Beiträge von Wilhelm

    @ Dan More

    Über die unterschiedliche Höhe kann man diskutieren.
    Teilaspekte für einen höheren Beteiligungsanteil pro GK-Mitglied an der Finanzierung des Gemeinschaftsprojektes für die GK-Verbände sind für mich:
    a) die existenzielle Bedeutung/Wichtigkeit für GK-Schützen,
    b) die bisherige Passivität der GK-Schützen bei der Entwicklung des Sportschießens/Schützenwesens insgesamt,
    c) die bisherige unentgeltliche Nutzung der Arbeit und Investitionen der DSB-Vereine in die Nachwuchsarbeit von Sportschützen, von denen nach eigenem bekunden viele GK-Mitglieder den Weg über die Jugendabteilung in DSB-Vereinen mit LG und KK gefunden haben,
    d) finanzielle Möglichkeiten der GK-Aktiven (von Volker übernommen).

    Die DM 2011 in Bayerisch Eisenstein wurde am vergangenen Wochenende abegeschlossen.
    DM_Bayerisch_Eisenstein_-SoBi-.pdf

    Zum Vergleich 2010:
    DM_Altenberg_-SoBi-.pdf

    Mir als Biathlon-Fan und Verfechter des Lichtpunktschießens als Medium für die Heranführung von Kindern an einen sehr anspruchsvollen Sport haben die Ergebnisse sehr große Freude bereitet. Eine der Seriensiegerinnen der vielen von uns angebotenen Lichtpunkt-Biathlonveranstaltungen, Milena Eilmann, KKSV Wendisch Evern, zugleich begnadete Leichtathletin, hat ihre Talente im Biathlonsport zusammengefasst und sich für den Leistungssport beim WSV Clausthal-Zellerfeld entschieden. Eine richtige Entscheidung, denn bei ihrem DM-Debüt wurde sie im Wettbewerb Schüler weiblich, 1.8 km, Auflage: ls mit dem Team NIEDERSÄCHSICHER SPORTSCHÜTZENVERBAND mit insgesamt 31:31.8 Min. und der Besetzung BRANDT, Mona 9:46.3 (0 0), EIMANN Milena 10:39.1 (0 0) und BANI Sina 11:06.4 ( 0 2) auf anhieb Deutsche Meisterin in der Staffelwertung. Herzlichen Glückwunsch auch zu einem 6. und 7. Platz in den Einzelwettbewerben.

    Dieser und weitere fünf DM-Titel führte dazu, dass der NSSV hinter den erneut führenden Verbänden WT und WF den dritten Platz in der Medaillenwertung belegte, noch vor den gastgebenden Bayern, die zwar mit insgesamt 29 Medaillen brillierten, davon jedoch nur drei goldene verbuchen konnten, und damit den vierten Platz belegten.

    Hallo Kogge,

    Du hast es auf den Punkt gebracht.

    Und wenn die Inhalte der Ausbildung/Qualifizierung dann auch noch für jeden interessierten nachvollziehbar sind, Klarheit darüber besteht, was gefordert wird, wird es auch mehr Sicherheit und Zuspruch (=Teilnahme an Lehrgängen) geben. Die Nichtschützen könnten nachvollziehen, was wir unter Obhut der Kinder und Jugendlichen bei der Ausübung des Schießsports verstehen. Offenheit und Transparenz sind auch probate Mittel um der Ansgstmacherei bestimmter Interessenvertreter zur Abschaffung des Schießsports zu begegnen.

    Eine Qualitätssicherung durch Erfahrungsaustausch der Ausbilder sorgt für eine ständige Aktualisierung der Anforderungen. Zeit und Kosten werden in allen Landesverbänden gespart. Die Einsparungen könnten dem DSB übertragen werden,

    Hallo Dan More,

    Zitat

    Aber, wie bereits zweimal gesagt, müssen die Verbände das auch wollen und da sehe ich das Hauptproblem.

