Beiträge von Grumpy

    Naja, eine andere Reaktion habe ich vom DSB auch nicht erwartet.

    Schützenverein haben ihren Ursprung in der Bürgerwehr, das scheint der DSB zu vergessen oder vergessen zu wollen.

    In anderen Ländern, direkte Nachbarländer, gewähren ihren Bürgern das.

    Ich finde es auch sehr interessant, dass aus der Forderung Bürger als „Reservepolizisten“ einzusetzen direkt auf Gewalt zu schließen und b) nicht in Betracht zu ziehen, dass auch viele Mitglieder des DSB auch zeitgleich Reservisten der Bundeswehr sind.

    Richtig ist, wir bekennen uns alle zum Grundgesetz der Bundesrepublick Deutschland und eines der Grundgesetze ist die „Unversehrtheit des Lebens“.

    Durch eine Ablehnung, meine Meinung, spricht der DSB seinen Mitgliedern dieses Grundrecht ab, denn jeder von uns, der legal Waffen besitzt, darf sie z.B. auf dem eigenen befriedeten Besitztum zum Selbstschutz und dem Schutz von anderen verwenden (natürlich unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Mittel).

    Ich möchte aber auch klarstellen, bevor es da wieder zu Irritationen kommt, ich bin kein Verfechter oder sonderlicher Freund des Thema Selbstschutz mit Schusswaffen. Ich bin aber auch kein Freund davon, wenn ein Verband die Meinung vertritt, wie der DSB.

    Sportlich sehe ich es so wie BBF3, Sportlich kann man auch günstigere Munition schießen.

    Jagdlich würde ich allein aus der Waidgerechtigkeit schon keine Abstriche machen, eine Papierscheibe juckt es nicht wenn man was nicht passt, aber ein Lebewesen.... ?(

    Jain. Es kommt beim sportlichen auf die Disziplin und Entfernung an.Ist Dir das Ergebnis und der Streukreis egal, dann stimme ich Dir zu, dass Du problemlos mit günstiger Munition schießen kannst.

    Hast Du aber einen gewissen Anspruch, dann kostet die Sportmunition schon etwas mehr

    Moin zusammen, kurze Frage weil ich da aus dem WaffG etc. nicht ganz schlau werden und auch die Vereinskollegen da geteilter Meinung sind.

    Im Herbst fange ich mit dem Jagdschein an und habe als Linksschütze das Problem, dass der Kreisjagdverband nur Rechtsgeschäftete Langwaffen hat (Nein, die sind so geformt dass ich nicht einfach links anlegen kann).

    Da ich ja in der glücklichen Lage einer gelben WBK bin, kann ich doch eigentlich einfach eine passende Büchse in .223, .308, 30-06 oder whatever regulär kaufen, oder?

    Im Schützenverein können wir das zwar nicht schießen, aber das ist doch eigentlich der "Luxus" den wir Sportschützen uns gönnen können, oder?

    Gelbe WBK heißt ja nur, ich muss damit irgendwo nach Sportordnung schießen können?!

    Das ist korrekt, es muss lediglich irgendein Verband eine passende Disziplin für die Büchse/Waffe anbieten.

    Auch wenn Du in Deinem Verein damit nicht Schießen kannst, so kannst Du durchaus als Gast in einen anderen Verein gehen und die Waffe dort schießen, oder in ein Schießkino (kostet zwar mehr, dafür kannst Du jagdlich schießen).

    Vorteil bei einem Schießkino wäre, dass Du mit Cineshot Munition schießen kannst, die meist etwas günstiger in der Anschaffung ist.

    Das Thema des Kalibers, naja, in .308 Win bekommst Du Munition in vielen unterschiedlichen Preisstaffelungen.

    Wenn Du die Büchse vordergründig auf 50m bis 100m schießen wirst (ist die übliche Distanz in den Vereinen), kommst Du meist mit günstiger Munition zurecht, wie GGG o.ä.

