Beiträge von KayDee

    Ja, das habe ich schon mehrfach und ich frage mich häufiger was alles an Daten die nicht genannt werden vorhanden sein muß.

    Es gab aber auch Fälle bei denen ich Respekt vor dem Richter empfand selten aber sie lassen hoffen.

    Recht und Gesetz sollten auf der gleichen Seite stehen aber die Gesetze werden von Menschen geschrieben die nicht immer darauf achten das das was sie da fabrizieren auch rechtens ist. Gesetze sind oftmals das Ergebnis von (aus meiner Sicht) kriminellen Handlungen um etwas zu legalisieren.

    Das wichtigste ist Neutralität und Unvoreingenommenheit und das kann man nicht lernen.

    Wer immer etwas gegen den zu kontrollierenden Bürger hat (ob bewusst oder unbewusst) findet etwas das zu bemängeln ist. Der Staatsdiener der sich seiner "Pflicht" bewusst ist so wenig Waffen wie möglich im Volk zu lassen oder auch nur der "Schützenbruder" der mit der Waffe seiner Wahl zufrieden ist und sich nicht vorstellen kann warum andere Schützen andere und vor allem mehr Waffen brauchen. Man kann immer etwas finden um Stress zu machen.

    Ist jetzt nicht alles was ausdrücklich erlaubt ist verboten oder alles was nicht ausdrücklich verboten ist ist erlaubt?

    Ich bin für die zweite Auslegung kenne aber genügend Anhänger der ersten Version und die möchten selbst das noch verschärfen.

    In der "guten alten Zeit" in der wir noch die RWK in Gruppen a 4 Mannschaften wechselseitig in den Vereinen geschossen haben durfte an einem nachfolgenden Trainingsabend auf dem Stand der den Wettkampf durchführte nachgeschossen werden. Es musste aber ein Schütze eines zweiten Vereins mit dabei sein, nicht das ein Heimschütze so ganz allein am Trainingsabend seinen Wettkampf schießt. Es wurde in der Woche geschossen und nur eine Disziplin pro Woche (LG und LP, Auflage gab es noch nicht), leider gab es einige wenige Mannschaftsführer die ihre Wettkampfprotokolle nicht rechtzeitig an den Staffelleiter weiterreichten so das jetzt der RWK (alle Disziplinen) an einem Wochenende geschossen wird.

    Das Wettkampfprotokoll mag ja jetzt am Abend vollständig sein aber die Teilnehmerzahl ist gesunken, welcher Berufstätige möchte schon am Samstag 4 Disziplinen in folge schießen? Der Sonntag ist Ruhetag da die Rentner keine Zeit haben und die Geselligkeit / Gespräche die innerhalb der Vereine geführt wurden bei den Abenden in der Woche sind auch weggefallen.

    Nicht jede "Verbesserung" ist auch wirklich zum Besseren - nur Fehler eingestehen und einen Schritt zurück gehen ist bei "Funktionären" nicht vorgesehen.

    Zurück zum Vor/Nachschießen, wer am Wettkampftag verhindert ist kann natürlich am nächsten RWK nachschießen. Ich frag mich wie jemand der so wie ich LG und LP Auflage und Freihand schießt das schaffen soll. Auch ich bin berufstätig und die "Gefahr" das ich keine Zeit am Wochenende habe ist leider gegeben, Arbeit und Notfälle fragen nicht ob gerade ein Wettkampf ansteht.

    Wie scherge schon sagte, es ist alles so geregelt das bald keiner mehr Lust hat an Wettkämpfen teil zu nehmen.

    Wir auf der untersten Ebene des Sportes sollten alles tun um den Mitgliedern die Möglichkeiten zu Wettkämpfen zu ermöglichen. Wer am Tag des Wettkampfes verhindert ist sollte die Möglichkeit für die Qualifikation bekommen, wir sind ja alle nur Menschen und haben auch noch ein Leben neben dem Sport und kein Chef ist so gnädig und gibt seinem Mitarbeiter regelmäßig für sein Hobby frei. Dieses Vorschießen sollte aber mit dem Kreissportleiter abgesprochen werden und dem Ausrichter mitgeteilt werden.

