Beiträge von Samson

    Sowas wie eine Schraubenkiste mit verschiedenen Fächern könnte gehen, mit bissl Schaumstoff auspolstern und das Gegenstück an den Deckel kleben. Die sind verschliessbar, das sollte man also problemlos so in die Tasche packen können.

    dass manche Nationen rein von der Gesamtmedaillenanzahl unerwartet weit vorne stehen, so Norwegen und die Schweiz

    Wundert mich jetzt bzgl der Schweiz weniger, die olympischen Disziplinen sind hierzulande einfach nicht so beliebt und entsprechend fehlt der Nachwuchs. z.B. im OSP hatten wir nicht einmal einen Kandidaten am Start. In den 300m- und Liegenddisziplinen, welche weit beliebter sind, ging es dagegen sehr gut.

    hier in der Schweiz

    je nach dem, wo du wohnst, kann ich dir ne Morini Cm22m rf und ne Match Guns Mg2 zur Probe anbieten :) Die Hämmerlis habe ich mittlerweile vereinsintern abgegeben, aber die findest du bei deinem Verein auch, die gibt's hier wie Sand am Meer.

    Bzgl Sportpistolen in der Schweiz: die 3 grossen Adressen sind Freesport/Dufoux, Roger Geissbühler und Indoorswiss. Naturaktiv/Waffenbörse hat i.d.R. auch ein gutes Sortiment da.

    auch ZeroM hat Recht, die Verschlüsse sind gerissen, der Griff ist ne totale Fehlkonstruktion

    Jup, eben deshalb sag ich ja, die erste Serie von Hämmerli ist schlechter als die 280. Erstens hat sie das Problem mit den Verschlüssen, zweitens bietet sie praktisch nichts Neues. Ok, 4mm mehr Lauflänge - dafür muss ich mit dem Dremel ran, wenn ich den Griff ersetzen will, und die Möglichkeit, Gewichte zu montieren, ist entfallen.

    Die RRS hat zumindest einige sinnvolle Neuerungen gebracht: Ein Verschluss, der tatsächlich hält, die Visierung hat nun Knöpfe und geht ohne Werkzeug, es gibt mehr Einstellungen, sie hat ein ähnliches Rückstosssystem wie die Pardini (nur halt schlechter) und sie hat Bohrungen für eine Gewichtsschiene, SCATT-Adapter oder so. Den separaten Griff haben sie dort aber auch wieder verpennt.

    Die Technik der 280 als veraltet zu bezeichnen ist schlicht falsch.

    Es ist schlicht die Realität.

    Den Abzug kann ich z.B. nicht viel weiter anpassen als 550/450, das Zügel erlaubt auch nur Verschiebung in der Laufachse. Die Visierung lässt sich nicht in Breite und Tiefe einstellen, dafür müsstest du ein neues Kimmenblatt kaufen, welche heute auch erst einmal gefunden werden müssen. Zur Anpassung derselben brauchst du Werkzeug. Der Griff lässt sich nicht kippen, schwenken oder drehen und der Griffwinkel ist vergleichsweise konservativ. Der Lauf ist mit 116mm auch eher kurz ausgefallen.

    Du kannst damit natürlich auch 10er schiessen, das ist nicht das Problem - aber wenn ich 20 Schützen nehme, kann ich jedem z.B. eine Matchguns in die Hand drücken und jeder kann sie so für sich einstellen, dass sie für ihn passt. Bei der 280 eben nicht. Wenn die dann vielleicht 5-6 Schützen nicht gut in der Hand liegt, dann haben die halt Pech gehabt.

    Ich persönlich würde die 280 der SP20 vorziehen

    Der ersten Serie auf jeden Fall, das war eine seltendämliche Konstruktion von Hämmerli. Die zweite Serie (SP20 RRS von Walther) ist besser als die 280.

    Ich bin am Überlegen mir eine Zuzulegen, statt gleich mit einer aktuellen Walther oder Pardini einzusteigen.

    Danke schon mal für Eure Hilfe.

    Innerhalb der Limits, welche einem bewusst sein müssen (reduzierte Anpassbarkeit, veraltete Technik, fragwürdige bis absente Ersatzteillage), ist die 280 je nach Preis und geplanter Disziplin/Verwendung absolut empfehlenswert.

    Wir verwenden die 280 sehr gerne als Vereinspistolen, weil sie günstig zu haben sind, kaum Probleme machen und relativ leicht sind.

    Hat jemand bereits praktische Erfahrungen mit dieser Pistole gemacht?

    Jaein, wir haben eine X-Esse im Verein, allerdings die Sport-Version, nicht die Expert. Hab mit der vielleicht 150 Schuss geschossen bisher.

    Ist sie als einfache Sportpistole für die Disziplin "25m Pistole" zu empfehlen?

    Oder muß es gleich ein kompliziertes und teures Sportgerät im Bereich der Walther GSP500 oder der Feinwerkbau AW 93 sein?

    Es muss erst einmal gar nichts. Das kommt halt sehr auf einige Punkte an, die wir bisher noch nicht kennen - zum Beispiel, welche Disziplinen du damit schiessen willst, was dein Budget ist, was deine Ambitionen sind und schlussendlich auch, was deine Vorlieben sind.

    Wenn du z.B. OSP mit Siegambitionen in einer guten Konkurrenz schiessen willst, dann führt eigentlich nichts an einer Pardini SP RF vorbei - die ist konstruktionsbedingt schlicht derzeit die beste Waffe für die Disziplin. Für Wettbewerbe wie z.B. die 25m Pistole der Damen, wo schnelle Schussfolgen nicht vorkommen und entsprechend z.B. das Rückstosssystem der Pardini nicht (so stark) ins Gewicht fällt, kann man mit sowas schon mal antreten.