    Leckst Du aber Blut und möchtest auch 200m oder 300m schießen, solltest Du bessere und für die Büchse passende Munitionssorten nehmen. Die kosten durchaus mehr und können bei 20 Schuss Schachteln durchaus bei ca. € 35,- anfangen. Aktuell schieße ich aus meiner Sabatti die Hornady BTHP 148gn (glaube ich, rote 50er Packung). Dakostet die 50er Packung um die € 53,- +/-.

    Ich habe noch eine 20er Schachtel Fiocci Perfecta im Schrank liegen. Die kostet € 73,- je Schachtel.

    Bei der Munition muss auch zwischen sportlicher und jagdlicher Munition unterschieden werden. Die ballistischen Werte sind andere, wie auch die Geschosse, der Geschossaufbau und das Material.Jagdliche Munition ist deutlich teurer als sportliche Munition, im Normalfall.

    Wenn Du Trainieren willst, reicht sportliche Munition aus, soll die Büchse aber auch jagdlich verwendet werden, sollte sie mit jagdlicher Munition eingeschossen sein, da sich die Trefferlagen durchaus unterscheiden können.

    Hauptsächlich Pp1, Npa vom Bdmp

    Aber auch einfach mal so ohne Druck.

    Ambitioniert, geht so.

    Ich geh zumindest regelmäßig schießen :D

    beide sind für PP und NPA geeignet.

    Wobei NPA ne Drecksdisziplin ist……..BDMP Insider……

    Ich würde taktisch vorgehen. Um keine Slots zuzumachen die erste Waffe so wählen, dass sie für möglichst wenige Disziplinen geeignet ist.

    z.B. wenn ich es richtig im Kopf habe kann die Shadow 2 natürlich für PP1 verwendet werden, aber auch für PP3, wenn die dünnen Magazinböden verwendet werden.

    Aufgrund einer Regeländerung sind keine der genannten für NPA C geeignet.

    Die Shadow 2 ist auch für EPP geeignet, etc.

    Für die ersten beiden Kurzen ist das zwar erst einmal egal, da keine Wettkämpfe nachgewiesen werden müssen, aber ab der Dritten Kurzen muss auch begründet werden, warum die vorhandenen Waffen nicht für die beantragte Disziplin geeignet ist.

    Das also mit bedenken.

    Also Sportordnung lesen, diese verstehen, Bedürfnis beantragen und dann kaufen.

    Nicht belatschen lassen, sondern die Waffe(n) beantragen und erwerben, die Du haben möchtest.

    Einen Tipp würde ich aber gerne noch geben. Wenn Du bereit bist, das Geld für eine TS auszugeben, schau Dir die ZPW Raptor 9s an

    https://zindel-praezisionswaffen.de/zpw-raptor-9s/

    Hervorragende Waffe auf Basis und mit Griffstück der CZ. Schlitten und Lauf aus eigener Fertigung und alles Hand eingepasst.

    Bequemlichkeit, Herdentrieb, Ignoranz. :/

    Hm, ich würde eher sagen, nur in den USA sieht man wirklich kein Problem, denn dort müsste ohnehin jedes private Unternehmen seine Daten rausrücken, wenn der Staat darum „bittet“, übrigens auch Daten deutscher Staatsbürger.

    Hast du vielleicht ein konkretes Beispiel? Das mag auf den ersten Blick hin und wieder so scheinen, aber die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung sind da oftmals nicht die Datenschutzgesetze, sondern Fachgesetze wie beispielsweise die Meldegesetze oder Steuergesetze.

    Nimm einfach nur die letzten drei Jahre und Corona. Da wurde bereits zigfach auf Datenschutz gepfiffen.

    Eher dass es kaum eine Alternative zu den Produkten von MS gibt, die den Funktionsumfang anbieten, da alle Applikationen miteinander verbunden sind………

    Ihr wisst aber aktuell schon, dass Ihr euch gerade auf „eine Softwarelösung“ negativ einschießt.