    Regeln sind gut aber sie sollten mit Augenmaß erstellt und angewandt werden und immer daran denken das Ausnahmen die Regeln bestärken.

    Lt. meinem Wissen sind elektronische Geräte (Kopfhörer) die die Kontaktaufnahme des Trainers zum Schützen ermöglichen nicht erlaubt.

    Ich würde als KR das Handy als Uhrenersatz (lautlos) gestatten aber den Schützen disqualifizieren sollte der Trainer oder sonst ein Beteiligter ihm eine Nachricht schicken. Dieses würde ich aber im Vorfeld schon ankündigen und jeder Schütze sollte sich über eine mögliche Ablenkung im klaren sein.

    Bedenkt aber bitte das viele Regeln in der Sportordnung für Wettkämpfe auf höchster Ebene gemacht wurden denn welcher Schütze auf einer Kreismeisterschaft hat schon seinen persönlichen Trainer dabei. Ich habe auch noch kein Filmteam auf einen Rundenwettkampf gesehen die sich beschwert haben das man den Schütze wegen einer zu großen Blende nicht von vorne erkennen könne.

    Ich gehe einfach mal davon aus das wir alle hier "Hobbyschützen" sind.

    Ein Hobby ist etwas das man in seiner Freizeit und nicht gegen Bezahlung macht oder verdient hier einer seinen Lebensunterhalt mit dem Schießen?

    Es gibt Berufe bei denen das Schießen einen kleinen Teil ihrer Berufsausübung ist, da fallen mir Polizisten, Soldaten und Revierförster ein aber bei allen ist das Schießen nur Mittel zum Zweck.

    Berufsschützen, also Personen die mit dem Schießen ihren Lebensunterhalt verdienen sind mir nicht so bekannt da ich keinen Kunstschützen kenne und andere die Geld für einen oder mehrere Schüsse bekommen kennen wir meist aus dem Kino (Leon - der Profi). Selbst unsere Leistungsschützen beim Biathlon oder Olympia haben einen Beruf dem sie nachgehen.

    Höhe Ansprüche habe ich doch nicht gestellt. Schießen nach Sportordnung ist doch kein hoher Anspruch. Was hat das mit der Auflage zu tun ?

    Ab wann kamen die Disziplin "Auflage" LG 1.11 oder KK 1.41 in die Sportordnung und haben alle die vorher schon Auflage geschossen haben dann deiner Meinung nach nicht sportlich geschossen?

    Sportlich schießt jeder der sich mit anderen oder mangels Masse mit sich selbst im Vergleich steht. Die Regeln ob geschrieben oder nicht sind bei jedem Vergleich für alle die daran teilnehmen die gleichen, egal ob ich nun in München auf der DM oder in Hintertupfingen auf dem Rummel am Stand bin. Jeder der antritt macht es um sich im fairen Wettkampf (obwohl Fair auch in München Auslegungssache ist) mit anderen zu messen.

    Nimm die Sportordnung mal auseinander und fasse sie im Wesentlichen mal zusammen, Regeln wie eine Blende auszusehen hat oder die Abmessungen der Waffe und wo welche Aufkleber zugelassen sind halte ich nicht für relevant wohl aber die sportliche Fairness und der sportliche Gedanke. So manche Ergüsse der TK scheinen nach langen Sitzungen unter der Leitung von Mr. Walker oder Mr. Beam sowie der Anwesenheit von Captain Morgan und einigen Meistern der Jagd zu Papier gebracht worden sein.

    Ich habe aber nichts von Leistungssport gesagt. Schießen im Rahmen einer Sportordnung würde ja schon reichen.

