Beiträge von Ferrobell

    Gewichtsunterschiede von: 0,526g - 0,542g, (den Abweichler 0,508g links, hab ich weggelassen)

    Kopfdurchmesser von: 4,49 - 4,50mm

    Länge von: 5,52 - 5,55mm

    Hallo HDR,

    das ist wieder ein interessanter Beitrag von dir!

    Ich wiege meine Wettkampf- Diabolos mittlerweile auch ab und sortiere diese.

    Hier eine Dose JSB Exact 0,547g Rundkopfdiabolos, die ich gewogen habe.

    Bei JSB Diabolos aus der Runddose sind mir die etwas größeren Abweichungen vom Gewicht auch schon aufgefallen.

    Ich bilde mir auch ein, das man mit sortierten Diabolos präzisere Treffer landen kann.

    Bei RWS gibt es diese Abweichungen aber auch:

    Gerade bei meiner Schießsportart Field- Target, wo man Outdoor auf weiter entfernten Zielen, über 20 Meter schießt, können größere Gewichtsunterschiede bei den Diabolos schon über Treffer oder kein Treffer entscheiden.

    Schöne Grüße

    Heiko

    Nun würde mich interessieren ob Du den Schritt gewagt hast und Dir das neue Gewehr zugelegt hattest . Wie sind die Erfahrungen ?

    Hallo,

    mittlerweile habe ich sogar 2 Steyr LG 110!

    Beider gebraucht gekauft.

    Allerdings nutze ich meine Gewehre nicht für 10 Meter- Scheibe.

    Ich schieße damit Field Target und Hunter Field- Target.

    Erfahrungswerte kann ich aber trotzdem mitteilen.

    Nur zur Präzision auf 10m kann ich wenig beitragen.

    Abzug:

    Der mechanische Abzug ist für mein Empfinden nicht so klar und sauber, wie zb. bei meinen Feinwerkbau 800 oder 700.

    Ich bin mit dem Abzugsgewicht zwar schon weit runter und habe auch die Klinkenüberschneidung reduziert, weil ich vorher der Meinung war, das der Abzug leicht kriecht. Ich habe den Abzug jetzt zwar schon so eingestellt, das man damit arbeiten kann, aber an den FWB kommt er noch nicht heran.

    Für mein Empfinden könnte der Vorzug im Verhältnis zum Druckpunkt etwas leichter sein.

    Am Druckpunkt habe ich auch immer das Gefühl, einen weiteren Widerstand zu spüren, bevor der Schuss bricht.

    Ich denke aber, das man sich daran gewöhnen kann.

    Absorber:

    Die silberne LG 110 Match hat einen Absorber, die schwarze Hunting nicht.

    Ich habe von Anfang an einen Impuls gespürt bei der Schussabgabe.

    Steyr hat zu ihren Gewehren tolle Videos, wo jeder Schritt für Wartung, Montage und Einstellungen detailliert beschrieben ist.

    Also den Absorber entnommen, gereinigt, Einstellung so verändert, wie von Steyr beschrieben.

    Ausprobiert, Impuls immer noch da. Also wieder auseinander, Einstellung verändert, wieder zusammen gebaut, probiert, Impuls immer noch da.

    Das ganze bestimmt 10 wiederholt und nicht in den Griff bekommen.

    Ich bekomme den Schussimpuls nicht vollständig weg.

    Von anderen Steyr- Besitzern habe ich aber gehört, das die damit keine Probleme haben.

    Ich lebe damit jetzt einfach.

    Konstanz:

    Ich habe die V0 gemessen und auf genau 170 m/s mit meinen abgewogenen JSB Diabolos eingestellt.

    Zuvor auch die Mechanik gewartet und mit einem hochwertigen Waffenöl (Ostermayr) geölt.

    Bei 10 Schuss eine Maximalabweichung von 2,1 m/s und eine Standardabweichung von 0,8 m/s.

    Das ist ein ordentlicher Wert und da gibt es nicht zu meckern.

