Beiträge von Wilhelm

    Learning by doing ist ja auch nicht besonders günstig. Es sei denn der/die Mitarbeiter des LV haben in Zeiten von Unterbeschäftigung nichts besseres zu tun.


    @ Carcano

    In der Tat sind die gestellten Fragen hinsichtlich einer Beantwortung sehr interessant, geht es dabei doch auch um Ziele und Zielerreichung sowie Geld/Beiträge und deren Verwendung in den Verbänden. X(

    Was kostet das anwenderfreundliche Programm und wie ist es zur Entscheidung gekommen, sich mit genau dieser Software die Verwaltung von Mitgliedern?, Sport? und ??? zu erleichtern?

    @ Katja

    Sowohl über die Eltern-Kind-Ansprache als auch über die Kind-Eltern-Ansprache gelingt es neue Mitglieder für unseren Sport zu gewinnen. Für die bisher verbandsseitig unkonventionelle Nachwuchsarbeit im vorwaffenrechtlichen Bereich ist nach unseren Feststellungen eindeutig festzustellen, dass in ca. 20 % der Fälle die Eltern den Kindern als Mitglieder folgen bzw. die Nachwuchsarbeit in den Vereinen durch Mitarbeit aktiv begleiten.

    Erwachsene für den traditionellen Schießsport (mit Ausnahme von Bogensport und Biathlon) zu gewinnen, halte ich aktuell für ungleich schwerer.

    M. E. ist es für die Zukunftsfähigkeit eines Vereins außerordentlich und existenziell wichtig eine aktive Jugendabteilung aufrecht zu erhalten. Ist irgendwann erst die Jugendabteilung aufgelöst, wird es fast unmöglich sein, diese wieder zu aktivieren.

    Schießsport als Familiensport darzustellen gelingt besonders gut im Bogen- und Biathlonbereich. Hallenbiathlon mit den Lichtgewehren sorgt für Aufmerksamkeit Sport. Spiel und Spannung über alle Generationen hinweg.

    Guten Morgen,

    ich persönlich finde die Werbung mit dem Lichtschießen bedenklich. Wenn wir den Schußwaffengegnern zu viele Möglichkeiten aufzeigen, mit denen man das "richtige" Schießen ersetzen könnte, dann werden uns irgendwann die Argumente hierfür ausgehen.
    ...
    Das es eine "Alternative" für den Einstieg bei den Jugendlichen ist, steht außer Frage. Nachdem man es ja leider nicht schaffte, die überzogenen Altersreglementierungen zu verhindern. Mit den momentanen Bestimmungen wird man eh nurnoch Nachwuchs im Luftdrucksektor und gerade noch bei den KK-Schützen bekommen. Für die GK-Disziplinen ist da eh der Zug abgefahren.

    Und was das Schlimmste ist, es wird niemals mehr ein zurück geben. Und so sehe ich das bei den Lichtschießen auch. Wenn wir das zu sehr forcieren, werden irgendwann welche sagen, warum dann überhaupt noch Biathlon mit KK.


    Martin

    @ Martin
    Wie Du zutreffend beschreibst, haben sich mit der Zeit Menschen, Gesetze und Sportregeln geändert. Auch die Tatsache, dass "es eine "Alternative" für den Einstieg bei den Jugendlichen ist, steht außer Frage."

    Die Einführung des Lichtschießens ist das Ergebnis dieser Entwicklungen und dient überwiegend der Mitgliederentwicklung im vorwaffenrechtlichen Alter - hat so gesehen, nichts mit dem eigentlichen Schießsport - so wie er auch bestehen bleiben soll - nichts zu tun.

    Die Argumente für den "richtigen Schießsport" sind m. E. immer noch die selben - allein das Selbstbewusstsein und die Handlungsweisen der Akteure hat sich geändert, u. a. auch durch eine unbegründete "Endzeitstimmung" hervorgerufen durch unseriöse Medien und einfältige Politiker auf Stimmenfangkurs.

    Ich empfinde diese Aussage als große Beleidigung.

    @ Michael
    Warum regierst Du so hart (Beleidigung!?) auf Karls "Verständnis", dafür, dass Du ein besonderes - berufliches - Interesse am Erhalt des Schießsports hast . Ich würde es aus professioneller Sicht nicht anders machen.

    GK-Schießen gehört für mich ebenso zum Schießsport wie z. B. Bogenschießen.

    Egoistisch bzw. einen gewissen Tunnelblick sehe ich in Deiner Argumentation wenn es um den Schützennachwuchs geht. Die heutigen Kinder sind Deine zukünftigen Kunden - oder siehst du das anders?


