Beiträge von Wilhelm

    Hallo erzwo,

    vier Wettkampftage, das Schießen mit der Luftpistole (20 Schuss) und noch mehr, war einmal Bestandteil des modernen Fünfkampfes.

    Mit dem Rücken zur Wand stehend, d. h. der moderne Fünfkampf sollte schon von der Liste der olympischen Sportarten gestrichen werden, wurde mit Mut zum Ändern, neuen Ideen der moderne Fünfkampf modernisiert, medientauglicher, spannender, umweltfreundlicher und kostengünstiger gestaltet. Die Leistungen des Weltverbandsvorsitzenden Dr. Schormann sowie die der amtierenden Olympiasiegerin Lena Schönborn sowie die Ideen von Klaus Kremer zum Lichtschießen haben Penthalon reformiert und ins Interesse der Medien gerückt.

    Der Fünfkampf besteht aber weiterhin aus fünf Teildisziplinen. Der letzte Teil des Wettkampfes nennt sich jetzt "Combined Event" und verbirgt einen Biathlonwettkampf.

    Combined
    Das Laufen, das nun zusammen mit dem Schießen ausgetragen wird, besteht aus 3 Runden à 1.000 m, zwischen denen jeweils 5 Treffer erziehlt werden müssen.
    Das Zeitlimit für die zu erzielenden Treffer beträgt 1 min 10 sec. Die Sportler starten im Handicapstart gestaffelt nach den bisher erziehlten Punkten, der Führende zuerst. Gelaufen wird dabei im Gelände oder auf der Bahn.


    Fechten
    Mit dem Degen ficht jeder gegen jeden Teilnehmer. Trefferfläche ist der ganze Körper. Die Kampfzeit beträgt maximal eine Minute. Fällt in dieser Zeit kein Treffer wird das als Doppelniederlage gewertet. Die Treffer werden mit einer elektronischen Spitze registriert.
    Für 70 % der maximal möglichen Treffer gibt es 1.000 Punkte.
    Jeder Treffer zählt 28 Punkte

    Schwimmen
    Es werden 200 m Freistil geschwommen. Die Männer erhalten für eine Zeit von 2 min 30 sec 1.000 Punkte, die Frauen für 2 min 40 sec. Jede 1/3 Sekunde gibt 4 Punkte mehr oder weniger, daraus ergeben sich 12 Punkte für eine Sekunde.

    Reiten
    Die Athleten haben auf einem zugelosten, vom Veranstalter zur Verfügung gestelltem Pferd einen 350 bis 450 m langen Parcour mit 12 Hindernissen bzw. 15 Sprüngen (1 Zweier, 1 Dreierkombination) zu absolvieren. In den zwanzig Minuten vor dem Start hat der Reiter die Möglichkeit das Pferd abzureiten wobei maximal 5 Probesprünge erlaubt sind. Ein fehlerfreier Ritt ergibt 1.200 Punkte, für jeden Abwurf werden 20 Punkte, für jede Verweigerung werden 40 Punkte abgezogen. Eine Überschreitung der erlaubten Zeit wird mit dem Abzug von 4 Punkten pro Sekunde bestraft. Doppelte Zeitüberschreitung führt zur Disqualifikation und zu 0 Punkten.

    24 Schützinnen und Schützen werden bei den Erwachsenen und in den Juniorenwettbewerben bei der WM vom 29.07. bis 11. 08.2010 in München an den Start gehen. Das DSB-Aufgebot der Bundestrainer Claus-Dieter Roth (Damen und Herren) und Claudia Kulla (Juniorinnen und Junioren) im Überblick:

    Gewehr Damen/Herren
    Eva Friedel (Münstertal)
    Beate Gauß (Ammerbuch)
    Barbara Lechner (Triftern)
    Jessica Mager (Solingen)
    Sonja Pfeilschifter (Ismaning)
    Nicole Stenzenberger (Niederlauterbach)
    Daniel Brodmeier (Niederlauterbach)
    Maik Eckhardt (Dortmund)
    Norbert Ettner (Geretsried)
    Henri Junghänel (Breuberg)
    Julian Justus (Homberg/Ohm)
    Tino Mohaupt (Benshausen)
    Jürgen Wallowsky (Oberkotzau)

