Beiträge von dingo

    Die Frage wurde schon im ersten Posting ausführlich erörtert und eingehend beantwortet. Allerdings wollen die dort gegebenen Verlinkungen auch gelesen werden. Es stirbt bereits aus, auf breiter Front und es ist *so* unhaltbar. Fertich. Das ist _Fakt_, und deshalb ist der ganze Thread von Grund auf verfehlt und falsch angelegt worden.

    Es stirbt nicht aus, dafür gibt es zig Vereine, die dafür ein sehr gutes Gegenbeispiel sind, da dort das Ehrenamt noch gut funktioniert.

    In diesem Thread muss ich BBF recht geben: Du hast eine andere Meinung, auch wenn du das vermeintlich beruflich machst, magst du in gewissem Sinne recht haben. Aber dass Ehrenamt noch funktioniert, zeigen viele Vereine.

    Tolle Anlage, großes Lob. Freu mich schon, diese in Natura zu sehen. Auch die Rahmenaussenbeleuchtung (also des Metalls außen rum) sieht gut aus. Musstet ihr da noch was ändern von Scheibenzug auf Elektronisch?
    Wie habt ihr die Kabel verbaut, da ich am Boden keine liegen sah?

    Sie sind der direkte Kontakt vom Schützen zum Gewehr, da du sie ja direkt in der Schulter hast. Je besser du sie auf dich einstellen kannst, desto mehr Kontakt und mehr Gefühl hast du zum Gewehr.

    Da sind wir auch schon bei den Unterschieden: Gute Einstellmöglichkeiten, möglichst genau auf den Einzelnen einzustellen, Haken sollte in der Schulter gut halten, kein nach vorne kippen, Jedoch sollte so eine Kappe nicht drücken.

    Bei Hakenkappen gibt es welche mit festem Haken und mit verstellbarem Haken. Wenn der feste auf deine Schulter passt, ist es gut, ansonsten ist der verstellbare zu empfehlen.

    Wenn man nach dem Service geht, darf man auch Steyr keinesfalls vergessen, die sind vom Service her top und das Steyr Auflagegewehr ist auch einsame Spitze. Das hat ein Seniorenschütze bei uns im Verein und er schießt regelmäßig zwischen 298-300 (bei 298 schimpft er schon).
    Hier ist Preis/Leistung im Service sehr gut, aber auch FWB ist nicht ohne.

    Anschütz (meine Lieblingsmarke) ist vom Service her leider sehr teuer, da stimmt Preis Leistung überhaupt nicht, da zahlst das 2-3 fache als bei Steyr oder FWB. Anschütz hat Top-Gewehre, aber aufgrund des Services (hohe Kosten bei z.B. Gewehrdurchsicht auf den Meisterschaften) werde ich mir als nächstes wohl kein Anschütz mehr kaufen.

    Oh man, die Paranoia von BBF schlägt wirklich weite Kreise. Genau wegen solchen Leuten verstehe ich, dass es GK-Gegner gibt. Das lässt sich ja irgendwann nicht mehr aushalten!!

    Zu den Lehrgängen: Ich finde sie klasse und würde auch gerne teilnehmen, jedoch bin ich an dem relevanten Termin leider nicht da.

    Dass aber auch etwas gemacht wird für den Breitensport und nicht nur Training für die Elite, sondern auch für 340 Ringe Schützen finde ich einen wirklich feinen Zug des BSSB.

    Obwohl ich Sportschütze bin (oder vielleicht genau deswegen?), kann ich Jörgs Meinung teilen. Ein so schlecht gesicherter Schießstand sollte nicht sein, denn wenn ich die Auflagen bei uns sehe (DSB LG-GK-Stand, 10-100 Meter), passt das überhaupt nicht zusammen und wenn nun die Leute einen solchen Stand für den "normalen Stand" halten, ist das kontraproduktiv für unseren gesamten Sport.

    Deshalb würde ich an Jörgs Stelle so vorgehen: Für eine bessere Absicherung des Standes eintreten, aber sich gegen den Generalverdacht, die Generalwut gegen die Schützen wenden. Evtl. andere abgesicherte Stände zeigen als Gegenbeispiel und für den Schießsport kämpfen.
    Suche dir wirklich einen Verein und übe den Schießsport aktiv aus. Du wirst sehen: Es lohnt sich!!

    Um mal eine "jugendliche Ehrenamtskarriere" darzustellen, hier mein "Werdegang":

    Mit 8 Jahren mit dem Schießen begonnen.
    Ab ca. 15-16 Jahren langsam ins Jugendtraining miteingestiegen und nach und nach immer mehr Aufgaben mit übernommen
    Mit 17 Jahren als 2. Gaujugendsprecher begonnen, danach zum 1. Gaujugendsprecher (Gau = Kreis) gewählt worden
    Mit 19 Jahren zum Jugendleiter gewählt worden, das heißt bei uns Organisatorisches und Jugendtraining erledigen. Jedoch wurde ich gut von Vereinskameraden und den Eltern der Jungschützen (z.B. als Fahrdienst) unterstützt.
    Jugendleiter ist bei uns auch Mitglied im Vorstand und kann da wirklich gut mitgestalten (keine "Unterdrückung" durch die Älteren)
    Mittlerweile bin ich 23 und bin gespannt, was noch kommt.
    4-7 Tage in der Woche bin ich mit Schießsport beschäftigt!

