Beiträge von Elysium

    kulzer daniel da muss ja jemand panische Angst vor "Gender und Diversität" haben.... wobei Diversity Managment z.B. auch für unterschiedliche Altersgruppen steht, welche in der Schulung vielleicht anders behandelt werden sollten? Oder Gender Mainstreaming auch einfach für Unterschiede zwischen Frauen und Männern steht. Und dies z.B. in der Trainerausbildung eine Rolle spielt, da ich als Trainer mit einer 15 jährigen ganz anders umgehe/trainiere wie mit einem 64 jährigen etc.

    Aber gut wenn man Schützenvereinen im Jahre 2017 mittels Bundesfinanzhofes noch beibringen muss, dass wenn sie Frauen ausschließen damit ihre Gemeinnützigkeit verlieren.

    Auch was Califax in der Rechtfertigung hatte: Selbstverständlich gelten die Regularien ( Hansaxel ) auch für andere Vereine - da spielt vielleicht das Waffenrecht keine Rolle - aber am Ende ist es der Vorstand der den Erfüllungsgehilfen (Trainer, Jugendleiter, Aufsicht, Kletterwart....) eingesetzt hat der im entsprechenden Falle mithaftet (s. §278 BGB). Daher sollten sich auch Vorstände anderer Sportvereine die nicht per se durch das Waffenrecht mit der Nase drauf gestoßen werden hier eine gewisse Sorgfalt an den Tag legen und die Erfüllungsgehilfen vorab prüfen, ob diese den Erwartungen gerecht werden und das nötige Handwerkszeug beherrschen.


    Back to content: Wenn ich den DSB Qualiplan anschaue habe ich 120 LE (30 LE Schießsportleiter & 90 LE Trainer C-Basis obendrauf) - das ist der vom DOSB vorgegebene Mindestwert. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die allermeisten Kugelschützen vorab und unabhängig der später angestrebten Trainerkarriere eine Sachkunde gemacht haben um ihre WBK zu beantragen.

    Was ich allerdings wirklich schwierig finde - ich bin gerade mal ein paar Landesverbände aus Interesse durch - der DSB hat einen Qualiplan - gefühlt bildet jeder Landesverband anders aus - die Inhalte sind anders beschrieben, die Stundentafeln andere usw. gibt es da keine ordnende Hand des DSB die hier mal alle ausbildenden Landesverbände zusammenholt um hier mal eine Abstimmung beizubringen?

    Am Ende sind (egal welcher Landesverband sie ausstellt) alles DOSB Lizenzen die in ganz Deutschland anerkannt werden - da sollte auch die Ausbildung doch zumindest in großen Teilen abgestimmt sein.

    SGU

    Da haben wir aneinander ein wenig vorbeigeschrieben....

    Natürlich ökonomisiert sich ein Bewegungsablauf - was klassisch neben Intra- und Intermuskulärer Koordinationsverbesserung auch noch weitere Prozesse einschließt. Wenn du durch die Ökonomisierung weniger Muskeln benötigst - dann hast du auch einen geringeren Energieverbrauch. Bei großen eingesetzten Muskeln, die eine hohe Effizienzsteigerung erfahren (nehmen wir zum Beispiel Klimmzüge, Kniebeugen etc.) wo große Muskelgruppen große Bewegungen ausführen, da hat ein Trainingsanfänger auch enorme Möglichkeiten der Effizienzsteigerung.

    Bei einer kleinen Bewegung, die dann aufgrund der geringen Kraftaufwendung submaximalen Anstrengung auch nicht sehr viel Effizienzeinsparung ermöglicht - kann durch Krafttraining und einen dadurch größeren zu versorgenden Muskel gar ein höherer Kraftaufwand entstehen.


    Bezüglich der Muskelkontraktion bestand meine Kritik, Replik auf deine Aussage: "Anspannung heißt, dass sich der Muskel (hier Agonist ) verkürzt und sich gleichzeitig der Gegenspieler (Antagonist) entspannt oder gedehnt wird." - und das ist falsch. Ich kann sehr wohl einen Muskel anspannen ohne dass sich ein Muskel verkürzt #isometrische Anspannung. Was aber immer vorliegt, wenn sich der Agonist verkürzt und der Antagonist verlängert / entspannt ist eine Bewegung.

    Und diesen Fehler hast du hier wieder drinn:

    "Des Weitern wird das Anspannen eines Muskels in der Biologie wird als Muskelkontraktion bezeichnet. Dabei ziehen sich Muskelzellen zusammen, indem sich Proteinfilamente (Aktin und Myosin) ineinander verschieben und so die Muskelfasern verkürzen. Der Muskeltonus bezeichnet lediglich den Grundspannungszustand."

    Per Definition wird als Muskelkontraktion verstanden wenn eine aktive Muskelverkürzung vorliegt (deine Erklärung) aber auch Muskelkontraktionen die keine Verkürzung eines Muskels zur Folge haben werden dem zugerechnet #isometrische Muskelkontraktion.

    Auch den Muskeltonus gibst du wiederholt falsch wieder.

    Per Definition ist der Muskeltonus der Spannungszustand des Muskels. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist auf keine bestimmte Haltung etc. bezogen.

    Es gibt also den von dir erwähnten Ruhetonus oder Grundspannungstonus. Ein neuronal gut gesteuerter Muskeltonus in der Bewegung sorgt aber z.B. auch für eine flüssige Bewegung. Es gibt also "vereinfacht formuliert verschiedene Arten" des Muskeltonus.

    ach Carcano du findest also putzig wie ich dich wiederhole.... zB das Bsp Bob und Schlitten hab ich zuerst geschrieben... aber wollen wir uns jetzt über wer hat das größere Blaue Schäuffelchen unterhalten?

    Und wenn du meine Texte mal lesen würdest - würdest du merken, dass ich dir nicht nachplappere sondern deine Meinung widerlege.

