Beiträge von Enomis

    Ah super, danke ihr beiden.

    Stimmt, jetzt wo ihr das mit den Spaltenüberschriften gesagt habt, ist das völlig logisch^^.

    Ich habe das gelesen als "Gewicht (des) Abzugswiderstandes...

    Da sieht man mal wieder: lesen und verstehen sind zwei verschiedene Dinge.

    Nochmalsdanke für die Aufklärung.

    Bei mir ist das auch so. Ich habe ja erst frisch wieder angefangen und wollte die Schusszahlen wohl zu schnell hochschrauben. Ergebnis war ein schmerzender Ellbogen. Da ich jetzt sowieso eine Zwangspause machen muss wegen einer Fraktur, lasse ich es auch langsamer angehen und mache zu Hause nur moderates Haltetraining.

    Ich kann dir sagen, was ich nicht möchte. Leistungssport.

    Ich möchte nur für mich selbst schießen, ggf. noch kleinere Turniere ( CoolMint hat mich vor kurzem auf PPC1500 aufmerksam gemacht. Finde ich ganz interessant.). Also ein hochgetuntes Rennpferd brauche ich nicht. Momentan bin ich aber dabei mir einen Überblick zu verschaffen, um eine Vorauswahl zu treffen. Vermutlich wird es aber eine Gebrauchspistole. Mit der Basis möchte ich günstig beginnen, um bei Bedarf durch Tuning wettbewerbsfähiger zu werden. Die CZ 75 scheint dafür besonders geeignet. Ich muss aber erstmal ein paar Modelle zum Testen in die Finger kriegen,

    Hallo Bastian,

    wegen der Gebrauchspistole:

    Das was ich unter Gebrauchspistole verstehe (H&K SFP9, sämtliche Glock z. B.), hat oft ein relativ hohes Abzugsgewicht über 2.000g.

    In der neuen Sportordnung, in der Pistolentabelle (Seite 148), ist aber neuerdings ein Maximalabzugsgewicht vermerkt. Unter der Disziplin 2.53 steht dort drin, dass mindestens 1.000g und maximal 1.500g zulässig sind.

    Da bin ich nämlich drüber gestolpert, weil ich diese Disziplin mit der SFP9 schießen möchte.

    Allerdings konnte mir bisher keiner in meinem Verein sagen, wie das ausgelegt wird und wer das überprüft. Und wie das überhaupt geprüft werden soll.

    Wäre nur wirklich interessant, weil dann nämlich einige (viele) Waffen aus der Auswahl rausfallen würden, weil sich bei den Gebrauchspistolen teilweise das Gewicht nicht einstellen lässt.

    Gruß Enomis

    Dein Trainingsplan ist nur geändert worden: Um den Ablauf die Doppelatmung zu trainieren braucht es erstmal keinen Schießstand. Das geht auch mit Schiene und ohne LuPi. Bernd hat ein schönes Stufenmodell zum Anschlag trainieren. Geht auch erstmal ohne:

    Und es ist "nur" die Hand zu schonen, der Arm ist aber noch völlig gesund und "langweilt" sich. Mit einem Thera-Band o.a. am Handgelenk fixiert kannst du an deiner Kraftausdauer arbeiten. Ansonsten kommst du nach vier Wochen mit atrophierter Schulter- und Armmuskulatur auf den Stand zurück und hast ein zusätzliches Problem.

    Da hast du natürlich völlig recht, und ich habe mir gestern Abend auch schon im Wohnzimmer in 4m Entfernung ne skalierte Scheibe montiert und versucht, das mit der Doppelatmung ohne Waffe rein vom Ablauf her hinzubekommen.

    Du bist also der Meinung, man sollte grundsätzlich die Doppelatmung zuerst in Angriff nehmen? Oder ist das nur dem Umstand geschuldet, dass ich grade eh nichts anderes machen kann?

    Nach dem Stufenmodell von Bernd werde ich mal suchen gehen.

    Besten Dank für den Tipp!