    So BBF, jetzt siehst du, was die hier engagierten Meisterschützen so alles machen, und das alles ehrenamtlich, ohne Helfergeld. Es gibt also schon noch Wege für das Ehrenamt, nur darf man dafür nicht so aggressiv, pessimistisch und mit seiner Meinung so absolutistisch zu Werke gehen!! Sonst heißt es für dich, BBF:

    Tick, tack, deine Zeit läuft langsam ab!! ;)

    Gratuliere dibow,

    das ist ja schon mal ein toller Anfangserfolg, auch wenn nur jeder Zehnte bleibt, habt ihr trotzdem 7-8 neue Mitglieder. Ich freue mich für euch und bin wirklich erstaunt, dass ihr in Berlin, mit einem solchen Überangebot an diversen Freizeitaktivitäten, mit dem Schießsport landen konntet.

    Ich gebe Geronimo recht. Alle Wahlen werden im Grunde im Vorhinein entschieden. Stell dir mal vor es wird eine Bundestagssitzung einberufen und dann wird gefragt: Und, wer will heute Bundeskanzler werden? Das funktioniert bestimmt (gut, ob dabei was schlechteres rauskommen würde als jetzt, lasse ich mal dahingestellt)

    Bei uns wenn z.B. der Gesellschaftsausschuss gewählt wird, gibt es fast immer mehrere Kandidaten, sodass es eine wirkliche Wahl ist. Schade, dass das bei euch anders ist. Vielleicht liegt das aber genau an solchen Personen wie dich, die mit ihrem Auftreten andere Leute, die gerne mitarbeiten würden, verschrecken.
    Wenn du im Verein genauso auftrittst, wie hier im Forum, würde ich nicht unter bzw. mit dir arbeiten wollen. Bei uns im Verein bin ich aber durchaus sehr engagiert, denn da stimmt auch das Umfeld und unsere Vorstandschaft ist super, auch auf der persönlichen Ebene!

    Um wieder zur Sache zu kommen: Ich bin definitiv dafür, dass man Jugendliche langsam als den "2. Mann" mit aufbaut und ihnen nach und nach mehr Verantwortung gibt. Mit dem Konzept: "Du bist heuer für die Meisterschaft und das Preisschießen XY", gibt man ihnen ja Projektaufgaben und sie können zeigen, dass sie langsam dazulernen und auch fähig sind, Verantwortung zu tragen.

    Das Ehrenamt abschaffen, ist aus meiner Sicht auch der Tod des Vereinssports in der Breit, da gebe ich Kogge recht und nicht andersrum.
    Die Wahlperioden müssen kurz gehalten werden und dem ehrenamtlich Tätigen müssen auch noch andere Mitglieder helfend zur Seite stehen. Nur so zusammen geht es.

    Und: Jugendliche sind ganz heiß auf Titel, also bei uns wollte JEDER Jugendsprecher werden. Zudem macht sich ein solches Ehrenamt in jeder Bewerbung für den Jugendlichen sehr gut!!
    Wer dabei das Gegenteil behauptet, hat wohl noch nie mit Jugendlichen richtig zusammengearbeitet oder leben wir hier im Süden Bayerns wirklich auf der Insel der Glückseeligen? (und wenn das so ist, was machen dann die anderen verkehrt?)

    Wenn hinter dem Absperrband gleich der Schießstand, sprich Gefahrenzone losgeht, dann ist das schon abenteuerlich und bestimmt unzulässig.
    Aber da stehen so viele Bäume dazwischen. Ist denn da kein Platz, der gerodet ist und wo drin geschossen wird? So trifft man ja hundert Mal einen Baum, bevor man eine Tontaube trifft (die sonst auch nur gegen die Bäume fliegt)

    Das Hämmerli AR 20 hatte ich mal in der Hand. Es ist so viel Plastik dran, dass es sich richtig billig anfühlt. Ein Sportgewehr-Feeling hatte ich damit nicht! Da würde ich eher zum FWB 500 oder 700 Basic raten.

    Über das LG 30 wurde hier schon viel diskutiert, schau einfach mal in der Suchfunktion danach. Dazu gibts auch viele negative, aber auch positive Berichte.

    Wenn ich einkaufen müsste/dürfte, ich würde mir die Anschütz 8001 und die FWB 500 und 700 Basic, sowie das Walther 300 Club (könnte noch günstig zu bekommen sein, wenn Auslaufmodell vorhanden). Auch hat Holme zur Zeit eine "Spezialaktion" mit Walther Holme Junior Gewehren. Schau einfach mal auf der Internetseite von denen unter "Aktuelles" nach.