    Könnte es sein das du nur nicht die Sportordnung kennst nach der die von dir "verachteten" Hobbysportschützen ihrem Hobby nachgehen? Es steht ja nirgends geschrieben das man nur nach einer von dir oder deinem Verband genehmigten Sportordnung schießen darf.

    Seht euch mal an wie der Werdegang zum Bundeskönigsschießen so ist.

    Es werden nur die Landeskönige zugelassen und diese werden unter den Majestäten der Vereine ausgeschossen, zumindest in meinem Landesverband. Vereinskönige werden in der Regel nicht "sportlich" stehend Freihand in Vollmontur ermittelt sondern um den Neulingen und etwas älteren auch eine Chance zu geben aufgelegt. Gut es gibt auch Vereine die den König auf der Basis seines Scheckheftes bestimmen, die nehmen aber in der Regel nicht beim Landeskönigsschießen teil. Der Landeskönig wird auch aufgelegt ermittelt, also auch hier nichts mit stehend Freihand und Vollmontur obwohl hier auch schon der eine oder andere aus der Verbandsliga angetreten ist aber alles Auflage.

    Als ich damals beim Bundeskönigschießen in München (lang ist es her) angetreten bin habe ich mich schon über die Anzahl der Leistungsschützen gewundert. Hier wurde auf einmal nicht wie im Landesverband Auflage sondern Freihand geschossen.

    Wenn das Bundeskönigsschießen sich als ein Schießen der Könige der Vereine darstellen will sollte es aber auch die Regeln der Vereine und den Werdegang der Verbände berücksichtigen. Ein 80 jähriger der Auflage bis zum Bundeskönigsschießen kommt soll auf einmal Freihand gegen einen 25 jährigen Kaderschützen antreten? Entspricht nicht meiner Vorstellung von Fairness, die "Kaderschützen" haben ihre Deutsche Meisterschaft und die "Schützenfest"-schützen ihr Bundeskönigsschießen.

    Mein Wunsch bei der Vorstellung der Teilnehmer war nur ein sportlich Fairer Wettkampf und nicht die Teilnahme an Olympia oder Deutscher Meister zu werden.

    Und zu eurem Thema Ausstattung der Gewehre, ich habe beim letzten Training auf Scheibe mal eben 295 Ringe geschossen. Um den "Nörglern" zu zeigen das nicht jedes gute Ergebnis von der Waffe oder Ausrüstung abhängig ist habe ich ein Gewehr "out of the Box" genommen und geschossen. Es war eine alte Feinwerkbau LG 300 Junior die wir als Verein 1996 von einem anderen Verein als "Aufbauhilfe" für die Jugendarbeit bekommen haben. Es liegen Welten zwischen meiner 9015 und der 300er aber auch damit kann man jederzeit gute Ergebnisse bringen.

    Wenn man es im Zusammenhang mit der "Welle gegen Sportwaffen" und damit auch gegen die Sportschützen sieht die jedes mal aufkommt wenn ein Sportschütze mit seiner Sportwaffe ausrastet (wir Sportschützen sind auch nur Menschen und keiner regt sich groß auf wenn irgend so ein Hirni mit seinem PKW unter Alkohol oder Drogeneinfluss oder sonstigen Frust Menschen ermordet). Der Anteil von legalen Waffen an Straftaten ist so gering und wird immer mehr durch das Waffengesetz und willkürlichen Auslegungen der Gesetze und Verordnungen vergrämt das einem die Galle hoch kommt.

    Sehen wir diesen Bericht einfach als Information die von den zuständigen Personen gerne ignoriert wird.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei euch aussieht mit der Kompetenz der SB, aber bei uns in der Behörde wachsen mir mit der jetzigen Regelung schon manchmal graue Haare, wenn ich manche Dinge mitbekomme und teilweise selber erlebe.

