsere Mitglieder solche Probleme haben: Verzögerung WBK durch Behörde, was bedeutet dies für 2 Waffen pro 6 Monate sollte der Gegenwert einer Schachtel Munition doch nicht gegen den Verein sprechen.

    Leider eben doch.

    Das ist letztlich kein ureigenes Problem der Schützenvereine, sondern im Vereinswesen grundsätzlich.

    Bei uns ist es halt so, Schießen ist Freizeit, Arbeitseinsatz ist Arbeit und so denken halt viele. Für meine Freizeit gebe ich gerne Geld aus, für die Arbeit nicht, dafür entrichte ich letztlich auch meinen Mitgliedsbeitrag.

    Das ist die Denkweise vieler.

    Und zu dem anderen Thema (2/6er regel)

    Es gibt ein WaffG und das zeigt uns den Spielraum auf.

    2/6er Regel bedeutet nun mal 2 Waffen je Halbjahr. Die Behörde kann im Zuge des Ermessensspielraumes den Erwerb weiterer Waffen zustimmen, wenn entsprechende Gründe vorliegen.

    Fertig……….verstehe die seitenlange Diskussion daher nicht wirklich.

    Was ja vollkommen in Ordnung ist; das Problem ist nur, dass Einsatz im Verein und für den Verein nicht mehr als "Freizeit" gesehen / empfunden wird, wie früher vielfach, sondern eher als Fron.

    Das wiederum mag (nicht allein, aber unter anderem) an dem gänzlich verkorksten "Ehrenamts"begriff liegen.

    Carcano

    Das ist in meinen Augen eines der Kernprobleme des Ehrenamts in der heutigen Zeit, was auch mit der heutigen Generation zu tun hat.

    Nicht in allen Vereinen aber in vielen krankt es sehr an der Konsummentalität. Ich bezahle für etwas, also will ich es haben und alles andere interessiert mich nicht. Ihr bekommt Kohle von mir, also haltet die Anlage in Schuss, baut sie aus und geht mir nicht auf den Keks……..ich habe genug Stress in der Uni, auf der Arbeit und wenn ich noch mehr Zeiot hier verbringe, macht mir mein Partner die Hölle heiß.

    Das Ende vom Lied ist dann, es muss für teuer Geld ein Hausmeister eingekauft werden, der sich um all das kümmert, was sonst von den Mitgliedern erledigt wurde, Rasenmähen, Blumenbete pflegen, Reparaturen an den Zuganlagen, tauschen der Filtereinsätze für die Absaugung, Kugelfang aussieben, usw. usf.

    Wie gesagt, es gibt Vereine/Regione da sind diese Probleme nicht so groß und es gibt Vereine wo das teils zum massiven Problem wird.

    Ja, das Thema Bogenschießen, betrifft mich auch, ist während Corona regelrecht geboomt, insbesondere das 3D Bogenschießen.

    War heute erst wieder eine Runde im örtlichen Parcours unterwegs.

    Wenn ein Verein (Schützenverein) die nötigen Flächen im Bestand hat kann man wunderbar auch einen einfachen Bogenstand errichten und damit Mitglieder gewinnen. Der Invest ist meist recht überschaubar.

    Aber die Freiwlligen Feuerwehren haben in vielen Orten ebenfalls mit Nachwuchs zu kämpfen.

    Das auch. Auch wenn viele Mitglieder inaktiv sind, so hat der Verein ja eine gesunde Mitgliederbasis zahlender? Mitglieder.

    Einen Finanzierungaufwand nicht zuzustimmen ist eine Sache. Aber wie ich es verstanden habe, wurde ja ein neues Vereinshaus errichtet, als Ersatz für den Bretterverschlag. Also scheinen die Mitglieder den Verein noch nicht wirklich aufgegeben zu haben.