    Regulator:

    Der Regulator bei der Steyr arbeitet sehr konstant.

    Von den 10m Schützen werden wohl die wenigsten den Regulator- Druck messen oder sogar verstellen.

    Meine schwarze Steyr war vorher eine High- Power mit 24 Joule. Wurde aber zu Steyr ins Werk entsendet und dort auf 7,5 Joule gedrosselt und mit einem "F im Fünfeck" versehen.

    Was mir auffiel war, das die Schwarze Steyr deutlich lauter bei der Schussabgabe war als die Silberne und dabei auch doppelt so durstig, was den Luftverbrauch anging. Nach etwa 120 Schuss war die Pressluftkartusche von 200 Bar auf 100 Bar herunter und dann ging die Leistung herunter.

    Also den Regulator demontiert und neu eingestellt.

    Auch dazu gibt es von Steyr Einstellwerte, welche Leistungsabgabe der Regulator hat, bei der jeweiligen Stellung der Tellerfedern und Plättchen.

    Vorher war der Regulator etwa auf 100 Bar eingestellt.

    Ich bin zurück gegangen auf etwa 60 Bar, wie bei der Matchvariante. Das Gewehr "bellte" aber immer noch ordentlich bei 7,5 Joule und die Schussausbeute der Kartusche hat sich auch nicht deutlich verbessert.

    Also habe ich Informationen gesucht, was der optimale Druck für den Steyr-Regulator sein soll und bin bei 85 Bar gelandet.

    Mit einem Messgerät habe ich den Regulator jetzt auf 85 Bar eingestellt und das Gewehr ist damit deutlich besser geworden

    Das Schussgeräusch ist deutlich leiser geworden, die Schussentwicklungszeit hat sich gefühlt verkürzt und ich bekomme jetzt auch etwa 200 Schuss aus der Kartusche. Weitere Versuche habe ich dort jetzt auch nicht unternommen.

    Ich würde mir zwar wünschen, das ich wie bei meinen FWB etwa 350 Schuss aus einer Kartusche bekomme aber das klappt mit den Steyr wohl nicht.

    Die sind etwas durstiger.

    Verarbeitung:

    Von der Verarbeitung her hinkt Steyr den anderen deutschen Herstellern von Matchgewehren auch etwas nach.

    Die Hölzer wie Griff oder Schaftbacke haben nicht so ein feines Finish wie Walther, FWB oder Anschütz.

    Dafür kostet zb. ein Steyr- Griffstück Neu aber auch nur die Hälfte, wie bei den den Mitbewerbern.

    Auch die Alu- Teile von dem Gewehr kommen nicht ganz an die Qualität von FWB oder Walther heran, obwohl es schon in Ordnung ist.

    Präzision Mehrdistanz (Hunter) Field Target 9 - 50 Meter) :

    Von der Präzision stehen meine Steyr meinen Feinwerkbau in nichts nach.

    Ich bin sogar der Meinung, das die Steyr auf Entfernungen über 20 Meter die Nase vorn haben.

    Das liegt aber auch daran, was für ein Lauf verbaut ist.

    Bei Steyr gibt es verschieden Läufe, je nachdem, für welchen Sport das Gewehr genutzt werden soll.

    Temperatur:

    Die Steyr mach meiner Meinung nach weniger Zicken im Outdoor- Betrieb bei wechselnden Temperaturen.

    Während meine FWB 800 bei etwas kühleren Temperaturen gerne mit der V0 in den Keller geht und bei wärmeren Temperaturen mit der Leistung hoch geht, scheint die Steyr dort weniger empfindlich zu sein.

    Im Indoor- Betrieb bei gleichbleibenden Temperaturen mag das keine große Rolle spielen.

    Aber Outdoor, auf unterschiedlichen Distanzen entscheidet das über Treffer oder keinen Treffer.

    Gerade auf weiteren Distanzen macht sich das sehr deutlich bemerkbar.


    Ansonsten ist die Steyr ein durchdachtes, solides und einfach aufgebautes Gewehr, was einfach zu warten ist.

