Da öffnest du den Verschluss zur Reinigung oder um z.B. den Schlagbolzen zu wechseln.
Beiträge von 75reinhard
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Also ich wäre mit so einer Muniton auch nicht zu Frieden. Wenn im Test nur 107,6 eingespannt drinn ist, wie kann ich dann 107,6 aufgelegt schiessen. Da sind doch beim Auflage- Wettkampf, mit Aufregung und ein paar Zielfehlern, keine 105 Ringe drinn.
Naja, ich persönlich hoffe ja immer darauf, dass meine Munition in der Lage ist meine Fehler zu kompensieren. Ich befürchte halt nur, dass die von mir verwendete Munition nicht schlecht genug ist...
Im Ernst, ich würde jetzt nicht immer vom ungünstigsten Fall ausgehen wollen.
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Hallo Reinhard,
es war tasächlich die Fixierschraube.
Danke für die Hilfe.
Claudia
Hallo Claudia,
- bitte gerne. Dachte ich es mir doch, weil so geringe Unterschiede dürften kein Problem für die Ringjustierung sein.
Btw., ich habe meine Fixierschrauben gar nicht mehr festgezogen, da ich gerne mit einem sehr geringen Spalt nach außen zum Diopter hin schieße und ich deshalb, je nach Standbeleuchtung und Irisöffnung, die Ringgröße variiere. Was danach zumeist eine Nachzentrierung erforderlich macht und ich mir das Gefummel mit dem Mini-Innensechskant gar nicht antun will (falls ich den dann überhaupt noch finde...).
Ich hätte aber auch noch nie bemerkt, dass sich das Duplex ohne mein Zutun verstellt hätte.
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ich habe ein Problem mit dem Duplex. Um das Duplex zentriert auf dem Diopter einzustellen, müsste ich es noch ein bisschen nach unten drehen, was aber nicht mehr geht, weil ich da wohl am Ende bin.
Bist du wirklich am Ende des Verstellbereiches (sieht man an der Strichskala), oder fühlt es sich nur so an? Falls es sich nicht mehr drehen läßt, könnte es auch daran liegen, dass die Fixierschrauben zuvor nicht gelockert wurden.
Ich habe das schon mal hier geschrieben: Fixierschrauben Duplex
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Habe als Geschenk bekommen. Funktioniert mit meinem KK500 nicht - ich kriege den Verschluss nicht zu.
Also, leider keine universelle Lösung.
Gruß,
KabalMSU
Seltsam. Geht bei mir schon ein wenig strenger zu, aber grundsätzlich habe ich damit kein Problem. Hast du die Pufferpatrone leicht geölt?
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Das Drehen kann man auch mit einer leeren Hülse machen, um die Einschlagstellen zu verteilen.
Und bei einem Gewehr, muss ich den Verschluß nicht nach hinten ziehen. Es reciht doch im Normalfall den Kammerstengel hochzuklappen und wieder zu schließen. Damit wird das System gespannt und der Abzug ausgelöst werden.
Natürlich kann man die Hülse drehen. Nur das Laden einer abgeschossenen Hülse ist das Problem. Die lege ich in die Lademulde und danach kantet die beim Schließen, weil eben das Geschoss fehlt und die abgeschossene Hülse schon auf dem Maß des Patronenlagers ist. Somit musste ich immer mit der Hand nachhelfen und das ist halt äußerst fummelig, vor allem wenn man Liegend trainiert und durch diese Lage und dem Schießgurt so oder so nicht sehr mobil ist.
Deshalb habe ich eben nur den Kammerstengel nach oben gebracht und ca. 10x auf die gleiche Stelle abgeschlagen. Irgendwann hat halt der Schlagbolzen nicht mehr mitgemacht, weil die Stelle auf der Hülse plattgeschlagen und die dämpfende Wirkung nicht mehr vorhanden war.
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Für das Trockentraining habe ich bis vor Kurzem immer eine abgeschossene Hülse verwendet. Mir ist dann beim KK Gewehr tatsächlich ein Schlagbolzen gebrochen. Wird vermutlich damit zusammenhängen, dass ich die Hülse auch nur nach einen jeden 10 Schuss "erneuert" habe. Das Laden einer abgeschossenen Hülse ist durchaus (zumindest bei meinem KK500) ein wenig fummelig und nach dem 2. Trockenschuss kann man sich die Hülse wohl auch gleich sparen.
Jetzt habe ich mir von MEC diese Pufferpatronen besorgt Dryfire-Bumper-22lr.
