Beiträge von mikki-

    Wieder einmal vielen Dank für die Mühe, die sich hier jeder mit seinen Kommentaren, Auflistungen und Recherchen gegeben hat. Ich versuche das mal nacheinander abzuarbeiten

    no.limits In diesem Preisrahmen hätte ich eine solch alte Waffe auch eher gesehen. Dass es für den weiteren Findungsprozess notwendig ist sich mit den verschiedenen Herstellern und Techniken auseinanderzusetzen sehe ich genau so. Allerdings ist man wie bei jedem neuen Thema zu Beginn erst einmal erschlagen von der Komplexität und Vielfalt. Nichtsdestotrotz helfen die obigen Posts ungemein dabei sich in diesem Themenfeld zurecht zu finden und bieten mir mehr als nur einen Anhaltspunkt, vielen Dank nochmal hierfür.

    Strindberg Ich denke egun ist ein recht guter Anhaltspunkt wenn es darum geht, welche Preise aufgerufen werden. Auf dein Angebot würde ich zu einem späteren Zeitpunkt eventuell zurückkommen, ein kauf wird eventuell in 2-3 Monaten interessant für mich. Je nach dem wie sich meine Leistungen entwickeln und ob sich der Spaß am Schießen hält. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir die Preise für ältere gebrauchte Luftpistolen absurd hoch vorkommen, zumindest zur Zeit. Das mag aber auch meiner Unerfahrenheit geschuldet sein, allerdings habe ich bisher selten Lupis gesehen die unter 350 Euro angeboten werden. Aber um ein solch gutes Angebot wie du zu schießen gehört einiges an Geduld dazu. Ich werde auf jeden Fall den markt weiter beobachten, eventuell ergibt sich ja die Gelegenheit für einen guten Kauf.

    Rakete Vielen Dank für deine unglaublich ausführliche Auflistung verschiedener Modelle und Hersteller und die abgegebene Bewertung. Die entsprechenden Empfehlungen habe ich mir notiert und werde nach diesen Modellen Ausschau halten. Nach ersten Recherchen scheinen die meisten Modelle auch meinen preislichen Rahmen nicht zu sprengen, was mir natürlich sehr entgegenkommt.

    hobbes_am_stand Vielen Dank für den Tipp, über seine Seite bin ich auch gestolpert. Allerdings habe ich das gleich weggeklickt, weil es mir irgendwie so unprofessionell und suspekt vorkam. Hat denn jemand hier Erfahrung mit Udo Gerdemann?

    Matze1965 Genau das würde mich auch von einem Gebrauchtwaffenkauf abhalten, der Markt ist irgendwie komisch auf egun. Normalerweise würde man ein anderes Verhalten erwarten, ähnlich dem Sättigungsgesetzes. Aber dem scheint nicht zu sein...

    beklu Denselben Gedanken hatte ich auch, habe ihn allerdings wieder verworfen. Möglich wäre das schon wenn ich mein Wettkonto plündern würde, allerdings steht wahrscheinlich in diesem Jahr noch die Renovierung meines Hauses an und da möchte ich finanziell keine allzu großen Schritte tun. Wie groß ist denn der Wertverlust, realistisch geschätzt? Man müsste wohl darauf achten kein Modell zu kaufen, von dem innerhalb des avisierten Zeitraums ein Nachfolger erscheint. Dies würde ja die Gebrauchtwaffenpreise enorm drücken.

    Ich hatte mir mal die LP65 auf egun angesehen. Zur Zeit steht eine drin für 450 Euro (Sofortkauf) und eine für 53 Euro (Auktion, Restlaufzeit 2 Tage). Den erstgenannten Preis finde ich etwas überzogen.

    Dieses Modell haben wir auch im Verein und ich werde mich in den nächsten Wochen mal etwas mehr mit ihr beschäftigen. Gibt es denn sonst noch empfehlenswerte Modelle mit einem guten P/L-Verhältnis?

