Beiträge von dingo

    Naja, wenigstens hats bei dir zur Deutschen Meisterschaft gereicht und du kannst froh sein, dass du kein Mädchen bist, sonst hätte dir die 383 Ringe nicht gereicht. Auch ich habe mein seit Wochen schlechtestes Ergebnis in Hochbrück geschossen. Es ist einfach ganz etwas anderes in dieser Atmosphäre zu schießen, da kann man im Training zigmal an die 390 kommen, in München ist die Luft einfach anders! ;)

    Dafür hast den Nass Stefan hinter dir gelassen und der ist immerhin schon Europameister mit der Armbrust geworden!!

    Für die Deutsche wünsche ich dir viel Glück und nächstes Jahr sehen wir uns dann hoffentlich in der Schützenklasse!!

    Bei uns gibt es auch einen solchen Standaufsichtenlehrgang, der ein paar Stunden dauert. Macht man aber die Sachkundeprüfung, wird der Standaufsichtenlehrgang meistens gleich mitgemacht.

    Man erhält dann eine Prüfbescheinigung, die beim Verein aufbewahrt wird und die auch das Landratsamt als zuständige Behörde erhält. Ein Umhängekärtchen gibt es bei uns nicht.

    Ich sehe als Problem, dass man es nun mit einem Schießen ohne Aufsicht zu tun hat, da ja die zweite Person nicht die ausreichende Qualifikation hat und somit nicht als Aufsicht zählen kann. Somit dürfte auch versicherungstechnisch einiges an Probleme auf einen zukommen, da Vorschriften missachtet werden. Das kann sogar soweit gehen, dass die Versicherung unter Umständen nicht mehr zahlt.

    Soweit zur Theorie, aber nun zur Praxis: Wer kann denn bei der Versicherung genau nachweisen, wann der besagte Schießleiter am Stand war und wann er sein "dringendes Bedürfnis" befriedigte? Wenn man annimmt, dass dier Schießleiter die ganze Zeit anwesend war, wird ein Gegenbeweis wohl schwierig.

    Bei uns wird es so gehandhabt, dass eigentlich immer zwei qualifizierte Kräfte am Stand anwesend sind, sodass es zu solch einer misslichen Lage am besten gar nicht kommt.

    Jetzt habe ich so lange auf meine ersten 390 Ringe gewartet und gestern konnte ich gleich nochmals 390 Ringe nachlegen. Man sieht also: Wenn der Knoten einmal geplatzt ist, gehts gleich viel leichter. Ich war gestern deutlich weniger aufgeregt, als beim "ersten Mal" ;).

    leider hat anschütz8002 schon wieder nicht für unsere mannschaft geschossen und das als eigentlich stärkster Schütze des Teams => einfach nur ärgerlich

    Weißt du was mit ihm los ist, dibow? Ich hätte nämlich einen Jungschützen aus meinem Verein, der sonst evtl. Unsere mannschaft komplettieren würde. Er ist sogar im Forum. Gib mir einfach Bescheid und ich rede mit ihm.

    Ansonsten: danke und tolle Arbeit!!

    Jetzt melde ich mich auch nochmal und möchte euch erinnern, worum es in diesm Thread eigentlich geht: Den Shoot Off Modus, den Disag nun präsentiert und was ihr davon haltet.

    Wenn ihr über IPSC oder BDMP Schießen diskutiert, dann macht doch dafür bitte einen eigenen Thread auf und bläht nicht diesen hier auf. Wer sich wirklich über den Shoot Off Modus informieren will, hat in diesem Thread fast keine Chance das zu finden.

    Übrigens: Ich habe das Gefühl, dass Dan More das DSB-Schießen mit den "schwachen" Kalibern nicht respektiert. Dass einige Schützen nichts für das andere Schießen übrig haben mag sein, aber bitte feindet euch nicht gegenseitig an.

    Und: Kehrt wieder zurück zum Thema bitte!