    Ich wiederhole mich auch: Die Idee und auch den Finanzierungsvorschlag von Volker finde ich gut. Diese Top-Down-PR-Aktion zum Thema Legalwaffenbesitz kann jedoch nur mit der Geschlossenheit aller Verbände in Angriff genommen werden.

    Eine Initiative und der Finanzeinsatz wird jedoch nur erfolgreich sein können, wenn wir selber, jeder LWB-Interessierte/Betroffene, die Inhalte und Themen (letztlich das genau beschriebene Ziel) im persönlichen Umfeld, im Verein, bei der Arbeit usw. kommunizieren können.

    Meinungsbildung geht für mich immer noch vom Volk aus und nicht von den viel zu oft ideologisch und ökonomisch bestimmten Verlagsinteressen. Ich halte es für einen großen Fehler, alles (Geld, Ideen, Handlungen) nur auf ein betriebswirtschaftliches Werkzeug zu setzen. Kein erfolgreiches Unternehmen bildet eine Marke zu einem Produkt, welches so erfolgreich ist, dass es die Konsumenten einfach so kaufen, ohne dass es dafür ein Bedürfnis gibt. Um ein Produkt tatsächlich zu verkaufen, werden Verkäufer/Vermittler auf unterschiedlichen Marktplätzen unerlässlich sein (Arbeit an der Basis).

    Hallo Geronimo
    es ist schon spät. Wer im BSSB die VÜL-Ausbildung abgeschlossen hat, besitzt damit die Qualifikation als Aufsichtsperson, Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche. Inhaltlich hält sich der BSSB an die vom DSB jetzt vor wenigen Wochen herausgegebenen aktualisierten Richtlinien? Oder hat der BSSB auch hier einen anderen Weg eingeschlagen?

    Das hört sich alles sehr gut an.

    Herr Gepperth liest bestimmt als Besucher dieses und anderer Foren mit. Vielleicht schreibt er an Herrn Ambacher schon einen Brief, in dem er eine gemeinsame Vorgehensweise anbietet. Vielleicht enthält der Brief auch schon konkrete Ideen und Vorschläge.

    Wieso wird hier nur Herr Gepperth genannt. Gibt es nicht noch weitere

    Verantwortliche/Verbandsführer/Funktionäre/Juristen/Wissenschaftler/Unternehmer/Persönlichkeiten?

    Klasse, Bayern ist eben kein Bundes- sondern ein Freistaat, der sich für seine Jugend stark macht.

    Geronimo, ist die Annahme richtig, dass der BSSB die gesetzlichen Anforderungen an die Qualifizierung für die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit mit der BSSB-spezifischen Ausbildung zum VÜL, JAss (Jugendassistent), ÜL“J“, ÜL“F“ abdeckt?

    ... also PR-Arbeit im großen Stil. Würde ich auch sofort unterstützen. Ich wäre bereit 100 Euro dafür auszugeben.

    Wieviel bist du denn bereit dafür auszugeben, sprich zu finanzieren. Ich stelle mir vor, dass wirklich gute PR-Arbeit richtig viel Geld kostet. Ich habe keine Vorstellung was eine nachhaltige PR-Arbeit über alle Kanäle kosten würde. 10 bis 15 Nio. Euro?

    Wenn das professionell aufgezogen werden soll, dann geht das m. E. auch nur über Profis mit Konzept und Information der Basis.

    Was nützt PR-Arbeit von oben, eine "Markenbildung" , wenn die Basis sie nicht versteht, womöglich durch praktisches Tun konterkariert?

    Wie soll die Angst der Bevölkerung vor den "bösen Sportschützen" denn aus Deiner Sicht genommen werden?

    Doch Dan More,
    ich beachte die Einwände und ich nehme sie auch wahr, auch über alle regionalen Unterschiedlichkeiten hinweg verstehe ich die Befürchtungen und Ängste. Ich nutze sie auch bei meiner Öffentlichkeitsarbeit hier vor Ort. Mit den Materialien und Informationen von Michael, Katja und diesem Forum erreiche ich die Menschen vor Ort oder bei der Arbeit.

    Die Wirkung, die ich damit erziele, ist allerdings nur regional begrenzt.

