@ wegi82: Ich erkenne nur Zweifel an den Aussagen von anderen und theoretische eigene Aussagen.
Wie wäre es mit einer konstuktiven Aussage zu Deiner eigenen Praxis und Handhabung.
@ wegi82: Ich erkenne nur Zweifel an den Aussagen von anderen und theoretische eigene Aussagen.
Wie wäre es mit einer konstuktiven Aussage zu Deiner eigenen Praxis und Handhabung.
Bei Keppeler gibt es nicht die Frage: "Bekomme ich das?"
Bei Keppeler gibt es NUR die Frage: "WANN bekomme ich das?"
Auf meine fertige Waffe musste ich 9 Monate warten.
Keppeler hat absolut viel Wissen und Möglichkeiten für die Anfertigung einer Waffe nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen und berät nicht, um irgend etwas zu verkaufen. Absolut neutrale Beratung und super Service. Allerdings unbedingt vor Ort bei Keppeler dafür einen Besuch einplanen.
Einziges Manko ist seine volle Auftragslage und die damit verbundene Wartezeit. Bild meiner Keppeler ist in der Galerie.
Viel interessanter und auch mit weit mehr technischem Hintergrund als das vorher verlinkte alchemistische Dokument ist dies hier:
Zwar auch OT aber der Vollständigkeit wegen:
https://www.yumpu.com/de/document/vi…en-bei-hp-sigg-
Daten von mir aber nicht nachgeprüft
Den "technischen Hintergrund" vermisse ich bei diesem Dokument doch sehr!
Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Die Behandlung von neuen Läufen ist durchaus und nachweislich unterschiedlich zu handhaben!!!
So ist das Glattschießen nur bei Großkaliber-Match-Läufen mit nicht kaltgehämmerten Läufen sehr wohl angebracht.
Bei kaltgehämmerten Großkaliber-Läufen wie auch bei "Gebrauchswaffen" würde aufgrund der durch das Hämmern veränderten Metallstruktur im Lauf ein Glattschießen nichts bringen.
Beides hat nichts mit dem Verschleiss der Läufe und der Haltbarkeit der Präzision zu tun.
Hier ist einzig die Wahl des Kalibers und der damit verbundene Gasdruck mit Temperaturbelastung im Lauf und im Patronenlager ausschlaggebend, wann ein Lauf ausgelutscht ist.
ALLE vorgenannten Parameter sind bei KK-Läufen nicht ausschlaggebend, da die Belastung des Laufes durch die KK-Munition zu vernachlässigen ist und im Matchbereich bei KK keine Kupfergeschosse verwendet werden, die ein Glattschießen erforderlich machen würden. Das Blei wirkt im Lauf nicht wie das Kupfer.
Meine Keppeler .223Rem habe ich natürlich erst "glattgeschossen".
Die KK-Waffen sofort nach Erhalt die passender Munition "eingeschossen".
Wichtig ist doch nur, dass man sich mit seinem Material wohl fühlt und "Eins" damit wird. Außerdem muss man Vertrauen in sein Material haben. Der Rest liegt sowieso am Schützen selbst.
Den Weg zum Verschmelzen mit der Waffe und zum Vertrauen auf die vorhandene Präzision muss jeder für sich selbst finden. Ist außerdem eine Frage des gewollten Aufwands und des Geldbeutels. ![]()
Hier - für Benchrestwaffen mit Mantelgeschossen - in deutscher Sprache die Tipps vom Meister Martin Menke:
Habe ich bei meine Keppeler 223 Rem. wegen der Kupfer-Geschosse exakt so auch gemacht.
Bei KK ist die Problematik wegen den Bleigeschossen nicht gegeben.
Hier kann es bei neuen Läufen lediglich durch den Glättungseffekt der erste Schüsse (keine Ahnung wieviel) im Lauf und in den Zügen zu kleinen Veränderungen im Schussbild kommen. Fakt ist jedoch, dass eine auf den Lauf gut passende Charge nachher nicht "schlecht" schießt.
Das zweite ist die Frage, wie viele KK-Patronen einer bestimmten Sorte es braucht, bis der Lauf sich auf die neue Patrone und insbesondere das neue Fett bzw. Gleitmittel auf dem Geschoss richtig eingestellt hat. Das sind immer einige Schüsse, bis sich die Gruppe stabilisiert und konsolidiert hat. Ich wüsste aber nicht, ob das nun 10 oder 20 Schüsse sein sollten. Jedenfalls ist erst danach der Munitionstest überhaupt sinnvoll, und dann im Sinne einer Positivauswahl auch nur mit einem entsprechend großen Gesamt-Aggregat (Negativ-Ausscheidung geht auch mit Zehnergruppen).
Carcano
Unter Dmax für Durchmesser ist das Ergebnis angezeit für die 20-Schuss-Bilder. In der Klammer dahinter der Wert für die ersten 10 Schuss. Somit eindeutig eine Veränderung, bei der man unter Berücksichtigung von nur 10 Schuss eine andere Sorte bevorzugt hätte!
22.48 (20.48)
23.79 (19.82)
Wichtig ist auch nicht nur der Streukreisder Munition, sondern auch wieviel zentrische Schüsse mehr im Verhältnis zu anderen Sorten sie abliefert!!!
Zu sehen in der Tabelle rechts daneben. Bei 20 Schuss deutlich mehrmals 10,9 oder 10,8!!!
Also, es gibt mehrere Faktoren für eine gute Charge.
Wichtig ist, denke ich, das Endergebnis, welches einen selbst zufrieden stellen sollte. Unabhängig, ob es andere Chargen geben sollte. Vorallem noch dann, wenn man ein gutes Ergebnis mit einer günstigen Sorte erzielt. Ich habe vor Ort mit Andreas Schnitzeler getestet und gesprochen. Ich selbst war von meiner Seite Richtung Lapua Midas + gegangen. Er selbst riet mir jedoch mit der SK Standard Plus zu beginnen, da diese für meine Freie Pistole Walther FP 500 die richtige Wahl sei. Ersollte Recht behalten. ALLE teureren Sorten waren im Ergebnis schlechter!!!
Schussbilder mit 20 Schuss!
Ich würde es so machen:
Munitionstest machen und dann nicht zu viel davon kaufen (Menge richtet sich nach den Disziplinen die man alles schießt)
Man sieht ja dann ob sich die Charakteristik verändert oder nicht (es kann sein das sich etwas verändert wenn sich der Lauf innen noch etwas glätten sollte)
Beim nächsten test kann die Menge dann erhöht werden.
Gruß Ramle 😁
Genau so handhabe ich es auch und so wurde es mir bisher von vielen Seiten der Munitionshersteller und Händler bestätigt!
Nach meiner Erfahrung Schussbilder nicht unter 10 Schuss machen. Ich hatte schon Serien bei Luft und KK, da waren die ersten Schuss vermeintlich super und in Gedanken schon "genommen". Doch irgendwann vor dem 10. Schuss wurden sie schlechter. Auch bei Lapua in Schönebeck haben wir meine Waffe (Walther FP500) mit allen Serien a 10 Schuss getestet. Die Auswahlserien zum Schluss wurden nochmals mit Schussbildern a 20 Schuss nachgetestet!!! Auch hier konnte man noch Veränderungen im Schussbild verfolgen. Nur müssen die teuersten Sorten nicht immer mit der besten Munition gleichgesetzt werden. Mein bestes Ergebnis in Schönebeck wurde z.B. erzielt mit der SK Standard Plus als günstigster Packungssorte. ![]()