Beiträge von Grumpy

    Ist zwar etwas über dem Maximalen Budget, aber empfehlenswert.

    ZPW Raptor 9s

    https://zindel-praezisionswaffen.de/zpw-raptor-9s/

    Naja, wer kann den Kinder zu einer Freizeitbeschäftigung zwingen?

    Eigentlich nur die Eltern, außer man lebt in einem Land wie China und Co.

    Natürlich gibt es leider im Vereinswesen auch Gewalt, dass streite ich nicht ab.

    Jugendtrainer, die ihre Schutzbefohlenen sexuell missbrauchen, etc., ist kein eigenes Thema des Schützenwesens. Im Schützenwesen aber vermutlich weniger ausgeprägt, als in anderen Sportarten.

    Vielleicht liegt diese Form der Gewalt, damit meine ich jetzt nicht sexuelle Übergriffe, auch an dem konstant steigenden Leistungsgedanken der Verbände, insbesondere wenn es um höhere Leistungsebenen geht, wie z.B. Olympia, oder der Weltebene, gerade wo es auch um Sponsorengelder, gesteigerte Fördergelder, etc. geht.

    Aber ob sowas tatsächlich auf der reinen Vereinsebene erforderlich ist, weiß ich nicht. Zu strenge Auslegungen, zu denen Deutsche Vereine ja gerne neigen, können auch kontraproduktiv und Abschreckend sein.

    ....

    Ich frage mich ja immer, welche Motivation liegt dem Drang zur Regulierung, zu immer detaillierteren Verhaltensvorschriften zu Grunde? Es ist ja nicht so, dass es hier keine Gesetze, moralischen Normen und gesellschaftlich anerkannte Verhaltensweisen gibt. Eigentlich ist alles geregelt.

    Geht es am Ende möglicherweise nicht nur darum, sich möglichst unangreifbar zu machen? Mit dem Hinweis auf Schutzkonzepte, Beauftragte etc. etc., sagen zu können wir haben doch alles getan, das ist/war nicht meine Aufgabe?

    Wird damit wirklich etwas erreicht?

    Ich sehe es so, jeder steht in der Verantwortung, jeder hat die Pflicht mit offen Augen durchs Leben zu gehen. Ob es beim Spaziergang im Park, im Verein, im Freundes oder Bekanntenkreis oder irgendwo sonst ist.

    .....

    Genau hier liegt des Pudels Kern aus meiner Sicht.

    Seit Jahren versucht man eine Vollkaskogesellschaft zu etablieren, die ohne Hirn und Verstand durchs Leben geht.

    Egal ob im Beruf durch sogenannte "Code of Conduct" Vorgaben, also grundlegende Verhaltensregeln im Umgang mit Kollegen und Kolleginnen, Kunden und Dienstleistern vorgeben und deren Zuwiderhandlung auch abmahnfähig ist oder nun im Sport.

    Unsere Gesellschaft hat sich dahin entwickelt nicht mehr nachdenken zu müssen, Jugendliche tanzen Lehrern auf der Nase herum, kommen meist ungestraft mit Mobbing und teilweise mit Gewalt durchs Leben.

    Sowas gab es in der Form zu meiner Kindheit/Jugendzeit nicht und so habe ich auch meine Kinder nicht erzogen.

    Vielen Eltern scheint es daran zu mangeln, ihren Kindern klare Grenzen aufzuzeigen. Kinder werden sich selbst überlassen und werden zu dem, was sie heute sind. Oftmals verzogene und respektlose Personen.

    Vereine sollen nun wieder das gerade Ziehen, was eigentlich Aufgabe der Eltern ist, gesellschaftlicher Umgang miteinander.

    Nun geben Verbände vor, solche Regeln in die Vereine einführen zu müssen, oder bestimmte Fördergelder werden nicht mehr bewilligt werden. Ich nenne sowas in gewisser weise Erpressung und ist genauso falsch, wie das teils respektlose Verhalten vieler Kinder/Jungendlichen gegenüber anderen.

