Beiträge von Wiegand17

    Dann greift mal an und zieht den Bayern die Lederhosen aus.

    Ihr könnt das.

    Auf bayerische Zahlen hochgekrümelt habt ihr dann irgendwann 100 000 Mitglieder im DSB und 150 000 Waffenbesitzer da werden sich Söders Enkel aber fürchten.

    Vorsicht, dass Thüringer Reich ging immerhin mal bis Regensburg! Und die Franken haben uns doch nur mit Unterstützung der Sachsen zurück gedrängt ^^

    Warum bringst Du dann den Glauben rein?

    Touché :D


    [...] Bayern hat rund 500 000 DSB Mitglieder aber nur (nach etwas älteren Daten, weil keine aktuellen gefunden wurden) ca. 220 000 Waffenbesitzer, einschl. Erben, Jägern, Gebirgsschützen, Sammlern, Mitglieder anderer Verbände usw. Kannst Du jetzt vielleicht nachvollziehen dass vermutlich auch in anderen Verbänden des DSB die Mehrzahl der Mitglieder nicht WBK Inhaber ist? […]

    Nun, es mag einem Bayern wohl schwer fallen zu glauben, aber Bayern ist nicht der Nabel der Welt ;) somit auch kein bindender Maßstab. Nur als Beispiel hatte Thüringen 2011 im Landesschützenbund ca. 18.000 Mitglieder, aber im Freistaat gab es in der selben Zeit laut Innenministerium über 30.000 Waffenbesitzer (ist alles im Internet mit seriösen Quellen nachlesbar). Und die Zeitrechnung von Waffenbesitzern läuft hier erst ab den 90'er Jahren. Aber da fragt man sich doch, wo sind die anderen rund 12.000 Waffenbesitzer dann organisiert - es werden wohl nicht alle Jäger und Sammler sein:/

    Aber das ist Krümelzählerei.

    Meiner persönlichen Meinung nach kann es nicht schaden, mal die Sportordnung zu entstauben und den aktuellen Wünschen, Bedürfnissen und Gegebenheiten anzupassen. Wie gesagt, die Welt besteht nicht nur aus Bayern. :) Ob man dabei dem einen oder anderen Dachverband die "Existenzgrundlage" entzieht, kann da doch ziemlich Wurscht sein. Aber dafür bedürfte es mal eine bundesweite statistische Erhebung mittels Fragebogen in allen Vereinen oder besser gar Mitgliedern, um wirklich belastbare Informationen zu erlangen und dann eine seriöse Planung für die künftige Verbandauslegung zu schaffen.

    Wer den wahren Glauben hat braucht keine Fakten mehr. Mitgliedsbeitrag

    Naja, Glaube gehört in die Kirche und nicht in die reale Welt :saint: wie gesagt, es gibt nicht nur Luftpistolen- und -gewehrschützen. Wenn ein Verein nur max. bis .22 schießt ist der Pflegeaufwand natürlich auch geringer, was solche Kosten nachvollziehbar macht. Ein Stand, der aber auch Großkaliberdisziplinen für Kurz- und Langwaffe ermöglicht braucht da ganz andere Anforderung (nicht nur Kugelfang und Emissionsschutz). Bei diesen Vereinen, und dass kann man auch gut in den von dir verlinktem Thread erkennen, sind dreistellige Jahresbeiträge eher der Normalfall. Zudem haben nicht alle diese Vereine >400 Mitglieder. Auch kann man in diesem Thread gut erkennen, dass die meisten erwähnten Stände mindestens eine 25 Meterbahn besitzen.

    Was ist daran schlecht wenn es bleibt wie es ist?

    Die Erde dreht sich nun mal weiter und wenn man feststellt, dass bei Beibehaltung der alten Klamotten die Mitglieder wegbleiben, dann muss man das Ganze auch mal kritisch überdenken. Noch ist der DSB "Marktführer", das war auch mal die SPD vor langer Zeit :D aber dass kann sich auch ändern, wenn man sich den ständig ändernden Bedingungen nicht anpasst. Etwas Abwechslung hat nun wirklich noch niemandem geschadet.

    Sorry, wenn ich jetzt einfach mal frage wer das zahlen soll? Wenn heute die Mehrzahl der Vereine mit 10 Meterständen leben kann und wie die vergangenen Diskussionen gezeigt haben auch niedrige dreistellige Beiträge von sehr vielen Mitgliedern nicht akzeptiert werden.