    Und bzgl. Wissen, du Großmeister (sorry jetzt komme ich mal auf dein Niveau herunter) der scheinbar über Spitzensport alles weiß, hier aber regelmäßig (sei es was die OSP Laufbahnberater, die Förderung der Dualen Karriere durch mich in einem anderen Thread etc.) ständig verbessert werden muss, weil das schnell angelesene Wissen eben nicht reicht oder fehlerhaft ist.


    Dann komme doch mal mit den großen Fakten, die du doch alle besser kennst als jemand der täglich in dem Bereich sein Geld verdient - immer wenn es neben nebulösen Prollthesen deinersteits eine faktenbasierte Nachfrage gibt .... dann kommt nämlich was von Dir? Richtig - Beleidigungen, Diffamierungen oder eben nichts mehr. Aber gut wenn man als Anwalt so agieren muss... das sagt sehr viel über dich aus.


    Wo sind denn meine "krassen Verdrehungen" der Fakten... benenne sie doch einmal.

    Wo sind die Faktenbasierten Antworten auf die vielen Fragen die ich dir hier schon aufgrund deiner rumposounten Allwissenheit gestellt habe:

    z.B. Was der Verein Athleten Deutschland denn wirklich erreicht hat - Beispiel von hier - oder in dem Thread "Jetzt wacht sogar der Süden auf" wo mehrere Leute geschrieben haben, an welchen Fakten du deine Ergüsse festmachst.


    Sorry du bist hier manchmal nicht mehr als ein Schaumschläger (unterlegt mit teilweise lächerlich vielen Fachbegriffen und illustren Verwendungen diverser lateinischer Begriffe, damit auch jeder Denkt - Mensch Carcano ist aber einer holla) oder du bringst mal ein paar Fakten.

    Ich weiß nicht ob das nicht viel zu weit führt.... und ob es überhaupt jemand interessiert...

    Carcano

    Die Antwort ist eben nicht so einfach und vermutlich auch nein. Und nein Sport ist im Grundgesetz nicht als Staatsziel verankert - zumindest nicht auf Bundesebene. In vielen Bundesländern schon aber wie? In Baden Württemberg (da kommst du ja glaube ich her) steht drinn:

    (1) Der Staat, die Gemeinden und die Gemeindeverbände fördern den
    ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl, das kulturelle Leben
    und den Sport unter Wahrung der Autonomie der Träger.

    Und wer kennt sie nicht, die Trainer, Betreuer etc. die ehrenamtlich viele Wochen im Jahr durch die Welt von Weltcup zu EM - WM - Olympia reisen und dafür 20 Wochen ehrenamtlichen unbezahlten Urlaub nehmen. Spitzensport ist also nicht enthalten - und um den geht es #Olympia und starten unter der Nationalflagge.

    Die Förderung in Deutschland ist nun mal so, dass wenn du von mir was haben willst, dann startest du für mich und unter meiner Namensnennung. Und das auch nur wenn es mir als Geldgeber wichtig ist. Das ist keine Überlegung sondern die Ist-Situation.

    Nicht-Olympische Verbände werden kaum bis gar nicht gefördert, oder wenn du bei z.B. der Hessischen Polizei eine Dienststelle hast, startest du für einen Hessischen Verein und hast gefälligst das Polizeiabzeichen von Hessen auf deiner Bekleidung aufgenäht etc. etc.

    Was die Länder ansonsten Fördern ist der Breitensport auf vielen Ebenen. Mittel für Sportstätten (Sportstättenzuschuss etc.) Übungsleiterzuschüsse für Trainer etc....

    Auch hier Bsp Baden-Württemberg

    https://km.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/reda…portplan_BF.pdf

    Knapp 105 Millionen im Jahr 2026 - davon 42 Millionen für den Vereinssport und davon 25 Millionen Zuschüsse im Trainerbereich - z.B. die Übungsleiterpauschale. Für den Leistungssport ca. 20 Millionen - die das Land Baden-Württemberg dann entweder einsparen kann oder wo anders im Sport unterbringt. Aber auch hier gilt - wenn du von einem Land gefördert wirst - bei euch das LLZ in Pforzheim, dann steht hinter deinem Namen in München bei der DM: WT, BD oder SB und nicht z.B. BY - sonst fliegst du aus der Förderung in Pforzheim raus.

    Du monierst dass es keinen staatlich gelenkten Sportstättenbau gibt - nun da müssten wir die von die erwähnten Regularien ändern. Der Sport und die Vereine haben Versammlungsfreiheit und die Autonomie des Sports ist wiederum fest verankert.

    Also können sich Vereine niederlassen "wo sie wollen".

    Für öffentliche Sportstätten (Schwimmbäder etc.) gibt es sehr wohl Pläne wo wie viel gebraucht wird etc. Dass diese Pläne aufgrund finanzieller Engpässe einiger Länder nicht immer erfüllt werden ist was anderes. Am Sport ist eben leider sehr schnell gespart.

    Und ich möchte den Aufschrei sehen, wenn der DSB hier Regionen vorschreiben möchte wo und in welcher Größe Schützenhäuser zu bauen sind.

    Im Spitzenbereich wiederholst du ja meine Postion - viele Verbände werden ohne die staatliche Förderung zugrunde gehen - du widersprichst dir aber zu dem obigen Punkt. Wenn also der Staat die Sportler, auch wenn sie nicht für Deutschland starten, finanzieren muss (deine Einlassung) dann muss der Staat auch die Unterstützungsleistungen weiterbezahlen (Trainer, Trainingsstätten, - sprich die Verbände und andere Institutionen wie OSP, IAT, FES....) wo soll sonst der Spitzensport herkommen? Also würde diese Gefahr nach deiner Überlegung nach gar nicht bestehen.

