Beiträge von Henning F.

    Moin,

    ich schieße mit dem Anschütz 9015 One, allerdings in der One-Basic-Ausführung. Hier ist der Hinterschaft etwas einfacher ausgeführt, dafür auch beim Kauf vor 3 Jahren knapp 1.000,- € günstiger als das One.

    Das 9015-System ist aus meiner Sicht hervorragend, den Ladehebel zur Seite hin muss man halt mögen, mir gefiel es sehr gut so. Ich habe beim Händler alle in Frage kommenden Gewehre mal probegeschossen und mich dann für das Anschütz entschieden. Letzthin hat eine Vereinskollegin mit meinem Gewehr mal geschossen, sie schießt sonst ein Walther LG 400, und gemeint, dass ihr der Anschütz-Abzug im Vergleich zum Walter besser gefallen würde. Das Walther würde auch ein wenig springen, das Anschütz nicht.

    Nachteilig beim Anschütz sehe ich die Möglichkeiten, Gewichte anzubringen. Da der Lauf nur 18mm Durchmesser hat, muss man hier auf die originalen Anschützgewichte zurückgreifen und kann keine günstigeren von anderen Herstellern nehmen. Am Hinterschaft kann man Gewichtsscheiben mittels Schrauben anbringen.

    Einmal gab es Probleme mit dem Schlagstück, das musste ausgetauscht werden, war wohl ein Materialfehler.

    Insgesamt würde ich das Gewehr als sehr gut bewerten, die Verstellmöglichkeiten sind hervorragend, auch wenn die Schaftbackenverstellung etwas fummelig ist. Hier müsste man halt die richtige ONE-Variante nehmen, aber wie gesagt eben auch fast 1.000,- € mehr hinlegen.

    Gruß, Henning

    Moin,

    bei uns im Verein wird eine ältere SCATT USB Anlage an einem Laptop mit Windows 10 betrieben. Aus verschiedenen Gründen soll hier ein neuer Laptop angeschafft werden. Da es neue Geräte nur noch mit Windows 11 gibt und Treiber für SCATT USB nur noch bis Win 10 erhältlich sind, bestehen nun Bedenken, ob das SCATT auf dem neuen Rechner überhaupt noch zum Laufen gebracht werden kann.

    Weiß jemand von Euch, ob es funktioniert?

    Gruß

    Henning

    Moin,

    aber es gibt die Möglichkeit bei der LM zu sagen, dass man nicht zur DM gemeldet werden möchte. Wenn man denn schon im Vorfeld weiß, dass man nicht an der DM teilnehmen möchte, dann melde ich mich eben ab und blockiere keinen Startplatz.

    Gruß

    Henning

    Bei mir (LG) fehlen 0.1 Ringe. Knapp vorbei ist auch daneben.

    Das ist natürlich bitter. Aber wenn man dann weiß, dass da bestimmt 20 der Startberechtigten nicht antreten, dann wird es noch ärgerlicher. Wenn einer krank ist, sagt ja keiner was, aber es gibt ja etliche, denen die Fahrt nach München zu weit ist oder wissen, dass sie an dem Tag keine Zeit haben. Es gibt die Möglichkeit, sich von der DM oder auch LM abzumelden, wenn man denn schon nicht hinfahren kann oder will und den Startplatz dann einem anderen Schützen zu überlassen.

    Gruß

    Henning

    Moin,

    es ist aber noch zu hinterfragen, ob du einen Anteil für Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) dabei hast. Die ist auf dem Brillenpass des Optikers immer als Cyl. zusammen mit der Achse angegeben. Deshalb ist es grundsätzlich empfehlenswert, einen Optiker aufzusuchen. Da du wie ich gelesen habe aus Bayern kommst, wäre hier Müller in Manching eine gute Wahl. Die haben da einen 10m langen Keller mit Schießscheiben an der Wand.

    Wir haben bei uns im Verein den Vorteil, dass gleich zwei Optikermeister als aktive Schützen bei uns Mitglied sind. Die kommen dann mit ihrem ganzen Zeug zu uns an den Stand und messen die Schiessbrille aus.

    Gruß

    Henning

    Moin,

    diese Woche habe ich zum ersten Mal mit einem Stativ als Ablage für das Luftgewehr zwischen den Schüssen geschossen. Ich fand das ganz angenehm, man muss das Gewehr nicht mehr so vom Stand hochwuchten. Das Stativ stand bei uns im Verein in der Ecke, leider ist die Klemmung nicht mehr die beste, so dass es immer mal wieder etwas nachgab.

    Da ich mir nun selbst eins zulegen möchte, ist meine Frage welche Stative ihr so im Einsatz habt und welche denn Empfehlenswert sind.

    Danke schon mal.

    Gruß, Henning

    Ein Stab ist wie ein StUffz. Völlig linear und kann Zug/Druck nur weiterleiten ;)

    Der ist gut, muß ich mir merken :D

    Aber zur Ehrenrettung der Unteroffiziere sei gesagt, dass es auch wirklich hoch kompetente Feldwebel gab, die wirklich was drauf hatten. Sowohl fachlich als auch im Bereich Menschenführung. Die wurden meist in der Spezialausbildung eingesetzt, während die nicht so guten Leute und die Brüllaffen gerne in die Grundausbildungskompanie abgeschoben wurden.