    Für ein gebrauchtes Gewehr, auch wenn es ein Carbontec ist, würde ich niemals 1700 Euro bezahlen. Da kaufe ich mir doch lieber ein neues Gewehr, z.B. ein Walther LG 400 gibt es bei Holme ab 1559 Euro (je nach Version gibt es das auch teurer). Ein Anschütz 8002 S2 inkl. Futteral für 1498 Euro oder ein Tesro RS 100 ab 1250 Euro.

    Das sind aber alles neue Gewehre und ob sich da wirklich ein Carbontec so wirklich lohnt, zweifle ich mal an. Vom System her ist es ja ein 300er, nur der Schaft ist halt was besonderes. Für 1200-1360 Euro gebraucht ok, 1700 sehe ich als deutlich zu viel an.

    Ich kann Katja Triebel nur zustimmen, dass Lichtgewehre das Kennenlernen des Sportgeräts als Waffe einfach behindern. Dazu eine kleine Anekdote von Sonntag auf der Bayerischen Meisterschaft in Hochbrück:

    Am Disag-Stand konnte man auch Lichtgewehre testen und ein kleiner Knirps tat dies auch. Dahinter kam nun ein anderer Junge (in einem Guschu-Löwen Kostüm) vorbei und der Knirps mit Lichtgewehr dreht sich um und zielt auf den Löwen. Die Disag-Leute sagten nichts, doch eine Vereinskollegin von mir ging sofort auf den Knirps zu und sagte ihm energisch, dass man nie auf Menschen zielt, sondern nur auf die Scheibe. Da meinte der Kurze: Ist ja nur ein Lichtgewehr. Antwort: Es ist egal ob Lichtgewehr oder Anscheinswaffe, es wird niemals auf andere Lebewesen gezielt!! Da guckte der Kleine ganz verdutzt.
    Ich sehe da die Gefahr, dass einfach die Hemmschwelle gesenkt wird und später auch nicht mehr nachgedacht wird und viel leichter auch mit echten Waffen dann auch Lebewesen gezielt wird.

    Lichtgewehre sind zwar zur Jugendgewinnung ganz gut geeignet, wirklich viel davon halten, tue ich aber auch nicht aus vorgenannten Gründen.

    naja, biathlon gibts ja auch als einzel oder sprint. Dort wird dann eine Stunde fast nur das Schießen gezeigt und trotzdem schauen viele zu.

    Den Modus hast du, Dan More, anscheinend wirklich nicht richtig verstanden, denn es geht nicht mehr wie bisher um das beste Gesamtergebnis, sei es auf 10, 40 oder 60 schuss, wo man ewig auf ein Gesamtergebnis warten muss (für Laien langweilig), sondern es wird mit jedem Schuss ein Punkt erzielt. Der Zuschauer hat die ganze Zeit Spannund dabei und kann auch ganz einfach den Unterschied zwischen gut und schlecht erkennen.

    Mir gefallen auch die schwereren Kaliber und habe mir in München bewusst auch den GK-Kombiwettbewerb angesehen. Ist auch ganz interessant. Auch das BDMP oder Bianchi schießen hat seinen Reiz, aber nur weil jemand zwischen den Schüssen etwas herumläuft, ist das noch lange nicht interessanter, vor allem wenn man nicht mal das Ziel erkennen kann.
    Und ganz ehrlich: mit so einem Video liefert man den Laien und Schießsportgegnern gutes Material, um gegen den Schießsport zuwettern, denn die erkennen die schießsportliche Komponente, die zweifelsohne da ist und auch sehr anspruchsvoll ist, garantiert nicht!!

    Eine neue Disziplin (erfunden von Disag), die den Schießsport attraktiver machen soll und vielleicht auch mehr ins Fernsehen bringen soll. Anbei meine Beschreibung (die auch im Disag-Thread ist).

    Was haltet ihr von dieser neuen Wettbewerbsmöglichkeit? Meine Meinung ist ja klar daraus ersichtlich.