    Das hört sich doch nicht schlecht an!

    Schießt Du dann jetzt erstmal weiter mit der vorhandenen Vereins Spopi?

    Von Zeit zu Zeit, ja. Jedoch vorrangig für die Schießbucheinträge und Duell-Training. Präzision werde ich vorrangig mit der Lupi trainieren. Ab und zu wird wohl auch ein Trainer im Verein sein mit dem ich mich gestern länger unterhalten konnte und ab und an werde ich mit seiner Pardini schießen dürfen, darauf bin ich sehr gespannt.

    Noch was zum Training mit der Lupi:

    Absolut empfehlenswert. Der Ablauf des Schießens ist derselbe, einzig der Rückstoß ist geringer. Kein Warten auf andere, bis man zur Scheibe vor kann, direkte Trefferkontrolle möglich (falls gewollt), günstigere Munitionskosten, wetterunabhängig, mehr Schüsse pro Zeit möglich aufgrund fehlender "Wartezeit". Da schäme ich mich fast für meine Voreingenommenheit dieser Disziplin gegenüber.

    Matze1965  @Karl  @AxelA Bitte haltet euch mit weiteren Beiträgen zurück, die nichts zur Diskussion beitragen oder klärt alles weitere per PM. Danke.

    no.limits Vielen Dank für deinen Input. Ich dachte mir schon, dass du die GSP nicht ohne Grund vorschlägst (und war zugegebenermaßen fast verwundert, dass du es getan hast) und vermutete eben genau jene von dir aufgeführten Gründe: Unkaputtbar, viele Ersatzteile, "Standardwaffe" vieler Schützen. Nach heutigem Nachfragen würde das von dir vorgeschlagene Verfahren der "Überlassung" im Prinzip kein Problem darstellen und wurde in einigen Fällen wohl auch so praktiziert.

    Jedoch habe ich mich gegen einen Kauf über den Verein entschieden und beschreite Weg b): Erlernen der Schießtechniken mittels einer Luftpistole. Ein Vereinskamerad wird mir bis Juni eine Lupi zur Verfügung stellen und versuchen, mir für die Zeit danach eine eigene zu besorgen. Nachdem ich nun heute mit der Verinslupi ein paar Scheiben schießen konnte (286 bei 35 Schuss), werde ich diesen Weg weiter beschreiten. Ich bedanke mich vielmals bei allen sachlichen Beiträgen und die Beratung.

    DIe Frage ist falsch gestellt. Sie sollte lauten:

    Wieviele Schwierigkeiten wirst du haben, wenn du ohne die Luftpistole zu beherrschen, Spopi lernen willst. Und die Antwort: Viele!

    Weil die Lupi beim Abziehen so viel ruhiger liegt, kannst du deine Abzugsfehler fühlen und sehen. Wenn Du die Lupi abziehen kannst, lernst Du viel schneller mit der Spopi zu schießen.

    Vielleicht hat dein Verein ja wenigstens eine Lupi, die er dir für ein Jahr exklusiv überlassen kann.

    Albert

    Danke für die Antwort, aus dem Verein hört man von Einigen Ähnliches. Sie trainieren das ganze Jahr über Lupi und schießen vor Beginn der 25m Wettkämpfe 3-4 Einheiten draußen um sich umzustellen und erzielen gute Ergebnisse. Die Unabhängigkeit vom Wetter ist natürlich auch ein Vorteil sowie die Möglichkeit der direkten Schusskontrolle ohne HIlfsmittel (Spektiv).

    Strindberg

    Möglicherweise habe ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich spricht nichts dagegen eine große Anzahl an Spopi ausgiebig zu testen und auch in die Hand zu nehmen und das werde ich sicherlich auch tun. Natürlich möchte ich (Stand: heute) in einem Jahr eine eigene, hochwertige Spopi, die ich auf mich einstellen kann.

