Beiträge von FrankyE

    Die heutigen Gewehre sind alles sehr gute Waffen. Bei den günstigen LG ist die Ausstattung einfach nur das Nötigste, kaum bis keine Verstellmöglichkeiten. Mein 700er Alu Feinwerk ist jetz 20 Jahre alt und ich hatte noch nie Probleme damit. Beim Nachkauf von Munition alles durchchecken lassen, Munitionstest, fertig. Was ich sagen will, es gibt kaum noch Verbesserungen an den Luftgewehren, eigentlich nur noch Gimmicks oder das ein oder andere Teil wurde verändert und wird als mords Innovation angepriesen. Es gibt so Knackpunkte wie Abzugsverhalten, Druckpunkt, Griffstück. Ich mag die komischen Plastikteile zb überhaupt nicht. Wobei man alles nach Belieben ver- bzw. einstellen kann. Schaftbacke ist auch so eine Sache, kann man aber ändern , selber was basteln oder andere kaufen. Das Neueste heißt nicht, dass es das Beste ist! Was hilfts dir, wenn dir das neuste Gewehr einfach nicht liegt? Du wirst um das ein oder andere "Zusatzteil" auch bei einem Neukauf nicht drumrum kommen, sprich Visierrückverlangerung, je nach Sehstärke eine verstellbare Iris und Gewichte zB. Bei Gebrauchten ist des öfteren schon mal die "Vollausstattung" dabei.

    Wegen neueste Ankündigung, ich weiß nur vom Walther LG500 Anatomic E für 6 K, ohne E für 5000 €. Aber wie neu das jetz ist, kann ich nicht sagen.

    Wegen Neukauf, Glump is keines, es liegt an den Kleinigkeiten, die einen "stören" könnten, Handhabung und Ausstattung. Aber wenn du keinen Favoriten hast, man gewöhnt sich an SEIN Gewehr. Ich kann dir nur raten, nimms in die Hand, schiess ein paarmal mit jeder Marke und entscheide.

    Bei den einfacher ausgestatteten Lg's ist es so, dass DU Dich dem Gewehr irgendwie anpassen musst. Das führt unweigerlich zu Muskelanspannungen und -Verspannungen, die du nicht brauchen kannst und dir gute Ergebnisse verwehren bzw wirds noch schwieriger. Es sollte eben "Gewehr an dich" anpassen sein. Und je besser und entspannter du deinen Anschlag dazu findest, desto "schöner" wirds Schiessen :-), dann noch die Technik dazu verinnerlichen. Braucht aber Zeit und Training

    Servus Peter, ich schmei mal noch das 700er feinwerkbau in den Raum. Hast ja mittlerweile schon damit geschossen. Ist nach wie vor ein gutes Gewehr und für dein Budget zu bekommen. Allerdings ist oft die Kartusche abgelaufen. Mein Rat, gehs langsam an, spare noch die Zeit bis es soweit ist, wenn du weißt, welches Geweh dir richtig gut liegt und kauf dir 1x DEIN Gewehr, dass dir möglichst viele Optionen offen lässt. Man hat so ein Gewehr eigentlich über einige Jahre und wenn du es angenomme 10 Jahre hast, wären es im Schnitt 300 bis 400 €/ Jahr (wenn die Waffe 3 oder 4 tsd kostet). Freu dich daran, hab Spaß damit am Schiessen und genieß es. Ich wünsch eine gute Wahl

    Servus beinand, ich hab da so eine Idee bzw. Frage wegen Zusatzgewicht für die P8x. Es gibt ja nur die Laufgewichte zu kaufen. Hat schon mal wer dran gedacht, etwas Gewicht in den "Abzugsbügel" vorm Abzug einzubauen? Der Bügel ist ja "durchlöchert", da könnte man das ein oder andere Ausgleichsgewicht schön verstecken?!

    Das Board ist sicher eine Trainingshilfe und gut für die Balance. Sonst würden die ganzen Topschützen damit nicht trainieren. Mir wars einfach zu teuer, wegen wie lange nutzt man es, wer stellt sich wie oft, da drauf, etc...

    Wegen Wackeln, das tut jeder am Anfang. Du hast plötzlich ca 5 kg "vor dir" zu halten und auszubalancieren. Deine Muskeln sind dafür noch nicht ausgelegt bzw antrainiert. Sowas dauert einfach. Einfach Beispiel, stell dich einfach gerade oder evtl in etwa Anschlagposition hin, Kopf noch gerade. Schließ deine Augen und senke deinen Kopf nach vorne (so wie wenn du auf die Schaftbacke gehst) und fühl dabei deinen Körper durch, wie und wo sich überall deine Muskeln anspannen und wie deine Balance arbeitet.

