Beiträge von Hansaxel

    Da kannste mal sehen wie sich dieses Mindset verbreitet...

    Als würde der Österreicher von Deutschen was annehmen, außer dem Geld der Touristen.

    Das Mindset scheint schon schützentypisch, daß findet sich ja weniger bei Sportlern, die wissen dass eine derartig negative Einstellung nur runterzieht.

    Ja, weils so drin stand -

    Im Boulevard-Schund-Blatt?

    Eben nicht, Zeitungen muß man lesen können, auch im Westen.

    Nochmal für Schützen und Lehrer:

    Es geht um ein zusätzliches Angebot zum Sportunterricht nicht um einen Ersatz.


    Trotzdem brauchen die Kiddies Bewegung - und da gibt es nur sehr wenige Schießsportvereine (ich schreibe extra nicht Schützenvereine), die das auch in ihr Training wirklich einbauen.

    Richtig, das haben sogar die Bayern erkannt und arbeiten deshalb auch an einer Erweiterung des regulären Sportunterrichts.

    @Carcono schrieb, dass s.M.n. man das mit ERWACHSENEN tun kann, die ihren Platz im Leben gefunden haben.

    Und genauso von "Seiteneinsteigern" in jugendlichem Alter.

    8. Klasse - ganz blödes Alter. Da stoßen die Haare an den Schlüpper, die Eltern (und Lehrer) sind voll peinlich ...
    Im Leistungssport viel zu spät, um in der Juniorenklasse noch was zu reißen - es sei denn, Ausnahmetalent.

    Es geht ja auch nicht um Meister in der Juniorenklasse, die kann und konnte der Schulsport nun mal nicht schaffen.

    Das verstehe ich jetzt nicht - oder falsch?

    Die Sportvereine verkaufen Spaß und Freude, die Schützen bringen seit über 20 Jahren ihre Erfolge in der AHDS Therapie, das mag ja toll sein, ist aber für die Generation Fun nicht die beste Werbung.

    Zitat

    Schießsport als ADHS-Therapie zu verkaufen ist größtenteils eher maßlose Selbstüberschätzung.

    Schrieb hier ein User 2012

    So ein Schmarrn. Da sollen also die Schützenvereine die Arbeit machen, die der Staat nicht mehr leisten will, weil er nicht genügend Lehrer hat?

    Wie kommst Du auf das dünne Brett?

    Weils im "Boulevard-Schund-Blatt" stand und der geübte Schütze alles nur negativ sehen darf?

    Sport-nach 1 und SAG Pauschale könnten da interessante Suchwörter sein.

    Und ab 8. Klasse - viel zu spät, die bekommen im leistungsorientierten Sport kein Bein mehr auf den Boden.

    Richtig, so "verkaufen" wir uns auch.

    Daß dem nicht so ist hat uns Carcano schon oft genug erklärt.

    Immerhin kann der Jugendliche dann bis zum Abitur noch 5 oder mehr Sportarten durchprobieren.

    Welche Vorteile hat Schießsport für Kinder und Jugendliche?

    Studien zeigen, dass Kinder mit ADHS beim Sportschießen ihre Konzentration und damit ihre schulischen Leistungen verbessern. Am Schießstand kann man nicht rumhampeln. Da müssen sich die Jugendlichen konzentrieren und ihre Atmung kontrollieren. Außerdem hat man schon bei kleinen Veränderungen ein Erfolgserlebnis.

    Sportschießen fördert also die Konzentration.

    Therapie und Sozialarbeit, da würde ich die Kinder lieber zum Sportverein schicken.

    Da bin ich voll bei dir. Mein Beitrag hatte eine andere Intention, die leider nicht rüber kam.

    Mir ging es um Folgendes:

    Solche Angebote wie Teilnahme an Schulkooperationen sind oft relativ leicht möglich. Sowohl in Großstädten, als auch auf dem flachen Land. Das Hauptproblem sind dabei die Schützenvereine, die sich oft selbst im Weg stehen mit verkrusteten Strukturen und fehlendem Konzept. Nehmen solche Vereine an Aktionen teil,verpuffen die Effekte schnell und der Nachwuchr wird eher vertrieben.


    Da liegt aber das Problem ausnahmsweise bei den Schützen selbst.

    Was genau ist dein Problem bzw warum stilisiert du München so hoch?

    Mach ich das?

    Du kennst natürlich das KVR besser und hattest nie Probleme?

