Beiträge von Miraculix

    Du merkst auch keinen Unterschied, da du zu 80% frei stehend schießt. Dadurch bist du die Standard Einstellung gewohnt.

    Und wenn du LGA geschossen hast, hab ich bei dir gesehen, dass du noch lange nicht im Grenzbereich angelegt hast. War auch fast Standard.

    Im Unterschied zum Freihand-LG, habe ich den Kappenträger beim Auflage-LG nach unserem ersten gemeinsamen Training angewinkelt. Dadurch liegt die Kappe gefühlt schon besser an der Schulter an. Was meinst Du mit "Grenzbereich" bzw. was könnte ich denn bei der Einstellung noch optimieren, ohne Regelverletzungen? Übrigens habe ich jetzt doch einen weiteren Sprung gemacht. Komme zwar bei Weitem noch nicht an Eure Ergebnisse heran, aber stabilisiere mich gerade um die 312,0.

    Obwohl ich es nicht gemußt hätte, habe ich erstmal umgebaut, da ich keine Diskussionen vor dem Wettkampf gebrauchen kann.

    Werde es auch so lassen, da die Ergebnisse dadurch noch besser und gleichmäßiger geworden sind .

    Es wird Zeit für eine Klarstellung vom DSB.

    Habe heute auch mit der neuen Einstellung trainiert. Verspüre keinen Unterschied. Habe für die 25mm lediglich den oberen Kappenflügel etwas senkrechter gestellt. Passt!

    Das Thema mit der 1.4.6 wird schon länger rauf und runter diskutiert. Die einen so, die anderen so :(

    Es haben ja mehrere - wie man das so lesen konnte - Verbandsvertreter des DSB oder andere "wichtige" Personen angeschrieben. Ich auch :)

    Gibt es denn auf solche Anfragen Antworten? Die könnten hier sicher weiterhelfen, ich habe (noch) keine bekommen.

    Ich auch nicht 😞

    poolbaucenter bzw. Ronny hat mir in einem Chat mitgeteilt, dass er sich vor einigen anstehenden Wettkämpfen wohl erkundigt hat, wie man dort vor Ort die Regel 1.4.6 auslegt. In Berlin (Walther Cup) hält man die 1.4.6 nur für KK gültig, für LG die 20mm. In Sachsen und z. T. auch in Sachsen-Anhalt gilt sie nach Auskunft von Kampfrichtern hingegen auch für LG. Hoffe, ich habe Dich korrekt wiedergegeben, Ronny alias poolbaucenter . Das kann es doch wohl nicht sein, hier sollte seitens des DSB schnellstens für Klarheit gesorgt werden! Meine persönliche Einschätzung habe ich ja schon weiter oben dargelegt.

    Wie schon im FWB P85-Thread mitgeteilt, bin ich kein eingefleischter "Pistolero", da gibt es sich er bessere Ansprechpartner. Aber beim Gewehr gibt es ja analoge Einstelllungen, abgesehen davon, dass es keine Untergrenze für das Abzugsgewicht gibt. Liegt Dir die Bedienungsanleitung für die LP 100 vor? Dieser kannst Du entnehmen, dass Du das Verhältnis von Vorzugs- zu Druckpunktgewicht mit der Stellschraube 11 fein regulieren kannst. Du musst anschließend nur überprüfen, ob das Abzugsgewicht dann noch stimmt, das sich aus der Summe der beiden vorgenannten ergibt, wenn ich es richtig verstanden habe. Andererseits kannst Du das Abzugsgewicht über die Schraube 3 direkt regulieren. Mit dem Vorzugsweg und dem Triggerstop liegst Du meiner Ansicht nach richtig.

    Sateda
    Daran hatte ich auch schon gedacht. Für meine P34 habe ich einen solchen Rinkgriff günstig erwerben können, da er im "Ausverkauf" angeboten wurde. Aber für eine LP, die ich vielleicht zweimal im Jahr schieße, möchte ich nicht mehr so viel investieren. Ich schieße Pistole nur noch Vereins- und Kreismeisterschaft mit und "trainiere" nur kurz zuvor nochmal um zu sehen, ob es noch halbwegs geht. Konzentriere mich ansonsten auf LG und KK-Gewehr.