    Ich habe MS Teams, Cisco WebEx, google Meet, Zoom US, usw., usf. Genannt, nicht nur eine einzelne.

    MS Teams ist eine von vielen Lösungen, die man verwenden kann, oder es sein lässt, genauso wie WebEx, google Meets, Blue Jeans, Zoom US, oder was auch immer.

    Die Diskussion hier geht um Hybride Versammlungen,die der Gesetzgeber nun per Gesetz zulassen möchte, was eine gute Sache ist.

    Das Thema Datenschutzkonformität ist durch BBF3 nach drei Seiten erwähnt worden und das nur in Bezug zu einer einzigen Softwarelösung, was mich wiederum zu dem Schluß bringt, dass es ihm nicht um die Hybriden Versammlungen geht, sondern einfach nur das Haar in der Suppe zu suchen um zu motzen, in seiner gewohnt unflätigen Art.

    Damit bin ich aus dieser Diskussion raus

    Das ist einfach eine dreiste Lüge.

    https://www.heise.de/news/Datenschu…et-7392338.html

    Naja, das sind nur Auslegungen und sind somit auch nicht rechtssicher in meinen Augen.

    Weißt Du, langsam geht mir Deine Art in Bezug auf Deine Aggressivität tatsächlich auf dem Keks. Insbesondere deswegen, weil ich Dich perönlich ganz anders kennengelernt habe.

    Komisch ist doch, dass weltweit zigtausend Firmen MS Teams und MS365 einsetzen, oder?

    Nur in Deutschland sieht man ein Problem, was in diesem Land nicht wundert, wo die Regierung selber die DSGVO regelmäßig ignoriert und den Datenschutz mit Füßen tritt.

    Es gibt auch Firmen die die Technik vermieten. Ist aber nicht billig.

    Dann lohnt es sich schon eher in einem entsprechend ausgerüsteten Congress Hotel einen Raum mit der Technik anzumieten.

    Es spricht aber keiner von „müssen“.

    In Vereinen wo es z.B.auch unterjährig Spartenversammlungen gibt, Schießleitersitzungen, usw.usf, da „kann“ sich die Anschaffung aber lohnen

    Wieviele (Vorstands)Sitzungen haltet Ihr in euren Vereinen normalerweise ab?

    Wenn das Equipment als sinnvolle Investition bezeichnet wird müsste es ja auch benutzt werden.

    Für eine Vorstandssitzung brauchen wir kein zusätzliches Equipment, nur die Software dafür, also MS Teams.

    Vorstandssitzungen halten wir geregelt einmal im Quartal ab und dann nach Bedarf.

    Technisches Equipment bräuchte es nur, wenn es um hybride Mitgliederversammlungen geht, wo ein Teil in Präsenz und ein Teil dazugeschaltet sind.

    Ich sehe das anders, ist es rechtssicher wenn man Kompromisse bzgl. der Qualität eingegangen ist und nur ein Querkopf nachher behauptet, er hätte ja gar nicht alles mitbekommen?

    Kompromisse sind für mich nicht der Sprung "Angekommen in 2023", außer man betrachtete es realistisch, dass alles momentan oberflächlicher nur die Ansprüche sind "Angekommen in 2023". Wäre mal interessant zu wissen, wer/wie viele letztendlich solch Hybride Veranstaltung durchführt.

    Hier muss ich ausnahmesweise Hansaxel zustimmen.

    Auch bei einer Präsenzveranstaltung kann am Ende jeder wegen Verständkigungsproblemen ein Veto zu was auch immer einlegen. Passiert das aber in der Praxis? Vermutlich eher selten.

    Kompromisse liegen hier viel eher in der Art der technischen Umsetzung.

    Schau mal, wie ich schon mehrfach erwähnt hatte, bietet Microsoft für Gemeinnützigen Vereine zum „0“ Tarif ein MS 365 Paket an, das für bis zu 1000 „Mitarbeiter“ verwendet werden kann.