    Theorie und Praxis, ich habe leider (wie wahrscheinlich so manch anderer auch) erfahren müssen das in dem Moment in dem der SB tatsächlich etwas von seinem Aufgabenbereich versteht (nicht die Vorgaben der Politik sondern von der Materie) dieser aus Personellen oder sonstigen Gründen in einen anderen Bereich versetzt wurde.

    Die maßen sich an, sich über das Gesetz stellen zu können und treffen teilweise fatale Entscheidungen (ja, auch eine blanko ausgestellte grüne WBK habe ich schon gesehen, oder einen Europäischen Feuerwaffenpass, ohne dass derjenige überhaupt eine WBK hätte).

    Ich stimme dir zu das so manch ein "Sachbearbeiter" egal ob von Verband oder Behörde glaubt über dem Gesetz zu stehen (das trifft aber auch auf so manche Gerichte und ihre Richter zu) und Entscheidungen gegen den Bürger trifft die nirgends geschrieben stehen. Das Problem haben wir ja auch mit unseren KR und ihrer Auslegung der Sportordnung, ist nun mal menschlich das jemand dem man Macht zugesteht diese auch ausnutzt. Bei der blanko WBK in Grün oder dem EFWP ohne WBK sehe ich keine Probleme da zum Erwerb nun einmal der Voreintrag und für den grenzüberschreitenden Wettkampf mit eigenen Waffen die WBK gebraucht werden.

    In Bezug auf "Gängelung" durch jegliche Institution bin ich der Meinung: So wenig Einschränkungen wie möglich aber so viel wie nötig, wobei man bei jeder Einschränkung an den Pferdefuß der einen selbst treffen könnte denken solle.

    By the way: Auch ich möchte am Stand keinen mit einer 9mm neben mir haben, der noch keine Sachkundeprüfung für den sicheren Umgang mit scharfen Waffen hat.

    Eine Sachkundeprüfung sagt noch lange nichts über die Befähigung des sicheren Umgangs mit scharfen Waffen aus, sie bestätigt nur das der Inhaber dieses Zertifikats eine Prüfung bestanden hat.

    Ich habe immer ein flaues Gefühl im Magen wenn ein "alter Hase" mit einer Waffe neben mir auf dem Stand ist, Fehlverhalten die aus Sorglosigkeit auch von Seiten schießender ÜL, KR oder sonstiger ach so sicherer Schützen werden immer passieren.

    Zurück zum eigentlichen Thema: Das "Recht" der Verbände die Sachkunde (von einer Behörde bestätigtes Zertifikat), Verbandsmitgliedschaft (vom Verband ausgegebener Mitgliedsausweis in Kartenform), Nachweis des Bedürfnisses lt. Sportordnung (von der Behörde genehmigte Sportordnung), Trainingsnachweis (der Behörde vorzulegendes Schießheft) sowie die Einsicht und Speicherung aller vorhandenen WBK´s zwecks Kontrolle der Erwerbsstreckung bzw. Kontingentüberschreitung wurde den Verbänden als "Lekkerlie" für das Stillhalten bei den Waffenrechtsverschärfungen zugestanden. Jeglicher Nachweis kann vom Schützen der Behörde ohne Probleme geleistet werden bzw. die Behörde schaut mal selber in ihre Unterlagen, dort sollte alles drin stehen.

    Meine Interpretation ist folgende: Die Auflage ist ein Teil des Standes und darf nicht umgriffen werden (Jagdlich stehend angestrichen ?) während der Auflagekeil oder Katamaran ein Zubehör der Waffe und damit der Waffe gleich gestellt ist. Wie und wo du die Waffe mit der nicht abziehenden Hand berühren darfst steht ja in der Sportordnung. Die Beschreibung "seitlich vor der Abzugseinrichtung" bedeutet das der Abzug nicht verdeckt werden darf was aber schon aus dem Datenblatt vom 06.08.2015 ersichtlich ist: "Zulässige Handhabung (Koffergriff) Abstand zwischen Abzug und Haltehand ist einzuhalten". Ich war der Meinung irgendwo auch gelesen zu haben das die nicht abziehende Hand sich nicht hinter dem Abzug in Richtung Körper befinden darf. So nach dem Motto ich unterstütze mal an der Schulter.