    Und ich mache ein simples Beispiel: Sportler A trainiert bei dir im Verein. Der Verein bezahlt im die Munition, unterstützt ihn mit Fahrgeld, einem Trainer, den der Verein bezahlt etc etc. und am Ende bei der Deutschen Meisterschaft sagt der Sportler ach weißt was ich schieß doch nicht für dich. Sondern ich starte als neutraler Starter. Ich wäre sehr gespannt ob dein Verein im Jahr darauf diesen Sportler noch fördern würde.


    Im übrigen bin ich immer noch gespannt auf deine Punkte bzgl. Verbesserungen in der Realität durch den Verein Athleten Deutschland.

    Hallo jomei

    Der Verlust der finanziellen Mittel ist kein Gedanke - es ist gelebte praktische Welt in der Sportförderung.

    Warum sollte ein Land jemanden fördern, der dann im Wettkampf nichts mit ihm zu tun hat.

    Und ich habe das Beispiel schon gepostet - einer von mehreren Töpfen: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/dow…icationFile&v=3

    Olympische Sportarten mit meist Millionensummen, selbst vorübergehende Olympische Sportarten 0,00 Euro.


    Und um mal Carcano aufzugreifen, klar schauen wir am Ende gerne auf den Medaillenspiegel. Sonst wäre er nicht so omnipräsent während den Olympischen Spielen und anderen Veranstaltungen. Würde in Deutschland noch jemand Notiz davon nehmen wenn in einer Randsportart Medaillen von deutschen Sportlern gewonnen werden, wenn dadurch nicht der Blick auf den Medaillenspiegel geschieht - oh schau 2 goldene mehr - jetzt sind wir auf Platz xy.

    Puh das ist .... SGU

    Lanfear sagt zwar er ist kein Sportwissenschaftler. Hier ist einer ok, ich habe nicht in Trainingslehre promoviert, aber dein Post löst doch sehr viele Fragezeichen bei mir aus....

    Vielleicht (habe nicht das ganze Video angeschaut - dauert ja über 2h) kannst du mir sagen, auf welche Stellen du dich beziehst.

    Aber fangen wir mal an:

    "In der "Fertighaltung" wird praktisch kein Muskel angespannt, es erhöht sich nur der Muskeltonus. Anspannung heißt, dass sich der Muskel (hier Agonist ) verkürzt und sich gleichzeitig der Gegenspieler (Antagonist) entspannt oder gedehnt wird."

    Laut Definition bezeichnet der Muskeltonus den Spannungszustand der Muskeln, der notwendig ist, um den Körper in Ruhe und Bewegung zu stabilisieren. Diese Muskelspannung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung von Körperhaltung und für flüssige Bewegungen.

    Also somit ist sehr wohl in der Fertigstellung eine Muskelspannung vorhanden. Sonst würde der Arm locker durchhängen und auch der Rest des Schützen (Körperspannung - Rumpf etc) nicht stabil stehen. - Hier eben die Ruhespannung / der Ruhemuskeltonus.

    Wenn sich ein Muskel verkürzt und sein Gegenspieler gedehnt wird oder entspannt entsteht Bewegung. Bei der Fertighaltung ist ja (so hab ich es verstanden) erstmal eine gehaltene Position gemeint, die keine Bewegung aufweist.


    "je besser die inter- und intramuskuläre Koordination ist, desto weniger ATP wird dabei verbraucht, laienhaft ausgedrückt. Für die Oxidation verbraucht man dabei dann weniger Sauerstoff und die Muskelermüdung wird verzögert. Im Volksmund ist das der Trainingseffekt, man hat mehr Reserven und die Nerven feuern deutlich weniger bzw gezielter. Ein top Schütze wird nicht mal halb so viele Aktionspotentiale (Signal an Muskel zur Anspannung) im Arm, Rumpf und Rücken verursachen wie ein Anfänger."

    Da hätte ich sehr sehr gerne eine Quelle zu der kompletten Aussage. Nach meinem Wissen ist das leider komplett falsch.

    Wenn ein Muskel trainiert wird verbraucht er bei der selben Leistung nicht weniger ATP (Energie) - es fühlt sich wahrscheinlich deutlich einfacher an. Aber der Energieaufwand könnte sogar ehe gestiegen sein, denn sobald neben der Intra- & Interkoordinationellen Fähigkeitsverbesserung auch eine Muskelhypertrophie auftritt (eigentlich immer, kommt nur drauf an wie stark) verbraucht die vorhandene Muskelmasse + die dazugekommen Muskelmasse (etwas) mehr Energie.

    Wenn du gleich viel Energie benötigst und dazu weniger Sauerstoff nimmst - dann tendierst du zum anaeroben Stoffwechsel (spielt im Schießen keine Rolle, eher jetzt sportallgemein). Was, wenn eine Übersäuerung ins Spiel kommt zum Muskelversagen führen würde. Und der letzte Satz in dem Abschnitt - ein Training führt nicht zu einer geringen Aktivierung der Aktionspotentiale sondern erhöht sowohl die Rekrutierung als auch die Frequenz - was dann auch zu einer besseren Muskelkoordination als auch zu mehr Kraftpotential führt.


    "Bei Übertrainingszuständen kann man gut beobachten, wie das Nervensystem die Muskeln nicht mehr so gezielt aktivieren können, es entstehen "Fehlzündungen", die der Laie als Mucken interpretiert. Die allermeisten schlechten Tage am Stand sind nicht deswegen auf geschwächte Muskeln sondern am fehlgesteuerten Nervensystem zurück zu führen."

    Auch hier - was ist denn ein Übertrainingszustand - Muskulatur wurde durch zu viel Training in Mitleidenschaft gezogen und ist geschwächt - bzw. noch nicht vollständig regeneriert. Am Ende ist es eine abgeschwächte Ansteuerung der Muskulatur seitens des Gehirns, da die motorischen Signale heruntergefahren werden. Aber der Ursprung ist das Übertraining, die muskuläre Überbeanspruchung und die nicht / oder noch nicht erfolgte Regeneration.