    Hi zusammen,

    ich habe ja bereits 3 Trainings (und die Vereinsmeisterschaft) mit der Vereinswaffe Mod 65 absolviert und bin insgesamt nicht sehr glücklich mit der Waffe. Leider habe ich momentan keine andere Möglichkeit, also muss es halt sein. Und Spaß machts es trotzdem.

    Also am Mittwoch habe ich 80 Schuss abgegeben- 20 zunächst auf die weiße Scheibe, die übrigen 60 zu 20er-Serien auf Balken senkrecht.

    Weiße Scheibe deshalb, weil ich mich einfach nur ganz stumpf auf den Abzug konzentrieren wollte, da ich in den letzten Trainings immer wieder Ausreißer nach rechts hatte.

    Ich konnte dann auch tatsächlich feststellen, dass ich (je nach Griff) die Waffe wohl zu fest packe und dann beim Auslösen das Ganze nach rechts drücke. Und ja- manchmal reiße ich auch. Der Griff dieser 65er passt mir aber auch einfach nicht- die Handkantenauflage lässt sich z. B. nicht enger stellen, was mich unglaublich nervt, das Korn ist mir zu schmal, der Griff zu glatt....nunja.

    Nach den 20 Schuss weiße Scheibe bin ich auf Balken senkrecht gewechselt, damit ich mich nach dem "fühlen" des Abzuges auf den Halteraum konzentrieren konnte. Ich wollte eigentlich die Doppelatmung ausprobieren (ich habe nur die Einfachatmung gelernt), hatte dann aber so viel zu beachten, dass ich das dann erstmal auf später verschoben habe- ich muss erstmal wieder die Technik soweit hinbekommen, dass ich es schaffe, den Druckpunkt während der Abwärtsbewegung zu nehmen. Das hat nämlich anfangs überhaupt nicht funktioniert.

    Ab dem 40. Schuss ging mir dann auch zunehmend die Kraft aus, weil ich die Waffe viel zu fest packen muss, was sich dann auch am Streukreis widerspiegelte.


    Dazu hatte ich zunehmende Schmerzen in der Hand. Heute war ich beim Arzt wegen der Schmerzen und er stellte fest, dass ich schon seit drei Wochen (bin gestürzt) mit zwei kleinen Frakturen in der Mittelhand rumlaufe- wer hätte das gedacht... Jetzt ist wohl erstmal rum mit Training, weil ich eine Schiene tragen muss X(

    Grundsätzlich treibt mich aber die Frage um, welche Reihenfolge mehr Sinn macht: dass ich mich zunächst auf den Abzug konzentriere und erstmal weiter meine erlernte Einfachatmung anwende, Oder sollte ich jetzt direkt zum Wiedereinstieg konsequent die Doppelatmung anwenden und mich erst dann auf den Abzug konzentrieren, wenn die Bewegungsabläufe halbwegs sitzen und ich eine (eigene) Waffe habe, deren Abzug (und vor allem Griff) ich dann auch vernünftig auf mich einstellen kann?

    Ich handhabe das so, dass ich die Kartusche nach dem Training abschraube, auflade und dann mit einem Distanzring wieder aufschraube. Somit bleibt die waffe immer drucklos und das Gewinde klappert nicht und jackelt somit nicht aus......

    Entschuldigung, das habe ich jetzt nicht genau verstanden: Ist die Waffe mit aufgeschraubter Kartusche ständig unter Druck? Ich hätte jetzt gedacht, der Druck liegt nur am Ventil an, nicht direkt in der gesamten Mechanik der Waffe...

    Wenn ja- wieso ist das auf Dauer schlecht? Ich hätte jetzt gefühlsmäßig gesagt, ich will die Kartuschen nicht so oft rauf- und runterschrauben, weil das vielleicht die Dichtungen beschädigen kann.

    Mir ist auf der DM beim Probeschießen an meiner LP1 mal ein O-Ring kaputtgegangen (der am Aufschraubventil)- beide Kartuschen dadurch abgeblasen, kein Ersatz dabei. Ich musste den Wettkampf dann (völliug aufgelöst) mit einer geliehenen Waffe schießen- war Kacke. Danach hatte ich übrigens IMMER Ersatz-O-Ringe dabei....

