Beiträge von Auflage Master

    Welcher Name auf der Packung steht, ist völlig irrelevant!

    Meine Freie Pistole habe ich bei Schönebeck durch Andreas Schnitzeler einschießen lassen. Die besten Trefferbilder erzielte die günstigste "Standard Plus".

    Keine Charge von teurerer Munition erzielte bessere Ergebnisse!!!

    Wichtig ist nur, dass Munition und Waffe aufeinander passen und die Munition für den Schützen ein gutes Gefühl im Schussverhalten und im Hinblick auf die psychische Sicherheit bietet.

    Gruß AM

    Bei dem schönen Wetter sollte die Freie Pistole noch nicht eingemottet sein. Daher hab ich mal ne Serie Auflage für die Sonntag-Morgen-Aktivität geschossen.

    Gut angefangen, und dann etwas unkonzentriert geworden.

    98+92+96=286 Ringe

    Gruß AM

    Das erste Mal nach der Virus-Pause wieder mit der Luftpistole-Auflage auf der 10-Meter-Bahn auf Ergebnis geschossen.

    Wenn man vorher nur KK bzw. .223Rem. geschossen hat, ist das doch wieder ne kleine Umstellung! ;)

    Daher habe ich mit Schrecken grottenschlecht angefangen und musste erst mal wieder meinen Haltepunkt finden.

    Nach holprigem Anfang ging es in der 2. und 3. Serie dann besser. 8)

    1. 98 bzw. 102,4

    2. 100 bzw. 104,7

    3. 99 bzw. 105,1

    -------------------------

    E: 297 bzw. 312,2

    Euch Allen wieder viel Freude am Schiessen und bleibt gesund!

    Gruß AM

    Hallo in die Runde.

    Nach der langen Pause das erste mal wieder die Lupi (Auflage) in der Hand gehabt.

    Ist aber nicht so eine gute Idee, ne 30er Serie zu schiessen (am Sonntag Morgen 09:43 Uhr) wenn Man(n) erst um 02:30 Uhr in´s Bett gekommen ist.

    Aber trotz Müdigkeit noch ein einigermaßen Ergebnis erzielt:

    102,6 (97)

    100,7 (97)

    103,8 (98)

    --------------

    307,1

    Persönlich gefreut habe ich mich aber über den 1. Schuss: 10,9 mit Teiler 37,2 :)

    Danach kam gleich als 2. Schuss ne 9,2 (schlechtester Schuss insg.) :cursing:

    Gruß

    AM

    Beim BR schießen wird aber nicht mit einem Zweibein geschossen sondern mit einer "rest" https://sebrests-usa.com/#jp-carousel-13

    Der Hinterschaft mit einem V-Querschnitt (dessen Unterkante sollte parallel zur Unterkante des Vorderschaftes und des Laufes sein) liegt in einem Ohrensack und läuft dann beim Schuß quasi gerade nach hinten.

    Ich meinte in meinen Ausführungen die von Dir explizit erklärten Dinge, habe es nur "einfacher" ausgedrückt. PS: Siehe meine Keppeler in der Galerie.

    Bei RWS in Fürth wird übrigens wie bereits zuvor erwähnt immer der Lauf direkt nach der Systemhülse geklemmt. Auch bei Mec in Dortmund wird dies teilweise so praktiziert. Funktioniert also auch, ... irgendwie.

    Irgendwie schon, nur nicht richtig und mit dem gewünschten Ergebnis in der nachfolgenden Praxis!

    Hatte ich jetzt nicht gedacht, die Schützen die vor lauter Arbeit an der optimalen Ladung nicht zum trainieren kommen kenne ich auch bei den KW Schützen.

    KW-Schützen ab 9mm Para aufwärts, die bei Meisterschaften was holen wollen. ;)

    Da stimme ich Dir vollständig zu. Auch weil ich nicht mal geprüft habe ob das bei uns überhaupt möglich wäre.

    Glaube, es gibt gar keine .22lfB Hülsen und Bleigeschosse einzel, oder?

    Da wurde # 299 und früheren Beiträgen auch schon anderes behauptet.

    Behauptet ja, doch alle Schützen aus meinem Umfeld incl. meiner Person, Bundesliga und Kader vertreten die von mir vorgebrachte Auffassung, und das aus den ebenfalls von mir vorgetragenen Gründen!!!

    Wir haben es alle erfahren und getestet!