    Carcano

    Du hast den Vergleich gezogen, dass Athleten Deutschland mehr für die Athleten erreicht hat als die Sporthilfe. Und ja auch du hast vom Lobbyverein etc gesprochen.

    Worauf ich hinauswollte, dass der Vergleich hinkt - mindestens zweibeinig. Denn beide Institutionen haben ihre Aufgabe und können so nicht Verglichen werden.

    Ich arbeite täglich mit Bundeskadern und höre mir ihre Belange an.

    Du schreibst von deinen Erfahrungen mit Athleten Deutschland und was sie tolles bewirkt haben - ich wollte mich im vorigen Posting bewusst nicht stark wertend ausdrücken.

    Aber das entspricht nicht meiner erlebten Rückmeldung der Athleten - aber ich bin gespannt -

    Du kannst ja sicher ein paar der Dinge aufzählen, die der Verein Athleten Deutschland für die Athleten durchbekommen hat.

    Bin gespannt auf deine Rückmeldung.

    Hansaxel

    Ich schreibe ja nicht davon dass der Sport stirbt... aber schau dir doch mal an, mit welchen Summen Verbände gefördert werden.

    Ich hatte ja bereits den Link zur Förderung des BMI - aus den Ländern kommen da teilweise auch nochmal 6-7stellige Beträge zusammen - meist mit dem Satzungsgemäßen Zweck der Sportverbände gekoppelt - nämlich dem Betrieb des Sportes unter Zielsetzung des Leistungssportes.

    Wenn dieses Geld wegbricht (oder stark eingeschränkt wird) - der DSB hat 1,4 Millionen Mitglieder... ok was macht ein Verband mit paar Tausend oder wenigen Hunderttausend Mitglieder - die Verbände brauchen ja Personal (Verwaltung, Sportbetrieb, ...) müssen die Wettbewerbe organisieren etc. kostet alles Geld. Liegenschaften, Sportstätten....

    Wie viele Bobbahnen kann sich der Bob. und Schlittenverband denn leisten mit knapp 7000 Mitglieder - selbst mit potenten Sponsoren.

    Kann sich der Deutsche Fechterbund mit knapp 22.000 Mitglieder eine Geschäftsstelle leisten wie im Moment?

    https://www.fechten.org/verband/geschaeftsstelle

    Das sind nahezu alles BMI geförderte Stellen im Spitzensporthaushaltsplan.

    Der Verband wäre quasi Handlungsunfähig - oder wir stellen komplett auf Ehrenamt oder auf Mitgliedsbeiträge im 4 bis 5stelligen BEreich pro Mitglied um.

    Die großen (da gehört der DSB wohl dazu) werden es irgendwie schaffen, aber viele Verbände werden das nicht packen.


    Und ja Gesundheitssport ist wichtig! Das ist aber ne andere Nummer - die meisten Verbände haben den Gesundheitssport nicht so sehr inne. Da wäre vor allem der Deutsche Turnerbund zu nennen, die hier einiges machen. Ansonsten sind wir hier eher im Bereich Präventionsparagraph 20 SGB 5 und bei den Krankenkassen.


    - Bzgl. Bundeswehr - Sportler in der Sportfördergruppe haben keine feste Dienstzeit (wie z.B. ein Zeitsoldat mit einer festgelegten DZ). Jedes Jahr kann der Verband die ihm zugeteilten Plätze rein theoretisch neu besetzen. Wenn der Sportler keinen Bundeskaderstatus mehr hat oder der Verband ihm den Platz wegnimmt ist er raus. Einzig (je nach Dauer der Zugehörigkeit) bekommt der Sportler noch den BFD.

    Leachimsachet

    Ja - wie oben geschrieben ist das Gespräch beim Laufbahnberater ein Pflichttermin für jeden Kaderneuling - egal wie alt, ob Schüler oder oder... jede/r muss hin.

    Als Ergänzung für alle anderen. Die Kriterien zur Beibehaltung des Sportförderplatzes bei der Bundeswehr ist schlicht eines - Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft. Ist die nicht mehr gegeben heißt es Abschied nehmen. Es sei denn man hat eine weitere Verwendung innerhalb der Truppe - die zum einen als Trainer sein kann oder in wenigen Fällen (ich meine Monika Karsch hat auch das Glück) eine Planstelle als Berufssoldat zu bekommen.

    Die Laufbahnberater können hier je nachdem (auch da gibt es solche und solche) wie gut vernetzt sie sind schon viel machen. Meist gibt es gute Kontakte zu Firmen (die manchmal auch im Sponsorenpool des/der OSP´s sind) zu öffentlichen Arbeitgebern die Stellen für Spitzensportler bereithalten mit Freistellungen etc (neben der Bundeswehr vor allem die Länderpolizeistellen, teilweise Feuerwehr, teilweise öffentlicher Dienst etc.). Kontakte zu Schulen und Uni´s sind fast schon selbstredend, so dass auch hier der Athlet begleitet werden kann (Freistellungen, Klausurtermine etc...).

    Carcano die Athleten Deutschland haben in diesem Thread auch nichts verloren.

    Gegründet wurden Sie, damit Athleten mehr Mitspracherechte in den einzelnen Verbänden und den Strukturen haben. Wobei z.B. das Potentialanalysesystem PoTAS auch in dem Punkt Verbände bewertet, ob der Athletensprecher im Verband in zentralen Gremien sitzt und Stimmrecht hat. So sitzt der Verein Athleten Deutschland auch in einigen Projekten, die sich rund um das Thema Athlet dreht (beim DOSB, BMI etc.). Somit kurz zusammengefasst - Athleten Deutschland ist der Lobbyist für alle Athleten/innen.

    Die Deutsche Sporthilfe ist ein reiner Finazier. Die Stiftung schüttet Gelder an Athleten/innen nach bestimmten Förderkriterien aus. Nicht mehr und nicht weniger.