    Wir diskutieren hier ob der DSB 1,1 oder 1,3 Mio Mitglieder hat, von wievielen Mitgliedern gehst Du bei den alternativen attraktiveren Verbänden aus?

    Also, mir liegen zwar keine Zahlen darüber vor, aber ich bezweifele mal die Aussage, dass die Mehrzahl der Vereine nur 10-Meterstände hat. Außerdem geht es ja nicht nur um die Disziplinen für Luftpistolen und -gewehr. Was den Jahresbeitrag angeht, so ist mir hier in meinem Umland kein Verein bekannt, der diesen nicht dreistellig einzieht.

    Ferner bedeutet dies auch nicht, dass jeder lokale Verein alle Disziplinen der Sportordnung bereitstellen muss. Somit würde sich faktisch nicht viel ändern. Nur Vereine, welche die Möglichkeiten besitzen, hätten mehr Spielraum entsprechende Trainings und Wettkämpfe anzubieten, was dieren Atraktivität steigern würde. Die Sportordnung ist doch keine "muss-erfüllen" -Verordnung.

    Heute hat meine akte GSP problemlos repetiert, wie man sich das vorstellt. Von Anfang an.

    Was geholfen hat?

    ...Tusch...

    Überhaupt nicht zu putzen.

    Das ist schon ein Phänomen.

    Mir ist aufgefallen, dass diese Probleme nicht bei allen Munitionssorten gleichmäßig auftritt. Einige sind besonders oft davon betroffen (bei mir war es ein S&B-Fabrikat), bei anderen wiederum überhaupt nicht (z.B. CCI-Standard).

    Meine Vermutung ist, dass bei einigen Munitionsherstellern das Hülsenmaterial zu hart ist und die Hülsen nicht weit genug durch Lidern des Patronenlager abdichten. Dann entweicht ein Teil der Gase ungenutzt nach hinten und fehlt dadurch für den Schuss und den Repetiervorgang. Durch die Ablagerungen der Verbrennungsrückstände im Patronenlager wird diese Abdichtung dann unterstützt. Der Schmander wirkt dann quasi wie eine Dichtmasse und der ganze Gasdruck wird genutzt.

    Wie gesagt, meine Theorie ohne Garantie auf Richtigkeit :D

    Hast du schon mal einen Test mit verschiedenen Munitionsfabrikaten und sauberer Waffe durchgeführt?

    […] Meinst Du nicht dass das besser vor Ort bekannt ist und auf veränderungen reagiert wird? […]

    Nun, ich habe das so verstanden, dass es hier um Dachverbände / Landesverbände geht und nicht um den einzelnen Verein.

    Da magst Du richtig liegen, nur muss man dann auch fragen dürfen ob es sinnvoll ist das jeder Verband alles anbietet.

    Über die Sinnhaftigkeit kann man sicher vortrefflich streiten. Aber es dürfte wohl Fakt sein, dass gerade die Ausnahme halbautomatischer Langwaffen sowie das Fehlen "jugendinteressierter" Disziplinen für manchen DSB-Schützen Grund genug ist, einem anderen Dachverband einzutreten, der ihm dies anbietet. Nach meinem Empfinden ist der DSB etwas sehr behäbig, was die zeitgemäße Entwicklung angeht. Selbst wenn einzelnen Verbände vor Ort etwas mehr Vielfalt anbieten würden - sie können es nicht, weil die Sportordnung des DSB und einzelner Landesverbände dies nicht vorsehen und dadurch auch nicht das Bedürfnis interessierter Schützen bestätigen können.

    Gerade wenn ich an den Bereich des Ordonnanzschießens denke, wo eine halbautomatische Klasse (mit technischen wie geschichtlichen Leckerbissen á la Garand M1 oder G43 oder SVT-40) wieder mehr Interesse hineinbringen würde als immer nur Schwedenmauser.

    Aus mittlerweile eigener Erfahrung würde ich auf die Munition tippen. Der Verschlusskörper wird nicht selten durch die Energie der Treibladung nicht weit genug nach hinten gedrückt, wodurch die Raste nicht erreicht werden kann. Wenn du von Hand repetierst, ziehst du den Verschluss ja bewusst bis zum Anschlag nach hinten, daher tritt hier das Problem auch nicht auf. Ich würde an deiner Stelle die Waffe mal mit einer härter geladenen Sorte testen.