    Servus RainerE, nun ist es so, dass du mit 62 ein Späteinsteiger bist (so wie ich mit der Luftpistole). Die Variante von Auflage auf frei Hand schießen umzuschwenken, stell ich schwieriger vor, wie andersrum. Du musst dir einen Anschlag erarbeiten, bei dem du möglichst ohne Kraftanstrengung mit Gewehr "entspannt" stehen kannst. Und dann dein Gewehr "auf dich" so einstellen, dass du beim Zielen bzw wenn sich dein Kopf auf die Schaftbacke senkt, OHNE irgendwelche "Nachjustierung" durch den Diopter und zugleich durch dein Korn siehst. Deinen Stand (gehört zum Anschlag) solltest du nur noch ein kleinwenig ausrichten um ins Zentrum der Scheibe zu kommen. Man kann aber auch einfach ein Holzbrett nehmen, ein Stück Dachlatte oder Leiste mit ca 30x50 mm mittig drunter legen, längs wie quer und zuhause oder auch im Verein trainieren. Frage noch wegen aufgelegt und frei Hand schiessen, hast du dazu zwei Gewehre zur Verfügung? Mit einer Waffe wirst du nicht froh. Dazu musst du jedesmal dein Gewehr umbauen, macht auf Dauer keinen Spaß. Machs in Ruhe, nimm dir Zeit dazu und machs mit Spaß :):):)

    Selbst gebaut, Squashbälle gehn auch, hab aber die originalen genommen. 25mm Mehrschichtplatte, die Löcher müssen entsprechend zu den Bällen ( welche auch immer) kleiner gebohrt werden, damit sie sich etwas "festkrallen", um nicht jedesmal beim umdrehen raus zu fallen, wenn man die Bälle zu versetzen möchte, aber auch nicht zu tief reingedrückt werden.

    Ich würd auch ein Feinwerk 700 empfehlen. Man legt zwar hier auch noch gut Geld hin. Wenn aber schon alles dran ist, was zum Auflageschießen gut ist und der Preis unter 2 tsd liegt, evtl noch ein Service vor kurzer Zeit, kannst zuschlagen. Ist ja nicht grad günstig das Zubehörzeugs, wie Auflageschiene, Rückverlagerung fürn Diopter, Gewichte (wenn man sie kaufen will), Irisblende, Adlerauge (je nach Sehkraf), abgesehen von einem Centra- Diopter. Viel Spaß beim Stöbern

    ..... freilich mag es "etwas" viel an Information sein, aber es sollte jeder Anfänger darüber froh sein und jeden Aspekt einfach "mitnehmen", der hier aufgeführt wird. Freilich ist es auf die Ferne und nicht Face to Face, aber man trainiert / übt doch mit einem gewissen, besser gesagt sehr guten Hintergrund von hier, der einem alles bietet, was man als Anfänger nutzen kann. Eins nach dem anderen ganz einfach ausprobieren, kann gut sein oder taugt einem nicht. Ich bin jedenfalls über jeden Ratschlag, Tipp etc. aus dem Forum bzw. hier aus dem Thread sehr froh und teste einfach durch. Ich weiß dann jedenfalls, was mir gut tut, was bringt es oder auch wo ich noch Fehler mache, die Technik nicht passt. Überfordern kann nicht sein, weil es wird nix gefordert, sondern nur erklärt und geholfen, von Leuten die viel Ahnung und Erfahrungen haben. Und.... es heißt Training und nicht auf Ergebnis schießen, was hilft mir 3 oder 4x 40 Schuss zu machen, weil ich unbedingt 340 erreichen möchte (jetz als Beispiel) und achte auf "nix"? Und wieder mal DANKE an euch, die sich hier die Zeit nehmen und mehr oder weniger einen "Online-Kurs" für die Anfänger geben!!!

    Gut das wir drüber geredet haben, hast noch Fragen ?

    Scho gell :-). Fragen, so als (vielleicht besserer) Anfänger, och so die ein oder andere :-). Ich muss erst meine Grundkenntnisse vertiefen, meine Technik verbessern und mich selbst wieder fit kriegen. Meine Probleme liegen an der Haltekraft, am Zielvorgang, sprich ich verlier bei einigen Schüssen mein Korn, in dem ich auf die Scheibe schaue und am Schuss brechen lassen, also mehr abdrücke, als den Abzug "ziiieehn". Gelingt hi und da und manchmal auch zum falschen Zeitpunkt, also irgendwo. Zu wenig Gefühl fürn Abzug bzw Druckpunkt oder zu hastig gezogen.