    Wichtiger erscheint mir hier, die Gedanken frei zu machen für einen toleranteren Umgang untereinander, damit mehr Geschlossenheit entsteht. Anstatt uns verbal als Ignoranten und Bedenkenträger zu betätigen, solten gemeinsam Chancen und Möglichkeiten gesucht werden, die vor Ort umgesetzt werden, immer mit dem Blick nach vorn.

    Unsere derzeitige Uneinigkeit und Planlosigkeit erleichtert es den Verfechtern des totalen Waffenverbotes ihr Ziel zu erreichen.


    Verbandseinheitlich wird in allen Satzungen die Förderung der Nachwuchsarbeit gefordert. Deshalb schon muss so früh wie möglich daran gearbeitet werden - zur Zeit im vorwaffenrechtlichen Alter nur mit dem Bogen, der Armbrust und den Lichtgewehren und -pistolen.

    Nach der Zurückhaltung in den vergangenen Jahren hat jetzt auch die Fa. Feinwerkbau sich dem Thema geöffnet und kündigt ein neues hochwertiges System, Simulationsgerät RedDot an, welches eine genaue Schusswertermittlung zulässt Feinwerkbau - Westinger & Altenburger GmbH | Simulationsgewehr RedDot


    Von den Verbänden, insbesondere vom DSB und dessen Untergliederungen, erwarte ich Unterstützung bei der ehrenmatlichen Arbeit vor Ort. Ich erwarte auch als ehrenamtlicher Mitarbeiter Geschlossenheit bei der Umsetzung der Maßnahmen vor Ort, schließlich ist auch die Existenz von Arbeitsplätzen von der Entwicklung der Mitgliederzahlen abhängig. Ich muss nicht erwähnen dass jeder über die Mitgliedsbeiträge bezahlte Mitarbeiter des DSB und dessen Untergliederungen einer arbeitsvertraglichen Pflicht nachkommen muss, sich für das Wohl des Verbandes einzusetzen hat.

    Für mich nicht nachvollziehbar ist die Beibehaltung der föderalen Organisationsstruktur, die es zulässt, dass der DSB Themen bearbeitet, die dann mehr schlecht als recht noch einmal in 20 unterschiedliche historisch gewachsenen Landesverbänden nachbehandelt werden. Deshalb sollten m. E. einige Aufgaben der Landesverbände an den DSB übertragen werden.

    Was spricht dagegen Themen der Ausbildung, den Sportpass oder einheitliche Formulare auf Bundesebene zu erstellen und zu verwalten? Die Landesverbände könnten sich dann mit weniger Personal und Kosten auf regionale Sport- und Traditionsthemen fokussieren. Wenn sie sich dann noch dazu durchringen können, ihre Zuständigkeiten nicht in historischen sondern aktuellen Landesgrenzen zu sehen, wäre viel Geld und mehrfacher Verwaltungsaufwand zu sparen. Die Basisarbeit muss und wird von ausgebildeten, motivierten Ehrenamtlichen in den Vereinen vor Ort geleistet.

    Anmerkung: Allein im Land Niedersachsen befinden sich mit dem Verband Nordheide und Elbmarsch (HH), dem Nordwestdeutschen Schützenbunfd (NWDSB) und dem NSSV drei traditionelle Verbände, die ihr "Unwesen" gegenüber dem Land Niedersachsen/Landessportbund Niedersachsen über den Schützenbund Niedersachsen (SBN) vertreten lassen müssen.

    [quoteDa sind ganz andere Maßnahmen erforderlich, die aber bislang keiner der Verantwortlichen aufgegriffen hat. ][/quote]

    Welche Maßnahmen siehst Du als erforderlich an?

    Warum siehst Du dich nicht als "Verantwortlicher"?

    Hallo Michael,

    wir stimmen in einigen Punkten überein, gehen nur unterschiedliche Wege. Das ist auch gut so.