    Gerade die berufliche Absicherung ist eine zentrale Aufgabe der sich der DOSB schon viel länger angenommen hat. So gibt es an den OSP´s in der Regel mehrere Laufbahnberater, bei denen jeder Bundeskader auch zum Auftaktgespräch hin muss. Hierüber kann dann der berufliche Weg geplant / unterstützt werden, oder auch über den Laufbahnberater Organisatorisches zwischen Athlet und Schule geklärt werden ... etc.

    Hier hat weder der Verein Athleten Deutschland noch die Stiftung Deutsche Sporthilfe Aktien daran. Viele Verbände unterstützen auch mit zentralen Personen die berufliche Beratung. Wenn ich die Homepage des DSB richtig interpretiere ist das Fr. Aslanidis.


    Dass der Verein Athleten Deutschland vieles für Athleten erreicht hat oder nicht würde ich nach meinen beruflichen Erfahrungen nicht uneingeschränkt gelten lassen. Der Druck dass Athleten mehr berücksichtigt werden müssen ist über PoTAS etc. viel eher zu steuern (denn sonst fließt weniger Geld) als dass ein Lobbyist bitte bitte sagt.... was nicht den Einsatz und den Zweck der Athleten Deutschland mindern soll.

    Ebenfalls die Präventionsaspekte (psychisch, sexuell etc.) das war lange vor Athleten Deutschland im DOSB ein großes Thema - ich konnte es teilweise hier am Stützpunkt nicht mehr hören. Denn wenn wir ein Thema behandeln dann aber richtig und 24/7 in Dauerschleife. Es wurde eine Zeitlang ruhiger um das Thema bis zu den öffentlichkeitswirksamen Ereignissen, wo dann auch Athleten Deutschland (da eben jetzt da) eingebunden war. Aber wie gesagt, das Thema und die hohe Ansiedlung dieses Themas (z.B. Einsicht Erweitertes Führungszeugnis bei DOSB Lizenzen etc.) war schon lange vorher vorhersehbar.


    Um den Schulterschluss mit dem Thema zu suchen - der Verein Athleten Deutschland wird zu 100% vom BMI getragen (eventuell ein paar Sponsorengelder, die wären mir aber nicht bekannt). Sollte jetzt das "Nationalgedöns" wegfallen und quasi Nationenfreie Wettkämpfe stattfinden, dann wäre auch die Förderung der Athleten Deutschland - wie auch der Sporthilfe sehr schnell ad acta gelegt.

    Auch wenn das "Nationalgedöns" noch nicht definiert wurde und ich mich wiederhole und es andere auch geschrieben haben.

    Eine Entkoppelung von "Nation" und Sport wäre der vielfache Tod einer großen Anzahl an Sportverbänden / Sportarten in Deutschland.

    Warum sollte der Staat Geld ausgeben für Sportler / Verbände, die ihn bei den Wettkämpfen nicht repräsentieren. DIe allermeisten Sportverbände in Deutschland sind ohne diese staatlichen Fördermittel nicht konkurrenzfähig.

    Und da fange ich mal im Spitzensport an. Die Zuschüsse für Personal und wichtige Wettkämpfe und Jahresplanung (Lehrgänge der Nationalmannschaft) können z.B. hier eingesehen werden:

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/dow…icationFile&v=3

    Das ist aber bei weitem noch nicht alles - es gibt viele zusätzliche Töpfe, für verschiedene Projekte etc., die Landessportbünde geben noch mal ordentlich Geld für z.B. die Bundesstützpunkte, die in Ihrem Gebiet sind, Gelder/Lohn für Sportler die z.B. über Polizei und Bundeswehr für Sportstellen bereitgestellt werden etc etc.... das aufzufangen würde auch dem DSB richtig an den Kragen gehen. Da wären die 5,80 (ab 2027) schnell aufgebraucht.


    Und für die, die jetzt gleich wieder reflexartig rufen - wir brauchen den Spitzensport nicht, nur den Breitensport.

    Das bedingt sich leider gegenseitig. Ohne Spitzensportler keine Idole, denen die Jugend folgen kann. Wer betreibt die Trainerausbildungen? Wer macht die Schulungsunterlagen - oft kommen die (top-down) vom Bundesverband. DIe Bundestrainer etc. machen das ja nicht in Ihrer Freizeit. Die Webseminare des DSB der jeweiligen Bundestrainer, die machen das auch in ihrer Arbeitszeit etc etc.... also auch hier die Entwicklung des Breitensports wäre massiv gefährdet.

    Unter diesen Aspekten, sollten wir froh sein, dass der Staat den Sport fördert. Sonst verabschiedet sich Deutschland vermutlich in eine Sportwelt die aus Fußball (bisschen Wintersport) und ab und an mal ein wenig Basketball und Handball besteht. Und das wäre fatal.

    Formal besteht seitens des IOC eine Empfehlung an die Internationalen Verbände - hier die IBU oder betreffend im Schießsport die ISSF bzw. die WA.

    Die Verbände können bei eigenen Meisterschaften (WM´s ´, EM´s etc) diese Empfehlung 1:1 umsetzen oder in Absprache mit dem IOC auch strenger fassen oder bei manchen Verbänden wurde es auch laxer gehandhabt.

    Für Olympia gilt die die Empfehlung da das IOC als Ausrichter die Regeln bestimmt: Weißrussische und Russische Sportler können unter neutraler Flagge antreten, wenn sie nicht den Krieg befürworten und nicht im Militärdienst sind.

    Dies sind auch durchaus ein paar... im Moment kämpfen auch einige Russische Athleten noch um Quotenplätze für die kommenden Winterspiele.

