Beiträge von ortho

    Auf andere Sportarten solltest Du auch nicht verzichten nur muss Dir auch klar sein dass es hier zu gegenseitigen Auswirkungen kommen kann, das musst Du dann einfach berücksichtigen.

    Johannes,

    gibt es Sportarten, die sich besonders gut als Ergänzung zum Schießsport eignen?

    Gruß: Uwe

    Hallo Bastian,

    Das ist normal!

    (...) Wichtig ist nur, dass du auf deinem Plateau nicht einschläfst, sondern weitermachst. Ich kenne genug Leute, die bei auf ihrem Plateau aufgehört haben gut zu sein.

    Die Schussbilder zeigen eindeutig, dass es an einer konstanten Konzentration mangelt. Dass du Schießen kannst, zeigt die 96er Serie. Für bessere Hilfe, bräuchten wir mehr Infos. Vielleicht mal eine 100er Serie?

    tja: "die Mühen der Ebene" ;)

    Zur 100er-Serie: ich glaube, da macht meine Kondition (noch) nicht mit. Bisher habe ich maximal 60er geschossen, aber ich werde es probieren und dann hier einstellen.

    Das sich die Kurve abflacht ist normal, viele kommen auch nach Jahren nicht dorthin wo Du jetzt schon bist auch ein Einbrechen der Kurve ist nichts außergewöhnliches.

    Bist Du immer noch in anderen Sportarten so aktiv? Nicht jede weitere Sportart muss sich positiv auf das Schießen auswirken.

    Johannes,

    das Einbrechen der Kurve habe ich mit Schrecken zur Kenntnis genommen, aber inzwischen abgehakt. Kommt wohl immer wieder mal vor (fast wie im richtigen Leben).

    Zu den anderen Sportarten (Boxen, Laufen, Radfahren, im Sommer: Schwimmen): die möchte ich auf keinen Fall missen, da sie mir einfach "gut tun".

    Das kenne ich auch, ich musste mich die letzten vier Wochen durch einen ziemlichen Einbruch kämpfen. Habe alles versucht zu ändern, dabei lag es einfach nur an der Konzentration. ? jetzt geht es wieder nach oben. Nur nicht zu viel Nachdenken

    Silke: leichter gesagt als getan! Vor allem, wenn am Anfang vier Zehner in Folge fallen ("das läuft ja heute wie von selbst!").

    Tut es eben nicht...

    Viele Grüße: Uwe

    Hallo dfinsterer,

    danke für Deine Hinweise!

    Wie gesagt: ich tippe auf nachlassende Konzentration. Die Gedanken schweifen ab etc.

    Die Kondition ist bei 40er-Serien jedenfalls m.E. nicht mehr das vorrangige Problem.

    Gruß: Uwe

    Bin gespannt, wie es weitergeht...

    Hier meine bisher beste Serie (von heute):

    Fazit: Mein größtes Manko scheint mir momentan die mangelnde Konzentrations-Ausdauer zu sein.

    Die anfängliche Steilheit der Leistungskurve hat sich unterdessen (nach annähernd sechs Monaten seit Beginn) deutlich einem Plateau angenähert...

    Freundliche Grüße: Uwe

    Hallo HdR,

    (...) Unabhängig davon, die größte Reibung zwischen Lauf und Geschoß entsteht durch Stauchung am Choke. Dort wird der Führungsring nochmals gepresst. Und genau da liegt "ein" Übel wenn der Führungsring ungleichförmig in Breite und Rundheit ist. Das Diabolo wird zur schwächsten Seite verdrückt. Kaum zu messen, jedoch bei einem verschossenen Diabolo durch die Größe der Feldflächen sichtbar.

    wie muss man sich die Choke-Geometrie bei einem modernen LP-/LG-Lauf vorstellen? Einfach konisch?

    Hier wurde mal (indirekt via Laufschwingungen, allerdings bei KK) gemessen:

    https://docplayer.org/62472622-Arwt-…trum-bmlvs.html

    Ein paar - wie ich finde lesenswerte - Auszüge daraus (ist jetzt sehr off topic - ggf. besser ein neuer thread dazu?):

    "Wenn man mit einem Scharfschützengewehr oder einem Sportgewehr

    (Jagdgewehre sind im Allgemeinen viel zu ungenau) Spitzenresultateerreichen will, ist abgesehen von einem hervorragendem Schützen, neben

    der Bauart und der Bauausführung des Gewehres, eine Abstimmung der

    Munition auf den konkreten, individuell vorliegenden Lauf, erforderlich.