    Deshalb möchte ich gerne ganz genau wissen, wie ich sowas in Zukunft vermeiden kann.

    Ist es also wirklich besser, die Kartuschen abzuschrauben?

    So nun zu Handruhe Testgerät, wie gesagt Konstrukteuer ein gewisser Herr Pihaule, hat für das DDR Nationalteam dieses Gerät entwickelt. Es war noch programiert in MS Dos, und hatte einen Lasersender ( Rotpunkt) und einen Empfänger, der in zehn Metern Entfernung montiert wurde.
    Der Zielvorgang wurde erfasst und graphisch dargestellt ich glaube etwa 10 sec. ( die Messzeit war mit 2 Piep gesteuert )
    Dargestellt wurde das Ergebnis in Balkenform, sehr gut ersichtlich , so etwa:

    @ Bernd: ich war mal als Junior im LLZ in Suhl, so ein Wochenendetrainingscamp oder Walther-Cup...ich weiß es nicht mehr, war Mitte der 90er.
    Da wurden auch alle Schützen von Kopf bis Fuß vermessen- an so ein Handruhegrät kann ich mich auch noch erinnern, das hat dann sämtliche Muskelbewegungen in der Hand beim Auslösevorgang erfasst. Dazu standen wir noch auf einer Messplatte (wie so eine Art Waage), wo die genaue Verteilung des Schwerpunktes im Anschlag ausgelesen werden konnte.

    War das dann auch dieses Pihaule-Gerät oder ist das noch wieder was anderes? Fand ich jedenfalls damals schon interessant, wie das LLZ in Suhl ausgestattet war.

    grisu und zafi9, danke für die Links, Beileidsbekundungen wären aber besser gewesen:|. War nicht mein Tag

    Bastian, mach dir keine weiteren Gedanken drüber. Aufstehen, Krone richten, weitermachen. Jeder hat mal einen miesen Tag- und die liegen immer unpassend.

    Wenn du weißt, was schiefgelaufen ist, dann weißt du, woran du arbeiten kannst- nur grübeln bringt einen nicht weiter.

    Mfsg

    Ob das die künftigen Marketenderinnen auch noch so sehen wenn wenn sie Erfolg haben sollten?

    @ Karl: erläuterst du mal, wie das Wort "Marketenderinnen" gemeint ist? Nur, damit ich nicht versehentlich irgendetwas in den falschen Hals bekomme. und auch noch (non)verbal entgleise. Für mich sind Marketenderinnen Frauen, die den Tross der kämpfenden Truppen begleitet haben und für leibliches Wohl gesorgt haben sowie für sexuelle Gefälligkeiten zur Verfügung standen. Das wirst du ja mit Sicherheit nicht auf Liane und mich bezogen haben, nicht wahr?

    Männer, jetzt kommt mal wieder runter. Das hilft weder dem Threadersteller, noch den hier mitlesenden.

    Es ist doch jetzt mittlerweile schon kackegal, wer zuerst angefangen hat, den anderen falsch zu verstehen oder whatever.

    Wenn man weiß, dass 55% der Kommunikation über die Körpersprache vermittelt wird, paarunddreißig % über die Stimmlage und nur 7% über die Worte bzw den Wortinhalt, dass weiß man auch, wieso man in einem Forum so schnell aneinandergeraten kann. Immerhin fehlen hier die wichtigsten Aspekte der Kommunikation komplett.

    Ich würde mir echt wünschen, wenn bei der Beantwortung von Hilfeersuchen das persönlich etwas mehr außen vor bleiben könnte.

    Das Wichtigste wurde doch schon mehrmals gesagt: Hingehen und Waffe testen. Worauf man beim testen auch achten soll, wurde nun auch gesagt. Also: die INformationen raussaugen, den Rest vergessen und gut is.

    Schönen Sonntag Abend euch allen.

    Wer da schon fast verächtlich von "Trainingsweltmeistern" spricht, macht es sich zu leicht.