    Zu der Angst vieler, bestimmte Gruppen/Parteien dieser Gesellschaft könnten unseren Sport einem Totalverbot erteilen, gilt das vorn geschriebene: Aufklären und informieren, nicht resignieren. Wir sind noch nicht so unfrei, dass wir uns nur als Konsum- und Spaßtrottel durch die Zeit ziehen lassen müssen (ich jedenfalls nicht!).

    Wenn Du etwas für die Zukunft und jetzt verändern willst, kannst du es nur über die jungen Menschen erreichen. Das ist zwar immer schwieriger geworden, aber es geht. Sich nur mit seiner Altersgruppe zu beschäftigen mag etwas einfacher sein, halte ich ehrlich gesagt für zu egoistisch.

    Verbandseinheitlich gesehen steht überall in der Satzung die Förderung der Jugend.

    Ich stimme Dir aber auch zu, was die Spannung zur Frage: Was macht der DSB mit der Zielgruppe 25 - 55 Jahre? betrifft.

    Hallo Dan More,

    die größten Fehler/Fehlentwicklungen schaffen sich die Menschen durch Ängste selber. Positiv denken und das Machbare zu gestalten hat zwar mit Arbeit zu tun, bringt sie aber in aller Regel voran.

    Hätten wir in der Vergangenheit mit mehr Wissen und Aufmerksamkeit die Entwicklung unseres Sports kontrolliert gestaltet, würde er ganz anders dastehen. Von allen möglichen Alternativen zur Zukunftsgestaltung ist es die dümmste, nichts anderes zu tun als sich darüber zu beklagen, andere für die Misere verantwortlich zu machen und Ansätze für eine konstruktive, erfolgversprechende neue Nachwuchsarbeit grundsätzlich abzulehnen.

    Der DSB hat die seit 1997 feststellbaren Mitgliederrückgänge wahrgenommen und daran gearbeitet. Das Ergebnis der Überlegungen - Einführung des Lichtschießens - wurde jedoch durch Ängste und Zögern der Wirtschaft und durch Kritik aus den eigenen Reihen (das Schießen auf die unterschiedlichen Ziele der Röhm-Anlage war einigen zu dynamisch) "zurückgestellt". Ein großer Fehler! Die Zeit hätte von allen Beteiligten genutzt werden können, Nachwuchsarbeit im vorwaffenrechtlichen Alter strukturiert einzuführen.

    Angst und fehlendes Selbstvertrauen ist dann wieder der Grund dafür, dass unsere "Gutmenschen des wahren Schießsports" - z. t. immer noch im Tiefschlaf - zur absurden Vorstellung kommen, dass die Lichtpunktgeräte die Schusswaffen ablösen, nur weil es ebenfalls uninformierte Politiker, Medien, Teile der Gesellschaft fordern könnten. FALSCH: Lichtpunktgewehre/-pistolen können die Schusswaffen und den damit betriebenen Schießsport nicht ersetzen.

    Hallo Michael,

    die Quellen und Zahlen sind mir bekannt. Als Bilanzbuchhalter in einer Versicherungsgruppe könnte ich hier auch noch Sterbewahrscheinlichkeiten nach den aktuellsten Sterbetafeln präsentieren, den biologischen Untergang darstellen. Das bringt für die praktische Arbeit jedoch nicht wirklich etwas.

    Der DSB hat sich jedoch 2003 schon damit beschäftigt. Dieter Ohmayer (jetzt Bundesreferent Behindertensport im DSB) war es, der in seiner Roashow zur DSB-Initiative Lichtschießen in Malente einen sehr guten Vortrag gehalten hat. Er ist "schuld" daran, dass ihr euch mit mir abgeben müsst. Er hat aber auch dafür gesorgt, dass eine Verbandsarbeit ohne Nachwuchsarbeit - auch unter erschwerten Bedingungen - den Untergang bedeutet.