    Der Service von Steyr ist auch vorbildlich.

    Ich hoffe, das ich mit meinen doch etwas längeren Bericht meiner Eindrücke etwas helfen konnte!

    Auch wenn einiges davon für 10m DSB vielleicht nicht relevant sein sollte.

    Eins noch,

    falls jemand denkt, der Ferrobell hat seine Steyr einfach nur verfriemelt, so viel wie der daran herumgeschraubt hat.

    Ich behaupte einfach mal, das ich mich ein wenig mit der Technik auskenne und meistens auch weiß, was ich gerade verändere und welche Auswirkungen das auf die Technik bzw. auf das Gewehr hat. ;)

    Schöne Grüße

    Heiko

    Hallo,

    ich werfe noch eine Feinwerkbau 800 Evolution in den Raum!

    Die wiegt nur 3,6 Kg, hat einen Absorber und lässt sich weiter aufrüsten bei Bedarf.

    Alternativ gibt es auch noch die Feinwerkbau 500, die allerdings keinen Absorber hat.

    Ob man sich ein neues Gewehr oder ein gebrauchtes kauft, muss jeder für sich selber entscheiden.

    Bei einem neuen Gewehr hat man eine neue Kartusche und Garantie.

    Bei einem gebrauchten Gewehr kann man zwar etwas Geld sparen in der Anschaffung,

    muss aber schauen ob noch Folgekosten entstehen für Wartung und eventuell eine neue Kartusche.

    Aktuell werden gebrauchte Matchgewehre aber auch teuer gehandelt.

    Zu Corona- Zeiten waren die Gewehre deutlich günstiger.

    Ich habe meine Gewinde der Kartuschen auch mit Flunatec behandelt!

    Das hilft schon deutlich.

    Und Andreas (reinwan1) hat auch recht damit, das sich mit dem Trockenschmierstoff nicht so viel Schmutz absetzt.

    Ich schieße sehr viel Outdoor und die Gewehre werden dabei manchmal auch etwas schmutzig.

    Da ist ein Trockenschmierstoff dann schon von Vorteil.

    Hallo Stephan,

    was für eine FWB 700 suchst du?

    Eine 700 Basic in Neu bzw. Vorführwaffe mit neuer Kartusche wird gerade bei Egun angeboten.

    Link: Feinwerkbau LG Mod. 700, Vorführwaffe, ungeschossen, original FWB Kartusche von II/23 , Neuzustand - eGun

    Neu wird man eine 700er sonst nur schwer bekommen, weil die Produktion schon lange durch die 800er abgelöst wurde.

    Schöne Grüße

    Heiko

    Hallo Michael,

    an was für Wettkämpfen würdest du denn gerne teilnehmen wollen?

    10 Meter DSB oder eventuell Outdoor- Schießsport wie Field Target oder Hunter Field Target.

    Damit könnte man auch noch Pro und Contra zu den einzelnen Modellen geben.

    Für 10m Indoor mit Diopter sind alle Modelle gut geeignet.

    Für Outdoor und Zielfernrohrmontage und auf weiteren Distanzen haben manche Gewehre wieder Vorteile gegenüber den anderen.

    Schöne Grüße

    Heiko

    Hallo,

    Egun ist das größte Auktionshaus rund um Waffen und Zubehör und dort findet man auch die meisten Inserate.

    Nachteil ist, das die Gebühren nehmen für ein Inserat.

    Link: eGun

    Auctronia ist der nächst größere Anbieter und Kostenlos.

    Auctronia ist ein Tochterunternehmen von Frankonia.

    Link: Auctronia - Die Auktionsplattform für Jäger, Schützen und Sammler - Auctronia.de

    Gunfinder kann man auch nutzen um Waffen zu verkaufen.

    So weit ich weiß , kann man dort auch kostenlos inserieren.

    Link: Gunfinder - Marktplatz und Suchmaschine für Jäger und Schützen

    Recht Neu auf dem Markt ist Waffenanzeigen.de

    Weil es aber noch recht Neu ist, kennen es viele nicht und suchen dort auch nicht.