    "Aus eigener Erfahrung habe ich so feststellen müssen, dass aus einer vermeitlich tollen Charge mit Eigenschwingung des Laufes eine grottenschlechte Munition wurde."LG

    AM

    In dem sie unglaublich viel Zeit für unterschiedliche Munitionsabstimmungen beim Selbstladen der Munition mit unterschiedlichen Geschossen und Pulversorten sowie Mengenabstimmungen für den jeweiligen Lauf aufwenden. Lohnt sich aber nicht für .22lfB, sondern erst ab .222 usw.

    Wichtig ist beim Benchrest-Einschießen aber ebenso eine absolut stabile Halterung, da auch hier die Waffe einentlich fast als "eingeklemmt" gelten kann. Beim Wettkampfschiessen wird dann lediglich noch mit Zweibein und hinterer Auflage geschossen. Beim Enschießen nicht.

    Für KK-Gewehre und LG (langer Lauf) ist definitiv wichtig, nicht am Lauf einzuspannen, da sonst das Eigenschwingen des Laufes bei der Schussabgabe unterdrückt wird. Aus eigener Erfahrung habe ich so feststellen müssen, dass aus einer vermeitlich tollen Charge mit Eigenschwingung des Laufes eine grottenschlechte Munition wurde. Selbst das Versetzen des Korntunnels ändert schon das Schwingungsverhalten des Laufes und kann sich auf die Munitionssorte auswirken.

    Für Freie Pistolen bleibt leider nur eine Einspannung am Lauf übrig. Wirkt sich aber nicht so negativ aus, da der Lauf kürzer ist und sich das Eigenschwingen des Laufes nicht so stark auswirkt und die Munitionssorte den Innenzehner sowieso halten sollte, als bei einem langen Lauf. Ein Einspannen an anderen Teilen der FP ist nicht ratsam, da die Energie der KK-Partone für ein unverfälschtes Ergebnis zu hoch wäre. LP sollten für den frei schwingenden Lauf an der Kartusche eingespannt werden.

    Ja, warum nicht. Kurzwaffe mag ich schon sehr, würde gerne lange damit schießen. Zusätzlich ein Gewehr für den Spaß und um neues kennen zu lernen.

    Aber Fakt ist auch, dass ich auch gerade mit dem Schießsport angefangen habe (15 Mon.) und die allermeisten Kaliber überhaupt noch nie geschossen habe, als die üblichen Verdächtigen (9 Luger, .357mag, .22lr und wenige mehr). Hier habe ich also noch soviel zu entdecken und meine Grenzen kennen zu lernen, das ich wirklich noch hoffe lange die KW zu schießen. Später dann gerne aufgelegt, wie gesagt KW gefällt mir, und dann nochmal etwas ganz neues, also LW. Es bleibt spannend, dazu kommt jetzt gerade auch nach Wiederladen mit einer Lee classic Turrett für die .38spec.

    Dann kann ich Die nur noch viel Spass wünschen! :thumbup:8)

    Ja, die Lust rein zu schauen schon. Aber meine Zeit ist begrenzt und so konzentriere ich mich weiter auf die LuPi, KK und .38 spec.

    Wenn es mal nicht mehr so mit der Freihand geht, dann reizt mich evtl. eher ein Gewehr (obwohl ich keine Ahnung habe, ob das im Alter 60+ auch nicht mehr das beste ist??).

    Wie wäre es mit der Kombination LP und/oder FP als Auflage für die "Leistung" und ein (oder 2, 3, ...) individuelles Gewehr für den Spass, das NICHT unbedingt der Sportordnung entsprechen muss. 8)

    Welche 10 ist besser? Welche 10 ist sicherer? Welche 10 ist häufiger?

    Besser ist die 10, bei der ich vom Ablauf der Schussabgabe so nah wie möglich ab eigenen Ideal der Abfolge dran bin, ... und dies so oft wie möglich reproduzieren kann. 8)

    Einfacher Vergleich: Die Bobfahrer fahren mental vor ihrer Wettkampffahrt auch nochmal/mehrmals den Eiskanal runter. Und wenn man die Zeit der mentalen Fahrt stoppen würde, so ist diese fast identisch mit den tatsächlichen Läufen.

    Es besteht durch aus die Möglichkeit positive Faktoren bezüglich Anschlag, Auflagepunkt und Tuning wissenschaftlich zu ermitteln. Entweder über Ergebnisse oder noch besser über Zielweganalysen.