    Ja, es war verächtlich, aber wir waren Kinder. Kinder sind nunmal oft gemein. Heute würde ich da auch anders reagieren. Ich weiß z. B. heute auch, dass ich verdammtes Glück hatte, zu Kadertrainings zu dürfen, wo einem die Technik auch ordentlich vermittelt wurde. Das Glück hat nunmal nicht jeder, umso wichziher finde ich es, dass Wissen weitergegeben wird.

    In meinem Fall ist das wissen nur leider uralt ich weiß nicht, ob vieles heute noch so ausgebildet wird.

    Zum Thema Trainerwissen möchte ich noch anmerken: was dort vermittelt wird, muss nicht für jeden Sportler gleich passen. Nimmt man mal als Beispiel Laura Dahlmeier- die hat sich vor großen Wettbewerben auch mal ne Wettkampf- Auszeit geleistet, weil sie einfach die Zeit brauchte. Rein vom Aspekt her, dass das Training aufbauend und auf ein Ziel gerichtet stattfinden soll, würde eine Auszeit dem entgegenlaufen. Die Erfolge gaben ihr aber Recht.

    Deiner Aussage zum Thema Schussbilder gebe ich dir Recht- das läuft in meinen Augen dem Techniktraining entgegen. Wenn ich schöne Schussbilder schießen soll (wurde mir glaube ich noch nie aufgetragen), dann kann ich mich nicht auf was anderes konzentrieren. Schussbild ist mir nämlich zunächst völlig wurscht, wenn ich das saubere Abziehen trainieren soll. Oder wenn ich die Aufgabe habe, den Schießrhythmus zu optimieren. Das kann höchstens ergänzend dazukommen, wenn alles andere schon sitzt.

    Ist auf jeden Fall ein interessantes Thema, vielleicht sollte die Moderation das hier abtrennen und als separaten Thread laufen lassen? Es scheint ja durchaus Bedarf zu bestehen... Ich finde neue Impulse jedenfalls immer interessant.

    Mfsg

    Richtig Bastian, so kenne ich das auch. Als Jugendliche hatten wir so einen Vereinskameraden (bei den Erwachsenen), wir nannten ihn den Trainingsweltmeister. Hat in jedem Training seine Anzahl Schüsse absolviert, hinterher mit seinen Ringen angegeben, konnte das aber in keinem Wettkampf abrufen.

    Ich habe (dank meines Trainers) vor Wettkämpfen nie auf Ringe trainiert, nur Technik. Ergebnis war dann, dass ich relativ entspannt, aber auch "hungrig" zu den Wettkämpfen gefahren bin. Entspannt deshalb, weil ich keine Ringzahlen der letzten Trainings im Kopf hatte. Weil sind wir ehrlich: sobald die erste 8 fällt, sind die meisten doch schon im Oberstübchen am rechnen, was jetzt folgen muss, um noch den Schnitt zu halten. Wer kann dann noch mit freiem Kopf schießen? Ich nicht. Ich habe immer dann angefangen Mist zu verzapfen, wenn ich mittendrin überlegt habe, dass es gut läuft und ich bloß noch genau so weitermachen muss...

    Danke Bastian,

    und danke auch für den Rat. Ich habe das auch schon beherzigt und mache momentan nur Techniktraining. Wenn ich mich richtig entsinne, hat mein damaliger Trainer (danke, Josef!) das auch immer gesagt: Leistungskontrolle ja, aber in großen Abständen- und dafür reichen auch die Wettkämpfe. Aber ich war halt neugierig, wie gut ich mein verschüttetes Wissen wieder aktivieren konnte, ich bitte um Nachsicht...:D

    Mfsg

    März wäre für mich potenziell interessant - 1.2. kollidiert ggf mit einem Wochenendtrip in die CH.

    no.limits

    Bernd, ist deine Werkstatt bzw dein Ort einigermaßen vertretbar mit ÖPNV erreichbar ab Stuttgart oder Heilbronn? Ich bräuchte sonst ein Mietauto.

    Gruß

    Harry

    Ich kann dich auch unterwegs aufsammeln, ich fahre am Stuttgarter Kreuz vorbei- also je nachdem, wo no.limits daheim ist. Zwischen Pforzheim und Stuttgart ist ja breit gefächert....