    Ich versuche in den Fällen bei denen ich als KR mal dabei sein darf nach 0.1.3 alles zu betrachten und frage mich ob der Schütze mit seinen "Auslegungen oder Verstößen" sich selbst einen Vorteil verschafft oder die Auslegung der anderen KR einen anderen Schützen in Schutz nimmt.

    Nicht jedes Regelkonforme Verhalten ist auch sportlich Fair. Ein Verein der sportlich in der Lage ist genügend Schützen für 2 Mannschaften zu stellen mag sich korrekt verhalten wenn er jedes mal mit einer frischen Mannschaft gegen eine andere Antritt die schon einen Wettkampf hinter sich hat.

    Was heißt, dass das Gewehr relativ weit vorne aufgelegt werden muss.

    Kann, nicht muss - da nicht jeder Stand mit einer Elektronischen Anlage ausgerüstet ist und so manch eine Auflage vor oder auf gleicher Höhe der Zuganlage ist kann es zu Problemen bei der Weiterführung der Scheiben kommen. Nicht jeder Schütze ist mit "Affenarmen" gesegnet aber wie du geschrieben hast: "Die nicht abziehende Hand darf die "Auflage" und nur die Auflage nicht umgreifen/berühren" von Schaftanbauteilen so sie innerhalb der Vorgeschriebenen Maße sind ist nirgends etwas geschrieben worden.

    Endlich ein Kampfrichter der mit der Zeit geht, und auch mal an der Sportordnung zweifelt.

    Davon gibt es genügend aber die werden meist nach einmaligem anzweifeln der Sportordnung bzw. interpretation derselben aufs Abstellgleis geschoben.

    Diese KR kommen aber meist aus den Reihen der Schützen und sie beschäftigen sich mit der "Sinnhaftigkeit" der Regeln anstatt diese als "Gottgegeben" anzusehen. Letzter Erguss von Seiten der "Weitergebildeten" KR auf Landesebene: "Der Lauf der Waffe darf nicht mit den Fingern berührt werden da dieses zu einer Erwärmung und damit zu einem Vorteil führen könne" (LG Auflage 9.7.6 -6.) Das Umfassen der der Vorderschafterhöhung eines Freihandgewehres (der Schütze hat nur den Auflagekeil vor die Halterung geschraubt) wurde mit der Begründung das es kein Zulässiger "Koffergriff" sei und damit nicht genutzt werden dürfe bemängelt.

    Diese "Hinweise" waren zur Ermahnung bei einer möglichen Teilnahme an der LM gedacht. Sollte ich hier dem Irrtum erliegen das etwas gesehen wurde was nicht der Fall ist so bitte ich doch um Richtigstellung.

    Als Sportleiter in unseren hiesigen Verein lasse ich nur Matchwaffen auf den Ständen zu. Schützen mit Freizeitwaffen stören meiner Ansicht nach den Schießbetrieb, zumal wir viele Jugendliche haben und die dann ein falsches Bild vom Schießsport vermittelt bekommen.

    Find ich gut, Matchwaffen welcher Generation? Pressluft, Co2 oder sogar noch Seitenspanner? Mit welcher Art der Schäftung Alu oder Holz? Farbe wird dann auch noch vorgeschrieben oder was.