    Schade nur, dass ihn der DSB aufgrund der Intervention potentieller Sponsoren mit Kurzsicht auf die Umsatzentwicklung aus dem Rennen genommen hat. Aber die Wirtschaft lernt schneller als das Schützenvolk. Wie schon berichtet, wird das Thema jetzt wieder aktiver - mit mehr Weitsicht - behandelt. Erste Gespräche zur technischen Auswertung der unterschiedlichen Lichtstrahlen hat es bereits gegeben. DISAG hat unabhängig davon ein eigenes System entwickelt. FWB hat ein Lichtpunktgewehr in sehr guter Qualität angekündigt. Feinwerkbau - Westinger & Altenburger GmbH | Simulationsgewehr RedDot

    Wir werden hier im Schützenkreis und darüber hinaus neue Wettkampfangebote erstellen. Einen Rundenwettkampf werde ich heute abend auf die Beine gestellt haben. Drei Wettkämpfe auf unterschiedlichen Anlagen soll dabei herauskommen. Ich freue mich bereits darauf. Auch die Kinder, die endlich auch ihre Trainingsarbeit sportlich vergleichen können - schießsportlich betrachtet mit hoher Konzentration Zielen, Abziehen und Treffen.

    Im vergangenen Jahr gab es auch schon ein erstes landesverbandsübergreifendes (NWDSB/NSSV) Vergleichsschießen - natürlich nur inoffiziell auf Kreisverbandsebene- dafür mit über 60 Teilnehmern/innen.

    @ Dan More
    ... sollte auch keine Kritik sein - nur der Hinweis, dass man bei neuen Angeboten darauf achten sollte, optimale Bedingungen zu schaffen.

    Dieser Verein macht in der Tat auch mit den vorgestellten Persönlichkeiten einen hervorragenden Eindruck. Dort könnten interessierte Vereine bestimmt viele wertvolle Tipps erhalten.

    Hallo Julian,

    das freut mich, dass Du trotz der neuen Ausbildungsstelle weiter dem Schießsport verbunden bleibst. Vielen Dank auch noch einmal für die Bereitschaft, die Aufgabe als Jugendsprecher des Schützenkreises und des Bezirks anzunehmen. Du hast auch durch Deinen Einsatz bei der Feuerwehr viele gute Kontakte zu den Jugendlichen gehabt. Deine Ausbildung hat jedoch eine höhere Priorität und Du bist immer herzlich eingeladen mitzumachen. Die Änderung/Neufassung der Jugendordnung werden Juliane/Laura/Florian übermorgen vorstellen und mich mit ins Boot nehmen.

    In Dohren, bzw. in dessen nahen Umgebung gibt es bestimmt auch einen Schützenverein.

    Bei den Meisterschützen (einige von uns sind es tatsächlich - auch Deutsche Meister) wirst Du viele Informationen sammeln können und Fragen beantwortet bekommen.

    Viel Spaß und "gute Besserung"

    Wilhelm

    Hallo Michael,

    dann versuche es.

    Bei Deinen Fähigkeiten und Erfahrungen wirst Du (denke ich) erfolgreich neue Mitglieder werben. Weißt Du denn wen Du ansprechen kannst?

    Ich bleibe dagegen lieber bei der Basisarbeit. Ich denke, dass dort auch meine Fähigkeiten liegen, Freude und Spaß am Schießsport zu vermitteln. Ideen und Chancen wahrzunehmen, etwas Neues zu gestalten motiviert mich. Wobei es mir nicht darauf ankommt, den Spitzensportler zu gewinnen. Was und wie die Kinder/Jugendlichen aus dem großen Angebot im Schützenwesen nutzen, muss ihnen überlassen sein. Für den Fortbestand einer Gruppe im Schützenverein sind auch noch lange nicht nur die aktiven Sportschützen/innen ausschlaggebend.

    Hallo Dan More,

    vom Verständnis bist Du schon nah dran: der Bogen und die Lichtpunktgeräte sind real keine Schusswaffen, damit unterliegen sie nicht den strengen - hier in D überzogenen Regelungen. Bögen und Lichtgewehre/-pistolen ermöglichen somit Schießsport unter altersgerechten, juristisch erlaubten Bedingungen.

    So wie wir hier in der Region neue Abteilungen mit Kindern, die Bogen und Lichtpunktgewehr/ -pistole schießen, aufgebaut wurden und damit der Mitgliederschwund durch Neuzugänge nicht so dramatisch aussieht, könnte es überall funktionieren.

