Beiträge von Hansaxel

    Unsere Vereine benötigen Schützen - und keine zahlenden Mitglieder

    mfg. Ronny

    Wenn ich keine Schützen habe habe ich keine Nachfrage, also auch keinen Aufwand. Meine Motorsportfreunde haben auch keinen Formel 1 Fahrer im Verein und können gut überleben.

    Wenn nur aktive Schützen Mitglieder werden dürfen müssen die Beiträge deutlich steigen und das kostet dann wieder Mitglieder.

    Was zahlt der Zuschauer bei der Fußball-Bundesliga für eine Eintrittskarte? (Da waren sogar schon Schützen und Funktionäre darunter) Was kostet eine Karte bei den Fußbaĺlerinnen?

    Welche Aufregung gab es unter den Schützen als bei einer ISSF WM in Hochbrück erstmals Eintritt verlangt wurde?

    Darf man da einen Zusammenhang zu den Einkommen der Sportler sehen?

    Ich habe bei verschiedenen Veranstaltungen in der Mehrheit Politiker kennen gelernt die durchaus wussten um was es geht und auch akzeptable Kompromisse anbieten könnten, kenne auch Lösungen die absolut gerecht sind aber niemanden gefallen: Nichts für alle, dann bekommt auch der andere nicht zuviel. Das schafft dann Zufriedenheit.



    Beim Biathlon fand ja in den 1970ern der Umstieg der Disziplin von GK auf KK statt. Sicherlich mit ein Grund für den großen Zuschauererfolg dieser Sportart, aber trotzdem fänd' ich's irgendwie schön, wenn es hie und da auch noch einen Traditionswettkampf "Biathlon GK" gäbe...

    Ich will also gewiss die Uhr nicht zurückdrehen. Mir geht es nur darum, den Ursprung der Disziplin nicht ganz zu vergessen. Wie die Meinung im Deutschen Skiverband dazu ist oder wäre, weiß ich nicht.

    Jetzt könnte man sagen: einfach im Wald schießen geht nicht mehr, Thema erledigt oder zurück zum Ursprung nach Skandinavien?

    Wer sollte starten, die früheren Aktiven wohl kaum?

    Oder sollte man die Veranstaltung als Reenactmentevent durchführen?

    Bei Oldtimerveranstaltungen sind viele Senioren unter den Zuschauern, hatten die Soldaten früher auch so großen Zuspruch?

    Außer einigen Schützen kennen doch die wenigsten der Unterschied zu den heutigen Disziplinen.


    In einem Verband indem nicht mal die Hälfte der Mitglieder WBK Inhaber ist sieht man das vielleicht anders.

    Lösung für ein nicht bestehendes Problem. Das sind Beiträge von Leuten die keinen Aufwand verursachen und die Mitgliederzahl werden auch noch hoch gehalten.


    Das Obligatorische betrifft nur die Milizionäre, das sind längst nicht mehr alle, und das Milizsystem wird eh' ebenso wie das eidgenössische Waffenrecht zunehmend erodiert, das nehmen nur die Deutschen mit ihrem romantisierten Schweizbild (zwischen Heidi und Toblerone) nicht wahr, weil sie so einen fiktiven Kontrast brauchen.

    Die Jägersleut müssen dagegen in allen Kantonen der Schweiz, wo es private Jagd gibt (also nicht in Genf) bereits einen verpflichtenden jährlichen Treffsicherheitsnachweis erbringen. Und das klappt dort. Wird in DE auch zunehmend kommen.

    Carcano

    Danke, Du darfst so was schreiben.

    zum Einen sind wir nur noch der 5. größte Verband hinter Fusssball, Turnen, Tennis und Alpenverein. OK - 4. größter Verband weil Alpenverein nicht Olympisch ist.

    Was die Jäger betrifft gibt es sowas glaube ich sogar. Ich meine zu wissen das die nachweisen müssen das sie so und so viele Übungsschüsse abgegeben haben. Wieviel die im Revier elegen ist glaube ich nicht relevant.

    Der Alpenverein ist olympisch.