    Ich denke, dass die 25mm-Regel nur für KK gilt: Wenn man in der DSB-SO die Zeichnung zur Regel 1.4.6 betrachtet, so stellt diese eine Hakenkappe dar, anhand derer die 25mm-Regel erklärt wird. Kein LG hat eine Hakenkappe und die Regelungen zu den LG-Kappen folgen separat in 1.4.7. Warum sollte man das trennen, wenn die 25mm auch für LG/LGA gelten? Das zweite nachvollziehbare Argument, das hier auch schon angeführt wurde, ist die Tabelle auf S. 7 von Teil 9. Zu Z1 (Schäftung/Schaftkappe) bezieht man sich dort bei 1.11 eindeutig auf Regel 1.4.7, bei 1.31, 1.36 und 1.41 hingegen auf die 1.4.6, wobei man dort für Zimmerstutzen (und für 1.35) die 25mm-Regel aufhebt. Umgekehrt gilt die max. 20mm Pfeilhöhe des Kappenbogens beim LG nach Regel 1.5.4 G ja auch nicht für KK. Geht ja auch gar nicht, wegen der zulässigen Hakenkappe.

    Momentan reicht mir meine FWB 100 noch aus. Die Präzision ist hier absolut Top und kann mit modernen Modellen mithalten.

    Man verkopft sich ja während des Sparens auf die bessere LP gerne mal in details. :/

    Moin, ich besitze auch eine LP 100 sowie eine P34. Habe den Eindruck, dass die LP 100 irgendwie besser in der Hand "liegt". Scheint auch etwas schwerer zu sein. Schieße allerdings LP nur "nebenher", ansonsten bevorzugt Gewehr. Das Griffstück an meiner LP 100 ist Größe L und mir daher etwas zu groß. Suche nach einem (gebrauchten) M-Griff war bisher vergeblich. Hat jemand hier zufällig einen übrig?

    Den gibt es. Nennt sich Schießsportleiter und beinhaltet die grundlegendsten Fähigkeiten, eine kleine Übungsgruppe zu übernehmen. Ist die Basisqualifikation für alle weiteren (höheren) Lizenzen - Vorteil: muss nicht alle paar Jahre erneuert werden. Nachteil: Wird inzwischen (zumindest bei uns) nicht mehr für die Breitensportförderung berücksichtigt.

    Abgesehen davon ist ein Schein einfach nur ein Schein. Meiner Erfahrung nach sagt der relativ wenig über das wirkliche Können eines Menschen aus. Aber wir sind Deutsche, wir lieben unsere Lizenzen und Qualifikationsbezeichnungen, nur noch von den Österreichern getoppt.

    Hallo Califax, da möchte ich mich Lanfear anschließen. Der Lehrgang zum Schießsportleiter qualifiziert auch bei uns in Thüringen eher für organisatorische Aufgaben im Schießsport auf Vereinsebene. Er gilt allerdings als Vorstufenqualifikation und Eingangsvoraussetzung zur Lizenzausbildung in der ersten Lizenzstufe und ist damit Bestandteil der Qualifikation zum "Trainer C Basis-Breitensport". Voraussetzungen für die Teilnahme sind die Nachweise der Waffensachkunde, Schieß- und Standaufsicht sowie einer aktuellen Ausbildung in Erster Hilfe (nicht älter als zwei Jahre).

    Ich habe mein FWB 700 gebraucht erworben und es war der Auflageschaft montiert, aber die Handstütze für Freihand mit dabei. Die verwende ich nun an einer Suhler 150-1. Man kann es also umbauen. Wenn ich Abbildungen vom Aluschaft der verschiedenen 700er vergleiche, z. B. auf der Bedienungsanleitung oder bei eGun, so habe ich vermutlich die neuere Version.