    Zur X-Esse spezifisch: Einige Design-Entscheidungen bei der Waffe finde ich jenseits von Gut und Böse, so zum Beispiel das Platzieren der Visierung auf zwei zueinander beweglichen Teilen (ist halt günstiger...). Du hast auch den Nachteil, dass du den Magazinschacht im Griff hast, d.h. der Winkel ist mehr oder weniger vorgegeben, während er bei anderen Pistolen mehr oder weniger anpassbar ist (z.B. bei der Feinwerkbau AW93 auch so und auch dort eine mögliche Problemursache). Subjektiv fühlt sie sich halt auch weniger wertig an, als die üblichen Verdächtigen. Bei einem Preisunterschied von 100%+ auch zu erwarten, okay - aber bei einer 1200.- Waffe hätten sie durchaus auf den Plastikabzug schon verzichten dürfen...

    Bei der GSP stört mich die Vorderlasigkeit, die Begrenzung hinsichtlich der Griffgestaltung bei Schützen mit großen Händen und die Munitionsfühligkeit.

    Also über die GSP habe ich ja schon viel Kritik gehört, vieles davon auch zu Recht - aber munitionsfühlig? That's a first. Die sind in der Regel recht geschätzt als Vereinswaffen - eben weil sie i.d.R. unkaputtbar sind und alles fressen.

    Die FW AW 93 hat dagegen eine sehr gute Balance und läßt viel Raum für die Gestaltung des Griffes.

    Gerade die Griffgestaltung ist eigentlich eine der grossen Schwächen der Feinwerkbau, eben durch die Konstruktionsweise mit Magazin im Griffstück. Das kann ich also in dieser Hinsicht nicht wirklich nachvollziehen. Meinst du vielleicht die Anpassbarkeit der Handballenauflage? Falls ja: Das dürfte in dem Fall eher ein Problem der Griffgrösse auf deiner Testwaffe sein. Wenn du deine Sportwaffe (mit der korrekten Griffgrösse) kaufst, wird die dort auch passen.

    Ich selbst habe bereits zwei KK-Pistolen länger in Gebrauch. Beide sind mit Formgriffen ausgestattet. Ein neues Faß werde ich erst aufmachen, wenn ein erwartbarer größerer Nutzen dabei herausspringt. Übrigens trainiere ich nur Sportpistole, Standardpistole und KK-Pistole zweihändig.

    Welche beiden Pistolen sind es denn - damit wir einen Referenzwert haben, was du schon kennst?

    Bzgl. dem erwartbaren grösseren Nutzen... Naja eben, kommt halt drauf an. Die bessere Waffe alleine wird dich nicht zum Olympiasieger machen. Meistens ist es sogar eher so, dass beim Umsteigen erst einmal die Resultate sinken, weil die Waffencharakteristik ungewohnt ist. Das war bei mir mit meinem Umstieg auch so (von einer Hämmerli SP20 auf eine Morini CM22M RF).

    Meine Frage kommt von Schützen, die bereits mit den diversen älteren Vereinswaffen geschossen haben und sich eine neue Pistole anschaffen möchten. Was sollen Sie beim Händler testen?

    Bei den Vereinsmitgliedern sowie beim Händler: Am Besten so viel wie möglich. Einen Vergleichswert bekommst du nur hin, wenn du auch Referenzwerte hast.

    Ist die neue Hämmerli X-Esse für ein schmales Budget empfehlennswert - im Vergleich zu der Walther und der Feinwerkbau - oder nicht?

    So ganz direkt: Nö, eine X-Esse Expert für 1200 würde ich persönlich nie kaufen. Es gibt zum Beispiel auch immer mal wieder gebrauchte Hämmerli 208s oder 280 (2. Serie) für 500-600. Beide sind technisch genauso veraltet, aber P/L-mässig meiner Meinung nach besser als die X-Esse. Oder man wartet halt auf ein gutes Angebot für eine Gebrauchte, dann bekommt man im Bereich 1200-1500 auch gerne mal was Gutes.

    Eine Benelli, MG, Morini, Pardini oder Tesro sind aus meiner Sicht nicht die geeigneten Produkte, auch wenn sie über etliche Anhänger verfügen.

    Wie sehen denn deine Erfahrungen mit diesen Pistolen aus, dass du zu dem Schluss gekommen bist?

    Hi Samson,

    das sind dann aber eher alte Dienstpistolen und nicht die Sportmodelle 210/5 oder 210/6, zudem sind die eher gut für kleinere bis mittlere Handgrößen was auch zu berücksichtigen ist. Bei großen Händen verliert sich die 210 in der Hand.

    Zoll und Mehrwertsteuer wird meine ich auch fällig.

    grüße no.limits

    Ob es eine Dienstpistole war, sagt über den Zustand oder die Schussleistung der individuellen Waffe erst einmal gar nichts aus, die relevanten Teile wurden in Neuhausen auf den gleichen Maschinen hergestellt.

    Was die Handgrösse angeht, das muss der OP selbst wissen.

    Ich kenne es nur von der Schweizer Seite, da war es in etwa so:

    Gültige Kaufpapiere + Antrag auf Import ans zuständige Amt schicken.

    Sobald das zurück ist, das Gleiche nochmal in Deutschland (für die Ausfuhrbewilligung).

    Mit beidem dabei über die Grenze, einkaufen gehen.

    Die Waffe + Papiere dann am D-Zoll und daraufhin am CH-Zoll zeigen.

    7.6% Mehrwertsteuer zahlen.

    Und das wars.