    Link: Jetzt Waffe verkaufen | kostenlos Kleinanzeige erstellen (waffenanzeigen.de)


    Bei Egun suchen am meisten Interessenten und man erreicht da wohl den größten Käuferkreis.

    Somit bekommt man dort häufig auch bessere Preise für sein Inserat.

    Noch eine Ergänzung:

    Einige Schützen waschen ihre Diabolos sogar, um feinen Bleistaub und auch die ungleichmäßige Ölschicht von ihren Diabolos herunter zu bekommen.

    Andere Ölen ihre Diabolos, weil das Gewehr damit besser trifft.

    Manche nutzen auch einen "Pellet- Sizer".

    Sicher gibt es auch viel Vodooo aber bei manchen scheint sich das Trefferbild damit wirklich zu verbessern.

    Ausprobieren hilft.

    Hallo Mike,

    mit dem Training hast du natürlich Recht!

    Ohne Training und Talent kann jemand noch so ein präzises Gewehr haben und wird trotzdem nicht konstant gute Leistungen erzielen können.

    Durch regelmäßiges Training verbessert man seine Leistung und wird konstanter.

    Mir ging es aber darum, das Gewehr optimal auf einen Wettkampf oder einen Munitionstest vorzubereiten.

    Bei einem Munitionstest schieße ich immer durch einem Chrony. (Habe selber 2 Stück).

    Ich machen einen Munitionstest bzw, einen V0- Test oder auch Wettkampf, immer mit abgewogenen und sortierten Diabolos.

    Zu dem Munitionstest und dem "Einbleien" von dem Lauf ist aber tatsächlich etwas wahres dran.

    Wenn du einen komplett neuen Lauf hast, wird dieser durch die ersten paar Tausend Schuss noch immer weiter geglättet.

    Die ersten 50 Schuss schließen mit dem Bleiabrieb feinste Poren und Riefen im Metall und sorgen für eine gleichmäßige "Patina" im Lauf.

    Irgendwann ist natürlich der Punkt erreicht, wo sich nichts mehr verändert.

    Auch wenn du einen andere Sorte Diabolos von einem anderen Hersteller verwendest, benötigt der Lauf ein paar dutzend Schüsse, bis sich eine gleichmäßige Schicht mit dem neuen Blei aufbaut.

    Bei dem Lauf reinigen konnte ich aber auch schon viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln.

    Ich kenne einige Schützen, die ihren Lauf etwa alle 200 - 300 Schuss reinigen müssen und eine Schnur durchziehen.

    Wenn sie es nicht machen, gehen die Streukreise auf. Nach dem Reinigen trifft das Gewehr wieder gut.

    Andere müssen ihren Lauf nie reinigen und wenn sie es machen, benötigt das Gewehr erst wieder einige Schuss, bis die Streukreise enger werden.

    Jeder Lauf ist anders.

    Ich verstehe unter einer normalen Laufreinigung auch das durchziehen eine Schnur.

    Manche nehmen auch nur einen VFG Reinigungsfilz, andere nehmen Chemischen Laufreiniger mit der Messingbürste und vergewaltigen damit den Lauf.

    Auf 10m fallen viele Dinge auch nicht so auf.

    Ich schieße ja Field Target mit dem Luftgewehr, wo wir Outdoor auf weiteren Distanzen bis 50m Schießen.

    Dort zeigt sich jede Veränderung gleich deutlicher.

    Was auf 10 Meter nur 1mm ausmacht, kann auf weiteren Distanzen schon 1 Zentimeter ausmachen.

    Sehr deutlich machen sich dort auch die Temperatur- Veränderungen bemerkbar.