    Eine teure Munition muss bei einem vielleicht ebenfalls sehr teuren und

    aufwendigen Gewehr nicht zwangsläufig gute Trefferresultate liefern. Im

    Kleinkaliber (KK) ist es durchaus möglich, mit „billiger“ Munition

    hervorragende Trefferleistungen zu erzielen, während mit einer „teuren“

    Munition das Gewehr einfach nicht „schießt“. Bedingt durch Fertigungs-

    toleranzen bei der Laufherstellung und dem Grad der Laufabnützung

    ergeben sich mit verschiedenen Munitionen und den dort vorliegenden

    Toleranzen sehr unterschiedliche Resultate. Selbst von einer

    Munitionssorte (z.B. einem Produkt einer Herstellerfirma) gibt es mitunter

    große Unterschiede zwischen den verschiedenen Fertigungslosen der

    Munition.

    (...)

    Neben den geometrischen Toleranzen im Geschoßdurchmesser (Kaliber)

    und Toleranzen in der Geschoßlänge und Form sind kleinste, ja minimale

    Unterschiede in der Reinheit und Homogenität des Bleis schon sehr

    entscheidend. Es sei aber an dieser Stelle festgehalten, dass sich diese

    Unterschiede oft nur in einzelnen Ringen niederschlagen, die aber in

    einem Wettkampf zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Für einen

    Gelegenheitsschützen oder Hobbyschützen, auch wenn er „recht gut“

    schießt, sind diese Feinheiten sicher nicht erkennbar. Hier geht es um

    sportliche Höchstleistungen im nationalen und internationalen Spitzenfeld.

    (...)

    Ein experimentell wichtiges Resultat ist die stochastische Natur der

    Laufschwingungen, das heißt das Schwingungsmuster wechselt von

    Schuss zu Schuss. Diese stochastische Natur kann auf die

    unvermeidlichen Störungen bei der Munition zwischen den einzelnen

    Patronen auch innerhalb eines Fertigungsloses zurückgeführt werden.

    Eine geeignete Methode der modellmäßigen Wiedergabe dieses

    Verhaltens ist das Konzept der stochastisch verteilten radialen

    Exzentrizität der gerechneten Geschoße. Es gibt keine Möglichkeit auf

    waffentechnischer Seite diese Zufälligkeit der Schwingungsformen

    gänzlich zu vermeiden. Auch beim realen Geschoß kann der Schwerpunkt

    eine wechselnde radiale Exzentrizität zeigen. Als Ursache können unter

    anderem Inhomogenitäten im Blei, ein nicht koaxial in die Patronenhülse

    eingebautes Geschoß oder ein ungleichmäßiges Verlassen des

    Patronenmundes durch das Geschoß sein. Wenn das Geschoß nicht

    koaxial in die Patronenhülse eingesetzt ist, genügen schon sehr kleine

    Winkel zwischen der Geschoßachse und der Patronenachse, um durch

    die Weichheit des Bleis unterstützt, beim Einpressen des Geschoßes in

    die Züge und Felder des Laufes den Schwerpunkt etwas exzentrisch

    bezüglich der Laufachse zu erhalten. Der nachfolgende Drall mit den

    damit verbundenen Zentrifugalkräften löst dann die Schwingungen

    (erzwungene Schwingungen) aus. Da diese Exzentrizität am Anfang

    zufällig um die Laufachse verteilt ist, kann – qualitativ – nachempfunden

    werden, dass die Verteilung der Schwingungen in Azimut und Elevation

    ebenfalls zufällig erfolgen muss. Selbst wenn sich das Geschoß koaxial in

    der Patrone befindet, ist es unwahrscheinlich, dass beim Ablösevorgang

    von der Patronenhülse, dem Ausziehprozess, alle Randbereiche des

    Geschoßbodens gleichzeitig den Patronenmund verlassen. So strömt Gas

    sehr kurzzeitig asymmetrisch aus der Patronenhülse aus. Dadurch kann

    dem Geschoß eine – leichte – Nick- oder Gierbewegung aufgedrückt

    werden, die dann analog zu einer radialen Exzentrizität des

    Schwerpunktes führen kann.

    (...)

    Die Munitionstestung sollte unbedingt in einem Schießkanal (kein

    Wettereinfluss), von einem geeigneten Schießbock (z.B. dem des

    HLSZ) und mit einer 0v bzw. 2v-Messanlage erfolgen. Die Aufnahme

    und Analyse der Geschwindigkeitsdaten erscheint essentiell."

    Alles aus:

    E X P E R I M E N T E L L E U N D T H E O R E T I S C H E U N T E R S U C H U N G E N Z U R S C H U S S S T R E U U N G A N K L E I N K A L I B E R

    S P O R T G E W E H R E N

    Johannes und Peter Sequard-Base

    März 2015

    Gruß: Uwe