Beiträge von 75reinhard

    Auf diesem Bild kann man sehen wie es aussieht wenn die Schaftkappe nicht im 90° Winkel angebaut ist...

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    Diese Maße stammen aus dem ISSF Regelwerk für das Kleinkalibergewehr und sind in den internationalen Bewerben anzuwenden. Nationale Abänderungen sind natürlich möglich. In Österreich wird diese Regel auch für Auflageschützen im Kleinkaliberbereich für 50 und 100m angewendet. Für alle anderen Disziplinen, 3x20 und Liegend, gilt sie sowieso.

    Was jetzt das deutsche Regelment will, ist nicht jetzt nicht mein Thema - ich erkläre jetzt nur wie es das ISSF Regelwerk vorsieht.

    So wie du es im Bild darstellst, ist es nämlich nicht. Grundsätzlich kannst du die Schaftkappe schrägstellen, nur gelten die 25mm als Distanz vom äussersten Punkt des oberen Flügels und der tiefsten Stelle der Schaftkappe die an der Schulter/am Körper anliegen kann. Das Ganze wird unter einem Winkel von 90° zum Lauf gemessen. In deinem Bild wäre das also das rechte Ende vom oberen Flügel zur untersten Stelle vom untersten Flügel, jeweils im 90° Winkel zum Lauf.

    Bei deinem Bild gehört somit die 90° Linie nach unten verlängert und dann siehst du schon, das das untere Flügelende links von dieser Linie steht, aber genau das dürfte nicht sein und das Ende müsste zumindest noch die Linie berühren. Somit entweder weniger Schrägstellung vom oberen Flügel oder halt von der gesamten Schaftkappe.

    Der Erfassungsbereich wird einer Halbkugel ähneln. Um so kleiner eine Antenne, desto größer der Erfassungswinkel. Das hängt jedoch auch noch von der Frequenz des Radar ab. Hier ist es umgekehrt, um so höher die Frequenz bei gleicher Antenne, desto schmaler wird der Erfassungsbereich. Da das Gerät recht klein ist, ist der Erfassungsbereich groß. Daher erfasst es ja auch Schüsse vom Nachbarstand.

    Stimmt. Es wird halt die Frage sein, ab welcher Position/Winkel Schüsse von der Software verwertet und für die Messung herangezogen werden, um z.B. Fehlmessungen vom Nachbarstand zu minimieren.

    Es wäre mal interessant, verschiedene Messungen an unterschiedlichen Positionen zu machen und die Werte zu vergleichen.

    Würde mich auch interessieren. Ich denk ich werde das mal ausprobieren. Auch ab wann der Nachbarstand miterfasst wird. ich war immer alleine, oder es war (beim Großkaliberstand) eine Trennwand dazwischen.

    Was mir gerade in den Sinn gekommen ist - diese empfohlenen Abstände könnten mit dem Erfassungsbereich vom Garmin zusammenhängen. Stellen wir uns einmal bildlich einen vom Garmin ausgehenden Kegel in Richtung Ziel vor. Je weiter das Gerät von der Mündung seitlich verschoben wäre, umso später würde das Projektil in diesen Erfassungsbereich eintreten. Die v0 wäre dann noch weniger v0 sondern eher v in x Meter von der Laufmündung. Ist aber jetzt nur eine Vermutung von mir.

    Muss man die Abstände denn einhalten? Bei der Pistole und auch beim KK mit Starik Tube würde es weiter weg stehen

    Ich habe selbst die lange Starik Tube auf dem Kleinkalibergewehr oben. Da habe ich aber nur liegend gemessen und das Garmin stand neben dem Anzeigedisplay - die Laufmündung war wohl eher dahinter. Allzu heikel dürfte das mit dem Abstand nicht sein, nachgemessen habe ich nie, nur so nach Gefühl hingestellt. Seitlich werde ich den Abstand vermutlich eingehalten haben, auf die Höhe habe ich nie geachtet, Luftgewehr frei und das Garmin unten am Pult (Höhe ca. 95cm) einfach aufgestellt - kein Problem. Auch nicht mit dem Jagdgewehr inkl. Schalldämpfer. Sitzend vom Tisch, das Garmin stand daneben eher so im mittleren Bereich vom Gewehr. Es hat bislang alles tadellos gemessen, auch ohne dass ich penibel auf die empfohlenen Abstände geachtet habe.

    Ich hab mir eine Brille machen lassen, leider bekomme ich von dieser einen extremen Druck im Auge und das führt zu Schmerzen im Auge und Kopfschmerzen. Ich war in Wien bei einen Optiker. Kennt vielleicht jemand einen guten Optiker in Österreich?

    In Wien gehen viele Schützen in den 7. Bezirk zum Sportoptiker in die Kaiserstraße. Der wäre auch meine Empfehlung.

    nicht zwingend, man kann das in

    std 690 Ø26 , 650 Ø26 , 650 Ø22 , und 690 stainless geflutet haben :D

    Ja sicher - das gilt aber grundsätzlich für alle KK500 Systeme, auch fürs Blacktec (ja - ich habe den :D gesehen). Der Stainless ist geflutete? Den kenne ich gar nicht, ich kenne nur den glatten Edelstahllauf, so wie er bei meinem KK500 Redtec verbaut ist.