    Bei der DM letztes Jahr im Sommer hatte ich Mittags mein Gewehr bei etwa 25°C eingeschossen und im Laufe des Nachmittages, wo der Wettkampf stattgefunden hat, wurde es über 35 warm. Mein Feinwerkbau 800 ist mit der Leistung 10 m/s schneller geworden und ich hatte nur noch Hochschüsse,

    die auf weiteren Entfernungen bis zu 2 cm hoch gingen. Da habe ich dann einige Ziele versemmelt.

    Das ging aber anderen Schützen mit Walther, Anschütz, Steyr oder Weihrauch genau so.

    So macht aber jeder seine eigenen Erfahrungen.

    Schöne Grüße

    Heiko

    Eine V0 Messung wäre auch sehr interessant!

    Ein Pressluft- Gewehr kann bei 20°C zb. genau 172 m/s machen.

    Bei 10°C wird es garantiert weniger Leistung haben und bei 30°C mehr Leistung.

    Das kann dadurch durchaus 5 m/s nach unten oder nach oben schwanken mit der V0.

    Wenn ich also mein Gewehr aus dem Waffenkoffer hole und das Gewehr hat zb. 20°C,

    der Schießstand ist nicht beheizt und hat nur 10°C, wird das Gewehr sich nach und nach abkühlen

    und dann auch nach und nach etwas tiefer treffen.

    Deshalb sollte sich das Gewehr am besten erst einmal 30 Minuten an die Umgebungstemperatur gewöhnen,

    bevor man einen Test bzw. Wettkampf macht.

    Ich mache bei meinem Pressluft- Gewehren direkt vor dem Wettkampf sogar 2 Leerschüsse, damit das Gewehr möglichst gleichmäßig schießt.

    Der erste Schuss kann sonst durchaus minimale Abweichungen nach oben oder unten haben.

    Edit:

    Ich kann auch noch ein paar Tips geben, wie man die die V0 etwas gleichmäßiger bekommt, wenn man größere V0- Schwankungen hat.

    Wichtig ist zb. das der Schlagbolzen, der auf das Ventil schlägt, wenn man den Schuss auslöst immer vernünftig geschmiert ist.

    Die Hersteller nehmen im Normalfall dazu immer ihr eigenes Waffenfett und schmieren das auch nach bei der Jährlichen Inspektion, wenn man sein Gewehr überprüfen lässt.

    Ich nehme mittlerweile das Waffenöl von Ostermayer dazu.

    Damit konnte ich die V0- Schwankungen noch halbieren.

    Auch der Regulator sollte überprüft werden. Oftmals ist dort an den Tellerscheiben zu viel Fett, was sich negativ auf die V0- Schwankungen auswirken kann.

    Ich will jetzt aber keinen dazu animieren, sein Gewehr zu zerlegen.

    Hallo,

    ich kenne es so, das ein neuer Lauf erst einmal einige Diabolos durch haben muss und dann die Streukreise irgendwann enger werden.

    Die Diabolos hinterlassen im Lauf eine sehr feinen Abrieb vom Blei und verschließen damit feine Poren und Riefen im Metall.

    Dadurch wird nach ein paar Hundert Schuss der Lauf von innen geglättet und die Diabolos laufen gleichmäßiger durch,

    wodurch das Gewehr konstanter wird und noch präziser treffen sollte.

    Auch wenn man die Diabolo- Sorte wechselt, zb. von RWS auf JSB, benötigt der Lauf einige Schuss mit der neuen Sorte,

    damit das Ergebnis Aussagekräftig ist.

    Die Diabolo- Hersteller haben unterschiedliche Blei- Legierungen und die Neue Sorte muss erst einmal im Lauf einen

    gleichmäßigen "Blei- Schmierfilm" in den Lauf hinterlassen, um danach gleichmäßig durch den Lauf zu laufen.

    RWS zb. ist sehr hart von der Legierung und JSB sehr weich. H&N ist auch etwas härter.

    Manche reinigen den Lauf sogar vorher, wenn sie einen neue Sorte ausprobieren wollen.

    Match- Läufe sollten aber bei der Produktion schon eine glättende Behandlung erhalten haben.

