Hallo Dan More,
während sich der von Dingo eingestellte Thread
Förderung der jugendlichen Ehrenamtlichen - was macht ihr? - Organisation und Verwaltung - meisterschuetzen.net
um die „Förderung der jugendlichen Ehrenamtlichen – was macht ihr?“ beschäftigt,
darin mehrfach vom Thema abgewichen wurde und Verweise auf alte Threads hinzukamen
Verbandsstrukturen von morgen? - Seite 3 - Organisation und Verwaltung - meisterschuetzen.net
Jugendsprecher.....Jugend...was? - Organisation und Verwaltung - meisterschuetzen.net
sich der letzte Beitrag mit § 27 Waffenrecht beschäftigt, habe ich mit dem neuen Thread, die Absicht, mich mit euch über das Ehrenamt allgemein auszutauschen.
Mit den Argumenten die für „das Ehrenamt“ für früher und heute stehen, zeige ich auf, dass der Begriff „Ehrenamt“ und die Inhalte einem Wertewandel unterliegen, was ja auch in allen bisherigen sachdienlichen Beiträgen nur anders formuliert zum Ausdruck kommt.
Dabei will jeder „trotzig“ und/oder mit „Vereinsuntergangstimmung“ Recht haben – mit Blick bis zum horizentalen und vertikalen Tellerrand. Viele setzen ihre Sicht dann auch bei den anderen voraus, was ich verhindern möchte und du ja auch richtig anmerkst, wenn du von regionalen Ausführungen schreibst.
Mit dem Link BMFSFJ - Publikationsliste - Hauptbericht des Freiwilligensurveys 2009 - Zivilgesellschaft, soziales Kapital und freiwilliges Engagement in Deutschland 1999-2004-2009
möchte ich zu den professionellen Auswertungen/Erkenntnissen lenken – auch oder gerade für uns Schützen eine Fundgrube für neue Sichten, Hoffnungen und Neuanfängen. Dort liegen m. E. Begründungen und Anleitungen für die Vereine, ihre Situation hinsichtlich Zukunftsfähigkeit zu bestimmen.
Wenn Du deine Einschätzung darüber abgibst, warum das mit dem Ehrenamt schwieriger geworden ist
„Ganz einfach: Die Leute haben keine Lust!
Die Erwachsenen von heute, sind nicht mal mehr in der Lage, Interesse an den Hobbies ihrer Kinder zu zeigen, wie sollen sie da ein Amt führen können und ein Vorbild sein.
Hinzu kommt der Beruf. Viele Menschen haben alleine aus beruflichen Gründen immer weniger Zeit sich mit solchen Themen zu beschäftigen. UNd das ist kein Phänomen des Schützenwesens, sondern zieht sich durch alle Sportarten hindurch.
Früher war das anders. Da waren Begriffe wie Kameradschaft, Loyalität oder Gemeinschaft noch etwas wert. Heute kümmert sich jeder nur noch um sich selbst.“
dann kann ich das auch unterschreiben. Es gibt nur viel mehr Faktoren, die „Ehrenamt“ heute anders definieren und zur Praxis/Realität werden lassen. Da ich nicht nur darüber nachdenken möchte, was alles "nicht geht", sondern was uns über alle Generationen hinweg in der Vereinsarbeit weiterhilft, würde ich mich über weitere Ideen, positive Kritik, freuen - wenn möglich ohne Weltuntergangstimmung!