    In Paris waren am Ende bei den Sommerspielen 15 Sportler aus Russland am Start - hier war es sogar so, dass sich mehr qualifiziert hatten, aber einige russische Spitzenverbände am Ende für Ihre Athleten einen kollektiven Boykott - bzw. ein Nichtantreten bereits zugelassener SportlerInnen beschlossen haben.

    Im hier dargestellten Fall ist es sogar so dass (ich meine) bereits 2017 die IBU Russland aufgrund des Dopingskandals sanktioniert hatte und auch die Mitgliedschaft des Russischen Verbandes auf "vorläufig" zurückgestuft hat um hier einen Sanktionsdruck zu ermöglichen.


    Es ist also davon auszugehen, dass sich einige Russen / Weißrussen für die Spiele qualifizieren, ob Sie am Ende fahren hängt dann nicht mehr von Ihrer Zulassung seintens des IOC ab (das wird geprüft bevor sie in die Qualiwettkämpfe gehen) sondern eher dann von Russland bzw. den Spitzenverbänden in Russland, ob die die Sportler auch entsenden.


    Wir werden dann in LA sehen wie es sich entwickelt werden wir sehen. In Paris war zum Beispiel die Weißrussische Schützin Piatrova Aliaksandra am Start (SpoPi).

    OK wir halten fest:

    Amerika / bzw. die Nato haben Afghanistan und den Irak besetzt - und als Ostamerika oder als Sonderterritorium als 51. bzw. 52. Bundesstaat den USA annektiert. Dort massiv gezielt Schulen und Krankenhäuser bombardiert und weitere Kriegsverbrechen begangen. Weiterhin haben Sie jedem Land direkt mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht die den beiden Ländern in irgendeiner Weise helfen wollten.

    Russland bzw. Putin ist der Engel auf Erden und verdient eigentlich von vornherein den Friedensnobelpreis und Harald Kujat hat immer recht....


    Ich muss da was verpasst haben.


    p.s. Kujat liegt so oft falsch dass die Faktenchecker Überstunden machen müssten - und zurecht ist er aufgrund seiner ständigen Fehleinschätzungen und falschen Interpretationen nicht mehr so sichtbar (zB hier: https://www.mdr.de/nachrichten/po…schnyj-100.html).

    Und ja Putin hat mit dem Einsatz der Atombombe gedroht - und nicht nur einmal. Zum Beispiel in seiner Rede zur Lage der Nation etc....


    p.s. ich find´s wirklich Klasse wie du dich versuchst rauszureden - da kommt ein Argument, dass aufgrund von verschiedenen Verträgen die Krim von Russland als Ukrainisch anerkannt ist und du antwortest darauf dass die Atombomben aber Russland gehören.... so viel zu deinem Vorwurf an mich dass ich mit Quellen nicht arbeiten könnte. Muss ich glatt mal meinen Doktorvater informieren.

    Aber egal - für dich ist Russland (trotz deiner gegenteiligen Beteuerung) hier die sakrale Kuh die unantastbar ist. Damit bist du einer von vielen hier im Osten. Wir waren ja auch alle soooo glücklich damals in der DDR unter dem Regime mit der Väterlichen Hand Russlands über uns. Was waren das für Zeiten - Reisefreiheit wohin man wollte, es wurde sogar eine eigene Abteilung (Stasi) gegründet die die Bürger so weit abhörte, dass auch sichergestellt war dass jeder seine Meinung frei sagen konnte... ach was waren das für Zeiten.

    ach ich wollte doch nimmer...

    Pistoletti wie wäre es zur Abwechslung wenn du die Fragen aufgrund deiner Posts beantwortest - was haben (mit Quelle) die beiden von die genanten Historiker gesagt, was uns alle anderen hier wohl so widerlegt....

    Zu den Fakten, die ja immer deiner Meinung nach flasch sind - aber bleiben wir doch mal neutral...

    Du schreibst Obama hat am meisten Kriege angefangen - er begann Syrien, Lybien und Jemen (3) - die anderen die noch liefen hat er von Bush geerbt (macht es nicht besser).

    Russland hat unter Putin wie viele Kriege begonnen - Tschetschenien, Georgien, Syrien und Ukraine (4) -die Aussage Obama hat mehr angefangen ist also falsch.

    Ok Erbsenzählerei - aber kommen wir in dem Punkt übereinander dass Straftat a (z.B. Mord) und Straftat B (z.B. Raub) ein anderes Strafmaß verdienen? Krieg also nicht gleich Krieg ist?

    Und ich frag zum wiederholten mal - wo hat ein Land außer Russland in den letzten Jahren einen Krieg geführt, wo es um Landaneignung ging, permanent Kriegsverbrechen geschehen sind und mit Nuklearwaffen gegen alle möglichen Länder gedroht - wenn du so sachlich / ohne Doppelmoral sein willst - erkenne das doch einfach mal an - oder widerlege es!

    Du machst es nicht - wiederholt - kannst es vermutlich auch nicht - also ist alles danach eine Augenwischerei - eine faule Ausrede - oder reden um den heißen Brei.


    Kurz zur Krim - wer hier wem was geschenkt hat - geschenkt. Fakt ist: Mit dem Budapester Memorandum von 1994 über die Achtung der bestehenden Grenzen der Ukraine sowie weiterer Grundsätze der KSZE-Schlussakte von 1975, der Charta von Paris 1990 und der NATO-Russland-Grundakte von 1997 durch Russland erkannte Russland die Zugehörigkeit der Krim zu der Ukraine an.

    So viel zum Unterschied Meinung (in dem Falle deine) gegen Fakten (von Califax vorgetragen).

    Pistoletti wenn du meine Posts anschaust wirst du bemerken dass ich im Osten der Republik beheimatet bin... also nix mit westlichem Sinnbild... aber bleib du in deiner Blase -

    nein ich ignoriere weder die USA noch Israel - und bin auch nicht Fan von allem da drüben - aber du weigerst dich ja beharrlich einen jota vom Friedensfürsten Putin / Russland anzurücken... nachher müssen sich noch Trump und Putin um den Nobelpreis duellieren *würg*.