    Dieses Paket beinhaltet auch MS Teams mit allem was dazu gehört (außer zusätzliche Pakete die weitere Lizenzen erfordern, wie Einwahlrufnummern oder Aufzeichnung).

    Damit kann jeder Verein sich einen Grundstein legen, um für die Zukunft auch Versammlungen und Sitzungen entsprechend hybrid anbieten zu können.

    So etwas ist schon mal der Grundpfeiler, den jeder Verein angehen kann. Vorteil ist auch, collaboratives Arbeiten z.B. im Vorstand an Dokumenten, vernünftige Bereitsstellung von Unterlagen und Dokumenten, im Office 365 Kosmos, etc.

    Damit wäre z.B. Schritt 1 eingeleitet, um z.B. Vorstandssitzungen abzuhalten, als Onlinesitzungen und guter Qualität.

    Schritt 2 wäre dann z.B. eine sukzessive Integration hybrider Veranstaltungen in kleinerem Kreis.

    Wenn wir z.B. Vorstandssitzungen bei uns abhalten, machen wir das online. Meine Frau und ich sitzen meist vor meinem iPad und wählen uns darüber ein. Funktioniert einwandfrei.

    Hier kann und sollte man dann die technischen Anforderungen an eine größere Versammlung Prüfen und Testen. Sagt keiner dass von Null auf Hundert alles sofort da sein muss.

    Wie bereits mehrfach erwähnt wurde, ist es gut und es ist richtig, diese Möglichkeiten gesetzlich möglich zu machen und damit in die Moderne zu kommen.

    Natürlich wird diese Option finanziell und technisch nicht für jeden Verein umsetzbar sein, zumindest nicht für größere Versammlungen, das behauptet auch keiner.

    Aber es stellt eine Option dar, die zumindest geprüft werden kann.

    Mangelnde Meetingkultur :D das sind tägliche konstruktive Arbeitsrunden gewesen, Moderation, Berichte, Einwände aus der Runde, selten auch aus "dem Online", das waren keine gelangweilten Vereinsmitglieder gewesen die aufs Freibier vom Schützenkönig warteten. Viele externen Kollegen haben sich auch nur als stumme Mithörer eingeklinkt um Informationen abzugreifen und das war bis zur großen Lösung halt schwer möglich.

    Von den Räumlichkeiten her ist das akustisch alles besser als die Versammlungsräume, die ich von Vereinsversammlungen kenne und da möchte das Hybridmitglied auch nicht nur die Hälfte verstehen.

    Es ist handelt sich auch um kein Dax-Unternehmen, sondern die Verwaltung einer der ärmsten Bundeslander. Was haben wir vorher alles mit Leihstellungen an Audiosystemen von Plantronics, Alcatel, was auch immer im mittleren dreistelligen Bereich rumprobiert, das funktioniert alles schön wenn man an einem Tisch sitzt, ein Konferenz-Ufo im ersten Drittel in der MItte die Schale mit den Keksen und im zweiten Drittel das nächste Ufo, aber wenn man einen größeren Raum abdecken will, ich spreche jetzt nicht von einem Saal einer Vereinsgaststätte, aber mittig 4 Tische zum Quader mit zwei U-förmigen Tischanordnungen hintereinander und 20-25 Personen im Raum kamen die Dinger an Ihre Grenzen auch wenn man mehrere Mikros abgesetzt hat.

    Und daher, auch weil die Technik übers Ziel hinausschießt, selbst die 1000€ für die Hardware vom "Fachhändler" aus Hirschau gibt kein Verein aus, sagt der Satz hier schon alles aus.

    Wenn man die Hybridversammlungen als "Ankommen im Jahr 2023" bezeichnet, dann erinnert mich das irgendwie an eine Schlagzeile von heute wo in Bremen den Jugendlichen ab 16 eine Woche vor dem Wahltermin die Möglichkeit gegeben werden soll, dass diese Ihre Stimme in der Schule abgeben können. Irgendwie bekommt man es schon hin, dass der Berg zum Propheten gelangt in unserer heutigen Gesellschaft.