    Alternativ wäre natürlich auch möglich, das am Hammer oder der Raste Verschleiß angezeigt ist und dadurch in dem kurzen Augenblick des automatischen Repetiervorganges die Raste nicht tief genug in die vorgesehene Position einrücken kann und dabei der Hammer in der schnellen Rückwärtsbewegung des Verschlusses überspringt. Letzteres wäre ein Job für den Büma...

    Für eine wirklich sinnvolle Erhebung müsste man erstmal die Grunddaten erheben, also männlich - weiblich; Altersgruppe; Hauptzugehörigkeit zu einem Dachverband (die Abfrage oben lässt ja die Möglichkeit außer Acht, dass ein Schütze hauptsächlich in einem anderen wie z.B. BDS-Verein tätig ist und, weil er event. auch klassische Wurfscheibendisziplinen mag, zusätzlich in einen DSB-Verein eingetreten ist). Durch die Abfrage des hauptsächlichen Dachverbandes könnte man sicher eher eine objektive Aussage zu den Zahlen machen, als so.

    Für eine Statistik im Sinne einer künftigen Korrektur der Vereinsausrichtung sollte man meines Erachtens Parameter aufnehmen wie z.B. bevorzugte Disziplin. Die Frage für mich stellt sich doch dahingehend, warum Schützen in einem anderen (2. oder gar 3.) Dachverband eingetreten sind. Ein denkbarer Grund könnte in den angebotenen Disziplinen liegen, wie z.B. für halbautomatische Ordonanzgewehre, oder dynamische Disziplinen à la IPSC, welche im DSB nicht vorhanden und wohl aktuell auch nicht vorgesehen sind.

    Es gibt da verschiedene Sprays und Tinkturen zum Schwärzen. Ich verwende zur Zeit das:

    https://www.birchwoodcasey-deutschland.de/sight-black-la…spiegelung.html

    Du kannst dir aber auch ein gutes Mittel aus der Schweiz bestellen:

    http://pkammermann.ch/epages/173072.…roducts/40.3100

    Die Feuerzeugvariante, wie das ahg-Feuerzeug (https://www.stopper.de/schiesssport/f…23?number=71651) kann ich bei meiner Pistole nicht einsetzen, da das Gehäuse aus Carbon besteht.

    So, habe mal wieder ausgiebig getestet und bis jetzt - zumindest bei S&B - etwas schlauer. Aber zunächst:

    […] Carbon ist ein Kunststoff!

    Carbon ist in diesem Fall ein Synonym für CFK - Carbonfaserverstärkter Kunststoff = Kohlenstoffvertärkter Kunststoff. […]

    Ja zugegeben, "Kunststoff" war hier der falsch gewählte Begriff. "Plastik" hätte es besser getroffen.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ich bin mit den Verdächtigen wieder auf den Stand gegangen und habe einige Vorbereitungen getroffen. Die Ladeprobleme bei der S&B trafen erwartungsgemäß auf und das nicht nur bei der 2. Patrone. Extraschmierung der Magazinlippe brachte da keinen Erfolg. Aber mir fiel etwas anderes auf, dass ich schon vorher mal geschrieben habe. Tatsächlich sind einige Patronen bei der S&B zu schwach geladen. Bei den Patronen, wo anschließend die neue Patrone nicht geladen wurde, waren auch auf der Scheibe deutliche Ausreißer nach unten zu sehen, teilweise bis in den 4'er Ring. Die Ursache bei dieser Patronensorte ist für mich eindeutig auf die ungleichmäßige Verarbeitung zurück zu führen.

    Aber mir ist noch etwas aufgefallen. Ich schmiere die Führungen des Verschlusses in der warmen Zeit mit einem sehr geschmeidigen Waffenfett und an kalten Tagen - wie diese - mit üblichen Waffenöl. Ich verwendete testweise jetzt mal das Waffenöl "Guncer" von Ballistol und was soll ich sagen... das Problem trat nur ein einziges Mal bei einer 50'er Schachtel auf. Damit finde ich eine zusätzliche Bestätigung in der Annahme, dass die Ladung der S&B der Grund für das Problem ist. Mit der RWS hatte ich noch keine neuen Tests durchführen können, werde es aber entsprechend nachholen.