    Die Verbände kommen damit aber auch nur durch, da sich keiner dagegen wehrt und den vorgebenden Verbänden klar sagen, dass das so nicht geht.

    Ein respektvoller und sozialer Umgang mit allen Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft, aus welcher sozialen Schicht sie kommen oder welchen gesundheitlichen Zustand sie haben, sollte eine absolute Grundeinstellung sein und es sollte in einer funktionierenden Gesellschaft nicht erforderlich sein, irgendwelche zwingenden Grundregeln dafür schriftlich aufstellen zu müssen.

    Aber leider zeigt sich eben die Gesellschaft von ihrer oftmals schlechtesten Seite, was solche Regeln scheinbar erforderlich machen, was sehr traurig ist.

    Es gibt einige seriöse Händler, die ihre Lager im benachbarten Ausland haben. Insbesondere dann, wenn sie als Zwischenhändler für Hersteller agieren. Das ist nun wirklich nichts ungewöhnliches mehr in der heutigen Zeit.

    Ja, es gibt auch unseriöse Händler, die gibt es aber auch mit angeblichen Lager in Deutschland.


    Auch das Thema der Sprache ist kein wirkliches Indiz für betrügerisches Handeln.

    Was ich immer interessant finde, wie schnell Betrug vorgeworfen wird.

    Anhand der Angebote des Händlers sehe ich erst mal keinen Grundlage dafür, sorry.

    Man kann aber auch aus Angst vor dem Tod, einfach Selbstmord begehen. 😏

    Naja, bissl doof der Kommentar.

    Das Thema ist viel eher, dass die Forderung nach Schalldämpfern bei vielen weniger etwas mit Lärmreduzierung an sich zu tun hat, sondern viel mehr mit Neid und Coolness.

    Sie fühlen sich gegenüber den Jägern benachteiligt, die SDs verwenden dürfen und sehen halt in anderen Ländern wie Cool das sein kann.

    Um Lärmreduzierung geht es den meisten nicht.

    Die Forderung ist mir bisher nicht aufgefallen, erst recht nicht im größere Umfang. Natürlich kann alles in typisch deutscher Regelungsmanier wieder komplett überzogen werden, aber Punkte deswegen, aus Angst sie würden anders ausgelegt werden, auszulassen oder nicht mal zu erwähnen halte ich auch für falsch.

    Ich sage ja nicht in größerem Umfang, aber die Forderungen kommen immer wieder aus den Reihen der Schützen selber.

    uodalrich

    Naja, einige fordern letztlich genau die Verpflichtung Schalldämpfer verwenden zu müssen und genau da ist der Fehler der ja hier auch in Sache Haltbarkeit erläutert wurde.

    Die Krux wird eher sein, wenn es jedem freigestellt ist, einen SD zu verwenden, ist in Punkto Lärmbelästigung nichts gewonnen, da immer noch genug Schützen in einem Verein/auf einer Schießanlage ohne SD schießen werden.

    Dann kommen Vereine dazu, die der Meinung sind, ihren Mitgliedern die Verwendung von SDn vorschreiben zu müssen, oder einzelne Stände/Vereine erhalten von der Behörde die Auflage, dass nur noch mit SD geschossen werden darf.

    Wir wissen alle, wie sowas laufen kann und die Gefahr dass es zu einem Rohrkrepierer und Flickenteppich würde, ist viel zu groß.

    Ja, ein Thema ist insbesondere der Umweltaspekt bei der Übernahme behördlicher und/oder militärischer Anlagen.

    Ich sprach aber weniger von einer Übernahme solcher Stände, wobei das im Fall des BDMP in zwei Fällen erfolgt ist. Im Fall von Trügleben aber, mit erheblichen Nacharbeiten verbunden. ich sprach tatsächlich eher von der Mitnutzung militärischer und/oder behördlicher Anlagen, gegen entsprechendes Entgeld.

