Doch Dan More,
ich beachte die Einwände und ich nehme sie auch wahr, auch über alle regionalen Unterschiedlichkeiten hinweg verstehe ich die Befürchtungen und Ängste. Ich nutze sie auch bei meiner Öffentlichkeitsarbeit hier vor Ort. Mit den Materialien und Informationen von Michael, Katja und diesem Forum erreiche ich die Menschen vor Ort oder bei der Arbeit.
Die Wirkung, die ich damit erziele, ist allerdings nur regional begrenzt.
Wichtiger erscheint mir hier, die Gedanken frei zu machen für einen toleranteren Umgang untereinander, damit mehr Geschlossenheit entsteht. Anstatt uns verbal als Ignoranten und Bedenkenträger zu betätigen, solten gemeinsam Chancen und Möglichkeiten gesucht werden, die vor Ort umgesetzt werden, immer mit dem Blick nach vorn.
Unsere derzeitige Uneinigkeit und Planlosigkeit erleichtert es den Verfechtern des totalen Waffenverbotes ihr Ziel zu erreichen.
Verbandseinheitlich wird in allen Satzungen die Förderung der Nachwuchsarbeit gefordert. Deshalb schon muss so früh wie möglich daran gearbeitet werden - zur Zeit im vorwaffenrechtlichen Alter nur mit dem Bogen, der Armbrust und den Lichtgewehren und -pistolen.
Nach der Zurückhaltung in den vergangenen Jahren hat jetzt auch die Fa. Feinwerkbau sich dem Thema geöffnet und kündigt ein neues hochwertiges System, Simulationsgerät RedDot an, welches eine genaue Schusswertermittlung zulässt Feinwerkbau - Westinger & Altenburger GmbH | Simulationsgewehr RedDot
Von den Verbänden, insbesondere vom DSB und dessen Untergliederungen, erwarte ich Unterstützung bei der ehrenmatlichen Arbeit vor Ort. Ich erwarte auch als ehrenamtlicher Mitarbeiter Geschlossenheit bei der Umsetzung der Maßnahmen vor Ort, schließlich ist auch die Existenz von Arbeitsplätzen von der Entwicklung der Mitgliederzahlen abhängig. Ich muss nicht erwähnen dass jeder über die Mitgliedsbeiträge bezahlte Mitarbeiter des DSB und dessen Untergliederungen einer arbeitsvertraglichen Pflicht nachkommen muss, sich für das Wohl des Verbandes einzusetzen hat.
Für mich nicht nachvollziehbar ist die Beibehaltung der föderalen Organisationsstruktur, die es zulässt, dass der DSB Themen bearbeitet, die dann mehr schlecht als recht noch einmal in 20 unterschiedliche historisch gewachsenen Landesverbänden nachbehandelt werden. Deshalb sollten m. E. einige Aufgaben der Landesverbände an den DSB übertragen werden.
Was spricht dagegen Themen der Ausbildung, den Sportpass oder einheitliche Formulare auf Bundesebene zu erstellen und zu verwalten? Die Landesverbände könnten sich dann mit weniger Personal und Kosten auf regionale Sport- und Traditionsthemen fokussieren. Wenn sie sich dann noch dazu durchringen können, ihre Zuständigkeiten nicht in historischen sondern aktuellen Landesgrenzen zu sehen, wäre viel Geld und mehrfacher Verwaltungsaufwand zu sparen. Die Basisarbeit muss und wird von ausgebildeten, motivierten Ehrenamtlichen in den Vereinen vor Ort geleistet.
Anmerkung: Allein im Land Niedersachsen befinden sich mit dem Verband Nordheide und Elbmarsch (HH), dem Nordwestdeutschen Schützenbunfd (NWDSB) und dem NSSV drei traditionelle Verbände, die ihr "Unwesen" gegenüber dem Land Niedersachsen/Landessportbund Niedersachsen über den Schützenbund Niedersachsen (SBN) vertreten lassen müssen.
[quoteDa sind ganz andere Maßnahmen erforderlich, die aber bislang keiner der Verantwortlichen aufgegriffen hat. ][/quote]
Welche Maßnahmen siehst Du als erforderlich an?
Warum siehst Du dich nicht als "Verantwortlicher"?