    Gewehr Juniorinnen/Junioren
    Anne Becker (Leun)
    Jaqueline Orth (Niederaula)
    Maren Prediger (Petersaurach)
    Yvonne Schlotterbeck (Bisingen-Thanheim)
    Isabella Straub (Kirchseeon)
    Lisa Tüchter (Schüttorf)
    Dominik Boschenrieder (Singen)
    Sebastian Drawert (Sassanfahrt)
    Michael Janker (Hofstetten)
    Stefan Reichhuber (München)
    Lars Walker (Neu-Anspach)

    In den Wettbewerben Luftpistole und Sportpistole der Damen sowie Luftpistole und Freie Pistole der Herren werden die aufgebotenen Schützen beide Disziplinen bestreiten. Das DSB-Aufgebot von Bundestrainer Peter Kraneis im Überblick:

    Pistole Damen/Herren
    Munkhbayar Dorjsuren (München)
    Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder)
    Claudia Verdicchio-Krause (Buchheim)
    Patrik Lengerer (Stuttgart)
    Hans-Jörg Meyer (Wolfenbüttel)
    Abdullah Ustaoglu (Karlsruhe)

    Schnellfeuerpistole
    Christian Reitz (Frankfurt am Main)
    Ralf Schumann (Stockheim)
    Philipp Wagenitz (Löbau)

    Das Aufgebot der Juniorinnen und Junioren wird sich nach der letzten Qualifikation am 27. Juni in Suhl endgültig entscheiden. Die DSB-Teilnehmer in den nichtolympischen Disziplinen Zentralfeuer- und Standardpistole stehen nach der abschließenden Ausscheidung beim Europacup in Aarhus (Dänemark) fest.

    Hallo Frank!

    Danke für den Link.

    Die Startgelder des WSB liegen einschl. der Mehrwertsteuer danach tendenziell etwas über denen des NWDSB.

    Angesichts der abnehmenden Bereitschaft zum Ehrenamt finde ich es angebracht, denen, die ihre Zeit opfern und mit ihrem Wissen und der Arbeit zum Gelingen der Meisterschaften beitragen, eine Aufwandsentschädigung, die Kosten für Unterbringung und Verpflegung erhalten.

    Hallo Frank,

    ich kann Dir leider nicht sagen, wie der Kontakt, die Absicht des Regionalsenders von der LM in Oldenburg zu berichten, entstanden ist. Den Hinweis habe ich erst vor 2 Stunden gelesen.

    Unsere 23 Lichtpunktschützen/innen aus dem Schützenkreis Bleckede werden heute um 6 Uhr zu den Landesmeisterschaften nach Oldenburg fahren. Leider kann ich nicht mitfahren. Ich werde jedoch versuchen heute früh die Begleiter und Betreuer/innen darüber zu informieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass über das Lichtschießen berichtet wird - ist ja immer noch etwas Besonderes. Dafür sollten die, die möglicherweise gezeigt bzw. interviewt werden vorbereitet sein.

    PS Ich sollte jetzt lieber schlafen gehen, sonst verpasse ich noch die Abfahrt des Busses. ;)

    Um Meisterschaften und Wettkämpfe zu organisiseren und durchzuführen, fallen Kosten an, die auf die Teilnehmer/innen umgelegt werden.

    So werden z. B. für die laufenden Meisterschaften des NWDSB Startgelder von 5,00 Euro für Schüler (LG) und 45,00 Euro (Wurfscheibenwettbewerbe) erhoben. Für Mannschaftsstartgelder sind in allen Wettbewerben und Wettkampfklassen noch einmal 10,00 Euro vorgesehen.

    oeins Lokalsender Oldenburg - Das oeins Archiv

    Mein gefühlter Eindruck ist, dass die Startgelder über den Selbstkosten der Durchführung liegen und die Teilnehmer mit den Startgeldern "verdeckte Beitragszahlungen" leisten.


    Wie seht ihr das?

    Welche Startgelder werden in anderen Landesverbänden erhoben?