    Geläppt werden die wohl noch nicht sein aber schon deutlich feiner bearbeitet als ein Lauf von einem Freizeit- Luftgewehr.

    Vielleicht hat ja jemand schon solche Erfahrungen machen können,

    das sich mit steigender Schusszahl die Präzision verbessert hat und mag berichten?

    Schöne Grüße

    Heiko

    Hallo,

    von der FWB 500 habe ich bis jetzt nur gehört, das die Leute es gegen ein größeres Modell bzw. gegen eine 700 oder 800 getauscht haben.

    Die 500er haben keinen Absorber.

    Vom Gewicht her wäre eine FWB 800 Evolution auch ein interessantes Modell, was schön leicht ist und wo sich der Schaft auch kurz einstellen lässt, für kürzere Arme. Vom Gewicht her sind die etwa gleich mit den normalen Junior- Modellen. Preislich sind die auch interessant.

    Bei gebrauchten Gewehren hängt der Preis stark vom Zustand ab!

    Modelle mit Aluschaft werden deutlich teurer gehandelt als Modelle mit Holzschaft.

    Auch Zubehör wie zb. ein Waffenkoffer oder auch eine verstellbare Alu-Schaftkappe kann schon mal 50€ Mehrpreis bringen.

    Ich kann aber grob sagen, wie aktuell gebrauchte Feinwerkbau gehandelt werden:

    P70 Junior mit im stark gebrauchten Zustand etwa 500 - 700€

    P70 Junior im guten Zustand etwa 600 - 800 €

    P70 Holzschaft im stark gebrauchten Zustand 550 - 750€

    P70 Holzschaft im guten Zustand etwa 600 - 800€

    P70 Aluschaft im stark gebrauchten Zustand etwa 700 - 900€

    P70 Aluschaft im guten Zustand etwa 800 - 1300€

    FWB 700 Basic im stark gebrauchten Zustand 500 - 700€

    FWB 700 Basic im guten Zustand 700 - 1100€

    FWB 700 Universal im stark gebrauchten Zustand 650 - 900€

    FWB 700 Universal im guten Zustand 800 - 1100€

    FWB 700 Alu im stark gebrauchten Zustand 900 - 1200€

    FWB 700 Alu im guten Zustand 1100 - 1800€

    Gewehre aus Vereinsbestand haben meistens deutlich mehr Gebrauchsspuren als Gewehre aus Privatbesitz,

    weil die Gewehre deutlich mehr geschossen wurden und häufig auch nicht so pfleglich behandelt werden.

    Deshalb bekommt man gebraucht dafür auch etwas weniger.

    Bei Egun gehört häufig auch Glück dazu, das man gerade die richtigen Interessenten findet, die bereit sind,

    einen hohen Preis zu zahlen. Manchmal fehlen auch die Bieter und das Gewehr kann unter geschätzten Wert weg gehen.

    Egun ist dennoch die beste Adresse, wo man sein Gewehr sicher los werden kann.

    Wenn man einen vernünftigen Preis erzielen möchte, ist es wichtig, das man Versand anbietet.

    Wer nur Abholung akzeptiert, wird einen deutlich geringeren Preis erzielen, weil er den Käuferkreis einschränkt.

    Ich hoffe, das ich ein wenig helfen konnte.

    Schöne Grüße

    Heiko

    1000 € Aufpreis zu den anderen Top- Modellen sind zugegeben recht happig.

    Während es bei dem Modellwechsel von der 700 zur 800 mehr oder weniger nur eine Modellpflege gab, scheint dieses mal ein komplett neues Gewehr entwickelt worden zu sein.

    Auf den ersten Bildern, die leider etwas unscharf sind, kann man noch nicht viele Details erkennen.

    Ich habe aber den Eindruck, das Abzugsgehäuse und Regulatorgehäuse/Laufbefestigung wieder 2 Teile sind, die zusammen geschraubt wurden. Da hätte ich mir ein Gehäuse gewünscht, in dem alles untergebracht ist.

    Gespannt warte ich auf die ersten Berichte zu dem 2 Regulatoren.