    Shoot-Off Modus: Das ist eine neue "Disziplin", die sich Disag einfallen hat lassen, um den Schießsport attraktiver und auch medienwirksamer zu machen und das ist wirklich toll. Man schießt und die Schüsse werden auf Hundertstel gewertet (z.B. 10,86). Es wird eins gegen eins geschossen und jeder gewonnene Schuss gibt einen Punkt. Mit sechs Gewinnpunkten hat man einen Satz gewonnen. Für den Gesamtsieg braucht man dann eine gewisse Anzahl an Satzsiegen (ähnlich dem Tennis).
    Auf einem Bildschirm können das auch Zuschauer gut mitverfolgen und bei jedem Schuss ist es spannend (vor allem für TV-Zuschauer und Laien wichtig, nicht erst nach 40 Schuss eine Entscheidung). Es gibt eine Ampel, die den Rhythmus vorgibt. Bei Rot ca. 10-12 Sekunden wird geladen und sich vorbereitet. Bei gelb darf in den Anschlag gegangen werden und dann hat man unter grün 12 Sekunden für den Schuss Zeit (die letzten 2 Sek. davon werden mit einem gelben Licht angezeigt). Danach gehts wieder zurück zu rot und es beginnt von Vorne.

    Ich habe es in einem "Duell" ausprobiert und es war wirklich spannend und interessant. Obwohl wir es nur ohne Schießkleidung ausprobierten, schauten gleich ein paar Leute zu und auch für die war es interessant, denn es ging teilweise ziemlich eng zu. (z.B. ich legte eine 10,68 vor und war mir ziemlich sicher den Punkt zu holen, doch mein Gegner (mein Vater) legte eine 10,80 nach. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den paar Leuten dahinter gab es ein Raunen. Wenn es da um wirklich etwas geht, ist diese Art des Wettkampfes bestimmt sehr emotional)

    Diesen Modus finde ich wirklich super und ich hoffe, dass er sich etabliert und auch offiziell als Wettkampf übernommen wird und vielleicht auch von anderen Herstellern bald angeboten wird.

    Hatte gestern leider nicht mehr Zeit, die Neuerungen zu beschreiben (aus meinem subjektivem Eindruck), dafür jetzt. Ich habe mir alle 3 Disag-Neuerungen angesehen und auch ausprobiert.

    Scheibenwechsler: Dieser mag natürlich sehr praktisch sein, aber mich konnte er nicht überzeugen. Funktionsweise ist die, dass man vorne einen LP-Spiegel einhängt und dahinter ist ein kleiner Arm, an dem vorne das LG Ziel dran ist, montiert. Dieser klappt dann von der Seite rein.
    Warum mich der Wechsler nicht überzeugt hat: Es gibt ihn nur in Papierausführung, da die Kunststoffblenden zu instabil sind. Aus eigener Erfahrung kann ich jetzt aber sagen, dass die Kunststoffblenden viel besser sind, da sie weniger Schmutz verursachen, die Löcher kleiner sind und sie bei Randtreffern nicht gleich ausfransen.
    Ein weiteres Problem für mich ist der kleine Schattenrand, der zwischen LP-Ziel und dem einklappenden kleineren LG-Ring entsteht. Durch den Diopter sehe ich disen Ring und er stört mich einfach. Vielleicht kann das mit spezieller Beleuchtung noch geändert werden.

    Laserziel: Statt des Messrahmens stellt man das Red Dot-Ziel auf und schießt dort mit dem Lasergewehr drauf. Es wird komplett in die Software übertragen und genauso auf dem Bildschirm und auf dem Server angezeigt, als würde mit dem LG geschossen. Dort können dann unter 10-jährige gegen Ältere, die schon LG schießen, antreten. Das gefällt mir gut und ist für das Nachwuchstraining bestimmt nicht schlecht (wenn jemand mit Lichtgewehren arbeitet). Wenn nun der Red Dot noch in schwarz wäre, wäre ich komplett zufrieden, da es dann dem LG-Schießen schon sehr nahe kommt. Wir in unserem Verein haben aber kein Lichtgewehr, sodass dieser Vorteil speziell für unseren Verein ein Theoretischer bleibt.