    Bei den Jägern ist ein Schießnachweis ist nur bei Teilnahme an Gesellschaftsjagden gefordert.

    Zum Waffenerweb ist bislang noch kein Schießnachweis erforderlich.



    In einem Verband indem nicht mal die Hälfte der Mitglieder WBK Inhaber ist sehe ich das vielleicht anders.

    Lösung für ein nicht bestehendes Problem. Das sind Beiträge von Leuten die keinen Aufwand verursachen und die Mitgliederzahl werden auch noch hoch gehalten.

    habt ihr schonmal was vom "Obligatorischen" Schießen der Schweizer gehört?
    Das ist zwar nur für Soldaten usw., aber ich finde es eigentlich eine gute Idee zu prüfen ob ein Legalwaffenbesitzer noch im Umgang mit der Waffe geübt ist. Ein gewisses Ergebnis muss auch erreicht werden, z.B. nicht mehr als 3 Nuller!

    Über so eine "Pfilchtveranstaltung" kommen eventuell auch Schützen, die aus welchen Gründen auch immer nicht mehr Aktiv sind, zurück zum regelmässigen Training und werden wieder Aktive.

    Militärisch mögen wir nur dann nicht wenn es GST Ist.

    Noch eine unnütze Gängelung, das brauchen wir unbedingt, sonst gehen uns noch die Gründe zur Klage aus.

    Ich glaube Du bist nicht wirklich informiert.

    Dank dem Urteil des VG Baden Württemberg haben wir auch nach 10 Jahren eben keine Narrenfreiheit, zumindest nicht diejenigen die über Grundbedarf liegen (ab der 3. Kurzen oder 4. HA Lange), da hier dem Urteil nach auch weiterhin das Bedürfnis nachweisen müssen.

    Kann das nicht auch daran liegen dass solche Urteile die zuständigen Behörden in anderen überhaupt nicht interessieren.

    Der der die Mitgliederliste führt und fähig ist ein bisschen Statistik zu

    Wir sind nicht Wilhelm , der Hang zu teilweise nichtssagenden Statistiken ist nicht so ausgeprägt und mancher meint aus andern Gründen sich auch an rechtliche Vorgaben halten zu müssen.

    Das bedeutet ihr seit nicht in der Lage Erwachsene für euch und euren Sport zu begeistern?

    Wenn Du das sagst wird es so sein.

    Wer mit 15 dabei ist kann mit 30 nicht mehr geworben werden und wer zuzieht ist kein Einheimischer der muss auch keinen Lebenslauf abgeben.

    Abwarten, das Lied wird bei uns schon lange gesungen, teilweise von den Enkeln und Urenkeln.

    Nicht mal sterben können die vom DSB.


    Wie hoch ist denn eure Quote von Kindern die Mitte 40 noch im Verein sind?

    Wer soll zu Quote zählen, auch die die nach dem 2. Training nicht mehr gekommen sind.

    Von der Gruppe über 40 sind bei uns nahezu alle Einheimischen seit der Jugend dabei.

    Wobei Jeans und Jeans ja auch wieder zwei Paar Stiefel, äh Hosen sind. Es gibt völlig ausgewaschene Jeans im "destroyed look" mit etlichen unterschiedlich großen Löchern, ausgefranst oder nicht, es gibt sehr ausgewaschene helle, dunkle ohne Löcher (also "normale" quasi), weniger ausgewaschene und auch dunkle aus feinerem Denim ohne ausgewaschene Stellen, die man auch bei formelleren Anlässen tragen kann. Eine solche zB in schwarz in gutem Zustand, sauber, gut sitzend, würde ich als ordentlicher ansehen als ne labberige Trainingshose, wo vielleicht noch so groß "bdidas" drauf steht, dass man es vom Orbit noch erkennen kann.

    Du hast natürlich recht, nur stellt sich dann die Frage wo man die Grenze zieht. Gelegentlich kommt es ja zu solchen Richtlinien weil einzelne meinen die Grenzen ausloten zu müssen.

    Selbst Trainigshosen, sogar Jogginghosen gibt in Ausführungen mit denen man durchaus auf die Straße gehen kann.

