Beiträge von Hansaxel

    Das die Röhm eine mehrschüssige ist, ist mir bekannt. Aber diese als "Trainingswaffe" zu bezeichnen.....naja.... kann man machen....aber die Kohle würde ich besser investieren....

    3 - 4 LP 65 vielleicht?

    Was gibt es auf dem Markt für Alternativen zum Preis einer Kartusche?

    Zu Ihrer Zeit als Einzellader ein günstiges Angebot für den Einsteigerbereich.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass eine konstante V0, bei gleichbleibendem Geschossgewicht und (runder) Geschossform aus dem selben Gewehr immer exakt an der gleichen Stelle einschlägt, sofern die Umweltbedingungen immer gleich sind. Die Reibung lassen wir mal außen vor, dürfte aber ebenfalls eine Rolle spielen.

    Nochmal für "Wissenschaftler":

    Auf dem Stand ist es dann so, daß für ein optimales Ergebnis eine passende Geschwindigkeit erforderlich ist.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass eine konstante V0, bei gleichbleibendem Geschossgewicht und (runder) Geschossform aus dem selben Gewehr immer exakt an der gleichen Stelle einschlägt, sofern die Umweltbedingungen immer gleich sind. Die Reibung lassen wir mal außen vor, dürfte aber ebenfalls eine Rolle spielen.

    Auf dem Stand nicht.

    Eine nur unterschiedliche V0 sorgt dann nur für Hoch- oder Tiefschüsse. Eine unterschiedliche Masse durch die Erdanziehung ebenfalls, da die Flugbahn nur gestreckter oder gestauchter wird. Eine unterschiedliche Form sorgt jedoch durch seinen nicht zentrischen Schwerpunkt für ungleichmäßige Luftverwirbelungen im Flug und durch dieses "Trudeln" kann die Abweichung in jegliche Richtung erfolgen. Wie sehr dürfte nicht zu berechnen sein.

    Im Ergebnis ja.

    Da sich nun bedingt durch Jahreszeit und die unterschiedlichen Stände die Umweltbedingungen zusätzlich laufend ändern, ist dieser Faktor in der Rechnung immer eine Variable.

    Richtig

    Eine höhere V0 bringt keine bessere Präzision. Ansonsten finde ich die Fragestellung sehr theoretisch. Und welchen praktischen Nutzen willst du aus den Antworten ziehen?

    Eine niedrigere auch nicht. Die Geschwindigkeit muss nur passen und in diesem Bereich dann noch im erlaubten Rahmen bleiben.

    Wenn 'Verein für alle" nur eine Sichtweise ist, was ist dann mit der Gemeinnützigkeit? Ist ein Verein für wenige, ausgesuchte das auch noch?

    Wenn damit ein leistungsorietierter Verein gemeint ist, dann wäre vielleicht der Beitrag ein Problem bei über 100€ monatlich, wohl eher Theorie. Fallen in der Satzung bzgl Gemeinnützigkeit finden sich mehr bei Traditionsvereinen.

    Bei uns ist definitiv der Sportverein die größte Konkurrenz weil die die Kids halt von ganz klein auf abgreifen. Die Bambinis sind halt weg bevor der Schützenverein da eine Chance hat und Fußball ist und bleibt halt nun mal auch populärer als der Schießsport.

    Ausgerechnet Schießen muss von Kindesbeinen an betrieben werden.

    Mary Tucker eine der wenigen Schützinnen die richtige Geld verdient hat (steht im Forum) hat mit 16 begonnen, sicher wieder nur eine Ausnahme.

    Medaillengewinner in mehreren Sportarten haben in anderen Sportarten begonnen, auch da habe ich sicher nur Ausnahmen gefunden.

    Die Mädchen hören mit dem Fußball recht bald auf und von den Jungs kommen auch einige oder schaffen sogar zwei Sportarten.

    Warum dann in Konkurrenz treten, besonders wenn die Gemeinschaft so wichtig ist.

    Wenn sich ein Fußballverein auch nur auf seine talentiertesten Spieler konzentriert, woher sollen die anderen ihre Motivation nehmen?

    Fußball ist Mannschaftssport die müssen sich um eine komplette Mannschaft bemühen, Schützen sind noch Einzelkämpfer, aber auch eine RWK Mannschaft ist noch leichter aufzustellen. Gerade die jungen Fußballer orientieren sich an Profis die sie kaum mal auf dem Platz oder im Leben sehen. Die brauchen nicht mal das Vorbild im eigenen Verein.

