Einer der Hauptgründe für eine wirkungsvolle Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit in unserem Schützenkreis schon in den Schulen beginnen zu lassen, war die Information von Eltern und Lehrer, den Multiplikatoren bei der Erziehung der Kinder.
Nachdem alle Schulen mit dem Angebot einer Kooperation Verein/Schule "Lichtschießen" angeschrieben worden waren, kamen neben "keine Antwort", "ablehnende Antwort" auch ZusagenAnfragen dabei heraus.
Der nächste Schritt waren Gespräche mit der Schulleitung und interessierten Lehrern über den Schießsport allgemein und insbesondere über die Kooperation die Folge. Wir haben die Probleme aus Sicht der Schule und die Pädagogen unsere Probleme aber auch die Vorteile für die Kinder besprochen.
Der entscheidende Schritt war die Information und Aufklärung der Eltern In einer Gesamtelternratssitzung wurden alle Informationen, Risiken und Chancen, vorgetragen und diskutiert. Die fast 100prozentige Zustimmung der Eltern eine Biathlon-AG mit den Lichtgewehren zuzulassen und einzurichten war das Ergebnis.
Ich kann verstehen , dass uninformierte, vorurteilsbehaftete Lehrkräfte - die sich dann auch nicht die Mühe machen, sich zu informieren - so wie beschrieben reagieren. Ohne den Einzelfall und dessen Entwicklung hier im Einzelfall zu kennen, wäre das Schreiben für mich Anlass genug den Gesamtelternrat anzusprechen und in einer einzuberufenden Sitzung darüber öffentlich zu diskutieren (=informieren). Vor der Empörung sollte daher die sich aus dem Schreiben ergebende Chance zur breiten Information genutzt werden.