    Es stimmt wohl, dass der Auflageschaft länger ist als der Schaft der Freihandvariante. Freilich ist auch die Visierung zurückverlagert und die Schaftbacke länger. Lässt sich aber leicht anpassen. Auch die Kopflastigkeit des Auflage-LG kann ich bestätigen. Man könnte aber z. B. das Mündungsgewicht, auf dem der Korntunnel sitzt, entfernen, muss dann aber auch das Diopter auf entsprechendes Niveau bringen.

    Miraculix welcher Politiker hat einen "Judenstern" für nicht geimpfte gefordert - Quelle?

    Ich habe nicht behauptet, dass ein "judenstern" gefordert wurde, sondern dass es den Vorschlag einer Kennzeichnung für Ungeimpfte gab, was quasi auf das Gleiche hinausläuft. Den direkten Nachweis finde ich momentan auf die Schnelle nicht mehr, aber einen indirekten. Es war ausgerechnet der damalige "liberale" Justizminister Marco Buschmann, der "frisch Geimpfte" oder nicht frisch Geimpfte mit Aufklebern versehen wollte. Hat mich damals ziemlich erschüttert, so etwas von einem Liberalen zu hören. Hier der Hinweis: https://norberthaering.de/macht-kontrolle/terrfuekdobw/.

    Ich möchte daran erinnern, welche Hexenjagd und Hetze die "demokratischen Parteien" und Mainstream-Medien während der "Coronapandemie" gegen "Ungeimpfte" losgetreten haben und die Mehrheit unseres ach so demokratischen Volkes hat begeistert mitgemacht, weil alle ihre grundgesetzlich garantierte Freiheit wieder haben wollten, die das illegale "Coronakabinett" meiner Ansicht nach verfassungswidrig plötzlich vom Wohlverhalten der Bürger abhängig gemacht hat. Irgendein Politiker hatte sogar eine Kennzeichnung für "Ungeimpfte" gefordert, sozusagen einen "Judenstern" für "Ungeimpfte". Fast alle haben mitgemacht, wie damals bei den "echten Braunen". Es war erschreckend zu sehen, wie wenig aus der Geschichte gelernt wurde, weil es ja vermeintlich "demokratische Parteien" waren und es nur "zu unserem Besten" war. Die "Blaue Partei" hat sich übrigens daran nicht beteiligt. Ich warte auf die Ächtung von Verbrennerfahrern und Sportschützen. Man hat ja schon heldenhaft einen "Staatsstreich" der "Reichsbürger", den diese offenbar mit Luftgewehr und Armbrust durchzuführen gedachten, verhindert. In Thüringen hat die Union fünf Jahre eine abgewählte Regierung am Leben gehalten und versucht gerade wieder, gegen den Wählerwillen Koalitionen mit den eindeutigen Wahlverlierern zu schmieden. Eine ehemals "bürgerliche" Partei verbündet sich mit den Erben der SED und überzeugten Kommunisten. Demokratie ist offenbar nur dann gut, wenn es den "richtigen" nützt. Ansonsten müssen Wahlen "rückgängig gemacht" oder der Wählerwille "uminterpretiert" werden.

    Hallo,
    ich hatte vor Jahren das gleiche Problem mit einer FWB 601 und vor kurzem mit einer anderen erneut. Es war definitiv eine Dichtung, aber ich kann Dir nicht genau sagen, welche. Hatte das LG beim Büchsenmacher. Habt Ihr wirklich aller erwischt?

    Danke euch allen für die schnellen Antworten :)

    Da war schon einiges dabei was mir die Entscheidung erleichtert, dennoch werde ich euren Rat befolgen und zumindest mal im Verein die Gewehre in die Hand nehmen die meine Kollegen eh schon haben.

    Wenn ich nur danach gehe würd es definitiv das 9015 werden :D , der Rest reißt mich optisch nicht vom Hocker

    Ehrlichgesagt bin ich mit dem 8002 S2 des Vereins völlig zufrieden, einzig dass ich meinen Kopf halb verrenken muss um ordentlich durchs auf der Schaftbacke aufzuliegen und durch den Diopter schauen zu können nervt (Vereinswaffe eben).