    Da sehe ich als Verein durchaus eine gesellschaftliche Komponente und unser Verein macht da keinen Unterschied - erst recht nicht nach Einkommensklasse. Gefördert werden alle (inkl. Ausrüstung) gleichermaßen sofern sie die Motivation mitbringen besser werden zu wollen. Wenn der Verein nur Kaderschmiede sein will, dann kann man das durchaus auch anders machen.

    Bei einer Diskussion funktioniert der Wechsel der Ziele vom sozial tätigen kleinen Verein zum leistungsorientierten Verein mit Bundesliga und Meistern in Hochbrück ja noch, in der Realität kann es dann schon mal anders aussehen.

    Dass viele der Eltern der Meinung sind sie könnten ihr Kind zur Ganztagesbetreuung abgeben und bräuchten sich weder weiter dafür interessieren, geschweige denn zu unterstützen, das unterschreibe ich durchaus und scheint mir eine Erscheinung dieser Zeit zu sein.

    Das wurde in den letzten Jahrzehnten so vermittelt. Es war ja nicht alles.........

    In früheren Diskussionen war der Hol- und Bringdienst für die hier schreibenden Betreuer selbstverständlich.

    Die Reservisten haben einen monatlichen RK Abend in der Gastwirtschaft und mieten sich für ihre Schießtermine ein. Sonstige Kosten? Eher Fehlanzeige.

    Wenn der Schießsport dort gepflegt wird.

    Da ist der Sportverein der einzige der infrastrukturell große Positionen stemmen muss und der ist was die Jugend betrifft auch die direkte Konkurrenz.

    Muß er das sein?

    Ich denke schon dass es große strukturelle Unterschiede zwischen Stadt und Land und zwischen Nord, Ost, West und Süd gibt, wenngleich die Problemstellungen überall annähernd gleich sein dürften.

    Die gibt's und deswegen unterscheiden sich gelegentlich die Probleme.


    Wer Kaderschmiede sein will mit dem Ziel nur Spitzensportler zu züchten kann das machen, jedoch ist für das Schützenwesen der Verein, der Verein für alle sein will nicht weniger wichtig!

    Eine Sichtweise!

    Sollte eigentlich klar sein, dass es eine Rolle spielt. Du schriebst einmal von Vereinen und im nächsten Satz von Verbänden. Das sind bekanntlich zwei Paar Schuhe.

    Daher meisne Nachfrage.

    Warum darf ein Schützenverein nicht soviel kosten wie Tennis, Reiten oder Bowling?

    Wir wären mit den hier beklagten Beiträgen ja im unteren Bereich von anderen Schützenverbänden sind dort nur die besser Verdienenden unterwegs?

    Letzter Satz nochmal hoffentlich verständlich:

    Wir wären mit den hier beklagten Beiträgen ja im unteren Bereich von Schützenvereinen in anderen Schützenverbänden z.B. BDS, BdMP oder DSU. Sind dort nur die besser Verdieneden unterwegs.

    Die Einstellung ist zu Geburtstagen und Begräbnissen ist nicht daneben. Ich betrachte diese Ereignisse nur nüchtern und emotionslos. Und genau diese Beispiele ließen damals die Mitglieder aufhorchen und haben den Weg zu Beitragserhöhungen geebnet.

    Das sind nun mal lokale Traditionen die man weiterführen, an die Gegebenheiten anpassen oder abschaffen kann.

    In unserem Ort gibt es andere Vereine mit noch niedrigeren Beiträgen, zB Reservisten und Städtepartnerschaft. Diese sind konstant auf Spenden angewiesen, da die Beiträge nicht mal die laufenden Kosten decken.

    Man muß da natürlich auch den Aufwand vergleichen, wenn das nur noch ein Stammtisch ist braucht es nur Beiträge für den Dachverband wenn überhaupt angeschlossen.

    Nochmal zum Geldbeutel der Eltern:

    Meine Erfahrung zeigt, dass einkommensschwache Eltern ihre Kinder oftmals weniger unterstützen. Hier geht es nicht nur um materielle Dinge wie eigenes Gewehr. Hier geht es auch um das Kind zum Training begleiten, beim Training unterstützen und das eigene Kind zu Wettkämpfen fahren. Hier wird oft All-Inclusive erwartet. Und das kann und will ich nicht bieten. Nicht auf Kosten des Vereins und nicht mit meiner Zeit.

    Das ist nichts schützenspezifisches und auch keine wirkliche Neuerung.

