Beiträge von Hansaxel

    Da wiedersprochst Du dir aber selbst, da Du von der „Eingangsfrage“ gesprochen hast, die ich ja nochmals zitiert hatte und die Eingangsfrage ist nunmal der erste Beitrag des Threads, die sich nicht um höhere Klassen o.ä. dreht, sondern um Mehrfachmitgliedschaften.

    Die Eingangsfrage habe ich oben beantwortet.

    In #78 hat der TE die Frage nochmals anders formuliert und behauptet daß es die Eingangsfrage war. Darauf habe ich geantwortet.

    Es geht darum ob ein Verein Mitgliedsbeiträge von Schützen verlangt die für den Verein sportlich aktiv sind.

    Ich hätte die Eingangsfrage anders verstanden.

    Mannschaftsschützen in höheren Klassen sollen im Umfeld schon mal Spesen ersetzt bekommen.

    Wer den Verein zB. wegen der Bedürfnissbestätigung braucht kann Mitglied werden.

    Ersetze Reiten mit eigenem Pferd durch

    - RC Sport
    - Hundesport
    - Radfahren (egal ob Rennrad oder MTB)
    - Segelfliegen
    - etc.

    Wenn der Segelflieger für den Anfang nicht wie mancher Schütze gleich einen neuen eigenen Flieger der Spitzenklasse braucht halte ich bei allen von Dir genannten Sportarten einen günstigeren Einstieg als in den Pferdesport mit eigenem Pferd für möglich.

    Es gibt Hobby MTB Fahrer bei denen sind die Servicekosten höher als beim Pkw der Premiumklasse, die könnten aber auch wie die ambitionierten Leistungssportler robusteres günstigeres Material ohne große Einschränkungen fahren.

    Schießsport kostet Geld und das nicht wenig. Es wird auch nicht weniger werden. Die Kosten für die Waffen, egal welche, sind deutlich höher als früher. Munitionskosten sind förmlich explodiert, auch wenn wir uns wieder etwas in Richtung "Vor Corona" eingependelt haben. Jeder muss für sich entscheiden, wie, womit und in welcher Intensität er/sie diesen Sport ausüben möchte.

    Richtig, aber viele können mit wenig Aufwand, d.h. einige Dosen nicht mal eingeschossener Diablos mit Vereinswaffen, ihr Hobby betreiben. Die werden hier aber selten schreiben, sie müssten sich sonst nur rechtfertigen und hätten weniger Zeit fürs Hobby.

    .....verstehst du eventuell (mit einem Taschenrechner in der Hand) die finanzielle Dimension.

    Ich verstehe noch vieles, auch ohne Taschenrechner. Aber das willst Du nicht verstehen.

    Sollen sie doch. Im Wilden Osten wirst du damit keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken, wenn es um neue Mitglieder geht.

    Deswegen wird das im Osten auch nichts.

    Wie schreibt immer jemand:

    Der Köder muss dem Fisch schmecken .....

    Aber was dem Fisch schmeckt bestimmt der Angler, sagen die Experten aus dem Forum.

    Ich habe mich mal erkundigt, was so der in unserer Gegend sehr beliebte und gar nicht elitäre Pferdesport kostet - ein Pferdchen kostet da um die 500,- € pro Monat (Einstellgebühr Vollpension) ohne Tierarztkosten. Das sind dann um die 6000,- € pro Jahr. "Nebenkosten" wie Tourniere, standesgemäße Kleidung der Reiter und Vereinsbeträge nicht mitgerechnet. Alles in Allem ist Schießen so gesehen ein fast sozialdemokratischer Volkssport für Geringverdiener.

    Hat man Dir da nicht gesagt dass so ein Pferd üblicherweise von mehreren Reiterinnen geritten wird? Oder warst Du doch an einem Stall der exklusiven Kundschaft?

    Die 6000 € jährlich wurden hier vor kurzem auch von einem Auflageschützen ohne Waffenkauf genannt.

    Aha.......sag das mal einem aktiven IPSC Schützen.

    Parallel in einem anderen Thread läuft grad die Anfrage zu einem Club 30 .44 Revolver (Startpreis: 3500 Euro).

    Aktuelle Luftgewehre liegen auf demselben Level. Sportpistolen kosten 2000-2500 Euro. Der Stückpreis für eine .308 Matchmun liegt wo? 3 Euro?

    Ach was schreib ich......alles Peanuts für Geringverdiener.

    Jetzt hast Du's Califax mal richtig besorgt.

    Daß die Mehrzahl der Schützen mit LG LP auskommt und da ein Tausch der Kartusche nach 10 Jahren ein Aufreger ist lässt vermuten daß auch noch preiswerter geht.

    Meines Erachtens dürfte man beides gerne verdoppeln.

    Um weiterhin sinnvoll zu arbeiten sollte eine Verdopplung oder das dreifache sinnvoll sein, wir dürfen aber nicht vergessen daß eine minimale Erhöhung im Norden zu Ausdritten und Neugründung eines noch preiswerteren Verbandes führte.