    Ich berichte hier oft meinen Erfahrungen und die ist, dass Schulen sehr offen für solche Aktionen sind, es aber oft an den Vereinen scheitert. Das wird auch hier im Forum oft bestätigt: zu wenige Ehrenamtliche, zu wenige ausgebildete Trainer, Ehrenamtler ohne Bock auf Weiterbildung, Autodidakten als Sportler, generelle Ablehnung Gegenüber Trainern, antiquierte Ausstattung der Vereine, Trainer müssen am besten selbst noch Geld mitbringen.

    Das sind einige der häufigsten Probleme in Schützenvereinen. Vereine, die diese Probleme für sich gelöst haben, bieten auch solche Aktionen an und haben keine Nachwuchsprobleme.

    Gute Schilderung der Realität, nicht nur der Schützenvereine. # 3 zeigt deutlich genug daß bei den Schützen noch genügend Nachholbedarf besteht.

    https://www.noz.de/lokales/neuenk…bei-dm-48976272

    Hoffentlich regt dieser Kommentar weniger auf.

    Mir sind mehrere Orte bekannt, in denen regelmäßig ganze Schulklassen zum Schießen gehen im Rahmen von Sportaktionstagen.

    Dann ist das ja toll, ich schrieb aber von München, da ist vieles anders, nicht nur daß der Bezirk größer ist als mancher Landesverband.

    Da sind wir aber wieder bei einem anderem Thema:

    Wer kümmert sich um diese Schützen dann an diesem Tag?

    Wer hat die entsprechenden Qualifikationen?

    Was ist das langfristige Ziel hinter solchen Aktionen?

    Das ist Schütze, erstmal die Probleme suchen.

    Bei den Sportlern wäre klar daß sich da in erster Linie Vereine und Verbände darum kümmern.

    Bei Schützen?

    Wer kümmert sich langfristig um die eventuellen neuen Mitglieder?

    Die Frage stellte sich mir öfters, wenn wieder mal einem "angesagten" Boom nachgelaufen wurde. Wenn zur Behebung des Mangels an Mitarbeitern zusätzliche Baustellen eröffnet werden.

    Aus meiner Erfahrung sind die Schulen deutlich offener für solche Aktionen, als man denkt. Öfter scheitert es am "Personal" der Vereine.

    Richtig, das wollen wir aber nicht wissen, wir wollen uns in unserer Opferrolle suhlen.

    Ich dachte bisher -schießnaiv wie ich halt noch bin- immer, dass Digital mir die exaktere Beurteilung gibt

    So ist es.

    bis mir gestern ein Vereinskamerad sagte, dass man ausschießen immer nur mit Pappe macht, weil man sonst keinen Diabolo durch das Loch zum Checken stecken kann.
    Wie seht ihr das?

    Der hat noch nicht gemerkt dass ein beim digitalen Test durchgefallenes Diabolo immer noch stecken bleiben kann.

    Schaut man sich die Starterzahlen für die nationale Rangliste bei Schnellfeuerpistole an, ahnt man das hier nur wenige Sportler am Start sind. Die Disziplin zu trainieren verlangt einiges an Aufwand, den man im Regelfall im Nachwuchs nicht betreiben wird. Die meisten Starter bei Schnellfeuerpistole im Nachwuchsbereich haben oder hatten einen Kaderkontext. Das führt am Ende zu nicht allzu vielen Startern in der Disziplin.

    Da haben unsere Experten für Werbung ja noch ein weites unbeackertes Feld vor sich.

    In Hessen stehen wir meistens bei Schnellfeuerpistole und dem Nachwuchs ganz gut da. Dennoch hatten wir in diesem Jahr nur 2 Starter bei Jun I und 4 Starter bei Jun II. Diese 6 sind alle Landes- oder Bundeskader.

    Ausgerechnet die Hessen mit einer der dünnsten Liste B. (Da stänkert wieder einer, denn Denkanstoß kann das nicht sein.)

    An unserem Ferienort, ich schreibe extra nicht wo, waren wir zum Training mit der LP bei einem DSB Schützenverein.

    Sie haben nicht wenige Meytonanlagen und die bereits fast 10 Jahre länger, als unser Verein.

    Wir trainieren also LP ... kommt ein Jugendlicher rein, kurzes Gespräch. Ja, wir haben einige, aber es kommen nicht alle, sie brauchen fürs Jugendtraining nur 4 Anlagen.

    Dann kam der Trainer und die jungen Schützen in nicht wirklich passenden Schießklamotten. Jeder ein Pressluftgewehr mit montiertem Auflagekeil. 30 Schuss aufgelegt ohne Aufwärmen, ohne Einschießen in Rentnerhaltung. Der Trainer unterhielt sich die ganze Zeit mit einem Mitglied über Gott und die Welt. Nach 20 min waren wir wieder alleine.