    Wir wollen dich wirklich nicht als Gegner abstempeln, was du aus meinen Anfangspostings auch gesehen hast, jedoch wird in solchen Foren immer wieder versucht, ein Keil in die Schützenschar zu treiben und Aussagen für eigene, negative Ansichten zu nutzen. Daher diese Skepsis von einigen Mitgliedern.

    Wie dann durch andere Mitglieder durch Quellen nachgewiesen wurde, dass dieser Stand legal ist, erschienen deine Aussagen teilweise unrichtig.

    Diese Idee mit den Fotos ist gut und mit diesen würde ich an deiner Stelle mich auch ans Landratsamt wenden!

    Meine bisher getätigten Aussagen beruhten da drauf, dass die Angaben von blinzel stimmen. Aus den anderen Quellen ist nun ersichtlich, dass dieser Schießstand zugelassen ist, auch mit zig Gutachten. So stellt sich mir natürlich die Frage: Sind die Gutachten falsch oder macht blinzel (bewusst oder unbewusst) falsche Angaben?

    Und wenn der Stand die Zulassung hat, ist er wirklich so schlecht abgesichert? Ich vergleiche das gerne mit dem Wurftaubenstand in Hochbrück, der einen hohen Wall an der einen Seite und einen umlaufenden Zaun aufweist. Solche Sicherheitsrichtlinien sollten von ALLEN Verbänden eingehalten werden.

    Vor allem in Deutschland sind hierfür die Richtlinien sehr streng, daher gehe ich davon aus, dass diese Maßnahmen auch eingehalten wurden und man nicht so einfach (wie oben beschrieben wurde) mitten im Geschehen stehen kann, da ansonsten der Stand niemals freigegeben worden wäre. (In Österreich und Schweiz sind die Gesetze da noch etwas freier, Gott sei Dank!)

    Dass blinzel ein Gegner ist, wird aus seinem Posting klar ersichtlich. Schon alleine das anfängliche Betonen, dass er offen für Schießsport ist und bald selbst beitreten möchte, passt nicht zum weiteren Schreibstil. Nichtsdestotrotz sind sachliche Antworten auf seine Aussagen korrekt (nur seine Aussagen mögen nicht komplett die Realität treffen).
    Und dass zwischen Jagdsport und Sportschießen noch ein deutlicher Unterschied besteht, ist wohl klar ersichtlich. Es gibt natürlich Berührungspunkte, vor allem im Hinblick auf das Thema Waffenbesitz, aber schon allein die verwendeten Kaliber sind oftmals unterschiedlich.
    Und bevor BBF wieder eine Hasstirade abschießt: Ich bin nicht gegen den Jagdsport, aber es ist nunmal ein Unterschied zum Sportschießen (ala DSB) da! Eine Wertung nehme ich ausdrücklich nicht vor!!

    Habe gerade gesehen, dass der Verband TIRO heißt und Jagdparcourschießen veranstaltet (habe ich leider überlesen, da der Text sehr schwer verständlich war, ohne Absätze und Formatierung)

    Wie hier schon öfters gesagt wurde, sind Jäger und Sportschützen zweierlei paar Schuhe. Lediglich der Waffenbesitz ist ihnen gemeinsam.
    Ich habe von dieser Sportart noch nie gehört, nichtsdestotrotz: Das von mir Gesagte über die Schießstandsicherheit muss auch für diese Gruppierungen gelten!!

    Hallo blinzel,

    was du hier beschreibst ist erschreckend und widerspricht allen Gesetzen und Regelungen, die ich kenne.

    Es gibt normal fest vorgeschriebene Schießzeiten, um die Lärmbelastung gering zu halten und auch dementsprechende Ruhezeiten.
    Außerdem muss ein Schießstand gut abgesichert sein (bei uns in Deutschland), als mit Mauern und Zäunen außen rum. So mir nichts dir nichts im Geschehen zu stehen ist dabei nahezu unmöglich (höchstens man klettert über Absperr-Mauern).

    Was ich hier beschreibe stammt aus meinen Erfahrungen aus dem Deutschen Schützenbund (DSB). Da du schreibst, dass nächste Woche dort die Deutschen Meisterschaften stattfinden, muss es sich dabei um einen anderen Verband handeln, da der DSB seine Meisterschaften in Dortmund, München und Pforzheim austrägt (Bogen ist woanders, aber das kracht auch nicht!)

    Die Sicherheitsvorschriften müssten aber normalerweise in allen Verbänden gleich sein, da diese ja vom Landratsamt abgenommen werden müssen. Vielleicht kannst du ja den betreibenden Verein/Verband ausfindig machen.

    Für mich hört sich das sehr illegal an und ich bin als legaler Sportschütze und Waffenbesitzer entsetzt über deine Schilderungen.