    Der Lokalsender Oldenburg eins (oeins) plant Filmaufnahmen von der NWDSB Landesverbandsmeisterschaft Luftdruckwaffen in der Weser-Ems-Halle am 19.06.2010 Geplant sind Aufnahmen vom Finalschießen und sonstigen interessanten Dingen rund um die Landesverbandsmeisterschaft - vielleicht sogar von der im Lichtpunktschießen?

    Die Aufnahmen werden am Mittwoch den 23.06.2010 ab 18:30 in der Sendung (oeins SPORT - das Magazin) ausgestrahlt.

    Das Fernsehprogrammm ist im Kabelnetz auf Sonderkanal 20 zu empfangen.
    oeins im TV-Kabel-Netz der AWE für GSG-Wohneinheiten auf Kanal 21 / 471,25 MH

    Alle anderen können sich die Sendung auch per Livestream im Internet unter folgendem Link anschauen:

    http://www.oeins.de/lokalsender/webtv.html

    Danach wird die Sendung auch im Archiv des Senders (oeins Lokalsender Oldenburg - Das oeins Archiv) abgelegt und kann von dort jederzeit wieder angeschaut werden.

    Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich hoffe ebenfalls, dass Schießsport in der Zukunft olympisch bleibt, traditionell mit Schusswaffen und Munition durchgeführt wird! Das Lichtpunktschießen als Olympische Disziplin kann und will ich mir nicht vorstellen. Das Lichtpunktschießen dient m. E. der Öffentlichkeitsarbeit und als Zuführdisziplin im - ich nenne es Basisbereich - vorwaffenrechtlichen Alter.

    Um den Status Quo zu erhalten, muss sich der Schießsport allerdings aus dem derzeitigen Image- und Entwicklungsloch positiv entwickeln. Wie soll das aber bei Medienabstinenz, Mitgliederrückgang, Überalterung, strukturellen Brüchen in der Organisation und einer heterogenen Mitgliederzusammensetzung (unterschiedliche polarisierende Zielgruppen) erfolgen?

    Es haben M. E. diejenigen Recht, die dem Schießsport heute den schleichenden Niedergang vorhersagen. Es hilft uns dabei auch nicht auf andere "Leidenssportarten" zu verweisen und damit die Situation zu beschönigen.

    Der Penthalon-Weltverband hat das NPS - Non Pellet Shooting" eingeführt um den Modernen Fünfkampf auch zwischen den Olympischen Spielen stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und um Nachwuchs auch im Schießsport für den Fünfkampf zu gewinnen.

    "Preisgünstig, sicher, unkompliziert, umweltfreundlich. ,,Die Revolution im Schießsport" feiert im Modernen Fünfkampf Premiere. Der Multimedia-Pointer (Laserstrahl) ersetzt die Luftdruckpistole. Enorme Vereinfachung, Transparenz und wachsende Telegenität erhofft sich Weltpräsident Klaus Schormann (Gundernhausen) von der neuen Technik." Dr. Schormann und sein Verband gehen einen neuen Weg, angeblich mit Unterstützung der Aktiven.

    Persönlich hoffe ich, dass das Vorhaben mit Erfolg gekrönt wird. Dabei kann ich mir vorstellen, dass gleichzeitig auch das Interesse am Solo-Schießsport wieder zunimmt. Damit würde auch hier das Lichtschießen als "Zuführdisziplin" für den Schießsport dienen.

    Nach Biathlon würden dann auch die Modernen Fünfkämpfer/innen den Schießsport als integrativen Bestandteil ihres Sports der Bevölkerung näher bringen. Bleibt also nur noch die Frage, wann wir es selber schaffen, unser Image vom Schießsport zu verbessern, die Wirtschaft und die Medien stärker für uns zu interessieren.