    Genau das meinte ich in meinen vorangegangenen Beiträgen. Einzelne Faktoren kann ich generell wissenschaftlich untersuchen und für den Regelfall als Messlatte für mein eigenes Training zur Verbesserung anwenden. Nur die individuelle Umsetzung für den einzelnen Schützen hängt wieder von seinem inneren Empfinden ab, ob er das als positiv untersuchte Ergebnis für sich selbst zu 100% oder nur in leicht abgewandelter Form zu 90% oder auch 80% umsetzt.

    Irgendwie hat auch der Karl recht.:thumbup:

    Hallo HdR,

    irgendwie muss ich Deine Aussage verneinen.

    Wenn es doch zutreffend wäre, dann bestünde dem Grunde nach die Möglichkeit, den "Einen Idealen Anschlag" per wissenschaftlicher Methode heraus zu finden. Da wir aber alle verschieden in der Empfindung sind, gibt es gewisse Bereiche, die als "gut" definiert sind, und die auch von einem guten Trainer an den Schützen vermittelt werden sollten, um grundlegende Fehler zu vermeiden.

    Nur lässt sich keine genormte Schablone erfinden, die jedem passt.

    Wenn ich mich im Anschlag nicht innerlich wohl fühle (trotz ggf. schmerzendem Anschlag), habe ich als Schütze nicht die 100%ige Konzentration auf die Schussabgabe, da ich innerlich abgelenkt werde. Und dies erreiche ich nur durch eigenes Anpassen und permanentes Optimieren meines Anschlags und des Ablaufs der Schussabgabe. Und dies ist absolut individuell und dem inneren Wohlbefinden geschuldet!

    Gruss

    AM

    Ich versuch mal die Reaktion eines Trainers bei Ski- oder Radfahrern auf so eine Ansage vorzustellen.

    Ist das persönliche Empfinden wirklich eine Meßlatte für ein optimales Gerät und Anschlag?

    In einer früheren Diskussion konnte ich noch von den Gewehrschützen erfahren dass ein optimaler Liegendanschlag nahezu immer mit Schmerzen verbunden ist.

    Findet das Pistolenschießen wirklich nur in einer Komfortzone statt?

    Ich habe in keinster Weise von Komfort oder Schmerzfreiheit gesprochen.

    Es geht in meiner Aussage um den Inneren Anschlag, den jeder Schütze, wenn er in den Anschlag geht - wie bei einem Bordcomputer eines Autos vergleichbar - abrufen und automatisch kontrollieren sollte. Dies sollte im Idealfall für den Schützen unbewusst und automatisch erfolgen. Erst wenn alle inneren abgerufenen Parameter stimmen, und er somit ein inneres OK bekommt, ergibt sich beim Schützen mein genanntes Wohlbefinden und das ist absolut individuell. Beispiel: Für den Anschlag Gewehr stehend hat eine 1,60m grosse Person sicher einen anderen "Stand", als ein 2,00m Mensch. (eingeknickte Hüfte mit breitem Stand vs. gerader Anschlag mit vergleichsweise schmelem Fussabstand und extremer Visierlinienerhöhung), etc.

    Gleiches gilt für den Liegendanschlag. Ich hatte in meiner Zeit als Kaderschütze (Juniorenzeit 1982-1990) mit Lieblingsdisziplin 60Liegend einen fürchterlich flachen und abgewinkelten Anschlag, über den sich jeder meiner Trainer aufgeregt hat. Dennoch war es für mich der eigene ideale Anschlag, für eine sehr ruhige Schussabgabe und um Ergebnisse 590+ zu bringen. Auch beim heutigen Pistoleschiessen (Freie Pistole) habe ich eine extrem abgewinkelte Hand im Griff, welche mir einen ruhigen Anschlag beschert, aber immer etwas schmerzt, da ich mit der Anwinklung ans Limit gehe.

    Ich habe mich im Anschlag jeweils absolut "wohl" gefühlt. Gleichwohl hatte ich immer einen schmerzenden Anschlag insb. Bereich Arm Hand, die am Gewehr ist!!! Inneres Wohlbefinden für einen idealen Anschlag schließt Schmerzen nicht aus!!! Sei es Gewehr oder Pistole.

    Mir ist halt aufgefallen das Gewichte an der Freien Pistole ( Auflage) ) halt was gebracht haben.
    Bei der Lupi denke ich bringt es nicht viel. ??

    Es ist wie alles beim Schießen eine Frage der persönlichen Empfindung!

    Trotz der physikalischen Gesetze der Massenträgheit mit mehr Gewichten und dem damit verbundenen trägeren Wanken der Waffe, muss jeder Schütze für sich selbst entscheiden, ob er es für sich als "Gut" empfindet.

