Beiträge von red gecko

    Ich liebäugle schon seit über 5 Jahren wenigstens mal die DM in München zu besuchen. Die WM wäre auch ein tolles Ereignis. Aber die Termine liegen für mich immer äußerst ungünstig. Für alle die, die aus egal welchen Gründen, irgendwie nie einem solchen Ereignis live beiwohnen können, müsste es eine Alternative geben. Tausende von Fußballfans frönen ihrem Hobby vom Sofa aus.... - täte ich als Sportschützin auch gerne mal. Da gibt es ja spezielle Sportsender - vergebens.

    Ich habe mir die Ausschreibung mal angeschaut. Sieht nach Breitensport-Veranstaltung aus? Schöne Sache - hoffentlich ein gut besuchtes Event. Witzig fand ich folgende Anweisung: Erlaubt ist nur Sportkleidung (keine Schießjacke, kein Handschuh), da wegen Überanstrengung die Erschöpfung droht.

    Und, erzähle mal, wieviele Runden bist Du gelaufen und wie sah Dein Schießergebnis aus???

    Im Winter nur mit Winterreifen, im Sommer nur mit Sommerreifen.

    In Kanada könnte man im Sommer u. U. auch mal Winterreifen gebrauchen. Erfahrungsgemäß!

    Als Selbstversorger unterwegs oder NUR Restaurants, Fast food o. ä.

    Hallo,

    ich heiße Dich auch willkommen. Wiesloch - da wo auch der Sommerbiathlon betrieben wird? Bin als Sommerbiathletin selbstverständlich bei euren Wettkämpfen dabei...., also wenn's der gleich Verein ist.

    Toller Tipp - ich habe nämlich auch das Problem mit den Schuhen zu rutschen. Ich habe mir schon etwas "Haftwachs" für Reitstiefel druntergerieben, mit einigermaßen gutem Erfolg. Ist es nicht auch ein Unterschied, auf welchem Boden man gerade steht beim Schießen? Das Haftwachs hält war auf unserem Boden, auf dem dreckigen Betonboden anderer LG-Hallen allerdings weniger. So meine Erfahrungen. :pinch:

    Kleine Anmerkung: Biathlon wurde bis Ende der 70er auch mit Sturmgewehren geschossen.


    Um genauer zu sein: Ab 1978 war die Zeit der großkalibrigen Waffen im Biathlon abgelaufen. 1972 wurde die ersten Jniorenweltmeisterschaften mit dem KK geschossen.

    Zuvor bediente man sich folgender Waffen: Hochrasanz-Repetierbüchse von Röll, Kaliber 5,6 -- Steyer-Daimler-Puch mit dem Nato-Kaliber 7,62 -- Vostok Armeewaffen, Russland, Kaliber 7,62, später 5,6 -- Modell Carl-Gustav 62 aus Schweden, Kaliber 6,5 x 55 (Mauser).

    Dies nur - falls es irgendjemand tatsächlich interessieren sollte. :S

    Bei uns lässt man die Jugend auch ran und wenn von 20 Schützen nur 2-3 übrig bleiben, dann ist das auch ein Erfolg. Es ist wie wenn man Gemüse im Garten anbaut, man sät ja auch unzählige Samen aus, aber nur ein paar keimen und nur wenige bringen dann eine reiche Ernte. Und genau diese Ernte kann man nur erreichen, wenn man die Pflänzchen von Anfang an hegt und pflegt, auch wenn dabei viele andere nicht mitziehen.


    KORREKT !!! Wie sagte schon Henry Ford: Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg. :rolleyes:

    Ja, das ist eine bedauerliche Entwicklung in den Vereinen. Traurig, mitansehen zu müssen, wie altgediente Schützen seit Jahrzehnten immer wieder auf den Anlagen erscheinen und tatkräftig mit anpacken.

    In unserem Verein sind die Jugendlichen positiv zu erwähnen. Ich starte immer einer Anfrage, betone die Freiwilligkeit des Arbeitseinsatzes und verabschiede mich dann mit den Worten: bis (z. B.) Samstag um 9.00 Uhr. Prompt stehen unsere wenigen Jungschützen und -schützinnen samstags auf der Anlage. Ich bin Obmann für die LG-Halle und die Jugend steht dann an diesem Tag sozusagen unter meinen Fittichen. Ich habe dann "Arbeitskarten" vorbereitet, auf denen steht, was zu machen ist (Fenster putzen, Kehren, Saugen, Diabolos wegkehren - mit Mundschutz selbstverständlich - Pokale und Bilderrahmen abwischen, Kühlschrank säubern, Gemeinschaftsraum putzen etc.). Jeder zieht eine Karte und darf diese dann auch einmal mit einem Partner tauschen. Dann wird das "Arbeitswerkzeug" verteilt - die Musik angeworfen - und fleißig geputzt. Das darauf folgende Mittagessen ist dann immer der Höhepunkt. Alle werden gelobt - man bedankt sich bei der Jugend für den Einsatz - die Stimmung ist sehr positiv. Dann wird der Rest erledigt - oder in anderen Bereichen unserer Anlage nachgefragt ob noch mitangefasst werden kann - FOTOS werden selbstverständlich auch geschossen....

    Und ich bin erstaunt, mit welch' einer Energie zu Werke gegangen wird, mit welcher positiven Einstellung man den Arbeitseinsatz betrachtet.

    Natürlich müssen wir Erwachsene eine Vorbildfunktion aufrecht erhalten. Wenn wir anfangen an den Arbeitseinsätzen zu zweifeln oder keine Lust mehr haben "dort mit den immer gleichen Leuten" jahrein, jahraus alles in Ordnung zu halten - geht die Motivation für die, die nach uns kommen flöten...!

    Bei uns im Verein ist der 3 x jährliche Arbeitseinsatz eine freiwillige Angelegenheit. Die "Arbeiter" werden mit einem Mittagessen belohnt, die Getränke sind frei. Obwohl es immer die gleichen Wenigen sind, die erscheinen, stehen unsere Anlagen top da.

    Erfahrungen mit "Freikaufen" habe ich auch schon gemacht - allerdings nicht im Schützenverein - sondern in einem Reitverein. Kurioserweise haben sich nur ganz, ganz wenige "freigekauft" - die anderen, nicht zum Arbeitseinsatz erschienenen, haben nur herumgezetert und doch nicht bezahlt. Es wurde mit Austritt gedroht, weitergejammert und herumgestänkert. Und um den Frieden auf der Anlage zu wahren hat man selbstverständlich nichts gegen die Arbeitsscheuen unternommen, die allerdings eifrig die Anlage nutzten. Ungerecht denen wenigen gegenüber, die zahlten. Ich rede hier nicht von einem Feld- und Wiesen-Verein!!

    Es stellt sich ja auch die Frage, wer das Geld "eintreibt" - bei einem kleinen Schützenverein sicher noch überschaubar - aber bei einen großen Verein?

    Die versicherungsrelevante Frage wurde nie erörtert (hier beziehe ich mich wieder auf den RV).