    Meine beiden 800er laufen recht stabil mit nur 1 bis 2m Maximalabweichung der V0, bei gleichbleibender Temperatur.

    wichtig dafür ist nur ein ordentlich gewartetes System.

    Auch der neue Absorber interessiert mich. Den Alten musste man ja tatsächlich häufiger nachstellen.

    Auf den Bildern sieht die 900er auch recht stabil aus. Ich denke, das die ordentlich Gewicht mitbringen wird.

    Warten wir aber mal ab, bis mehr Informationen und Detailbilder dazu kommen.

    Vielleicht haben wir ja auch dieses Jahr noch ein paar Erfahrungsberichte zu dem Gewehr.

    Bei den 4000€ bin ich jedenfalls raus und werde mir die nicht gönnen.

    War gerade neugierig und habe geschaut, ob es schon weitere Informationen zur neuen Feinwerkbau 900 gibt, weil die ja heute präsentiert werden sollte. Leider konnte ich noch nichts finden.

    Weder auf der Internetseite, noch auf der Facebookseite von Feinwerkbau kann man dazu etwas finden.

    Die einzigen Informationen dazu findet man aktuell bei Keuchen, die Schreiben, das der Abzug Neu sein soll, der Absorber überarbeitet ist und das Ladefenster vergrößert wurde.

    Leider aber noch keine Bilder.

    Ein brauchbares Zielfernrohr, wie zb. das Anschütz KK50 gibt es schon ab 190€ Neu.

    https://www.versandhaus-schneider.de/product_info.php/products_id/41159

    Ein paar brauchbare Montagen kosten etwa 30€.

    Also gesamt 220€ Neu, mit 10 Jahre Garantie vom Hersteller.

    Günstiger ist ein Diopter auch nicht.

    Klar gibt es auch deutlich teurere Zielfernrohre, die ein vielfaches kosten.

    Aber ob man damit genauer trifft, ist auch eher fraglich bzw. eine Gefühlssache.

    Vorteil bei dem Zielfernrohr ist sogar, das man die Dioptrien einstellen kann von dem jeweiligen Schützen.

    Somit findet so mancher Schütze, der nicht mehr so gute Augen hat vielleicht auch wieder mehr Freude am Schießen,

    weil er das Ziel viel besser erkennen kann.

    Die Profis, die sich ein eigenes Gewehr kaufen, wo Schaft und Optik auf den Schützen abgestimmt sind, wird es immer geben.

    Egal ob LG, KK, Diopter oder Zielfernrohr.

    Wer den Ehrgeiz hat möglichst gut zu treffen, kann mit einer eigenen Ausrüstung auch sicherlich noch ein paar Punkte mehr holen als mit einem Vereinsgewehr, wo jeder dran herumdreht und verstellt.

    Die Frage war schon ernst gemeint, aber warum steht man neuen immer so negativ gegenüber? :refusing: Wenn man mit Diopter und Adlerauge schiesst ist es ja auch eine Vergrößerung und ein starkes Gewackel liegt ja an einer zu hohen Vergrößerung. Ich würde es reizvoll finden aber auf 25m :coffee:

    Bin mal gespannt ob vielleicht doch jemand ernsthafte Infos zum Thema hat.

    Tatsächlich wäre 25Meter mit Zielfernrohr eine Disziplin, die mich dann auch reizen würde!

    Auf 10m mit Diopter macht mir schon lange keinen Spaß mehr.

    Ein brauchbares Zielfernrohr ist letztendlich auch nicht teurer als ein Diopter.

    Das "Geschaukel" ist auch nur eine Frage des Trainings und natürlich hängt es auch mit der Vergrößerung zusammen.

    Das größte Problem wäre dann wohl, das viele Schießstände in den Vereinen nur 10 Meter und 50Meter können.

    Für 25 Meter müssten dann wieder Umbauten stattfinden, wenn noch keine Sportpistole dort geschossen wird.

    Trotzdem würde ich es begrüßen.