    Soweit mir bekannt, unterliegen gerade auch die polizeilichen Schießanlagen genauso den Schießanlagen, wie zivil genutzte.
    In meinen Augen ist es aber politisch nicht gewünscht, dass Zivilisten auf behördlichen Anlagen trainieren. Umgekehrt hingegen aber schon. Wie erwähnt, in Bad Soden Neuenhain, Alsfeld (BDMP Anlage), RSA Heusenstamm, Butzbach, uvm. werden die Stände an Polizei, Zoll und teilweise an Sondereinheiten vermietet.

    Es geht hier weniger um das dürfen, staatliche Eigentümer dürfen ihre Stände vermieten . Nur tun sie es nicht, warum auch immer. Andererseits ist die Standvermietung nicht erforderlich für die Finanzierung, da gibt es Steuergeld. Bei Vereinen sieht das anders aus, da ist man eher auf die Einnahmen angewiesen.

    Aber auch das hat nix mit der Evaluierung zu tun.

    Naja, den Reservistenkameradschaften ist es auch nicht mehr gestattet auf den Bundeswehrschießanlagen zu trainieren, außer es ist ein angesetztes Dienstschießen.


    Ich sage auch nicht, dass das etwas mit der Evaluierung zu tun hat. Dieser Aspekt ist lediglich aus der bescheuerten Diskussion mit Hansaxel entstanden. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass die Schießstandrichtlinie direkte Auswirkungen hat, die auch waffenrechtlich angesiedelt sind und somit ebenfalls in die Evaluierung einfließen sollte.

    Schonmal daran gedacht, dass es an DEINER Schreibweise und Deinen Formulierungen liegen könnte?

    Ich differenziere nicht zwischen der Verbandszugehörigkeit, der art des Schießens oder der Wahl der Sportwaffe bzw. des Sportgerätes. Für mich sind alle gleichermaßen Sportschützen.

    Ich beziehe mich auch nicht auf mein eigenes Bundesland, sondern versuche über den Tellerrand hinauszuschauen.

    Wer aber krampfhaft versucht, politisch zu schreiben, wie Du es versuchts, muss damit rechnen falsch verstanden zu werden.

    Ich schon, nur Du willst deine Träume leben. Darfst Du ja.

    Sorry, aber Du redest Stuss.

    Du willst einfach nicht erkennen, dass das aktuelle WaffG viele Probleme aufweist und es geändert werden muss.

    In Deiner eigenen kleinen Welt aber, vertrittst Du die Meinung, dass alles toll ist und genau diese engstirnige Meinung ist mitunter ein Grund dafür, warum das WaffG so ist, wie es ist.

    Ich auch und kaum welche die von Vereinen u.a. genutzt werden dürfen.

    Sicher würde BW oder Polizei ihre auch eingeschränkte Nutzungszeiten noch für Gäste weiter reduzieren, spart Munition und die Soldaten freuen sich wenn sie dann Waffenreinigen entfällt. Die Nutzung der Anlagen außerhalb der regulären Zeiten ist heute schon stark eingeschränkt.

    Will ein Mieter die Personalkosten ca. 60 - 80€ die Stunde zahlen, oder meinst Du Schlüssel an der Wache abholen und abgeben ist dann alles.

    Was sagen private steuerzahlende Standbetreiber wenn der Staat in Konkurrenz tritt?

    Es geht hier nicht um die Reservisten der BW, sondern um Sportschützenvereine.

    Du bist sehr anstrengend und scheinbar auch sehr verblendet.

    Ich spreche von Sportschützenvereine, genauso wie von Reservistenkameradschaften.

    Nehmen wir die Sportschützenanlage in Butzbach, die von einem Schützenverein in Hessischen Schützenbund angehört.

    Dort schießen auch der Zoll und die Landespolizei, gegen Miete.