    Lichtschießen, Teildisziplin im Modernen Fünfkampf,

    Der Weltverband der Modernen Fünfkämpfer hat bereits vor geraumer Zeit beschlossen, das „Non Pellet Shooting“ im Zusammenhang mit der seit 2008 eingeführten Teildisziplin Combined (Laufen und Schießen im Stadion) einzuführen. Anlässlich des jüngst vom 3. bis 6.6. 2010 in Berlin stattgefundenen Weltcups wurde die dafür notwendige Technik des Lichtschießens erstmalig vorgestellt. Dabei wird der Lauf der herkömmlichen Luftdruckpistole, wie sie bisher von den Fünfkämpfern benutzt wurde, durch eine Elektronik-Einheit (Elektronik-Container mit Laserpointer) ersetzt. Dadurch soll „das Gefühl des normalen Schießens“ erhalten bleiben, so der Erfinder und Entwickler des Systems, Klaus Kremer.

    „Mit 30 Millisekunden trifft der Laser auf zehn Meter Entfernung auf die Scheibe. Moderne Laserstrahl-Diagnose analysiert den Schuss.“ Kremer: ,,Das ist das präziseste Ziel, das es je gab. " Die Messtechnik, einstellbar auf Zehntel-Ringe, lässt Computer-Analysen zu wie genau, wo genau der Schuss trifft. Was auch Training und Trainingssteuerung bereichert. An der Seite offenbart eine rot-grüne Trefferanzeige die Treffsicherheit des Schützen für die Medien und Zuschauer.

    Laut Dr. Klaus Schormann, dem Präsidenten des Penthalon-Weltverbandes, stehen die Aktiven hinter der Innovation. Der Moderne Fünfkampf stand schon auf der „Roten Liste“ des IOC. Danach wurde der Verband aktiv. Die Viertagestour (Fechten, Schießen, Schwimmen Reiten, Laufen) wurde zuvor schon zum fernsehtauglichen Eintages-Event umgestellt und damit attraktiver. Die jüngste Innovation, die den Wettkampf medienwirksam transparenter und spannender macht, soll nun zügig umgesetzt werden.

    In Berlin war jetzt das Üben mit der Lichtpistole angesagt. Beim Weltcupfinale in Moskau (18. – 20. Juni 2010) wird es den ersten Wettkampftest geben. Ab 1.1.2011 werden dann die Modernen Fünfkämpfer/innen ihre Quotenplätze mit der neuen Technik für die Sommerspiele 2012 in London bestimmen. D. h. das Lichtschießen wird Teil des olympischen Sportprogramms.

    Ist es vorstellbar, dass der Schießsport mit Schusswaffen und Munition in der Zukunft ebenfalls als Non-Pellet-Shooting enden wird?

    Na, wer sagt es denn, Schützen - besser "die Schützinnen" - haben jetzt auch die Erotik entdeckt um auf sich aufmerksam zu machen. "Mit Gewehr und Strapsen: Sektlaune verführt Oldendorfer Schützinnen zu erotischen Aufnahmen", so lautet die Teilüberschrift eines Artikels der Landeszeitung Lüneburg vom 29./30. Mai 2010, mit dem die Akteurinnen zeigen wollen "wie lebendig der Schützensport ist und mit Vorurteilen aufräumen."

    Meine Meinung dazu ist, dass das zwar nichts mit Schießsport im eigentlichen Sinne zu tun hat, die "Kalendergirls" jedoch mit ihrer Idee in der heutigen Zeit für positiven Gesprächsstoff sorgen. Mutig finde ich es allemal.


    http://www.landeszeitung.de/lokales/landkr…iesssport-sein/

    Hallo zusammen!

    Es sind noch 63 Tage, dann beginnen in München die 50. ISSF Weltmeisterschaften im Schießsport - genau vom 29.07. bis 11.08.2010. Der Deutsche Schützenbund hat eine eigene Webseite dafür eingerichtet: http://www.wchmunich2010.de/de/aktuelles/

    Deutschland soll eine Schießsportnation sein – sagt das Ausland. Bei Olympischen Spielen gehören die Sportschützen/innen zu den ersten Medaillengewinnern und sorgen damit zumindest für kurze Zeit für positive Schlagzeilen. Nur was kommt danach? Hinter Fußball, Turnen und Tennis soll es 1, 4 Mio Sportschützen im viertgrößten Sportverband innerhalb des DOSB.
    Da sollte doch so ein hochwertiges Ereignis wie die Weltmeisterschaft im eigenen Land auf großes Interesse stoßen. Es muss ja nicht gleich ein Sommermärchen daraus gemacht werden – es sollte jedoch Thema unter uns Schützen sein. Vielleicht ist es auch ein Thema? Nur wo,, wann und mit welchen Inhalten?
    Ich suche noch...
    Wer kann mir helfen?

