Beiträge von Hansaxel

    DOCH - ist MAN(N) ...

    Wenn die Waffe das Prüfgewicht PLUS EINEM - oder MEHREREN GELDSTÜCKEN - oder was auch immer für ZUSATZGEWICHTEN HÄLT -

    DANN IST MAN(N) zum Wettkampf zugelassen - UND auf der sicheren Seite !!!

    Der traditionsbelastete Schütze sollte dann aber tatsächlich sich an Münzen wie dem Theresienthaler orientieren, aktuelle Münzen im einstelligem Grammzahlen sind schon sehr knapp.

    The difference between a man and a boy

    is the price of the toy.

    Großk..... erklärt die Welt!

    Der Markt für zivile Waffen in Deutschland ist schlicht zu kompliziert und wenig rentabel.

    Trotzdem schaffte es Frankonia und Kettner mit Beginn der 70er und des WaffG72 ihr umfassendes Filialnetz aufzubauen. Das lag bestimmt nicht daran dass Quelle und Neckermann keine Waffen aus der unteren Preisklasse mehr verkauften.

    "Definiere bitte Sportwaffe?"

    Die gesetzeskonformen Nachbauten des MG 34 und MG 42, so stand es vor einiger Zeit in einem anderen Forum.

    Natürlich wissen wir dass alles was sportlich genutzt werden kann dann Sportgerät ist, das musst Du jetzt nur noch der Allgemeinheit, gerade auch in anderen Ländern erklären.

    Die Sportwaffe mag jeder nach seinem Geschmack definieren, man sollte sich jedoch nicht wundern wenn es beim Gegenüber auf Unverständnis trifft.

    Das Angebot von Frankonia ist tatsächlich recht umfangreich, das liegt auch daran dass sie als Importeur und Großhändler nun mal Zugriff auf die Waffen haben.

    Und die meisten Jäger beginnen mit dem heiligen Vorsatz, sich nur eine einzige "Universalbüchse" mit "Universalglas" zu kaufen. Irgendwann kommt dann doch ein größerer Waffenschrank ins Haus, um Platz zu schaffen.

    Der Schütze hat noch nicht die Sachkunde und schon Probleme mit der Mengenbeschränkung auf der Gelben WBK.

    Ich würde schätzen, daß mit dem Kauf einer Jagdbüchse eine Kundenbeziehung mit einem Umsatzwert von 15.000 bis 40.000 beginnt. Daher vielleicht auch die Intensität, mit der die Interessenten umworben werden.

    Mag sein, ist es bei Schützen viel anders?


    Das es sich bei Frankonia um einen Jagdausrüster handelt kann nicht die Ursache für das einseitige Angebot sein?

    Sagen wir mal so: Bis zur LM kommt man auch noch mit unscharfem Visierbild aber dann reicht es nur noch für einen Platz ziemlich weit unten auf der Liste. Zumindest sehen meine Ergebnisse so aus, falls ich meine Schießbrille mal vergessen habe. Fallscheiben schieße ich als Mittfünfziger übrigens am liebsten ohne Brille ..............

    Dass nicht jeder Ambitionen oder Talent für erste Plätze hat ist schon klar.

    Dass Du aber auf Brille verzichtest verstehe ich nach Deinem Beitrag nicht:

    Ob das immer sinnvoll ist? Sicher nicht. Im Vorliegenden Fall musste allerdings ein Schütze nach einer LM zum Augenarzt, weil ihm Bleispratzer aus dem Trommelspalt vom Revolver des Nachbarschützen ins Auge geraten waren. Das war der Auslöser der Geschichte, mein Mannschaftsführer war dabei (ja, ich kenne einen, der einen kennt und so weiter).

    Wenn Du von Discountern wie Apollo, Fielmann und Co. sprichst sicherlich. Obwohl es fraglich ist das Du die Swiss Eye Bauarten bei denen überhaupt bekommst.

    Deswegen schrieb ich von derartigen Brillen, allerdings ist eben der Einsatz auch von noch edleren Herstellern als Swiss Eye günstiger. Vermutlich gibt es neben den hier schon genannten und deinem Optiker noch mehr die auch Schießbrillen anpassen können.


    Hansaxel: Bezüglich zweiglasiger Schießbrille meint Hans48 eine Brille mit zwei Gläsern, also nicht eine klassische Schießbrille mit einem Glas und einer Abdeckung.

    Danke, auch das hat sich schon aufgeklärt.

    Viele bei uns haben auch eine von Müller Manching. Da muss ich aber sagen das hier das Preis/Leistungsverhältnis irgendwie nicht so richtig passt.

    Wenn ich die Preise für meine bisherigen Gleitsicht Alltagsbrillen, die es in der Werbung auch schon für unter 200 € gibt betrachte, halte ich die Preise von MM für angemessen.

    Mich hat meine Swiss Eye komplett incl. Optiker knapp 200 Euros gekostet, und das ist ok - finde ich.

    Derartige Brillen bekäme ich bei meiner Optikerkette deutlich günstiger.

    Die Argumente für die zweiglasige Schießbrille sind: zum Einen sollen beide Augen geschützt werden und zum Anderen ist der Abstand bei diesen

    Da habe ich anscheinend einen Fachbegriff nicht verstanden. Ich bin da bisher von Einsätzen wie harito es bei der Swiss-Eye beschrieben hat oder von der zweiten Scheibe im Motorradhelm ausgegangen, also zwei Gläser hintereinander.