    Du nennst Faktenfrei einfach mal 2 Namen - die ich im Internet nahezu nur mit Militärtechnik und Taktik wiederfinde - nenn doch mal Ihre Aussagen und die Quelle dazu wenn du das kannst - dann wären wir bei einer ehrlichen Diskussion und keinem Geschwurbel deinerseits....

    Und nochmals - welches Land - hat in den letzten Jahren/Jahrzehnten einen Angriffskrieg mit dem Ziel der Landnahme geführt - ständig mit dem Einsatz seiner Nuklearwaffen gedroht und durchgängig in seinen Konflikten Kriegsverbrechen begangen - mir fällt da nur Russland ein - und das macht anderer Staaten Taten nicht besser - aber auf diese unsäglichen Stufe hat es nur Russland geschafft - ansonsten komm doch mal mit Belegen dagegen und nicht nur "ach wie lächerlich, das glaub ich nicht etc.".

    Und du siehst ja deine Fakten werden hier beständig widerlegt (#Krim, Atomwaffen etc.)


    Back to content:

    Califax ich würde prinzipiell deiner Aussage auch nicht 100% zustimmen, weder bei dem Thema Gelddruckmaschiene noch Propaganda - natürlich ist was drann hat aber auch eine andere Dimension. Da tun wir uns überhaupt keinen Gefallen. Und so sehr ich auch die Person eines ehem. IOC Vorsitzenden nicht immer verstanden habe... eventuell hat er genau so eine Richtung im Kopf und dagegen gearbeitet... denn

    was ist denn die Alternative - wir lassen es einfach weg?

    Ich hab es oben geschrieben - der DSB und viele weitere Verbände wären morgen weg. Oder wir bezahlen deutlich höhere Beiträge.

    Und wer jetzt sagt - der Bund würde den Sport schon weiter fördern - bestimmt - aber der schaue sich den Unterschied in der Förderung der Olympischen vs. den Nicht-Olympischen Verbänden an.


    Und eines noch - dann werd ich diesen Thread verlassen, denn wir drehen uns eh nur im Kreis:

    Ich kann es nimmer hören, die Freakshow von Paris, ob es die Eröffnungsfeier oder oder war.... Wir Deutschen sind in den letzten Jahren in einer Sache extrem gut geworden - wir wollen anderen vorschreiben, wie sie etwas zu tun haben (was im Bereich Menschenwürde etc absolut erstrebenswert ist - nicht falsch verstehen) - aber über Geschmack lässt sich streiten. Andere Länder andere kulturelle Werte etc. Entweder wir fangen mal an zu akzeptieren, dass andere Nationen andere Dinge mögen und entsprechend zB Olympia veranstalten - oder wir machen es mal selbst.

    Aber dafür sind wir uns zu fein - dazu müsste man ja was tun. Über andere Meckern und Schimpfen - das bekommen wir Gratis hin.

    ok Pistoletti 2 renomierte Geschichtsprofessoren sind natürlich nichts gegen dein Wissen.... ich ruf gleich mal die Unis an... sollen sie entlassen und dich einstellen. Aber die von dir genannten Herren haben was denn für eine Meinung - ich finde hier nur Themen rund um Historische Militärtechnik und Taktik.... aber du kannst deine Quellen ja sicherlich präzise nennen...

    Apropos Geschichtswissen - ja die Ukraine hatte die Startcodes nicht - (und jetzt musst du einfach noch weiter als bis zum Ende der Überschrift lesen) - war sowohl Russland als auch allen anderen Ländern klar, dass mit ein wenig Mühe und Aufwand das Problem lösbar war - vor allem für die RT-23 die in der Ukraine gebaut wurden. Daher auch der Plan der Ukraine diese als Abschreckenden Wall zu behalten. Und jetzt kommt dein böser Westen ins Spiel - Bill Clinton drang vehement auf das Abgeben aller Kernwaffen an Russland, was dazu führte dass Clinton Krawtschuk und Jelzin am 14.1.1994 die Erklärung dazu im Gegenversprechen von Sicherheitsgarantien unterzeichneten.


    Und bzgl. deiner Doppelmoral - wenn eine deutsche Aussenministerin was sagt - gilt das für die komplette Politik - aber wenn ein Medwedev als Stellvertretender Leiter des Sicherheitsrates was sagt ist es ja nicht die Meinung Putins....


    So aber kommen wir mal zum Thema zurück - wo ziehen wir eine Grenzlinie - wenn ein Land in militärische Aktionen (gleich welcher Art) verwickelt ist? Wenn ein Land im Innernen mit Militär agiert?

    Die alte griechische Regelung war eindeutig - dies ist sie leider nicht mehr - und die Frage ist - stoppen wir das ganze Spektakel - kein Olympia mehr - keine Fußball WM / EM (denn was für das IOC gilt darf für Fifa etc auch gelten...) keine Basketball EM mehr....

    Schließen wir auch Deutschland aus, weil wir uns am Horn von Afrika und anderswo an Friedensmissionen beteiligen?


    Und daher die völlig ernstgemeinte Frage - Russland ist ausgeschlossen - auf dieser Stufe haben wir welche Länder noch?

    Die ein anderes souveränes Land überfallen mit dem Ziel der Landgewinnung; die weiteren Ländern permanent mit dem Einsatz von Nuklearwaffen drohen? Das in der Ukraine Kriegsverbrechen nach Kriegsverbrechen begeht (z.B. Double Tap Angriffe). Auf dieser Stufe sehe ich im Moment kein anderes Land.