    Hallo Sylvia,

    ein einfaches gesundes Fühstück für jedermann, aufgebaut als attraktives Frühstücksbüfet ist bestimmt eine sehr gute Idee um mit Nichtmitgliedern in Kontakt zu kommen. Wenn sich jeder Schütze vornimmmt seine Nachbarn mit einzuladen, oder sogar Freunde und Verwandte mitzubringen führt das schnell zu einer fröhlichen Frühstücks- und Festgemeinde.

    Damit die Veranstaltung Format und Organisation zulässt, sollte jedoch mit vorheriger Anmeldung der Umfang vom Angebot und der finanzielle Einsatz kalkuliert werden. Ein Spendentopf für die Teilnehmer sowie heimische Anbieter von Frühstücksbestandteilen als Sponsoren sorgen für eine win-win-Situation.

    In unserem Bezirk Lüneburg hat die Schützenfestsaison 2010 begonnen. Um mir die Festabläufe von anderen Vereinen und deren Ideen und Anregungen für die Ausrichtung eines Heimat- und Volksfestes anzusehen, habe ich mich unter das "Besuchervolk" gemischt und dabei "Hölle und Himmel" erlebt.
    Mein persönlicher Schützenfestauftakt bei einem Verein (ca. 150 Mitglieder), der in einem Ort mit über 10 Tausend Einwohnern domiziliert, hat mich sehr betroffen gemacht. Der Festplatz war mit einer Bierbude "gefüllt". Das Kinderschützenfest wurde mit vier Spielen und der doppelten Anzahl von Kindern unter dem verlängerten Dachüberstand des Schützenhauses veranstaltet. Schön , dass drei der wenigen Helfer wenigstens ihrer Raucherlunge eine Freude bereiten konnten.

    Im Schützenhaus selber saßen dann endlich ca. 25 Schützenschwestern und -brüder bei ihrem Kommersnachmittag zusammen. Die Stimmung war gut, sie waren alle guter Dinge, weil sie ihr Schützenfest wie all die Jahre feiern konnten - auch im hohen Alter.


    An einem zweiten Tisch saßen fünf Jugendliche, die sofort bereit waren, das von mir mitgebrachte Lichtpunktgewehr mit einem Biathlonziel zum Einsatz zu bringen. Als ich vom Preisschießen zurück kam, hatte sich um das Lichtschießen eine kleine Menschentraube gebildet: darunter vier eltern von Kindern die am Kinderschützenfest beteiligt waren, die Bedienungskraft, drei Senioren, die zum ersten Mal sich mit dem Lichtschießen beschäftigt haben sowie vier Kinder und die Jungschützen, die schon kompetent Fragen zum Lichtschießen beantworten konnten und jetzt im Mittelpunkt des Schützenhauses standen.


    Die Königsproklamation vor 25 angetretenen Schützen/innen und ca. 20 Besuchern hat mich dann deprimiert und die Frage aufkommen lassen, ob es überhaupt noch einen Sinn macht, sich für Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit einzusetzen. Das Ergebnis der Königsproklamation:
    Kein Schützenkönig,
    keine Damenkönigin
    eine Jungschützenkönigin die vorher Adjutantin der Vorjahreskönigin war,
    ein Jungschützenkönig, der vorher der Adjutant der Schülerkönigin war
    eine Bürgerkönigin, die ohne Konkurrenz zum dritten Mal den Titel errang und
    ein Bürgerkönig, der auch das Trippel erreichte.
    Die Kinderkönige freuten sich ob der Königswürde und eines kleinen Flachgeschenkes über 20 Euro.


    Warum schreibe ich das?

    Vielleicht gibt es noch andere Schützenfestbeschreibungen, in denen etwas beschrieben wird, was von den Besuchern akzeptiert wurde, sich poitiv auf das Schützenfest ausgewirkt hat.