    Einzig das eigene Empfinden zählt und gibt letztendlich nach Ausprobieren aller Faktoren (Gewicht der Waffe ,Zusatzgewichte , Auflagepunkt ,Winkel der Handhaltung zur Waffe ,Körperwinkel zum Arm ,Entfernung Körper zur Auflage ,....) das gute Gefühl im inneren Anschlag und die damit verbundene Sicherheit für einen guten Schuss.

    Persönlich habe ich in Sachen Gewichte alles ausgereizt was geht (Dank Hilfe von Herr der Ringe ;) ) und mir bringt es in allen Bereichen enorm viel.

    PS: Meine LP und FP mit der vollen Ausreizung der Gewichtsstangen sind in der Galerie zu sehen.

    Wer mit viel Gewicht (Vorderlastigkeit) schießt muss auch bereit sein den Auflagepunkt zu ändern !

    Mein Auflagepunkt hat sich trotz aller Gewichte nicht verändert und liegt direkt unter dem Griff bei LP und FP.

    Ist aber auch wieder das von mir angesprochene persönliche Empfinden, da ich bei Auflage eine extreme Vorderlastigkeit bevorzuge.

    @Herr der Ringe:

    Hallo und liebe Grüße in den Süden!!!:)

    Du meinst eine spezielle Schiessbrille kann schon was bringen wenn Kimme/Korn jetzt noch im scharfen Bereich sind und auf die Ferne 100% da sind (mit passenden Dioptrin)?

    Das Wichtigste bei einer Schiessbrille im Gegensatz zu einer "normalen" Brille ist, dass man zentrisch durch das Glas schaut, ohne optische Verzerrung in Kauf nehmen zu müssen!

    Mach Dir einfach mal den Spass, und schau mit einem Brillenglas mit etwas höherer Dioptrinzahl duch den Randbereich in ein Zielfernfohr mit Fadenkreuz.

    Du wirst feststellen, dass das Fadenkreuz "windschief" ist und nicht im rechten Winkel. Wenn Du dann vom Randbereich in das Zentrum des Glases wanderst, dann verändert sich das gesamte Bild! Diese optische "Fehlkorrektur" hast Du auch, wenn du bei einer Normalbrille im Anschlag durch den Seitenbereich einenes Brillenglases schauen musst, und nicht durch´s Zentrum.

    Grüße

    AM

    Ich hatte mich bisher nur zu den Gesundheitssystemen der einzelnen Staaten geäußert und werde mich auch nicht zu den politischen oder rechtlichen Themen äußern. Daher von mit nur mal ein Update zu den USA, England, Russland und Brasilien, welches das von mir in vorherigen Beiträgen geschilderte Problem mit den Gesundheitssystemen und den Folgen unterstreicht:

    USA: "In einer Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik (EPI) heißt es, weil fast die Hälfte der Arbeitnehmer in den USA über den Arbeitgeber krankenversichert seien, hätten bis zu 9,2 Millionen Menschen ihren Schutz verloren oder könnten sich die neuen Beiträge wohl nicht mehr leisten. Der führende demokratische Senator Bernie Sanders schrieb angesichts der Schätzung auf Twitter, es sei „skandalös und nicht nachhaltig“, dass die Krankenversicherung in den USA immer noch vom Arbeitgeber abhänge. Sanders setzt sich seit langem für eine umfassende staatliche Krankenversicherung ein. Die USA sind praktisch das einzige entwickelte Industrieland ohne eine solche Option.

    Eine exakte Zahl, wie viele Menschen in den vergangenen Wochen ihre Krankenversicherung verloren haben, gab es zunächst nicht, da die Daten nicht sofort zentral erfasst werden. Wegen der Corona-Krise haben in den USA seit Mitte März allerdings rund 22 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt. Fünf Millionen von ihnen innerhalb einer Woche. Die Erstanträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts in der größten Volkswirtschaft der Welt. Sie deuten inzwischen auf einen dramatischen Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise hin. Bis zum März hatte die Zahl der Erstanträge noch regelmäßig unter 100.000 pro Woche gelegen." Quelle: Deutschlandfunk

    England: "Das brittische Gesundheitssystem ist für Ernstfälle nicht gerüstet. In Wirklichkeit liegt die von der britischen Regierung eingeschlagene Verzögerungstaktik eher an der Überforderung des NHS mit der jetzt schon anschwellenden Welle der Kranken. Da Großbritannien Kranke weniger testet als andere Länder (bisher sind es 40.279 Personen), liegt die Zahl der Infizierten nicht etwa bei den derzeit offiziell angegeben 1.372 Menschen, sondern zwischen 6.000 und 10.000, möglicherweise gar noch höher, räumte die Regierung vergangenen Donnerstag ein.