    Wenn ich mir jetzt ein Anschütz 1913 im Precise schaft ansehe sind wir bei ca. 3800 Liste. Laut Statista war 2022 zumindest in Deutschland das Durchschnittseinkommen 2244 netto.

    Sind jetzt wirklich keine 2 Nettomonatslöhne aber mit ein wenig Zubehör jetzt auch nicht ganz weit weg.

    Für Österreich jetzt noch 1% mehr Mehrwertsteuer bei geringerem Durchschnittsgehalt und wir sind schon voll beim doppelten Faktor dabei.

    Walther Preisliste aus dem Jahre 2007 - Listenpreis beim damaligen Topmodell KK300 Alutec lag bei ca. 2.300,-. Wenn man das mit den diversen KK500 Ausführungen ohne E-Abzug vergleicht, dann kommst heute so grob auf einen Listenpreis zwischen 5.600 bis 5.700,-. Lt. WKO.at lag das durchschnittliche Nettoeinkommen in Österreich 2007 bei 2.030,-€ und 2022 lag es bei 3.030,-.

    Ja, der beim Expert hat 690mm. Weil mich gestern der Frage mit den unterschiedlichen Angaben zu den Lauflängen auch interessiert hat, habe ich den vom Expert zum Vergleich mitabgemessen. Es gab und gibt beim Blacktec auch immer wieder Sondermodelle mit einer wertigeren Grundausstattung. Z.B. das Redtec (war vom Buinger eine Edition) hat einen Edelstahllauf, lange Laufhülse und eine bessere Schaftkappe. Ähnlich dazu (natürlich älter) war das Vorgängermodell KK300 Blacktec+ usw. Ob nun der 40mm längere Lauf was bringt, kann ich nicht beantworten. Bei Kleinkaliberpatronen wir niemand wiederladen und ob da nicht vor dem Ende der 690mm sowieso nicht schon Brennschluss bei der Patrone ist...

    Die längere Visierlinie kann man sich auhc über eine längere Laufhülse holen, wenn man das will/braucht. Selbstverständlich ist der Schaft jetzt nicht so fein und leicht verstellbar wie der vom Expert. Bei der Stellung hat man halt mehr Umbauarbeit, aber das Preis/Leistungsverhältnis ist beim Blacktec nicht verkehrt. Oft kauft man ja ein Gewehr und nach kurzer Zeit rüstet man es mit seinen Lieblingsteilen, Backe, Hinterschaft, Diopter, Griff, usw. hoch, dass das Gewehr eh schon nichts mehr mit seinem Ursprung zu tun hat. Da lege ich lieber billige Komponenten zur Seite und gebe nicht schon im Voraus 2000+ mehr dafür aus. Vor allem gibt es - eventuell für später, sehr gute Schäfte zum Nachrüsten.

    Zum KK kennenlernen, für den Einstieg und auch für die Nachwuchsarbeit ist das Blacktec durchaus in Ordnung, der momentane Trend zu immer teueren Luft und KK Gewehren ist meiner Ansicht kontraproduktiv. Die finanzielle Hürde für Beginner verschiebt sich immer weiter nach oben, die Vereine können und wollen nicht 5000€ für ein einziges Vereinsgewehr ausgeben und KK Anfänger schrecken sich vor den Kosten. Die KK Munition verdrängt man ja noch, oder man redet es sich schön, aber das Gewehr + die Ausrüstung ist dann als sichtbarer Einstiegsbetrag nicht zu übersehen. Die Hersteller dürfen sich dann nicht wunderen, wenn immer weniger mit KK beginnen und die überteuerten Gewehre werden den Wegfall der Masse auf Dauer nicht kompensieren.

    Hallo Ronny,

    anscheinend ist es dir nicht bewusst, dass du letztlich am Ast sägst auf dem du sitzt. Sportschützen brauchen keine Spaßschützen, Jäger keine Sportschützen usw. Nennt sich wohl Bärendienst, was du gerade machst...

    Aus meiner österreichischen Sicht heraus habe ich weniger Probleme mit dem privaten Waffenbesitz. Ja und ich bin auch froh, dass wir hier in Österreich weder ein deutsches Waffenrecht, noch "amerikanische Verhältnisse" auf der Straße haben.

    Die Abgrenzung des DSB halte ich im Übrigen für richtig und angebracht - um wieder zum Thema zurückzukehren.

    Hallo Königstiger, danke für deine Hilfe. Ich habe es gestern noch mit brutaler Gewalt erledigt. Den Teil mit den Kugeln in einen Schraubstock mit Schonbacken eingespannt und die andere Hälfte danach mit einer Zange gelöst. Der Zusammenbau mit den Einsetzen der Kugeln ist auch eher für geduldige und oder geschickte Menschen gedacht - habe es aber nach einiger Zeit trotzdem geschafft….