    Ignoranten und Bedenkenträger werden hier schon einsichtiger.

    Die Industrie, wie jetzt DISAG/Feinwerkbau mit dem "Simulationsgewehr" RdDot Feinwerkbau - Westinger & Altenburger GmbH | Simulationsgewehr RedDot (es handelt sich hier um ein Lichtpunktgewehr bei dem der Laserstrahl mit einem Auswertsystem von DiSAG auf der roten Trefferfläche ausgewertet werden kann) hat mittlerweile auch erkannt, dass mit der Einführung des Licht-/Laser-/Infrarotschießens Kinder und Jugendliche altersgerecht an den Schießsport und die für sie wichtigen zukünftigen Umsätze herangeführt werden können.

    Die Schützenvereine, die sich notgedrungen oder noch nicht, mit neuen Angeboten an "neue Kunden" wenden, werden, wenn sie es richtig machen und sich nicht von den Ignoranten und Bedenkenträgern beeinflussen lassen, aktiv ihre Ziele weiterverfolgen.

    Bogensportanlagen benötigen Platz, das stimmt. Sie in der Nähe von Mülldeponien anzusiedeln gehört eher nicht zu den favorisierten Optionen. Die Vereine, die hier neue Abteilungen Bogenschießen etabliert haben, müssen gute Platz- und Hallen-Lösungen geschaffen haben - ihre Mitgliederzahlen steigen. Selbst konservative Vereine, die sich mit der vorwaffenrechtlichen Nachwuchsarbeit beschäftigen - also mit dem Ausbau der Möglichkeiten des Lichtschießens - stoppen den Mitgliederschwund.

    Es kommt aber noch viel besser, sie sind imstande Schülerteams für LP/LG zu bilden.

    Das Problem, was allerdings alle Vereine hier - und sicher auch in grßen Teilen dieser Republik - haben, ist eine unzulängliche Anzahl von Trainern und Betreuern der Nachwuchsabteilungen.

    Der DSB und seine Untergliederungen hat es bisher versäumt für den vorwaffenrechtlichen Altersbereich Fachwissen aufzubauen, das in den Vereinen durch geschulte Ehrenamtliche angewandt werden kann. Kinder sind mit ihren Entwicklungsstufen anders als Jugendliche zu behandeln. Es müssen wie in allen anderen Sportarten altersgerechte Angebote geschaffen werden.

    Der Begriff "Zielsport" und dessen Verwendung kommt tatsächlich eher aus Österreich und der Schweiz.
    In Zeitungsartikeln und anderen Medien kann der Begriff bei der Vorstellung des Schießsports erläuternd eingesetzt werden. Wenn "Zielsport" verwendet wird, beschreibt es nur eine besondere Teilsicht des Schießsports, ähnlich wie bei der Verwendung "Konzentrationssport".

    Hallo Gerhard,

    der DFB als erfolgreicher - wachsender - Verband ist mit dem DSB m. E. nicht vergleichbar, schon deswegen nicht, weil er seine Hausaufgaben , was Zukunftsfähigkeit des Verbandes betrifft, schon längst in angriff genommen hat.

    Um eine kritische Situation korrekt zu bewerten müssen die genauen Zahlen ermittelt und zur Analyse bereitgestellt werden. Ohne eine detaillierte Istanalyse kann ich keine zielgerichteten Aktionen starten, weil ich evt. aufgrund von "falschen" Zahlen zu falschen Ergebnissen/Folgen komme.

    Der DSB verliert massiv seine Mitglieder im Kugelbereich und den jüngeren Altersklassen. Er fördert jedoch explizit den Bogenbereich, der nach meiner Einschätzung in den vergangenen Jahren - zumindest in meinem Umfeld - durch Neugründungen von Vereinen und Abteilungen in den Vereinen Mitgliederzuwächse zu verzeichne hat.

    Nehmen die Mitgliederzahlen der Bogenschützen im BSSBdenn auch eher ab?