    Also ich mache das Thema zum Teil auch beruflich. Zum Teil deswegen, weil es einfach eine meiner Aufgaben ist. Medientechnische Betreuung von Konferenzen, das aber auf der Userebene. Teilweise Mitkonzeptionierung von Systemen zur Implementierung in Besprechungs- und Konferenzräumen.

    Es gibt eine Vielzahl Systeme auf dem Markt, nicht jedes System ist für jede Situation gleichermaßen geeignet.

    Will man es richtig machen, und jetzt bewegen wir uns tatsächlich im gewerblichen Bereich, muss man eine Fachfirma damit beauftragen ein entsprechendes technisches Konzept zu erarbeiten und dann einen POC machen, ob das passt.

    Mein Erleben ist aber eben auch der User der teilnimmt.

    Hier gibt es viele unterschiedliche Methoden. Bleiben wir bei der App basierten Teilnahme (nur der Einfachheit halber) am PC/Notebook.

    Optimalerweise verwendet der Teilnehmer ein vernünftiges Headset. Ich verwende unterschiedliche, im Büro ein Plantronic Voyager Focus BT Headset, im Home Office ein Plantronics 5200 Voyager UC, zudem noch kabelgebunden ebenfalls Plantronics Headsets. Diese sind z.B. für MS Teams, WebEx, etc. Zertifiziert und funktionieren super.

    Leider sind manche der Meinung eine super tolle Verbindung mit Apple Air Pods oder wie die heißen herstellen zu können. Mein Erleben ist aber, dass die Sprachqualität am PC grottig ist, andere verwenden die Onboard Mikrofone und Lautsprecher des Notebooks. Das ist noch schlimmer.

    In den vom Dienstleister konzeptionierten Besprechungsräumen, und hier sprechen wir tatsächlich über High End, verwenden wir z.B. eine drahtlose Bosch Dicentis Gegensprechanlage, oder eine Shure MCX Gegensprechanlage, wir verwenden (wenn auch ältere Generation) BIAM Devio Audio Codecs mit BIAMP Tisch Mikrofonen.

    In einem anderen Raum haben wir gerade ein Shure Deckenmikrofon Array mit einer Sure P300 verbaut.

    Die Verständigung aus allen o.g. Systemen ist tadellos und wird meist lediglich durch die eingewählten Teilnehmer und deren suboptimale Technik verschlechtert. Stellenweise kann auch das Audio Gate des Providers der Webkonferenzlösung schrottig sein, haben wir auch schon erlebt.

    Die Bisch Dicentis und Shure MCX verwenden wir für Besprechung mit bis zu 24 Personen im Raum Plus eingewählte Teilnehmer und das ohne Probleme und ohne Beschwerden.

    Eine akkustische Raumdämmung gehört auch dazu und muss ebenfalls berücksichtigt werden.

    Wir hatten auch schon Teilnehmer, die sich über ein Rauschen beklagt hatten. Ausgelöst wurde es durch einen Teilnehmer, der auf Sylt am Strand war und dort grad eine Steife Brise war.

    Für kleine Räume konzeptioniere ich die einzusetzende Technik selber und bediene mich der Erfahrung aus den anderen Besprechungen und teilweise durch Technik die wir bei einem medientechnischen Unternehmen mieten, die z.B. Tontechnik für Konzerte und sonstige Events bereitstellen.

    Der Fehler ist, an der professionellen Planung zu sparen, wenn es um die gewerbliche Nutzung geht.

    In einem Verein braucht es dieses große Rad nicht in meinen augen, sondern da geht es über den Preis und man muss halt bereit sein Kompromisse einzugehen.

    Es gibt auch eine Welt abseits der LG Vereine, oder Brauchtumsvereine.