    Wer derzeit die Notrufnummer 111 anruft, um als Kranker Rat zu bekommen, erlebt völliges Chaos, wie zum Beispiel Mike Tinmouth auf Twitter beschreibt, der von einer Asienreise zurückkehrte, an Grippe mit Husten und 40 Grad Fieber erkrankte und praktisch acht Tage von dem ärztlichen Notruf hingehalten wurde. Immer wieder wurde ihm ein Corona-Test versprochen, der dann wieder abgeblasen wurde, dann Rückrufe angekündigt, die aber nicht kamen. Acht Tage chaotische Fehlinformationen und er kurierte seine Grippe letztlich allein zu Hause aus, nie wissend, ob er nun das Virus hatte oder nicht. Daher die Bitte der Regierung, die Notnummer 111 lieber gar nicht erst anzurufen. Entsprechend wird nur noch in Krankenhäusern getestet. Wer krank wird, soll zu Hause bleiben und in Selbstisolation gehen. Arztpraxen von Hausärzten sollen Patientenbesuche zunehmend abwimmeln und soweit möglich über Telefon beraten. Für ernste Krankheitsfälle ist der britische Gesundheitsdienst zudem nicht gerüstet. Die Briten haben je 100.000 Personen nur 6,6 Betten in Intensivstationen (Deutschland hat fast 30 Betten), und selbst diese 4.250 Betten sind nicht alle mit Beatmungsgeräten ausgestattet und bereits zu 80 Prozent mit Patienten belegt. Zudem fehlt ausgebildetes Personal für Intensivstationen. "Quelle: Zeit Online

    Russland: "Putin zeigt sich großzügig und schickte Flugzeuge nach Italien, Serbien und in die USA – mit medizinischen Hilfsmitteln, Ausrüstung und teils auch Personal. Es sind diese Bilder, die in sozialen Netzwerken in Russland für Unmut sorgen, weil viele Russen sich auch selbst Hilfe wünschen.

    Schon ein Einkauf auf dem berühmten Moskauer Kutusowski Prospekt in der Nähe des Regierungssitzes zeigt: keine Apotheke kann Schutzmasken anbieten – oder wirksame Desinfektionsmittel. In einem Lebensmittelladen der Kette Magnolia sitzt eine Kassiererin ohne Maske oder sonstigen Schutz. "Fragen Sie doch mal die Direktion", sagt sie auf die Frage, ob sie nicht besser geschützt sein sollte im Kontakt mit den vielen Kunden. Ein Handgel hat sie sich selbst gekauft – bei einem Monatslohn von wenigen hundert Euro. Das Gesundheitssystem sei kaputt gespart worden in Putins Jahren an der Macht." Quelle: T-Online

    Brasilien: "Das brasilianische Gesundheitssystem testet nur Menschen, die sich in einem ernsten Zustand befinden und verstößt damit gegen die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Massentests durchzuführen, um die Infizierten sofort zu identifizieren und zu isolieren.

    Die meisten der restriktiven Maßnahmen wurden auf Anordnung der Gouverneure der Bundesstaaten ergriffen. Präsident Jair Bolsonaro kritisierte die Gouverneure dafür. Er verharmloste Covid-19, indem er Worte wie „Phantasie“ und „Hysterie“ benutzte, wenn er auf die Krankheit hinwies - und sagte sogar, dass „es keine Krise gibt“." Quelle: Der Tagesspiegel

    Daher nochmals meine Empfehlung an alle Kritiker, gleich welcher Ansicht und Meinung: Seid froh, dass ihr in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und nicht in einem der vorbezeichneten Länder! Denn alle Autoren in diesem Forum scheinen mehr oder weniger gesund zu sein, und nicht von Covid-19 betroffen zu sein.

    Übt Euch etwas in Selbstdemut und schaut lieber, wie man anderen Betroffenen helfen kann! Die Bibel spricht hier von "Deinem Nächsten!". Es gibt in diesen Zeiten Personen, die nicht wissen, wie sie ihren Hunger stillen sollen, da sie z.B. als Bettler keine Gelder bekommen oder als Bedürftige nicht von der Tafel versorgt werden!!! Auch Personen, die in ihrer beruflichen Existenz bedroht sind meine ich hier.

    Mag die eine oder andere Kritik und Sorge sicher berechtigt sein. Etwas Demut und Nächstenliebe sollte in diesen Zeiten jedoch Vorrang haben!