    Deshalb wäre mein erster Punkt für die "Positivliste": Das "Lichtpunktschießen für jung und alt" anbieten.


    Mein zweiter Vorschlag für die "Positivliste" ist: Der [b]"Senioren Hol- und Bringservice".[/b]


    Diesen Vorschlag habe ich aus dem Besuch des zweiten Schützenfestes mitgenommen, der von einem 220-Mitglieder starken Verein in seinem Schützenfestplakat angeboten und tatsächlich auch intensiv genutzt wurde.

    Auf diesem Schützenfest war alles anders: Sechs große Schausteller, junge Vereinsmitglieder, die vergnügt mit Freunden die reichhaltigen Angebote nutzten. Die Kirche hatte dort ebenso einen Stand wie die Feuerwehrkapelle des Nachbarortes. Die Königsproklamation konnte vollständig abgeschlossen werden.

    Ihr habt bestimmt noch weitere Ideen und Vorschläge für eine Liste, die hilfreich sein kann, wenn man das eigene Schützenfest attraktiver gestalten möchte, für die Besucher, aber auch für die Schützenfamilie?

    Zitat von »Sylvia« Deine Erfahrungen hören sich für mich sehr vertraut an. Es sind immer die selben Leute, die bei solchen Einsätzen mitmachen und werden dummerweise ja auch nicht jünger. Da gibt es Leute, die machen Standaufsicht, organisieren Wettkämpfe, nehmen slber an solchen teil, mähen den Rasen auf der Schießbahn aund kriechen mit 70 Jahren noch auf irgendwelchen Dächern der Schützenhalle rum, wenn da was gemacht werden muss. Sehr viele können aber leider auch einfach „ihre“ Aufgaben nicht wirklich weitergeben.

    Zitat von »Sylvia« Jugend kostet Geld und ist dann nach der Schule sowieso wieder weg! Wir haben versagt. Und zwar jeder. Die andere Seite dieser Medaille.

    Hallo Geronimo

    Wen meinst Du mit "Wir haben versagt"?

    Weiß hier Jemand, wie das in diesem Fall mit dem Versicherungsschutz ist?
    Irgendwie habe ich nämlich im Hinterkopf, dass dann weder die persönliche Versicherung noch die Vereinsversicherung greifen.


    Es gibt Vereine, die gemäß Satzung oder/und Beitragsordnung den Mitgliedern im Rahmen ihrer Vereinsmitgliedschaft Arbeitsleistungen abverlangen.

    Geht der Einsatz eines Mitgliedes jedoch über dieses allgemein übliche Maß hinaus – wird der Arbeitseinsatz also nicht durch die Regelungen der Satzung oder Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfasst – so wird das betreffende Vereinsmitglied „wie ein Beschäftigter“ tätig und fällt unter den Versicherungsschutz der Berufsgenossenschaft, z. B beim Bau eines Vereinsheimes.

    Dieser Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung – also der Berufsgenossenschaft – ist zwingend vom Gesetzgeber vorgegeben, egal ob es der Verein dies will oder nicht. Für diesen gesetzlichen Versicherungsschutz müssen Beiträge gezahlt werden. Die gesetzliche Unfallversicherung greift somit nur in besonderen Fällen ein.


    Die „normalen“ Tätigkeiten im Verein sind grundsätzlich nicht versichert. Für „Arbeitsleistungen“ die aufgrund mitgliedschaftlicher Verpflichtung erbracht werden und bis zu 2 Stunden (siehe Erläuterungen der VBG) dauern, ist der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung grundsätzlich nicht gegeben . Dazu gehören alle Tätigkeiten, die ein Verein von seinen Mitgliedern üblicherweise erwarten kann und die von ihnen der Erwartung entsprechend verrichtet werden, wie etwa die Mithilfe bei der Organisation eines Pokalschießens oder Vereinsfestes, der Verkauf von Eintrittskarten, der Ausschank von Getränken bei Vereinsabenden, Zeltauf- und abbauarbeiten beim Schützenfest, Arbeiten zur Herrichtung oder Reinigung von Vereinsheimen oder Sportanlagen.