    Aber mit 80 € könnte man den Schießsport endlich um die Ecke bringen.

    Btw: Wenn in anderen LVs des DSB jedes Mitglied in mehreren Vereinen wirklich jedes Mal den vollen Verbandsbeitrag abdrücken muss, wußte ich das nicht - der Mensch wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu - halte ich aber für Geldschneiderei, denn mit 4x Verbandsbeitrag hat das Mitglied auch nur je 1x Startrecht. Wenn es dann 4x starten dürfte, dann würde das gerecht sein. aber was ist schon gerecht?

    Ich war Teilnehmer an einem Seminar für Funktionsträger von Sportvereinen mit Thema Organisation von Vereinen, Durchführung von Wettkämpfen und sonstigen Veranstaltungen rund um den Verein. Da wurde die Regelelung der Bay. Schützen nur einmal Verbandsbeitrag abzuführen mit Unverständnis wahrgenommen.

    Warum soll es Geldschneiderei sein wenn jemand sich den Luxus leisten kann bei mehreren Vereinen mitzumachen dann auch den Beitrag zahlen soll?

    Warum sollen die Mitglieder die nie an einer DM teilnehmen wollen oder auch können den Beitrag für die Vielstarter tragen? Der Hobbyschütze ohne Wettkampfambitionen könnte noch eher so argumentieren.

    Gerade der DSB mit seinem inflationären Angebot an Disziplinen und Altersklassen ist nun mal auf die Beiträge angewiesen.

    Natürlich könnte man sich auch im Sinne der Gerechtigkeit Beiträge gestaffelt nach Einkommen und Möglichkeiten der Mitglieder abgestimmt auf die einzelnen Diszipline und Häufigkeit der Teilnahme an Veranstaltungen vorstellen. Die nicht vorhandenen Ehrenamtlichen machen das sicher auch noch mit Begeisterung.

    Man könnte jederzeit mit einer Vorderschaftverlängerung (ist erlaubt) dieses Problem beheben. Der Schütze müsste nichts korrigieren und hatte so wie er geschossen hat auch keinen Vorteil. Ab und zu ist es auch ein gesunder Sportsgeist, wenn man sich an den Erfolgen anderer erfreuen darf und nicht nur das Negative sucht.

    Bei Schützengeist (im Sinne von Einstellung) hätte ich zugestimmt.

    c) wer in einem Verband (z.B. dem DSB) Mitglied ist - dies aber in zwei oder mehreren Vereinen - für den muss nur einmal der Verbandsbeitrag abgeführt werden, nämlich vom Erstverein. Das ist im DSB leicht einsehbar (Online-Datenbank) -

    Das ist jetzt wirklich neu, bisher waren ja nur Verbände im DSB Mitglied und für den Schützen war Verein und Landesverband im DSB maßgeblich.

    1. Der Schütze (späterer Sieger) muss aufgrund der Regel, dass die Auflageschiene nicht über den Originalvorderschaft hinausragen darf, disqualifiziert werden. Nehmen wir dies aber sportlich, er hat einfach genial gut geschossen - für Schweizerverhältnisse natürlich - und verdient gewonnen.

    Wenn er gegen das Regelwerk verstoßen hat, dann hat er eben nicht verdient gewonnen. Aber das scheint ja das Problem hier, auf höchstem Niveau diskutieren und dann doch machen was gefällt.

    Der TSB ist Teil des DSB, HansAxel sprach von vielen VERBÄNDEN, nicht von LVs des DSB.

    Dass Sachsen diesbezüglich im DSB eine Sonderstellung hat, das weiß ich.

    Ich hätte natürlich noch extra schreiben sollen daß wir hier über Schützenvereine schreiben. Auch wenn für viele Verbände zutrifft.

    Bis auf Bayern und anscheinend auch Sachsen zahlt angeblich bei jedem Verband der dem DSB angeschlossen ist die Verbandsabgabe.

    Da habe ich es dann nochmal schützensicher geschrieben.

    Das klingt super erfreulich für die Damen.

    • Bei welchen durchschnittlichen Ringzahlen liegen denn die steigerungswilligen Damen.

    Schau Dir doch einfach die Ergebnisse bei der Bundesliga oder den Meisterschaften an.

    Bei uns holen beispielsweise die Damen ziemlich regelmäßig Medaillen bei der Bezirksmeisterschaft LuPi. Sie führen damit die Medaillenstatistik im Verein an. Das schaffen sie trotz der Dreifachbelastung Familie, Beruf und Sport. Das spricht eindeutig für weiblichen Ehrgeiz, weibliches Talent und weiblichen Sportsgeist.

    In der Damenklasse oder in einer offenen Klasse?

    Daß in der Damenklasse so wenige Schützinnen antreten, daß schon die Teilnahme alleine fast eine Medaillengarantie darstellt, kann darauf keinen Einfluß haben.

    Man sollte schon die Ergebnisse mit den Männern vergleichen!

    Den Spruch zu interessieren Frauen "Komm zu uns da schaffst du es immer aufs Treppchen" hatte eine erfolgreiche Schützin drauf.