    Daß in der Sportordnung des DSB kein genau spezifizierter Augenschutz vorgeschrieben ist, entbindet den Schützen nicht von der eigenverantwortlichen Pflicht, sich mit der Wirksamkeit des von ihm verwendeten Augenschutzes zu befassen.

    Durchaus richtig, nur muss man fragen ob grundsätzlich das größtvorstellbare Risiko abgedeckt werden muss soweit es den Umgang mit Waffen noch erlaubt.

    https://www.seton.de/vollsichtbrillen-standard.html Das wäre jetzt das was Du für den nicht Brillenträger forderst, biete das mal am Stand an.

    Bei einer einglasigen Schießbrille wie z.B. der K1 von Knobloch würden die Seitenblennden und die Augenabdeckung für das nichtzielende Auge nur einen eingeschränkten Schutz bieten.

    Daher ist die auch nicht erlaubt, das liegt aber nicht daran dass sie wie die K5 und die Brille von Müller Manching auch einglasig, sondern die schützende Fläche zu klein ist.

    Nach den bisher vorliegenden Berichten müßte eine Schießbrille wie die K5 von Knobloch mit den Seitenblenden den Vorgaben des DSB genügen.

    https://www.mueller-manching.de/seitenblenden/

    Gehen wir mal davon aus dass damit die K5 auch erlaubt ist. Vermutlich sogar jede andere Alltagsbrille mit Seitenblenden auch, die passt aber von den optischen Werten nicht. Das sollten halt die Schützen, die meinen dass ihre Alltagsbrille reicht selbst abklären.

    Soweit ich das sehe ist auch heute beim DSB noch keine "Norm" vorgeschrieben.

    Wobei die von den Herstellern der Brillen angegebene Mindestanforderungen an das "Glas" so gering sein soll dass die auch von üblichen Mineralgläsern erfüllt wird, so die Aussage bei einer früheren Einweisung.

    Wenn der Schütze zu der zweiglasigen Schießbrille.......

    Du legst anscheinend besonderen Wert auf eine zweiglasige Brille, mir hat bisher noch jeder Optiker davon abgeraten.

    Bei der Verwendung von Filtern kann ich das noch verstehen, gibt es da für Dich noch andere Gründe?

    Moin moin .

    Beim durchblättern und lesen der Beiträge frage ich mich :
    Wie haben es die Schützen von 1900 über 1920 und 1950 bis heute geschaft, ohne alle Verordnungen und Verbote,

    ihre Augen zu schützen !?

    Ich sehe überhaupt keine einäugigen oder stark sehbehinderte Schützen, die durch Hülsen aus Pistolen beim Schießen

    getroffen wurden.

    Weil die Schützen zu dieser Zeit meist darauf verzichtet haben mit GK Pistolen/Revolvern und Gebrauchsladungen zu schießen.

    Der Feuerstutzen oder das KK bläst halt nicht so stark nach hinten wie ein .357 Mag.

    Ich sehe überhaupt keine einäugigen oder stark sehbehinderte Schützen, die durch Hülsen aus Pistolen beim Schießen

    getroffen wurden

    Das hat man auch niemandem auf die Stirn genagelt. Wenn früher jemand durch eigene oder fremde Dummheit verletzt wurde hat man das auch gerne unter der Decke gehalten.

    Auch wenn es OT ist, vor Jahren hätte ich Dich mal zu einem Schießen bei unseren amerikanischen Freunden mitgenommen. Da hätte sich der kritische Bürger gewundert welche tollen Sachen und Regeln es dort gab, die später erst vom DSB zur Schikane der Schützen eingeführt wurden.

    Früher brauchte Schütze auch keinen Gehörschutz, weil den der Vater an der acht acht auch nicht brauchte und heute pflegen sie ihren Tinnitus.

    Dass schießen im einem relativ schweren Gewehr gerade in jungem Alter nicht gesund ist, ist nun wirklich nichts neues.

    Der Gürtel scheint wie die Schießhose den Rücken zu stützen, ich kenne Erwachsene die tragen deswegen einen Nierengurt vom Motorradfahren.

    Meiner Meinung nach bringt dieser Gürtel nichts, wenn man nicht direkt danach auch eine Schießhose nutzt.

    Zumindest schiebt es den Zeitpunkt ab dem Schäden gesetzt wird nach hinten.


    Außerdem ist er in Wettkämpfen nicht zugelassen.

    Das muss jetzt bei Anfängern kein Problem sein, nicht umsonst werden in dieser Klasse kaum Wettkämpfe ausgeschrieben.

    Hallo zusammen

    Habt ihr eure Jacken beschriften lassen bzw habt ihr eine Idee wo man so etwas machen kann?

    Ich denke ein einfacher Flock wie auf Sporttrikots wird ja nicht halten oder?

    Der erste Ansprechpartner für mich wäre der Hersteller bzw. Händler, Für die sollte das nichts neues sein.

    An was habt Ihr gedacht, Ein Namenszug auf Textil kann jeder der beflockt sicher auch machen, wenn es über mehrere Materialien und auftragende Nähte geht wird es dann schon problematischer.

    An einen Patch mit Aufschrift zum aufknöpfen könnte man auch noch denken.

    In der Preisklasse dürfte es meist um umgebaute Waffen handeln, der Auflagekeil sollte problemlos abzubauen sein, Visiererhöhungen sollten rückbaubar sein, oft sind die Teile ja auch noch vorhanden.