Die funktionieren wirklich gut. Ein wenig mit Öl befeuchten und dann kann man die Pufferpatronen normal laden, indem ich sie in die Lademulde lege. Nach 10 Schuss soll man die Pufferpatrone für weitere 10 Schüsse um mind. 15° drehen, dann wieder 15° usw. Damit sollen sich dann ca. 200 Schuss auf einer Pufferpatrone ausgehen - theoretisch. Wie man die um genau 15° dreht, habe ich Grobmotoriker noch nicht herausgefunden.
Praktisch repetiere ich nach 10 Schuss die Pufferpatrone raus und lade die Patrone erneut. Die Wahrscheinlichkeit, dass man dann schon auf die gleiche Stelle wie davor kommt, ist damit wohl eher gering. Nach einem Training werfe ich die Patrone weg - dass sind so ca. 100 Schuss. Man sieht zwar deutlich die Schlagbolzenabdrücke, zerbröselt ist mir bis dato aber noch nie eine der Pufferpatronen. Und mit 1€ pro Pufferpatrone/Training muss ich jetzt auch nicht unbedingt an die theoretische Grenze gehen. -
Hallo!
Die Befestigungsart der Tube hätte man, wie schon von euch erwähnt, sicher eleganter lösen können. Ich würde jetzt gar nicht sagen wollen, dass die Wandstärke der Tube dünn ausfällt - das weiche Material ist da eher der Spielverderber und deshalb soll man die Mini-Madenschrauben mit nur 1Nm anziehen. Also praktisch mit nix. Das man da gerne mal überdreht, aus Angst dass die Schrauben sich im Schuss lockern, ist durchaus verständlich.
Es ist halt auch nicht so gut gelöst, wenn man ohne dem Entfernen der Schrauben (oder zumindest von einer) die Sacklöcher zur Positionierung der Tube nicht sehen kann. Auch könnte es leicht passieren, dass einem eine der Schrauben beim Wiedereinsetzen in die Hülse aus der Hand fällt und man danach am Boden der Werkstatt suchend und fluchend herumkriecht und dabei noch froh ist, dass das nicht am Stand passiert ist.Empathisch wie ich nun einmal bin, kann ich mir das lebhaft vorstellen, dass das einem armen Reinigungsmuffel schon einmal passieren könnte. In so einer Situation ist es auch nur mäßig hilfreich, wenn man daran denkt, dass diese Reinigungsprozedur nach einem jeden Schießen stattfinden soll....
Jetzt gibt es halt Positionsmarken mit wasserfestem Stift an Tube und Lauf.LG Reinhard
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Mahlzeit!
Wie KabalMSU schon erwähnt hat, wird in einem Beiblatt zur KK500 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Laufhülse nach dem Schießen abzunehmen und zu reinigen ist. Auch wird dort vor genau diesen Folgen gewarnt, wenn man diese Reinigung (*hüstel* so wie ich) ignoriert. Ok - die Lektion habe ich nun gelernt.
@Tokei-Ihto: Nein, bei LG hast du die Verbrennungsrückstände/Pulverschmauch/Kondensatmischung in dieser Form nicht, abgesehen davon beginnt der Übergang Lauf/Laufmantel weit vor der Laufhülse, macht da also keinen Sinn. Trotzdem sollte man auch beim LG Kondensat, Schweiß usw. entfernen, ist jetzt aber nicht mit meiner Problematik vergleichbar.
Ich seh schon, jetzt werde ich noch zum Reinigungsfetischisten...
LG Reinhard
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Ich würde die Laufhülse im vorderen Bereich einspannen und das Gewehr dann drehen. Geht bei meinem FWB nicht, da dort ein Stift in die Laufhülse (Kornhalterohr ragt. Aber bei Walther geht das, natürlich ohne Madenschrauben.
Gruß Onkel Peter
Danke für den Tipp, hat einige Überwindung gekostet, aber super funktioniert.
War am Rand der Laufmündung angerostet und mit der Hülse festgebacken. Habe jetzt alles gereinigt, ein wenig Waffenfett auf den Laufrand aufgetragen und die Laufhülse wieder montiert. Werde wohl den Lauf an der Stelle polieren und nach brünieren müssen. Ja und zukünftig öfters mal die Laufhülse entfernen und auch darunter säubern, so wie es Walther ach empfiehlt.
Danke noch mal an alle für die Hilfestellung!
LG Reinhard
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löse die beiden Madenschrauben ganz aus der Tube. Schaue auch mal ob die vordere Schraube an der Spitze Rost hat.
