Beiträge von uli2003

    Ich habe gestern bei unserer DISAG mal explizit drauf geachtet. Wir leuchten die Anlage auch an, ich würde sagen etwa im 40° Winkel. Hinten im Messrahmen ist es jedoch so dunkel, dass sich der Spiegel schön rund und dunkel abzeichnet, durch die Visierung sieht man jedoch auch die Stelle, an der der die Farbe am Prallblech ab ist, etwas silbern blitzen. Stört aber nicht.

    Kann es vielleicht sein, dass auf dem Stand wo du warst die Messrahmen in irgendeiner Form rückseitig angeleuchtet wurden? Die sind ja seitlich nicht zwingend verblendet, sodass dies möglich wäre..

    Einen Munitionstest bei dem Händler deines Vertrauens machen.

    Das ist mir schon klar. Natürlich habe ich auch schon einen Munitionstest machen lassen. Was aber bitte soll der Begriff 'einschießen' damit zu tun haben?

    Das ist eine völlig falsche Begrifflichkeit.

    Ich probiere mehrere Chargen Munition aus, um herauszufinden welche am besten mit meiner Waffe zurechtkommt. Einschießen tu ich gar nix.

    Am Schluss habe ich mir die Elektronische Anlage angeschaut und festgestellt das der Kugelfang ein schräges Blech ist wo die Schwarze Lackierung schon komplett fehlte und in dem Bereich den ich beim Zielen bemerkte sehr viele Kugelreste hingen die sogar das Licht spiegelten.

    So dürfte wohl nahezu jeder Kugelfang aussehen. Bei uns sieht man auch leichte Bleireste, ebenso ist dort die Farbe ab. Das stört mich beim visieren nicht die Bohne, solange der Rand außen herum scharf ist.

    Da das Auge Korn und Spiegel sowieso nicht gleichzeitig völlig scharf stellen kann, und das Hauptaugenmerk auf das Korn gehört, nehme ich das gar nicht wahr.

    Möglicherweise blendet es jedoch in deinem Fall durch zu flach einfallendes Licht wirklich, das wäre dann ggf. doch zu beanstanden.

    Traditionelle Schützeuniform für Damen ist dann doch ein Widerspruch.

    Teilweise vielleicht. Wann fängt Tradition an?

    Bei den Damen besteht die Schützenkleidung dann tendenziell eher aus Blouson und Rock, statt maskulin aus Schützenrock und Hose.

    Letzteres habe ich jedoch auch schon gesehen.

    In den mir bekannten Vereinen in Damenuniform. Zivil fände ich jetzt persönlich schon etwas dürftig.

    Wir werden sehen, in welche Richtung die Zukunft das Schützenwesen treibt. Veränderungen sind auf jeden Fall schon zu erkennen.

    Ich bin froh, dass wir sie haben. Aber dass sollte jedem Verein selber überlassen werden, wie er das handhaben möchte.

    Das sind wir natürlich auch. Die Damen werden ja auch nicht ausgegrenzt, sie sind immer herzlich willkommen, das sollte nun nicht falsch herüberkommen.

    Nur bei Ausmärschen und dergleichen gehen halt nur die Männer los, abgesehen vom aktuellen Königspaar samt Hofstaatpaaren. Ich habe in unserem Ortsteil auch nicht den Eindruck, dass die Damen sich darum reißen uniformiert durch die Straßen zu marschieren :)

    Einige Nachbarvereine haben die Möglichkeit der Damenmitgliedschaft. Das beschränkt sich dann in der Regel auf eine kleine Damengarde oder Damenkompanie, viele sind das nicht.

    Frauen schießen bei uns nicht. Ein Ehrenschuss der Königin sowie der ggf anwesenden Ehrengäste ist mitversichert, da es sich um das Schießen auf den Schützenvogel handelt, welches für alle Teilnehmer extra versichert ist.


    In der Schießsportabteilung dürfen und sind natürlich Frauen Mitglieder.


    Was deine Zehennägel angeht - tja, da musst du durch. :)

    Ganz viel Kenntnis über traditionelle Schützenvereine existiert hier aber nicht, was?

    Natürlich machen die Frauen mit, allerdings bei den meisten Vereinen traditionell und satzungsgemäß nur als Majestätin bzw. Hofdamen.

    Das ist in unserem Verein gar kein Diskussionsthema. Die Diskussion über die Mitgliedschaft von Frauen begann, als den Vereinen aufgrund dieser Einschränkung die Gemeinnützigkeit aberkannt werden sollte.
    In diesem Bereich wurde dann Gott sei Dank zurückgerudert, da hat auch Olaf Scholz etwas begriffen.

    Zu den sportlichen Aktivitäten: Wir haben eine Sportschützenabteilung und sind mit mehreren Freihand- und Aufgelegtmannschaften im Bereich Luftgewehr, Luftpistole und KK unterwegs.


    Vereinsgröße ca. 820 Mitglieder steigend, Ortsteil mit ca. 2500 Einwohnern.


    Grüße

    Uli

    Das Duplex ist zwar im gleichen Gewinde wie die Iris montiert, jedoch ist beim Verstellen des Diopter unter Umständen dennoch eine separate Verstellung nötig. Nicht zwingend bei 4-5 Klicks, aber bei größerer Verstellung.

    Bei der reinen Iris-Verstellung verdreht man einen Ring, beim Duplex ist es eine Parallelverschiebung einer Achse aus 2 Ringen.

    Diese Achse muss exakt Richtung Ringkorn zeigen. Das macht sie nicht mehr, wenn sie parallel aus der Mitte verschoben wird.


    Für mich ist das Duplex nichts, das ist mir alles zu viel in der Visierung.

    Da man ja mit der Optik ein ganzes Stück hinter der 10m Linie steht, kann man ruhig mit 9,70 m rechnen.
    Ich hatte es ja oben schon gerechnet, für ein ‚normales‘ 10 Klick Diopter wären das rund 0,6mm/Klick oder auch ca. 9 Klicks für einen ganzen Ring.

    Vor dem Wettkampf wiege ich die Lapua aber immer aus, (es sind 3-5 die unterschiedliches Gewicht haben im 1000tel Bereich)

    Da sind die CCI unterschiedlicher. Ich habe da auch mal ausgewogen, bis zu 3/100stel Differenz. Habe die gewichtsgleichen dann verschossen, kein Unterschied am Streukreis. Die ganz groben Schnitzer waren jedoch weg. Das waren vermutlich aber die, welche extrem vom Gewicht abwichen.

    Bei den wenigen habe ich auch die V0 gemessen, von 342 m/s bis 310 m/s alles dabei.

    Sodass ich beim Verstellen der Seite den Diopter wohl überdreht hatte.

    Bevor da etwas verbiegt, sollte es aber schon merkbar schwerer zu verstellen sein. Die Diopterkonstruktionen sind recht stabil (und in der Regel nahezu spielfrei), so schnell passiert da nichts.

    Das Beste war für mich immer das montierte :)