    […] Ich kann mir auch eine minimale verbiegung im Magazin oder eine klemmende Magazinfeder vorstellen die das Problem verursacht. […]

    Und was passiert, wenn Du das ganze Magazin von Hand durchrepetierst,.....ohne Schuss...?? Klemmt die 2. Patrone dann auch...??

    Von Hand lässt sich das Magazin von der 1. bis zur letzten Patrone durchladen. Da gibt es keine Probleme. Es passiert ja auch - siehe oben - nur bei bestimmten Patronensorten und nicht bei allen!!! Das Magazin allein scheidet somit erstmal aus.

    Das sich etwas daran verbogen hat, kann ich definitiv ausschließen, da

    Der Magazinkörper und dessen -lippen sind meiner Erinnerung nach aus Kunststoff. […]

    sie eben weder aus Metall noch aus Kunststoff sind, sondern aus Carbon. An der 280er findet sich (entgegen der landläufigen Meinung) kein Gramm Kunststoff - abgesehen von den beiden Rücklaufpuffern aus Gummi. Sie besteht (abgesehen vom Griff und besagten Puffern) nur aus Stahl und Carbon. Sie ist also quasi ein Diamant mit Stahleinlagen. 8o Carbon verbiegt sich nicht, sondern bricht höchstens, was man dann deutlich sehen würde. Optisch sind sie aber beide makellos. Allerdings erzeugt Carbon andere Reibungswerte, was hier eventuell die Ursache sein könnte - zumindest könnte ich mir bei den Magazinen genau das gut vorstellen.

    Die Magazine können auch nicht so einfach zerlegt werden, wie bei anderen Waffen. Ich habe sie - nach der besagten Feststellung - erstmals zerlegt, gereinigt und die Reibungsstellen des Zubringers leicht gefettet. Die Federn haben auch beide die korrekte Länge, also auch keine Anzeichen von Ermüdung.

    Ich glaube jeder hat schon mal davon gehört daß Waffen kaputt geputzt wurden...

    Sorry, aber das ist nun wirklich mal feinster Blödsinn aus der Kammelenkiste :D Ich möchte behaupten, vom Reinigen ist definitiv noch keine Waffe kaputt gegangen, aber von unsachgemäßen Umgang 8) und den kann ich bei meinem Problem ausschließen.

    Meinem Empfinden nach (Messwerte mögen mich eines besseren belehren) nehmen sich die RWS Target Pistol (bzw. die bezüglich Schussentwicklung identischen Pistol Match und R100), SK Pistol Match und CCI Standard eigentlich nichts. Alle sind ähnlich stark und vielleicht unterschiedlich knackig geladen. Eine SK Pistol Match kommt mir initial etwas weicher vor als eine CCI und diese wiederum ein winziges bischen weniger knackig als eine RWS Taget Pistol, aber im Ergebnis alle nahezu gleich stark […]

    Ja, das ist auch mein subjektives Empfinden. Die SK hat ein sehr weiches Schussverhalten. Dadurch springt sie auch kaum beim Duell, im Gegensatz zu den anderen Sorten.

    [...] Das es oft genug die 2. Patrone ist die Probleme bereitet, da nehme ich an liegt das Problem darin, dass ausgerechnet dann das Magazin noch sehr voll ist und die Patrone von der stärker unter Druck befindlichen Magazinfeder und den darunter liegenden Patronen oben gegen die Magazinlippen gepressst wird. Da klemmt also die oberste Patrone noch stärker im Magazin, ist nur schwerer zuzuführen und hat dann noch einen anderen Winkel beim Zuführen, so dass die Patrone da vielleicht noch zusätzlich etwas hakt. […]

    Das ist ein interessantes Argument. :/ Zumal die Oberflächen der Carbon-Teile sich immer etwas rauer anfühlen, als Metallteile. Auch die Magazinlippen sind entsprechend rauer als bei Waffen mit Plastik- oder Metallmagazinen. Da werde ich mein nächsten Schießen mal die beiden Verdächtigen nehmen und die Magazinlippen mit etwas Schmiermittel vorbehandeln. Dann sollte sich zumindest ein Unterschied einstellen - sofern dies das Problem ist...


