Beiträge von Samson

    ja die rohrenmagazin in der länge ist in ordnung aber die ausbuchtung nicht optimal. Die stehen dem Lauf 2bis 3mm über.Die Ausbuchtung müssen runtergefeilt werden bis zum Lauf in einer Linie,damit die Patronen nahtlos repetieren können .. :attentive:

    Falls du diesbezüglich irgendwelche Infos, Fotos usw. hättest, wäre ich dir wirklich sehr dankbar. Meine MG2E macht derzeit leider immer wieder Ladestörungen, spezifisch bei der Ladebewegung zum Zuführen der ersten Patrone (einmal geladen und schussbereit hatte ich noch nie eine Störung, welche auf die Waffe zurückzuführen war).

    Eigentlich meinte ich mit "locker in der Führung liegt" den Schlagstift oder natürlich auch die Zündstiftfeder.

    Mein Fehler, sorry. Leider weiss ich darauf keine Antwort. Vielleicht ist es auch irgendein Teil im Schloss, bei hinten arretiertem Verschluss ist ja der Abzug nicht mehr verbunden... :/


    Ich dachte das Abzugszüngel ist so serienmäßig

    Ne, das normale Abzugszüngel ist ein solides, durchgehendes Stuck, was man nur nach vorne oder hinten schieben kann.


    Muss ich mal schauen ob ich das auch so bei der SpoPi hinkriege.

    Klar, und wenn's gar nicht passt gibt's den Dremel und Griffpaste.

    Die ist tatsächlich in hervorragendem Zustand, mit der machst du nichts verkehrt. Sie hat sogar ein anpassbares Abzugszüngel, damit bist du mir technisch schon voraus :thumbup:

    Im gespannten Zustand hört man beim bewegen der Waffe ein "klick-klack". Ich, und auch Schützenkollegen vermuten es ist der Schlagstift.

    Das machen meine beiden auch, wobei ich nicht zu 100% sicher bin, welches Teil das auslöst. Eigentlich gibt es eine Zünstiftfeder (Teil 43), d.h. der sollte eigentlich mit Gegendruck gelagert sein und nicht klappern.

    Ist das normal das man der so locker in der Führung liegt. Ein Freund meinte, solange sie so schießt wie sie jetzt schießt passt es und würde mir keine Gedanken machen.

    Ob es so technisch richtig ist, wissen die ganzen Ausbilder hier sicher besser - ich habe meinen Griff per Dremel und Epoxidpaste so eingerichtet, dass er möglichst passgenau der Hand anliegt und der Unterarm in der verlängerten Laufachse liegt. Die Hauptlast liegt ungefähr hier und die Waffe hängt einfach in der Hand, ohne dass ich sie aktiv halten müsste:

    Was du beim Griff einfach nicht unbedingt tun solltest, ist ihn möglichst eng zu machen. Der Griff sollte an der Hand anliegen, nicht drauf drücken. Wenn du z.B. von der Handballenauflage richtig Druck spürst, ist sie zu eng eingestellt.

    Die Bilder auf der Visierung sind so eine schweizer Eigenheit... Der Kreis ist dein Halteraum, der Punkt ist die Lage des Schusses auf der Scheibe.

    Beispiel: "Punkt über dem Kreis" entspricht dem in Deutschland üblichen "bei Hoch" und korrigiert die Trefferlage nach unten. Analog für die restlichen 3.

    Oh und wegen den Gewichten: Bei der RRS hat es beim Laufgewicht unten Gewinde eingeschnitten, um weitere Gewichte zu montieren. Bei der nicht-RRS ist das (mit Ausnahme der drei Schrauben zur Befestigung am Rahmen) ein solider Block, da könnte ein BüMa unten oder seitlich Gewinde einschneiden, ohne etwas zu beschädigen, wenn du das willst/brauchst.

    Die CH-Versionen haben oben vor der Visierung ein Edelweiss mit Schweizerkreuz und den Schriftzug "Swiss made" eingraviert, dem gegenüber haben die Walther-Versionen deutsche Beschussstempel und grössere Drehknöpfe für die Visierung (die CH-Visiere brauchen einen Schraubenzieher).

    Die CH-Modelle haben, soweit ich weiss, alle den alten Verschluss.

    Bzgl. den Gewichten: Die SP20 hat einen recht grossen Metallblock vorne dran, eventuell kann ein Büma da Gewinde reinschneiden, damit könntest du dann Gewichte anbringen - die Waffe wiegt ca. 1150g, von daher hättest du noch 350g Spielraum.

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    Mit einer SP20 machst du meiner Meinung nach nichts grundsätzlich verkehrt. Für Präzision, Sportpistole usw. ist die immer noch gut dabei, gerade was P/L angeht. Ist es das absolut Beste, was du kaufen kannst? Nein. Verlierst du 20 Ringe, weil du nicht das Neueste, Beste und Grösste hast? Ebenfalls nein.

    Die einzige Ausnahme wäre wohl, wenn du OSP schiessen und jeden kleinen Vorteil ausnutzen willst (dann wärst du mit einer Pardini SP-RF, MG2E-RF oder Ähnlichem besser bedient - wobei die dann auch wieder 5x so viel kosten, je nach deinem Preis für die SP20).

    Gerade in Deutschland mit diesen bescheuerten Besitzlimiten stellt sich halt immer die Grundsatzfrage, ob man eine technisch überholte Spopi kaufen will.

    Ich habe zwei Stück davon (eine aus CH-Produktion und eine RRS von Walther), die ich auch halbwegs regelmässig schiesse. Das Ergebnis im Profilbild kommt aus der SP20 RRS.