    Bisher wurde da auch nichts groß individuell eingestellt, da eben 6 Leute mit dem Gewehr schießen, daher kann ich auch nicht wirklich sagen was ich an Verstellmöglichkeiten brauch. Und die Position des Ladehebels ist mir ehrlichgesagt relativ egal.

    Rypster Moin,
    begonnen habe ich mit FWB 601 und Anschütz SuperAir 2002, beide gebraucht erworben. Mit dem FWB habe ich Auflage und mit dem Anschütz Freihand geschossen, weil es sich einfach besser "anfühlte". Merkwürdigerweise hatte ich bei ein paar Versuchen mit dem FWB dann bessere Ergebnisse, wohl weil die Backe besser "passte". Habe auch keinen größeren Händler in der Nähe und wollte mir damals als erstes Pressluft-LG eigentlich ein FWB Evolution-Top zulegen. Während eines Besuchs bei einer Studienfreundin in Bremervörde habe ich dann die Gelegenheit genutzt, bei Allermann in Ottersberg dies und einige andere LG zu testen. Das Evolution Top war mir viel zu leicht, es wäre also "blind" gekauft eine Fehlentscheidung gewesen. Aber auch das damals neue FWB 800 Alu hatte mich nicht recht überzeugt. Meine ersten Pressluft-LGs waren dann ein Anschütz 8002 und ein FWB 700 Auflage, beide ebenfalls gebraucht erworben. Habe weiterhin mit dem Anschütz Freihand und dem FWB Auflage geschossen. Das FWB 700 nutze ich noch immer für Auflage und habe die Einstellungen und Optik für mich angepasst. Dann wurde bei eGun sehr günstig ein neues Anschütz 9015 Black Alu Nuss angeboten und ich konnte nicht wiederstehen, sodass ich das 8002 an eine Schützenschwester weiterveräußert habe. Das 9015 schieße ich Freihand und finde es wie Du einfach "schön". Für das FWB 700 besitze ich neben der Auflageschiene aus Holz auch die Handstütze für Freihand, habe es aber nie für diese Disziplin ausprobiert. Insofern kann ich nicht sagen, ob ich damit vielleicht sogar besser als mit dem Anschütz zurecht kommen würde. Somit schließe ich mich den anderen Forenmitgliedern an und sage "probieren geht über studieren".

    poolbaucenter

    In Brandis verwende ich mit Zustimmung des Veranstalters bei Auflage einen Regalboden als "Hilfsmittel", weil ich sonst mit der Auflagenhöhe nicht hinkomme. Auch mit Regalboden ist es aber "grenzwertig". Mal sehen, wie es dieses Jahr läuft. Freihand bin ich auch wieder dabei. In beiden Disziplinen ist jeweils der diesjährige sächsische Meister in meiner Altersklasse dabei. Wenn ich also bei Freihand meine Bronzemedaille vom Vorjahr verteidigen könnte, wäre ich mehr als zufrieden. Dafür müsste ich "nur" zwei hinter mir lassen...

    also Auflage als Disziplin finde ich schon sinnvoll, sogar unabhängig vom Alter


    aber dann, wie du sagst, die anderen „Hilfsmittel“ deutlich einschränken

    Hallo AndiG, mir liegt es fern, die Auflagediziplinen "abschaffen" zu wollen und ausschließlich zu Freihand zurückzukehren. Da hast Du mich vielleicht missverstanden. Man kann aber auch ohne Auflagekeil und -schiene aufgelegt schießen. Ist dann nur schwieriger, vor allem wenn der Schaft, wie bei den älteren Modellen, schräge verläuft! Geht aber auch, habe so begonnen. Es sollte wiedr mehr auf den Schützen, als auf das Material ankommen. Selbst bei Freihand werden aufgrund der neuen Materialien in den Schießjacken jetzt Ergebnissprünge verzeichnet.