    [...] Dazu kommt dann noch, dass auch meiner Erfahrung nach die Hämmerli-Patronenlager ich nenne es mal sehr maßhaltig also relativ eng sind.

    In der Kombination kann es meiner Meinung nach also mehr die Fettung und Geometrie der Patronen und die Maße des Patronenlagers als auch die Rückholfeder sein, als dass die Ladung und die Liderung der Patrone bzw. Hülse eine Rolle spielen.

    [...]

    Vielleicht kannst Du ja auch einmal die Länge der Rückholfeder im entspannten Zustand ausmessen und Frau Billharz bitten, Dir einmal die Länge einer ihrer neuen Federn mitzuteilen bzw. kannst andere Foristi bitten die Länge der Rückholfedern ihrer 280er zu messen und hier einzustellen.

    Meine 280er ist noch von der 1. Serie, also ohne Schraube unter der Mündung. Bei Billhaz wird nur noch die zweiteilige Feder angeboten. Die alte einteilige wird nicht mehr produziert. Im Verein habe ich diesbezüglich mit anderen 280er-Schützen bereits verglichen, aber da gab es an der Schließfeder keine erkennbaren Abweichungen.

    Ich glaube, einen Aspekt hatten wir hier bzgl. der Zuführprobleme noch nicht beleuchtet: Reinigung der Waffe!

    Wenn das Patronenlager total verdreckt und verschmaucht ist […]

    Das kann ich als Ursache definitiv ausschließen. Ich werde wegen meines Putzfimmmels von den Vereinskollegen schon manchmal belächelt. Beine Waffen sind beim Betreten des Standes quasi steril ^^

    Dieses Thema hatten wir ja damals schon ausgiebig besprochen, da dass Problem auch bei anderen 22er Selbstladern auftritt.

    Mein Lösungsvorschlag:
    Nach der Reinigung die Schlitten-Laufflächen nicht fetten, sondern nur ganz sparsam (!) mit einem dünnen Öl benetzen,

    also ein ganz kurzer Stoß aus der Balistolflasche, mehr nicht!
    Und zusätzlich etwas stärkere Munition verwenden, also mit dem Zusatz AUTO, SEMI AUTO oder PISTOL !

    Das interessante ist, dass die RWS Target Pistol wesentlich stärker geladen ist als die sehr gut laufende SK Pistol Match. Daran scheint es wohl auch nicht zu liegen.

    Ich verwende für die Schmierung schnelllaufender Teile Keramik-Öl, damit scheidet die Schmierung auch als mögliche Ursache aus.

    Meine Vermutung geht mittlerweile in zwei Richtungen. Entweder sind Schwankungen in der Ladung die Ursache oder es liegt möglicher Weise an den Hülsen. Bei einem Vergleich der Anschläge des Zündstiftes an den verschossenen Hülsen ist mir aufgefallen, dass die Ausprägung bei den einzelnen Sorten doch sehr unterschiedlich ist. Möglicher Weise ist dadurch auch das Dehnungsverhalten im Patronenlager betroffen, was sich auf den Ausziehwiderstand auswirken könnte... :/

    So, ich habe jetzt mal in der 280er diverse Munitionssorten getestet und ich denke ich werde die CCI Standard fürs allgemeine Training und die SK Pistol Match für Wettkämpfe und vorausgehendes Training nutzen. Interessanter Weise hatte ich heute mit der RWS Target Pistol ähnliche Ladeprobleme gehabt, wie mit der S&B, zwar nicht so oft, aber dennoch.

    Eine Besonderheit scheint die 280er aber generell mit dem 1. Schuss zu haben. Bei mehreren Patronensorte kam es nach dem aller ersten Schuss vor, dass die neue Patrone nicht geladen wurde. Danach ging es, mit Ausnahme der S&B Club und der RWS Target Pistol, wie geschmiert. Vermutlich braucht die alte Dame immer erst einen kleinen Testlauf, bevor es los gehen kann ^^

    vielleicht hilft Dir das schon etwas weiter

    https://www.schiesssport-billharz.de/shop/de/Ersatz…Zuendstift-..22

    interessant wäre mal eine kleine Tabelle was mit welchen Patronensorten zu beobachten ist

    Ich dachte nämlich bislang dass gar keine Sorte störungsfrei in Deiner 280 funktioniert

    Danke, aber das ist Standardschlagbolzen. Ich selbst habe von einem Schlagbolzen mit höherer Masse noch nichts gehört, den fände ich daher sehr interessant.