    Wichtig bei der SP20: Es gibt mehrere Versionen und ganz wichtig, 2 verschiedene Verschluss-Versionen. Der alte Verschluss ist an der Mündungsseite unten offen. Die neue Version ist an der Mündungsseite durchgängig.

    Gemäss Roger Geissbühler (ehem. Hämmerli-Mechaniker und DIE Schweizer Kapazität für Sportpistolen) würden die älteren Verschlüsse dazu neigen, irgendwann hier zu brechen (siehe Bild). Ob nach 20'000 oder nach 50'000 Schuss könne er schlicht nicht sagen, aber "irgendwann komme es bei den Meisten".

    An sich ist es eine gute Sportpistole - guter Abzug, die Streuung entspricht dem "Sportpistolen-Standard", die Wartung ist unkompliziert, die Waffe ist überhaupt nicht dreckfühlig oder munitionsfühlig. In 2 Jahren hatte ich bis jetzt keine einzige Störung, welche nicht auf die Munition zurückzuführen war. Bei den Modellen mit dem neuen Verschluss wäre mir auch kein Teil bekannt, welches übermässig oft kaputt geht, wie z.B. der Schlagbolzen bei der Pardini.

    Allerdings gibt es einige Design-Entscheidungen, welche halt nicht mehr zeitgemäss sind. Das Züngel lässt sich nur in der Laufachse bewegen, Drehung und Höhenkorrektur sind nicht möglich (ausser, man kauft ein anderes Züngel). Es gibt keine Schiene für das Montieren von Gewichten.

    Was mir immer noch Rätsel aufgibt (und mMn der grösste Fehler bei der SP20 war/ist): Dadurch, dass der Griff und das Griffstück ein zusammenhängendes Stück sind, kann man den Griff nicht einfach wechseln und es ist auch nicht möglich, ihn in irgendeiner Achse zu schwenken. Wie das bei Hämmerli durch die Entscheidungsphase kam, nachdem der Vorgänger (Hämmerli 280) bereits einen unabhängigen Griff hatte, ist mir schleierhaft. :stunned: Rink bietet den Service an, den Plastikgriff gegen einen Holzgriff auszutauschen, dafür muss aber der Griff vom Rahmenstück abgetrennt werden.

    Zu den Magazinen: Wenn du Magazine für eine Hämmerli 280 zum Verkauf findest: Die kannst du nehmen, das sind die Gleichen.

    Zur Haltbarkeit: Ich kann bis jetzt nichts Negatives darüber sagen und im Verein (haben dort 4) habe ich auch noch nie jemanden nach Ersatzmagazinen fragen gehört.

    Wie viel würdest du denn für die SP20 zahlen, welche Version ist es und welche Disziplinen willst du damit schiessen?

    Der sollte eigentlich auch kalibriert sein, wenn es das ist, was ich meine. (Bestimmte Distanz Filament durchlaufen lassen, dann messen, ob bei 100mm auch wirklich 100mm kamen, im Drucker entsprechend den Multiplikator einstellen).

    Jedenfalls habe ich jetzt eine neue Rolle Filament angefangen und deinem Rat entsprechend mal 185°C benutzt (die neue Rolle will 190-210). So weit sieht das gar nicht übel aus.

    Allerdings habe ich mit dem Drucker ein kleines Problem, vielleicht weisst du da Rat: Wenn das Bett ausgerichtet ist und der Druckkopf den richtigen Abstand für den 1. Layer hat, muss ich nach 1-2 Layer immer manuell den Abstand vergrössern, sonst kratzt die Düse über das bereits gedruckte PLA und gräbt sich irgendwann ein. Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, das Problem liegt bei den "bottom layers", denn die anderen Schichten des Drucks gehen super durch (vorausgesetzt, ich habe beim 2.-3. Layer den Abstand vergrössert).


    Gibt es da irgend eine gcode-Einstellung, mit der ich z.B. dem Drucker sagen kann, er soll zwischen Layer 1 und Layer 2 einen Sprung von z.B. Z+0.25 oder so machen?

    Welche Marke macht diese Angaben?

    Sorry, war kurz weg, hier die Angaben. Gekauft wurde das Filament bei shop3d.ch, wo es als "Anycubic Filament: PLA" angegeben ist.

    Bzgl. Zusammenbau:

    Die Streben habe ich beim Zusammenbau mit einem Zimmermannswinkel geprüft, die stehen so rechtwinklig zueinander, wie es der Winkel zulässt. Zwischen den beiden Hochstreben sind ca. 0.3mm X-Abweichung (gemessen ganz oben und direkt auf dem Druckbett), während die Querstrebe mit dem Druckkopf bei 0.6mm Z-Abweichung steht.

    Bisher habe ich für das Bett zuerst ein file durchlaufen lassen, das den Druckkopf in den vier Ecken und der Mitte platziert. Nach der Korrektur habe ich das hier laufen lassen und Feinjustiert, bis es auf dem ganzen Bett gleichmässig kam:

    Da ich neuerdings einen 3D-Drucker besitze, habe ich mich mal etwas mit Blender auseinander gesetzt und mir jeweils für meine LP10 und meine MG2E eine Halterung für das MantisX-Trainingssystem gebaut.

    Falls jemand zufällig auf der Suche nach sowas ist und auch einen 3D-Drucker besitzt, hier wären die entsprechenden stl-files.

    Für das LP10-Set braucht man noch je vier M4-Muttern und M4x10 Senkschrauben. Das Schienenteil sollte passend sein für den Laufmantel, je nach Druckereinstellungen kann aber etwas Nacharbeit nötig sein.