    Nein 8| , das ist deutlich schlimmer 8o , denn in den Unterlagen für Bremen (Göttingen, Stuttgart etc.) liegt ein Gutachten einer der linken sehr gewogenen Institution, die ganz klar von der Rechtswidrigkeit der aktuellen Vorgehensweise ausgeht und für den Fall, dass alle Hürden behoben würden ebenfalls klar herausstellt, dass es sich niemals rechnet, sondern dass dann wieder Millionenkosten auf diese Gemeinde zukommen würden :P . ^^ ^^ ^^


    @ Steffen
    Kannst Du uns das "Gutachten einer der linken sehr gewogenen Institution" zukommen lassen? Es würde mich - und vllt. auch einige andere von uns - schon interessieren, worauf Tschöpe und Konsorten reagieren.

    ... ja, die Formulierung ist wirklich unglücklich.

    Du meinst wahrscheinlich den Biathlon in Püttlingen: www.city-biathlon.de - Biathlon der Weltelite: Startseite

    Dort wird "scharf" geschossen. Der Aufwand für die Herrichtung der Wettkampfstätte ist nicht unerheblich. Die Veranstaltung in Püttlingen wird wohl eher unter kommerzielen Gesichtspunkten organisiert, so dass der Aufwand durch entsprechende Einnahmen gedeckt wird.

    Hallo Dingo,

    ich glaube, Du siehst das Lichtschießen und meinen Einsatz dafür (kein Kampf!!!) etwas eng. Ich wiederhole mich: Es ist ein probates Mittel für eine erfolgreiche, frühe Mitgliederwerbung! Ein Medium in erster Linie für Öffentlichkeitsarbeit, wie es im Übrigen auch von Vereinen im BSSB genutzt wird.

    In der Broschüre wird von einer "Wettkampfvariante, die speziell bei Schnupper- oder City-Veranstaltungen zur Anwendung kommen kann“ , gesprochen. Erläuternd - für mich eher verwirrend - wird weiter unten geschrieben:
    "Lasergewehr: beide eingesetzten Waffenvarianten (LG & KK) können durch entsprechnede Laser-Gewehr-Modelle (für 10 und 50 m Wettkämpfe) ersetzt werden."

    Auf 50 Meter Entfernung werden die Laser-/Infrarotstrahlen m. W. nicht funktionieren. Wer weiß, vielleicht gibt es bald Geräte, die auch auf längeren Distanzen einsetzbar sind. :S

    Dein Vorschlag, den Ausdauersport-Anteil beim Kinderbiathlon durch Sackhüpfen zu bereichern, wird dann als "Bayerisches Modell" in die Geschichte eingehen. ^^

    Der DSB hat eine aktualisierte Broschüre „SPORTSCHIESSEN im Deutschen Schützenbund" herausgebracht, mit der Programme, Wettbewerbe und Ausrüstung vorgestellt werden.

    Interessant ist, dass erstmalig unter der Überschrift Sommerbiathlon auf Seite 35 das Laser-Gewehr „als Wettkampfvariante, speziell bei Schnupper- oder City-Veranstaltungen zur Anwendung kommen kann.“

    Bereits die vorherige Auflage, war besonders gut geeignet, Nichtschützen über die Vielfalt und Inhalte des Sportschießens kompakt zu informieren. Sie sollten daher von allen Vereinen, die aktiv Öffentlichkeitsarbeit betreiben, angefordert werden.

    Auch für aktive Schützen lohnt sich ein Blick in die m. E. sehr informative Broschüre, da sie auch Beiträge zum Waffenrecht, zur Jugendarbeit, zur Tradition und Brauchtumspflege bietet.

    Publikationen - Deutscher Schützenbund e.V.

    Hallo,

    Wilhelm der Weg den Du gegangen bist mit den Schulen ist richtig, aber was machst Du wenn Du am Schureferenten nicht vorbei kommst? Das Schulamt blockt ab, da ist nichts zu machen. Ich versuche jetzt einen anderen Weg in der Öffentlichkeit, mal sehen ob es klappt. Wenn es soweit ist, werde ich euch informieren.

    Gruß Kogge

    Hallo Kogge,

    Schulreferenten kommen und gehen. Ich werde weiter den schießsport als gewaltfreien Sport vorstellen. Auf Vorurteile eingehen. Die vor allem von Katja gelieferten Informationen zur Deliktrelevanz in die Diskussion einbringen.

    Die Unterschiede der Schusswaffen bei deren Anwendung/Beschreibung im Sport, in den Medien, im illegalen Bereich aufzeigen.

    Ich werde vom Erfolg - Zustimmung der Eltern, Schule sowie Spaß und Engagement der Kinder - aus einer Biathlon-AG mit Lichtgewehren berichten, ebenso von der ehrenamtlichen Nachwuchsarbeit in vielen Schützenvereinen, die immer wieder - zu Recht- von allen Vertretern der Parteien gefordert und gelobt wird, da sie wesentlich dazu beiträgt, Kinder und Jugendliche in festen Gruppen bei der Ausübung ihres Sports und im Sozialverhalten zu fördern.