    Ich habe heute mal die CCI Standard und die RWS Pistol Match getestet und beide liefen störungsfrei, bis auf die 2. Patrone (RWS) - der wurde ebenfalls nicht ordentlich geladen, so wie bei S&B schon beschrieben. Danach gab es aber auch bei der RWS keine Störungen mehr zu beobachten, selbst bei schneller Schussfolge. Erstaunlicher Weise hatte mich die billigste Patrone im bisherigen Testfeld überrascht. Vom Bock geschossen waren die Streukreise bei der CCI sogar enger als bei der RWS. Werde nächste Woche mal noch zwei weiter Protagonisten ins Testfeld führen. Aber die CCI hat nach dem heutigen Test als künftige Trainingspatrone ganz klar die Nase vorn. Nur die die SK Pistol Match hatte bisher noch engere Streukreise vom Bock erzeugt. Bin da wirklich ein wenig von den Socken... das hätte ich nun echt nicht erwartet.

    Danke für die Hinweise. Die SK Pistol Match hatte ich jetzt schon getestet und die funktionierte auch tadellos. Die Ladehemmungen bei der S&B hatte ich bei beiden Originalmagazinen und bei keinen anderen bisher getesteten Patronensorten in dieser Form. Die neue Patrone im Magazin wird nach Auswurf der Hülse vom Verschluss gar nicht bewegt. Es liegt also nicht daran, dass die Patrone nicht sauber ins Patronenlager geschoben wird - sie wird gar nicht erst vom Verschluss erfasst. Daher gehe ich davon aus, dass der Verschluss durch die Energie der Patrone nicht weit genug aufgestoßen wird.

    Schlagbolzen und Schlagfeder arbeiten so wie sie sollen - alles sauber und leichtgängig. Der Einschlag in der Kunststoffpufferpatrone ist auch sehr tief, scharf gezeichnet und vollständig.

    Das Patronenlager sieht tadellos aus. Für das Trockentraining verwende ich immer besagte Pufferpatronen.

    Diesen Freitag habe ich mir die CCI Standard und die RWS Pistol Match zum Test bereit gelegt. Keine Ahnung, ob die niedrigen Temp. im Augenblick auch eine Auswirkung auf die beschriebenen Phänomene haben - insbesondere die Zündunwilligkeit der SK Standard Plus. :/

    #Andreas Lehnert: Hast du da vielleicht eine Teilenummer? Leider scheint Walther den Support augenscheinlich gerade für ältere Hämmerli zurück zu fahren. Zumindest gibt es kaum noch neue Ersatzteile und auf Anfragen per Mail gibt es bislang keine Antwort X(

    Hallo,

    ich habe mir als Sportschützenneuling eine Hämmerli 280 gegönnt und bestreite mit dieser aktuell mein Training. Die Pistole macht mir richtig Spaß und auf dem Bock sticht sie sensationelle Treffergruppen in die Pappe. Allerdings ist mir aufgefallen, dass die 280'er wohl anscheinend eine kleine Diva ist, was die Munition angeht. So hatte ich das Problem bei S&B Club, dass die neue Patrone immer wieder mal beim Repetiervorgang nicht zugeführt wurde (der Verschluss wurde offenbar nur bis zum Auswerfer an der Magazinkante aufgestoßen, aber nicht weit genug, um die neue Patrone zu packen) und bei SK Standard Plus hatte ich pro Magazin 1 - 2 Zündversager. Bei der SK muss ich gleich dazu sagen, dass die Patronen vom selben Los in meiner Matchbüchse tadellos gezündet haben. Der Schlagbolzen in der 280'er ist halt eigenwillig geformt, was wohl den Unterschied zum stempelförmigen Schlagbolzen in meiner Büchse ausmacht.

    Da ich nun nicht wild durch den gesamten Munitionsmarkt pflügen will, möchte gern an dieser Stelle mal die Frage in die Runde stellen, was die 280'er -Schützen hier im Forum für Munitionsfabrikate schießen:/:/:/