    Die vermeintlich einfache Lösung wie im Falle Russlands - man entsendet neutrale Athleten, die nur für sich teilnehmen. Entweder führt es dazu, dass es nicht funktioniert, weil am Ende doch jeder weiß und in Listen festhält aus welchen Nationen diese Athleten gekommen sind oder es entsteht eine "Entstaatlichung" von sportivem internationalen Treiben, was dann auch massiv die Finanzierung gefährdet. Zum einen könnten wir uns das Waffengesetz endgültig in die Tonne treten, denn der Sport als Grund fällt ja weg.... und zum anderen ohne die staatlichen Mittel ist in Deutschland welcher Sport (außer Fußball, mit Abstichen Basketball, Handball, Eishockey, Golf) überlebensfähig? Der DSB bestimmt nicht..... oder wir erhöhen den Mitgliedsbeitrag um einen nicht zu geringen Betrag.

    Stimmt es führt extrem weit weg vom eigentlichen Thread - aber wie gesagt - man kann ruhig sein und die Leute machen lassen - dann erleben wir irgendwann so was wie in den USA oder man wehrt sich....

    Und ganz ehrlich Pistoletti - ein Geschichtsbuch würde dir nicht schaden..... Es ist nunmal Fakt, dass Satlin und Hitler Polen aufgeteilt haben und dies der Auftakt für den 2. Weltkrieg war. Ebenso dass sich im Molotov-Ribbentrop Pakt Stalin Finnalnd und die Baltischen Staaten gesichert hat und dann eben auch Finnland angriff....

    Mea Culpa ich habe oben auch nicht den Artiel verlinkt den ich wollte.... https://www.mdr.de/geschichte/zei…tkrieg-100.html - das hier wäre der richtige.

    Und belege doch du bitte mal deine Aussagen - welche Aggression von Polen hat denn den Krieg ausgelöst? - da wäre ich sehr gespannt.

    Zu den "Nato" Basen am Rande von Russland - mal ganz davon abgesehen dass Russland mit Kaliningrad eine wunderbare Bastion hat - gerade in der Ukraine gab es nie Nato Basen - wenn das der Grund war - warum hat Putin nicht woanders angegriffen? Und gerade das Land angegriffen, dass seine nukleare Abschreckung an Russland abgegeben hat zugunsten von Sicherheitsgarantien und der Anerkennung des Staatsgebietes. Und wie oft hat in den letzten Monaten ein westlicher Präsident (etc.) die nukleare Bombardierung von Russland gefordert? jup genau 0 mal. Wie oft hat Medwedev dies im Gegenzug den westlichen Staaten angedroht - zig mal. Wer hier der Aggressor ist dürfte klar sein.

    Zu den Fakten - wir reden hier über Winterolympia - um den Bogen mal auf den Ausgangsthread zu lenken - die von dir genannten Staaten "Wissen das die NATO- und Golf-Staaten? 🤔 Frag für Afghanistan, Syrien, Irak, Jemen und so..." weder Afghanistan, Syrien, Irak oder Jemen hatten bei den letzten Winterspielen Mannschaften ...

    Du lebst und informierst dich in deiner Bubble - alles andere sind Verleumndungen oder aus deiner Sicht unbewiesenes Gewässch....

    Und dabei hast du recht - ich war nie in der Ukraine - und ja ich verurteile auch einige Dinge die von Israel ausgehen. Über Israel mag ich ein anderes Bild haben - ich habe einige Freunde dort - war mehrfach im Land und inzwischen auch Verwandschaft mit Israelischer Staatsbürgerschaft (angeheiratet) spreche leidlich die Sprache und diskutiere auch hier leidenschaftlich - und glaube mir auch viele Israelis sind so gar nicht einverstanden damit was Bibi gerade so macht.

    Aber hier nochmal - wie oft wurde Russland in den letzten Jahren beschossen - von Staaten oder Organisationen (a la Hisbollah) wie es Israel erdulden muss / musste - dass das ein wenig eine andere Situation ist sollte selbst dir klar sein.

    Pistoletti Mein Wissen ist - dass Putin in seinem Versuch der Geschichtsdarstellung Polen eine Mitschuld am Überfall Russlands gar am 2. Weltkrieg gibt - was genug Wissenschaftler wiederlegt haben. s. zB. hier https://www.tagesspiegel.de/politik/putin-…eg-4133257.html

    Die Argumente darfst du gerne selber lesen.


    Umdeuten: Auch hier - Du!

    Nehmen wir den Krieg gegen Finnland wo du sagtest Russland wollte sich quasi nur verteidigen.... Im Herbst 1939 hatte die Sowjetunion ihr Nachbarland Finnland mit Gebietsforderungen in der Karelischen Landenge konfrontiert und diese mit unabdingbaren Sicherheitsinteressen für die Stadt Leningrad begründet. Nachdem Finnland die Forderungen abgelehnt hatte, griff die Rote Armee das Land am 30. November 1939 an.

    Also nehmen wir mal an - die NATO würde jetzt sagen - die Russischen Drohnen können (angenommen) 500 km fliegen - wir marschieren 500 km in Russisches Gebiet um die Sicherheit der Ostflanke zu gewähren - wäre dies aus deiner Sicht natürlich reinste Verteidigung? Nee isses nicht.


    Israel bin ich bei dir - ist im Moment auch nicht wirklich ok was die machen. Aber nur als Vergleich - Israel muss seit Jahrzehnten damit leben, dass sie beschossen werden und bekämpft werden - welches souveräne Land hat denn in den letzten Jahren Russland regelmäßig beschossen?

    Auch wenn ich nicht komplett mit dem israelischen Vorgehen einverstanden bin erkennst du hier schon einen Unterschied oder?


    Und Du hast immer die Nato angesprochen . Israel ist kein Bündnisstaat der NATO


    Und nein nicht Elysium weiß was Putin will - es weiß die ganze Welt - Russland hat Völkerrechtswiedrig 4 Gebiete der Ukraine bereits annektiert - also quasi Landraub begangen - und mehrfach wurde von Putin und Medwedev geäußert, dass man weitere Gebiete möchte.