    Ich wollte nur anzweifeln, ob es sinnvoll ist, wenn alle, durch Hilfsmittel immer nur hohe 10er schießen, oder ob es nicht sinnvoller wäre, es etwas zu entzerren, wenn man manche Hilfsmittel reduzieren würde um die Dichte etwas zu entzerren.

    Sinn der Hilfsmittel ist doch möglichst vielen Interessenten noch die Teilnahme am Sport zu ermöglichen. Da liegt der größte Bedarf im Bereich "sehen" und das kostet nun mal, weil das selten billige Massenprodukte sein können.

    Die Vereine holen Nachwuchs ran mit allem möglichen, Bogenschießen, Blasrohr, Freihand LP und LG, KK-Pistole, traditionellen Veranstaltungen, z.T. ganz ohne Schießen, aber garantiert nicht mit dem Auflageschießen.

    Hier konnte ich schon öfters lesen das manche junge Schützen, weil es einfacher ist, gleich bei Auflage bleiben.

    Ich war bei der LM in Hochbrück als Zuschauer, da war ich schon verwundert wie viele Teilnehmer da mit sehr wenig Aufwand an Kleidung und Waffen trotzdem brauchbare Ergebnisse brachten. Auch wenn hier einige aus dem vollen schöpfen können, sehe ich da keine sprudelnden Einkommensquelle für den darbenden Waffenhandel.

    Warum ist Auflageschießen so beliebt? Einer der Gründe wird doch Bestimmt sein, weil ich als Schütze mit wenig körperlicher Leistung hohe Ringzahlen schießen kann. Und dann kommt es zur Materialschlacht.

    Eine gewagte Behauptung. Gedacht war es die aktive Zeit bei den Schützen zu verlängern.

    Um vorne dabei zu sein muss auch der Schütze persönlich fit sein, Einen Finalplatz wird sich keiner kaufen können der bei der Kirmes mal ein Röschen geschossen hat.

    Gutes Material war schon immer wichtig und ist seit langem als Bench Rest bekannt.

    Mit dieser Entwicklung sind schon einige Sportarten uninteressant geworden. Ein gutes Beispiel der Zuschauermagnet DTM wurde für die Teilnehmer in den 90ern aus kostengründen uninteressant.

    Aber nicht für die Zuschauer, die hätten auch mit einer preiswerten Veranstaltung leben können.

    Beim Schießsport werden jetzt gerade die Silberrücken der Babyboomer von der Wirtschaft gemolken ...aber diese Entwicklung hinterlässt oft verbrannte Erde.

    Wie kann man überhaupt mit so einer negativen Einstellung an einen Sport herangehen?

    Der Jugendliche träumt davon sich mal das tolle Motorrad/ Auto leisten zu können.

    Der Schütze klagt nur über die Kosten.

    Wie soll ein Sportler denn ohne finanziellen Aufwand gegen Materialschützen anstinken können obwohl er denen vom sportlichen Können überlegen sein mag?

    Die Welt ist nun mal ungerecht, da muß halt jeder seine Lücke finden, es gibt auch Sportarten die mit minimalem finanziellem Aufwand zu betreiben sind.

    Die Crux ist, dass für Förderkohle im Prinzip nur "Olympische Disziplinen" zählen.
    Noch ein klein wenig für den Behindertensport, ein paar Trostpflaster für den Breitensport - aber bitte auch nur in den Verbänden, die olympische Disziplinen anbieten und in den jeweiligen Landessportbünden mit vertreten sind.

    Man könnte auch fragen warum Sport überhaupt gefördert werden muss?

    Sport im Sinne von gesund leben könnte man an den Schulen beginnend mit weniger Aufwand und größerem Nutzen bieten.

    ..... ich verstehe das - könnte die zwangsgebührenfinanzierten Fernsehanstalten auf den Mond schießen, dass sie das nicht entsprechend würdigen.

    Andere Anstalten haben auch nicht berichtet , bei der DM kommen kaum Zuschauer, nicht mal hier hat das interessiert wie Carcano oben schrieb.