    Was haben wir durch Corona für Videokonferenzen in einem Besprechungsraum mit Audiokonferenzsystemen rumgewerkelt, es sind nachher zwei Deckenmikrofone von Sennheiser geworden, das Stück für 4500€.

    Man bekommt am Telefon nicht alles mit, die Kollegen in der Runde verhalten sich nicht so, dass die hybriden 😂 Kollegen am PC jeden Einwand mitbekommen und dann auch noch zuordnen können.

    Viel Spaß mit einfachen Systemen, das ist halt kein Videokonferenz, wo jeder vor dem seiner eigenen Kamera, eigenem Monitor und eigenem Mikro sitzt.

    Naja, das ist kein technisches Problem, sondern ein Problem mangelnder Meetingkultur.

    Mikrofone werden nicht Stumm geschaltet und damit werden ständig Störgeräusche erzeugt von Schnaufen, bis Möbelrücken über Spühlmaschine ein- und ausräumen, lautes Tippen auf der Tastatur beim Mailschreiben neben dem Meeting.

    Das hat aber alles nichts mit der Technik zu tun.

    Auch wir haben Besprechungsräume die an Technik nichts zu Wünschen übrig lassen. Wenn die Teilnehmer aber unfähig sind, sich am Riemen zu reißen, der Gastgeber nicht in der Lage ist, alle Mikrofone auf Mute zu stellen, aus der Ferne, dann kann die Technik nichts dafür.

    Ein Webkonferenzsystem sollte auch auf den jeweiligen Raum abgestimmt sein, damit es funktioniert.

    Deswegen hatte ich weiter oben auch geschrieben, dass z.B. die Crestron Soundbar mit integrierter WebCam nur für kleine und mittlere Raumgrößen geeignet ist, da sonst das Mikrofon nicht mehr sauber hinterher kommt.

    Wir sprechen hier aber auch nicht über professionelle Webkonferenzen in DAX Unternehmen, sondern über eine Mitgliederversammlung, bei der Mitglieder die „Möglichkeit“ bekommen könnten virtuell an der MV teilzunehmen. Das ist ein großer Unetrschied.

    Eines der Probleme ist aber, dass mal wieder nach einer Eier legenden Wollmilchsau gesucht wird, anstelle einfach pragmatisch das Thema anzugehen.

    Was braucht mal denn tatsächlich um eine solche virtuelle Versammlung abzuhalten?

    1. Man braucht eine passende Plattform wie MS Teams, Zoom, Google Meet, etc.

    2. Sinnvoll ist eine vernünftige, auf die Raumgröße angepaßte PTZ Kamera. Einfache Kameras snd bereits für weniger € 1000,- zu bekommen

    3. Man benötigt geeignete Audiogeräte. Hier wird es etwas spannender. Theoretisch geht es mit einfachen Bluetooth Mikrofon/Lautsprecher systemen wie von Poly.com oder plantronics, etc.

    Will man es vernünftig machen, angemessen für einen Verein, geht es auch mit saolchen einfachen BYOD Konferenzkits wie das von Logitech im Link oben

    4. Man muss es wollen

    Klar, optimal ist es entweder alle ini Präsenz oder alle zu Hause zugeschaltet. Hybrid ist aber in erster Linie die Kombination aus beidem und das wird nicht immer umsetzbar sein, da schlichtweg zuviele Faktoren eine Rolle spielen und Vereinshäuser meist eher suboptimal sind, was die Raumakkustik angeht, Raumgröße und Grundriß.

    Was es nicht braucht sind Deckenmikrofone von Sennheiser, Shure o.ä., auch wenn diese sehr gut sind, sie schießen über das Ziel hinaus und sind für die meisten Vereine nicht finanzierbar.

    Man sollte nicht einen Verein mit einer Firma vergleichen.

    Wie mehrfach bereits erwähnt, wer es angehen möchte, soll es machen, wer nicht, lässt es halt sein.