    Shoot-Off Modus: Das ist eine neue "Disziplin", die sich Disag einfallen hat lassen, um den Schießsport attraktiver und auch medienwirksamer zu machen und das ist wirklich toll. Man schießt und die Schüsse werden auf Hundertstel gewertet (z.B. 10,86). Es wird eins gegen eins geschossen und jeder gewonnene Schuss gibt einen Punkt. Mit sechs Gewinnpunkten hat man einen Satz gewonnen. Für den Gesamtsieg braucht man dann eine gewisse Anzahl an Satzsiegen (ähnlich dem Tennis).
    Auf einem Bildschirm können das auch Zuschauer gut mitverfolgen und bei jedem Schuss ist es spannend (vor allem für Zuschauer wichtig, nicht erst nach 40 Schuss eine Entscheidung). Es gibt eine Ampel, die den Rhythmus vorgibt. Bei Rot ca. 10-12 Sekunden wird geladen und sich vorbereitet. Bei gelb darf in den Anschlag gegangen werden und dann hat man unter grün 12 Sekunden für den Schuss Zeit (die letzten 2 Sek. davon werden mit einem gelben Licht angezeigt)

    Ich habe es in einem "Duell" ausprobiert und es war wirklich spannend und interessant. Obwohl wir es nur ausprobierten, schauten gleich ein paar Leute zu und auch für die war es interessant, denn es ging teilweise ziemlich eng zu.
    Diesen Modus finde ich wirklich super und ich hoffe, dass er sich etabliert und auch offiziell als Wettkampf übernommen wird und vielleicht auch von anderen Herstellern bald angeboten wird.

    Das sind nun meine Eindrücke. Es ist zwar ein etwas langer Bericht, aber ich hoffe, dass sich nun einige etwas unter den vorgestellten Sachen vorstellen können.

    Hab mir heute in München die Disag-Neuerungen angsehen mit Scheibenwechsler, Laserziel und Shoot-Off Modus.
    Scheibenwechsler hat mich nicht überzeugt, Laserziel und Shoot-Off fand ich klasse.

    Hab gehört, dass Mattls Verein bereits die Anlagen bekommen hat. Kannst du uns vielleicht ein paar Infos geben, wie es so abläuft, Montage, Einweisung, erste Erfahrungen etc.?

    Wäre ganz interessant!!

    Naja, da musst du noch zittern. Letztes Jahr war das Limit Herren LG zur DM bei 387 Ringen. Also nichts ist entschieden. Ich wünsche es dir!!

    Ich war viel zu aufgeregt und habe in den ersten 6 Schuss bereits mit 7 Schlechten schon alles weggeworfen. Am Ende hatte ich dann 381 Ringe. Mit den letzten 3 Serien war ich zufrieden, aber leider wars da schon zu spät.

    Kurz nach der Waffenkontrolle sah ich einen Schützen mit einem Meisterschützenaufkleber auf dem Waffenkoffer. Leider konnte ich ihn später nicht mehr finden. Auf der Jacke stand aber Isar... Goben. Vielleicht liest er das ja und meldet sich. Wie ist es bei dir gelaufen?

    die Alutec/carbontec-unterscheidung ist ganz einfach. Das alutec hat nur einen carbonumhüllten Lauf und ist unten am Schaft eher schlank.
    Das Carbontec hat auch einen Carbonschaft und ist am Vorderschaft eher dicker. Bei einigen Modellen war sogar ein Carbontec schriftzug drauf.

    Kannst ja mal ein Foto einstellen, falls du dir nicht sicher wärst.

    Also wenn ihr nicht zuschlagt, leite mir doch bitte die Kontaktdaten weiter.

    Solche Gewehre in Topzustand zu diesem Preis, da würde ich auch eines kaufen!!