    Noch Fragen, Kienzle?

    Danke für die Bestätigung.

    das ist hier im tiefsten ostbayern aber ähnlich (gut, keine auflage. frei stehen können wir) und woran das liegt?
    wie bereits erörtert: mistige trainerausbildung.
    die zwangsjubali zeigt einen Lichtspalt, wie es gehen könnte, nur um dann kein folgeangebot zu haben.

    Gibt's das wirklich nicht, oder ist es nur aufwendig?

    Ganz abgesehen von den finanziellen Anreizen anderer Länder, damit ihr Sportler mit auf dem Podest steht. Da geht es noch um den Stolz des Landes.

    https://www.forbes.at/artikel/diese-…uer-olympiagold

    https://www.welt.de/sport/olympia/…0Preisgelder%20(z

    Auch heute gibt es bei uns noch Sportler die ohne internationale Meistertitel sich einen Golf kaufen können, ohne sich vorher hinlegen zu müssen.

    Wer interessiert sich noch für das ursprüngliche Thema wenn sich bessere Möglichkeiten ergeben die eigene Situation möglichst dunkel zu schildern.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der…h_Einwohnerzahl

    Man könnte auch fragen warum eine alternde Gesellschaft erfolgreicher als jüngere wesentlich bevölkerungsreichere Staaten sein sollte?

    Nachdem das Thema bei uns in einem Sportverein ebenfalls diskutiert wurde will ich noch mal darauf eingehen.

    Führend sind wir sicher nicht aber eher noch weiter vorne dabei und nicht nahe an der roten Laterne wie es scheinbar gesehen wird.

    Was zählt zur Spitze, nur Gold bei Olympia und WM oder doch noch Medaillenplätze? Wird da gewichtet oder sind drei Bronze bei der Abrechnung mehr Wert als zwei Goldene? Wie weit geht man in der Bewertung, Ist Finalteilnahme, Endlauf usw. noch akzeptabel?

    Je nach Bedarf kann sich da jeder die passende Rangliste nachvollziehbar zusammenstellen und schwarzmalen gehört nun mal zur DNA der Schützen in unserem Land.

    Mangelnde Nachwuchsarbeit scheint es ja nicht zu sein, Schützenvereine gibt es ja unglaublich viele, gerade im ländlichen auch mit ganz starker Jugendarbeit, ernähren wir deutschen uns so schlecht, dass wir zwar die besten Waffen bauen, üben wie die Weltmeister uns dann aber komplett den Rang ablaufen lassen?

    Die Frage sollte eher lauten ob die Nachwuchsarbeit wirklich auf Leistung ausgerichtet ist wie es bei andern Sportarten häufiger der Fall scheint, oder ob uns der zwanglose Umgang mit Waffen ausreicht. (Neue Wege gehen war da ein gutes Beispiel)


    Man sollte ja glauben, dass bei einer derart starken Tradition (Schützenvereine: Weltkulturerbe...?) die deutschen Schützen auch überproportional stark in Finals vertreten sind - aber selbst die kleine Schweiz scheint hier die Nase vorne zu haben.

    Überprüfe doch selbst mal eine representative Anzahl von Wettkämpfen über einen gewissen Zeitraum und urteile dann.

    Und dass die Chinesen bei der Präsenz und Dominanz noch nicht ihre eigenen Waffen (nach...-)bauen, ist schon fast ein Wunder.

    Vielleicht haben die noch andere und wichtigere Baustellen?

    Das ist wirklich nichts besonderes dass sich gelegentlich spezielle Fertigungen auf bestimmte Räume konzentrieren. Das muss nicht unbedingt auf der tatsächlichen Qualität beruhen, ich kenne es auch noch dass ein Korth-Eigner bedauert wurde weil er sich keinen Colt oder S&W leisten konnte. Der Waffenmarkt in diesem Segment ist nun mal überschaubar, nicht nur wegen unserem WaffG.

    Wir können es uns halt leisten!

    Auch wenn es OT weil KK dann was völig anderes ist.

    Wenn für die zierliche Jungschützin ein KK gesucht wird kommt das Walther KK 500 in Frage, ein Anschütz 64 wird als ungeeignetes Blechteil abgetan. Bei Target Talk einem hier gelegentlich hochgelobtem Forum wird bedauert dass die Produktion eingestellt wurde und keine Waffen mehr zu erwerben sind? Da soll sich jeder seinen Teil dazu denken, ich kanns ja nicht.