Zitat Es kommt m.E. wesentlich darauf an den Verband/die Verbände und die Vereine vorzustellen, was nach innen und aussen vordringlichste Aufgabe derselben ist. Die Vereine sollten darüber auch die Botschaft erhalten und fördern, dass "Ziel im Visier" eine Gemeinschaftsaufgabe ist.
Ich denke, Du meinst es so wie ich es sehe, sprichst es aber anders aus. Vorgestellt werden sollte in meinen Augen der Schießsport als Ganzes und in seiner Breite und Vielfalt, nicht eine Organisation; wobei natürlich die vielen anderen Aspekte des Schützenwesens und Schützenunwesens
sich ruhig auch mit präsentieren dürfen und sollen.
Da es nach meinen Erfahrungen immer noch viel zu wenig Vereine und Mitglieder gibt, die die Entwicklung des gesamten Schützenwesens (also nicht nur Schießsport) und die aktuelle Situation (negative öffentliche Meinung zu Sport und Tradition, veraltete, zu starre Strukturen, Organisation des Schützenwesens, geringe wirtschaftliche und personelle Ressourcen in den Vereinen/Verbänden) nicht wirklich erfasst haben, wäre eine aktive MITARBEIT unter dem ASPEKT ARBEITSTEILUNG auch nach innen hin ein positives Zeichen.
Die Präsentation der Vereine sollte sich auf deren Stärken beschränken, die die Mitglieder aus den sich an der Aktion beteiligenden Vereinen im Vorfeld und bei der Organisation der Öffentlichkeitsveranstaltung selber herausarbeiten. Ein entsprechender Workshop im Vorfeld dient nicht nur der Bewusstseinbildung sondern auch einer konzeptionellen Ausarbeitung des Aktionsprogramms.
Bei uns im Schützenkreis habe ich die Arbeitsteilung Verband/Verein und die Findung der Stärken (die im Ergebnis dann auch die Vielfältigkeit ausmacht) für die Planung mehrfach angesprochen. Die Reaktionen darauf waren bisher verhalten, weil es mindestens einen gemeinsamen Termin mit möglichst vielen diskussionsbereiten Mitgliedern geben muss, um a) die Stärken und Schwächen des Vereins herauszufinden und darauf aufbauend b) entsprechende Ziele zu vereinbaren.
Bisher hat sich nur ein Verein wirklich mit dem Thema Zukunftssicherung und Öffentlichkeitsarbeit am 6./7. Oktober damit auseinandergesetzt. Der Fokus wird sich auf den bisher gut entwickelten Ausbau der Kinder- und Jugendabteilung richten.
Nur einen "Tag der offenen Tür" mit dem "Programm wie immer" auszurichten, halte ich für oberflächlich und unproduktiv, ja zum Teil auch für die gutmütigen Helfer/innen demotivierend. Nachgefragt zu den letzten Erfahrungen, wird kommentiert, dass "die Leute zwar kommen", aber nach dem Verzehr von Kaffee und Kuchen nicht mehr gesehen wurden.