    Verstehe mich nicht falsch, im Training wo die ambitionierten Schützen anwesend sind möchte ich solche "Freizeitwaffen" die nur Unruhe in den Ablauf bringen auch nicht haben aber trotz allem haben diese Waffen und die Besitzer/Nutzer das Recht damit auf genehmigten Ständen damit zu schießen. Bring etwas Abwechslung in das Training (nach dem Leistungstraining oder an einem anderen Tag) und komm auf die Anfänge des Sportschießen zurück, Freihand oder Auflage mit den "Freizeitwaffen" ohne irgendwelchen Schnickschnack. Lass die "Meisterschützen" zeigen das sie und natürlich auch Du in der Lage bist mit diesen nicht Standesgemäßen Waffen zu treffen. Es ist einfach nur etwas um den Kopf frei zu bekommen.

    Du kannst natürlich weiter auf der traditionellen und von vielen verachteten DSB-Ansicht beharren und alles was deiner Ansicht nicht zum Schießbetrieb gehört verbieten.

    Ja, für eine Pistole auf Grün muss das Bedürfnis nachgewiesen werden, heißt also 12 Monate Pistole schießen.

    Kannst du mir bitte den Gesetzestext für die Behauptung zeigen, ich dachte immer 12 Monate mit WBKpflichtigen Waffen reicht.

    Wunschträume irgendwelcher Funktionäre und Sachbearbeiter zählen nicht auch diese sollten sich an die Gesetze halten.

    Verbrennt eute Lizenzen und alles wird gut!

    Das habe ich weder gesagt noch gemeint.

    Eine Lizenz ist nur ein Stück Papier auf dem steht das man eine Schulung besucht und die "Fragen" ausreichend beantwortet hat. Davon das man menschlich in der Lage ist mit diesem Wissen auch umzugehen steht nichts darin. Ich kenne und kannte Trainer die in der Lage waren das "beste" aus dem Schützen raus zu holen und doch waren und sind sie für mich Versager da sie ihren Schützling fallen lassen haben als er eine schlechte Phase hatte. Was diese "Leistungstrainer" gemeinsam hatten war das sie immer Schützen in die Finger bekamen die schon Erfolge hatten, von Null hat keiner angefangen und damit eine Beziehung zu dem Schützling aufgebaut. Hatten die Schützen Erfolg war es dem Trainer zu verdanken sollten sie aber mal länger "Versagen" so hat man sich einem anderen zugewandt und ihn fallen lassen. Für mich steht der Mensch/Schütze im Mittelpunkt und nicht das Ergebnis, wenn einer von euch (Mivo, Pool oder auch du Hansaxel) eine schlechte Phase habt würde ich nicht nach den Fehlern in der Technik oder Zubehör fragen sondern gerne in euren Kopf sehen. Wenn der Kopf frei ist und du schießen (nicht ballern) kannst sind auch mit einer 2001 die 315 schießen.

    Die Frage warum das ein Schütze ohne Trainerausbildung besser können soll bedarf doch einige klärende Sätze.

    Ich verstehe das jetzt mal bewusst falsch, ich bin Schütze (leidlich und die 315 sind auch kein Problem) Übungsleiter und trainiere (führe junge Leute an den Sport) seit über 40 Jahren. Ein Trainer der "nur" Techniker ist kann nicht immer die Anfänger für den Sport begeistern, er hat seinen Fokus ganz woanders. Ein guter Schütze der sein Wissen gerne weitergibt und diese auch kann ist für mich die erste Stufe eines Trainers, er kann ohne fachliche Ausbildung seine Schützlinge für den Sport begeistern und zu beachtlichen Leistungen bringen. Dieser Schütze (Trainer) kann Informationen die er von anderen "besseren" Trainern bekommt für sich umsetzen und an seine Schützlinge weitergeben. Ich habe bei der letzten Weiterbildung mal den Dozenten (A-Trainer) gefragt was denn richtig ist, seine Ansicht oder die von den anderen "Weltmeistertrainern" die Antwort fand ich gut. "Da die Schützen nun einmal keine Maschinen sind kann es auch keine universelle Einstellung geben. Ich kann nur zeigen wie man es auch machen kann und es muß nicht für jeden richtig sein".