    Wer es genau wissen will, sollte sich mit Thema Gesetzliche Unfallversicherung/ Berufsgenossenschaft intensiv beschäftigen.

    http://www.vbg.de/imperia/md/con…_sport_0310.pdf

    Heute 13.04.2010 im Bundestag #107

    Auszug
    11. Mehr als 200.000 unerlaubt besessene Waffen bis Ende 2009 abgegeben
    Inneres/Antwort
    Berlin: (hib/STO/HIL) Die nach dem Amoklauf von Winnenden vom März 2009 im Waffenrecht festgeschriebene Amnestieregelung für unerlaubten Waffenbesitz hat bis Ende vergangenen Jahres zur bundesweiten Abgabe von mehr als 200.000 Waffen bei Waffenbehörden und Polizeidienststellen der Länder geführt. Dies teilte die Bundesregierung in einer Antwort (17/1305) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/1065) mit. Nach der Amnestieregelung konnten Besitzer illegaler Waffen diese bis Ende 2009 straffrei abgeben, sofern damit keine Straftat begangen wurde.
    Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, nutzen alle Bundesländer die mit der Waffenrechtsreform am 25. Juli 2009 in Kraft getretenen Kontrollmöglichkeiten. Dabei würden Waffenbesitzer zunächst aufgefordert, den Nachweis der für eine sichere Aufbewahrung ihrer Waffen und Munition getroffenen Maßnahmen zu erbringen, soweit dies nicht schon geschehen ist. Danach würden vorrangig diejenigen Waffenbesitzer kontrolliert, die der Aufforderung zum Nachweis der sicheren Aufbewahrung nicht oder nur unzureichend nachgekommen sind.
    In Baden-Württemberg seien beispielsweise bei etwa 50 Prozent der kontrollierten 1.527 Waffenbesitzer Verstöße gegen die Vorschriften zur sicheren Aufbewahrung von Waffen und Munition festgestellt worden, heißt es in der Vorlage. Im Land Brandenburg wurden dagegen laut Bundesregierung bei rund 1.500 Kontrollen nur 45 Beanstandungen erfasst.
    Mit der Änderung des entsprechenden Paragrafen im Waffengesetz sei erreicht worden, dass Waffenbesitzer stets mit einer unvorhergesehenen Kontrolle der sicheren Aufbewahrung ihrer Waffen und Munition rechnen müssen, schreibt die Regierung. Darin sieht sie ”ein wirksames Instrument, Waffenbesitzer hinsichtlich der sicheren Aufbewahrung anhaltend zu sensibilisieren und Verstöße gegen die Aufbewahrungsvorschriften möglichst frühzeitig aufzudecken“.


    Die Wirkung des neuen Waffenrechts – Anfrage der SPD an die Bundesregierung

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/010/1701065.pdf


    Die Wirkung des neuen Waffenrechts – Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der SPD

    1701305.pdf

    Nicht nur wegen des großen Auftakterfolges im vergangenen Jahr, sondern insbesondere für die rund 50 Kinder in den mittlerweile fünf Abteilungen Lichtpunktschießen im Schützenkreis wird es wieder eine offene Kreismeisterschaft im Lichtpunktschießen geben:

    Termin 2. Mai 2010 ab 10 Uhr in der Sporthalle Alt Garge.


    Unter Kein Titel werden ab der kommenden 15. Woche die Einladung, Ausschreibung und Anmeldung abrufbar sein.

    Hat sich der Kassenwart das Programm wirklich angesehen? Auch den Beitragseinzug mit den vielen möglichen Varianten/Beitragsgestaltungen, Jahrgangswechsel, Jahrhgangsfortschreibungen usw?

    M. e. ist auch der Datenimport aus anderen Dateien sehr einfach und wird optimal unterstützt.

    Durch die breite Informationshaltung können alle Funktioner (Vorsitzende/r, Schatzmeister, Schriftführer, Sportleiter ...) das Programm mit den unterschiedlichen Modulen optimal nutzen. Der Schatzmeister gibt ein neues Mitglied ein und der Sportleiter kann im selben Moment eine neue Mannschaft mit dem neuen Mitglied aufbauen, der Schriftführer kann mit den Adressdaten das Begrüßungsschreiben anfertigen.