    Nehmen wir die Anlage in Niederweimar, die Jahrelang von einer SLG im BDMP betrieben wurde. Diese wurde von der Hessischen Landespolizei erworben. Einzig der ehemalige Eigentümer, die damalige SLG, darf einmal im Monat drauf um zu trainieren und ja, da sitzt dann ein Polizist im Büro. Das ist nur deswegen möglich, weil das vertraglich beim Verkauf so vereinbart wurde. Andere Vereine dürfen da nicht schießen.

    Auf der BDMP Anlage in Alsfeld trainieren ebenfalls Zoll, Polizei, teilweise das SEK.

    Auf der Bundeswehranlage Hirschberg dürfen, außer wenn mal ein Reservistengästeschießen stattfindet, dürfen auch keine Zivilisten drauf.

    Wenn ich als Verein mich in einen Schießstand einmiete, zahle ich Miete, je nach Anlage irgendwo zwischen € 40,- und € 100,- je Stunde. Viele Vereine können damit den Erhalt und die Modernisierung ihrer Stände finanzieren.

    Warum also nicht auch umgekehrt, wenn Behörden in Sportschützenvereinen Dienstschießen abhalten dürfen, warum dürfen sich Schützenvereine nicht auf behördlichen Anlagen einmieten und so auch für die Finanzierung des Erhaltes beitragen?

    Ich denke aber auch diese Diskussion mit Dir macht keinerlei Sinn, da es Dir nur darum geht gegen etwas zu sein.

    Irgendwie tust Du mir tatsächlich leid, so verbittert wie Du zu sein scheinst.

    Grumpy

    Ich geb dir da Recht. Mir ist schon bewusst, dass uns, den Vereinen von allen möglichen Seiten die Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Nur wird man nicht alle Probleme auf einmal lösen können.

    Mit dem WaffG stehen die Standabnahmen nun mal nicht zur Diskussion.

    Jain, da im Fall des sportlichen Schießens, nur auf zugelassenen Schießständen geschossen werden darf, sollte es schon dazugehören.

    Möchtest Du Schützen auf deiner Anlage?

    Welche Behördlichen Anlagen ich sehe hier nur die BW, Du kennst sicher noch weitere, sind für sportliches Schießen geeignet, zugelassen und würden dann auch kostendeckend angemietet.

    Deine Frage macht keinen Sinn, wie vieles was Du schreibst.

    Und ja, ich kenne ein paar Anlagen, die der Landespolizei oder der Bundeswehr sind, wo Zivilisten nicht drauf dürfen, mit Kurzwaffenbahnen wie auch 300m Langwaffenbahnen.

    Schießstandabnahmen und die damit verbundenen Fragen sind ein eigenes Thema. Hier geht es aber um die Forderungen zur Evaluierung des WaffG.

    Ist zwar richtig, nur spielt das Thema Standabnahmen hier mit rein, da es im Grunde eine sehr überzogene, typisch Deutsche Regelwut ist, die zu einer massiven Beeinträchtigung des Schießsports führen kann.

    Komischerweise geht es im benachbarten EU Ausland deutlich entspannter zu und von einer Häufung von Schießunfällen hört man da auch nichts.

    Es sind am Ende diese überzogenen Schießstandrichtlinien, die aktiv verhindern, dass neue Schießanlagen entstehen können, da sie nicht mehr bezahlbar sind.

    Anlagen wie in Heusenstamm, Butzbach, Ulm und vergleichbare, moderne Anlagen sind eher die Ausnahme, da hierfür schlicht das Geld und die Investoren fehlen.

    Es sind auch diese überzogenen Schießstandrichtlinien, die am Ende die Betriebskosten für viele behördliche Schießanlagen in einen Bereich gebracht haben, dass sie geschlossen wurden und die Behörden sich teils in zivile Anlagen, wie oben genannte einmieten müssen.

    Umgekehrt aber, dass sich Schützenvereine in behördliche Anlagen, seien sie von der Polizei oder dem Militär, einmieten und so auch zur Finanzierung der Erhaltung beitragen, ist nicht gewünscht. Finde den Fehler.

    Dieses Thema gehört genauso zur Evaluierung, wie die anderen Themen auch, finde ich.