    Da konzentriere ich mich lieber auf diejenigen, bei denen das Gesamtkonzept passt.

    Da kann ich Dir vollkommen zustimmen, bin mir aber schon bewußt dass wir als kleiner Verein anfangs auch manchen nicht so talentierten dabeihaben müssen.

    Mach bitte erst mal eine klare Aussage von welcher Ebene du sprichst von den Vereinen, oder von einer Verbandsebene und falls diese meinst schreib bitte welche Ebene.

    Sollte das eine Rolle spielen, dann schreibe bitte auch um was es Dir geht.

    Keiner hat was davon wenn die Schützenvereine zu elitären Clubs werden, die sich nur gut Betuchte leisten können.

    Auch da müsste man das Ergebnis abwarten.

    Warum darf ein Schützenverein nicht soviel kosten wie Tennis, Reiten oder Bowling?

    Wir wären mit den hier beklagten Beiträgen ja im unteren Bereich von anderen Schützenverbänden sind dort nur die besser Verdienenden unterwegs?

    So spart sich der Verein schon einige Geschenke für Runde Geburtstage und Totenkränze, die oftmals mehrere Netto-Jahresbeiträge kosten.

    Wenn der Verein neben dem Schießen noch so weit ins vermutlich dörfliche Geschehen eingebunden ist, mag auch der Rentner ein Einsehen in höhere Beiträge haben, dann gehen aber für diese Leistungen wieder einige Euros ab.

    Das geht bei manchen, aber nicht überall.

    Aktuell haben in Deutschland rund 17 Millionen Personen Amazon Prime, das im Jahr knapp 100 Euro kostet. Kohle und die Bereitschaft die Kohle auszugeben ist also da. Es braucht daher niemand über zu hohe Vereinsbeiträge jammern.

    Ich habe kein Prime, kenne aber Leute die es zu schätzen wissen, weil sie es nutzen und das Angebot anderweitig nicht günstiger bekommen.

    Was gibt besonders Auflgeschütze jährlich, aus, mancher 3 - 4 stellig, aber die Parkgebühr oder einige Euro mehr für den Verband sind die Aufregung wert.

    Gerade Schützen sind da recht eigen.

    Völlig ahnungslos lässt sich gut träumen.

    Das WaffG von 1972/73 war ein Traum, verglichen mit dem was wir heute haben. Die Regeln von damals gelten insowei Nicht mehr.

    -Bedürfnisbescheinigung vom Schützenmeister des Vereins

    Richtig für insgesamt zwei! Waffen, Langwaffen als Einzellader oder Kurzwaffen, Deshalb z.B. Der lange Lauf für die GSP. Wie schon geschrieben die dritte auf Begründung des Verbands meist erst für Kaderschützen im Verband. Mindestmitgliedschaft im Verein gab's damals auch schon für den BSSB sogar doppelt so lange.

    Sicher gab es auch Behörden bei denen die Spezeln untereinander großzügiger waren. Das wird heute gerne als Regelfall verkauft.

    -keine Begrenzung der Anzahl der Waffen auf die gelbe WBK

    Auch richtig, die Gelbe gab's noch nicht daher keine Begrenzung.

    -keine Erwerbsstreckung

    Warum auch?

    -keine Altersgrenzen

    Dafür beschränktes Angebot.

    -keine Aufbewahrungsvorschriften

    -keine Kontrollen der Aufbewahrung

    Richtig

    -keine Einschränkung der grundgesetzlich garantierten Unverletzlichkeit der Wohung.

    Der Kaminkkehrer kommt öfters und macht noch Schmutz.

    Dem können wir nachtrauern und sollten mal überlegen, was geht auf das Konto unserer Verbände? Egal welcher Verband DSB, BDMP, DJV, BDS usw. alle haben nur ihr Süppchen gekocht, teilweise gegeneinander gearbeitet.

    Welche Verbänden gab es damals?

    Nur am Rande, der europäisch geprägte Jäger kann meist auf die Kurzwaffe verzichten.

    Wann wurden denn Verbände wie BDS, BdMP und DSU gegründet?

    Manche Mitglieder erwarten dass sich ein Verband für die eigenen Interessen einsetzt.

    Dies fällt uns heute auf die Füße. Macht die Arbeit schwieriger, die persönliche Absicherung, durch immer mehr Bürokratie, immer umfangreicher.

    Früher war halt alles besser, man durfte sogar noch mit richig Druck auf dem Kessel vom Strand heimfahren.