Dann sollte es auch gelingen die Tube durch leichtes nach rechts und links drehen nach vorne abnehmen.
Hoffe dann dass sich vorne kein Rost gebildet hat und die Tube deshalb nur schwer abgeht.
Die Madenschrauben hätte ich komplett entfernt, Rost wäre keiner zu erkennen, könnte sich aber selbstverständlich zwischen Hülse und Lauf gebildet haben.
Das Problem ist, die Hülse lässt sich mit der Hand keinen mm bewegen. Ich habe schon den Lauf eingespannt und versucht mit beiden Händen zu ziehen/drehen - hatte dabei aber genau keinen Erfolg. Ist wie angeschweißt.
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Ich würde das Gewehr/System senkrecht aufstellen und versuchen Öl zwischen den Lauf und die Laufhülse zu bekommen. Gegebenfalls mehrfach wiederholen und ein paar Tage stehen lassen. Vielleicht sickert das Öl in den Spalt und kann den Dreck einweichen.
Das hätte ich auch schon überlegt. Den Lauf mit einem oder auch mehreren Laufpfropfen verschließen und danach die Hülse mit WD40 fluten.
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Hallo Allerseits,
ich wende mich mit einer Frage an euch. Wollte die Laufhülse von meiner Walther KK 500 zur Reinigung abnehmen, aber leider lässt sich die nicht mehr ablösen, ist vermutlich mit dem Dreck festgebacken. Jetzt wollte ich fragen, ob wer eine Idee hat, wie man die Hülse ohne Brachialgewalt wieder vom Lauf bekommt? Da die Laufhülse aussieht als wäre sie aus Aluminium, hätte ich die Möglichkeit der Erwärmung mit einer Heissluftpistole angedacht. Das Aluminium sollte sich mehr ausdehnen als der Laufstahl. Was meint ihr dazu? Ganz schlecht Idee, oder gäbe es eine bessere Lösung?
LG Reinhard
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Ja, das Verhalten mit dem Hochzählen ist bei dem Teil leider normal.
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Plinker als ständige Gäste und dann noch ohne jegliche Verantwortung geht gar nicht. Mitgliedschaft (nach angemessener Testphase beiderseits) muss schon sein. Wie oben schon erwähnt, unterhalten sich Gebäude und Stände nicht von allein.
Muss das wirklich so sein? Bei uns im Verein erhalten die sogenannten "Plinker" die Luft- und KK-Stände - also finanziell betrachtet. Das ist jetzt einfach Fakt und völlig wertfrei zu verstehen. Abgesehen von den jetztigen Pandemie Regeln, wurden bei uns im Verein die Gäste auch nur deshalb etwas eingeschränkt, weil ansonsten zuwenig Stände für die Vereinsmitglieder zur Verfügung standen. Das betrifft aber jetzt wiederum nicht die Luft- und KK-Bereiche, bei denen hat man außerhalb von Bewerben immer genügend Platz.
Deshalb wage ich es jetzt einmal zu sagen, dass es auch anders gehen würde, wenn man den wollte.
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Ich denke Schraube c - ggf. noch in Kombination mit Schraube e, sollte den gewünschten Direktabzug ermöglichen.
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Ich habe zwar kein KK300, die Bedienungsanleitung meint aber dazu, dass das geht - siehe Seite 10 und 11.
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Hallo Mike,
dann werden Sie das möglicherweise wieder geändert haben. Bin mir da nicht mehr zu 100% sicher, glaube mich aber erinnern zu können, dass vor 3 Jahren mit dieser Scattschiene sogar geworben wurde. Zumindest hätte ich bei meiner Bestellung kein Sonderzubehör geordert - das Gewehr war beim Generalimporteur lagernd und nach einigen Tagen bereits bei meinem Händler.
Gruß Reinhard
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1. Im ET-Blatt KK500 System sieht man eine VLV (Nr. 4) mit Scatt Schiene. Ist diese VLV überhaupt erhältlich? (Vor ein paar Tage habe ich mir das neue KK500 bestellt. Solange das Gewehr noch bei Walther ist, wäre es noch möglich, andere VLV zu bestellen...)
Hallo KabalMSU,
bei meinem KK500 Expert aus dem Jahr 2018 war die Tube mit dem Scatthalter standardmäßig montiert. Es ist schon möglich, dass sich das wieder geändert hat, weil auf der Walther HP wird das KK500 nicht mehr mit dieser Tube dargestellt und im Text finde ich auch keinen Hinweis darauf.
Gruß Reinhard