    Aber nochmal zurück zum Video von Heinz Reinkemeier. Der Tipp mit dem Tuch im Koffer ist nicht schlecht, da ich diese Brösel von dem Schaumstoff an meinem Gewehr auch schon gefunden habe.

    Gruß

    Henning

    Sportwaffen werden nicht geputzt. Die Kloschüssel wird geputzt.
    Wer den Unterschied nicht kapiert, sollte keine Waffen haben und lieber draußen im Wald defäkieren.

    Moin,

    hätte nicht gedacht, dass manche Schützen das ähnlich eng sehen wie damals mein Oberfeldwebel bei der Bundeswehr. Den konnte man mit dem Wort "Waffenputzen" immer so richtig schön auf die Palme bringen, wie auch mit Verband(s)kasten und Dreieck(s)tuch. Hat man ihn dann nach einer Begründung gefragt, wieso das so heißt kam nur - isso! Carcano wird mir aber wahrscheinlich auch keine Begründung liefern können, die über ein "isso!" hinausgeht, oder? ;)

    Gruß

    Henning

    was steht denn in der Bedienungsanleitung drinnen?

    Ja, diese Frage ist durchaus berechtigt. Und ich muss zugeben, dass ich da gerade eben erst reingeguckt habe.

    Anschütz schreibt:

    Bei starker Verunreinigung (2000-3000 Schuss)

    oder einmal jährlich im Rahmen der Inspektion

    • Lauf mit Bronzebürste reinigen. Die Bürste im Lauf nicht vor- und zurückziehen.

    • Reinigungsdochte einige Male trocken durch den Lauf ziehen,

    bis der letzte Reinigungsdocht keine nennenswerten Verunreinigungen mehr aufzeigt.

    • Waffe (Stahlteile) mit öligem Lappen abreiben.

    • Waffe zum Fachhändler/Büchsenmacher zur Inspektion bringen

    Dann ist ja alles klar. Einmal im Jahr reicht dann wohl auch.

    Gruß

    Henning

    Moin,

    als nun stolzer Besitzer eines neuen Luftgewehres stellt sich mir immer wieder die Frage, wie behandele ich das gute Stück so, dass ich auch in einigen Jahren noch viel Freude dran habe. In meinem Verein gibt es hier aber unterschiedliche Philosophien. Die einen sind der Meinung, dass am Lauf überhaupt nichts gemacht wird, andere wiederum schießen nach jedem Training zwei oder drei Filzpfropfen durch. Wieder andere sagen, dass man das bloß nicht machen soll, da die Filzfasern irgendwelche Bauteile und die Luftführung zusetzen können. Einer hat sich so ein Spezialputzzeug mit verschiedenen Pasten, Bürsten und Filzdochten gekauft, mit dem er den Lauf einmal im Jahr gründlich durchzieht. Wieder anderen ziehen nach jedem Schießen so einen Docht durch.

    Für die äußerliche Pflege ist es bei unserem Verein Usus, das Gewehr mit einem leicht öligen Tuch komplett abzuwischen, um alle Schweißrückstände zu entfernen.

    Wie haltet ihr das so mit der Pflege eures Luftgewehres?


    Gruß

    Henning

    Moin,

    bin gerade dabei mich etwas mit der Gewichtsverteilung an meinem Luftgewehr zu beschäftigen. Dazu möchte ich ein paar Gewichte am Hinterschaft anbringen. Hinten an der Schaftbacke und unten an der Schaftkappe innen sind M5 Gewinde zum Einschrauben von Gewichtsträgerstangen vorhanden. Im Internet gibt es von mehreren Herstellern solche Stangen, allerdings werden dort keine Maße genannt.

    Weiß jemand, ob die Stange von MEC Cheek Balance -die mit den asymmetrischen Gewichten drauf- ein M5 Gewinde besitzt?

    Danke

    Gruß

    Henning

    was für ein Gewehr hast Du denn?

    Ich nehme an Du schießt Freihand?

    Moin AndreasJ,

    ja du gehst richtig in der Annahme, daß ich LG stehend Freihand schieße. Mein Gewehr ist ein Anschütz 9015 ONE Basic, das ich mir erst letzten September gekauft habe. Leider konnte ich erst vier-fünf Mal damit richtig schießen, derzeit muß ich mich leider mit Trockentraining begnügen.

    Früher habe ich das alte Feinwerk 601 meiner Frau benutzt, leider mußte ich mich hier mehr an das Gewehr anpassen als ich das Gewehr für mich einstellen konnte. Allerding sehe ich das Gewehrschießen in der Hauptsache als Spaß und schöne Entspannungsmöglichkeit zum Berufsalltag. Große sportliche Ambitionen habe ich nicht. Ich habe in den letzten Jahren schon bei einigen Wettkämpfen in der Mannschaft ausgeholfen und dabei wird es wohl auch bleiben, da ich wegen Schichtdienst und wechselnden Dienstplänen nicht fest in der Mannschaft schießen kann.

    Gruß

    Henning