    Zum Thema Verschwendung, leistungsorientiert und Lupi: Im Moment geht es mir erstmal darum die Fertigkeit des Schießens zu erlernen, um ausgehend von den Ergebnissen mein mögliches Potential zu erkennen. Mit den "verschwendeten Schüssen" habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte damit, dass ich die Spopi "abnutze" ohne wirklich das volle Potential der Waffe ausnutzen zu können. Der Schuss selbst kostet mich natürlich das Gleiche, egal aus welcher Waffe, mea culpa.

    Leistungsorientiert bedeutet, dass ich nach einer gewissen Zeit eine Steigerung in Teilbereichen erkennen möchte (ruhigere Hand, bessere Technik, Gruppen näher beieinander etc.). Wenn ich also in einer Einheit schlechter schieße als in der vorigen, will ich andere Faktoren als mich selbst ausschließen können. Also möchte ich nicht darüber grübeln müssen, ob jemand an der Spopi herumgespielt hat und es an der Waffe liegt.

    Der Gedanke, der hinter der Lupi-Idee steht ist folgender: Angenommen, ich bekomme eine Spopi für meinetwegen 250 Euro, trage diesen auf den Verein ein und schieße mit dieser 2x pro Woche 50 Schuss, sind das am Ende von diesem "Probejahr" 650 Euro kosten. Training ist nur auf dem Schießstand möglich, direkte Trefferkontrolle nur mit Spektiv. Die andere (eventuell effizientere) Möglichkeit ist, sich eine Lupi anzuschaffen, vielleicht mit individuellem Griff bei gleichen Kosten. Ich kann damit zu Hause ein Training durchführen, die Kosten pro Schuss sind weitaus geringer, der Griff ist auf mich angepasst und scheidet als mögliche Fehlerquelle somit aus.

    @badvan

    Ich empfinde es für ein Hobby nicht als zu teuer. Aber ich muss schon zusehen, dass ich mit meiner Investition das von mir avisierte Ziel am effizientesten erreiche. Und die Frage ist, ob die 400 Euro Munitionskosten für meine Zwecke nicht besser für etwas anderes verwendet.

    Wow, ich möchte mich zunächst bei allen für die ausführlichen, sachlichen und schnellen Antworten bedanken! Ich würde gerne jedem einzeln antworten, aber dann wird mein Posting eine halbe Abschlussarbeit, deswegen gehe ich auf die einzelnen Ratschläge ein, Fragen in Dickschrift:

    no.limits  Airgun-Madness  Carcano  @red rabbit

    a) Kannst du so machen, aber kläre es mit dem Verein ab und überlege dir, was du nach dem einen Jahr mit der Spopi anstellst

    Die Überlegung ging genau in diese Richtung, nach Ablauf des Jahres die Spopi dem Verein zu überlassen. Ich brauche natürlich keine 2 Kleinkaliberpistolen, von denen ich nur eine schieße. Bezüglich des Abklärens werde ich heute Abend fragen, so wie ich es mitbekommen habe stellt es allerdings kein Problem dar. Natürlich sollte eine Vereinswaffe jedem Vereinsmitglied zur Verfügung stehen, aber wer soll das kontrollieren. Ich glaube, dafür würde auch jedes Neumitglied Verständnis haben. Auf der anderen Seite hätte ich natürlich kein Problem damit, andere schießen zu lassen so lange an der Waffe nichts verstellt wird.

    @Karl  Airgun-Madness

    b) Schaff dir eine Luftpistole an und trainiere damit die Grundfertigkeiten

    Ehrlich gesagt habe ich den Gedanken von vornherein verworfen, weil ich das LP Gebatsche nicht mag (hab eine Zeit lang auch LG geschossen). Aber als ich gestern Abend im Bett lag und so über dies und jenes sinniert habe ist mir klar geworden, dass bei zweimaligem Training pro Woche und 50 Schuss pro Training (werden wahrscheinlich weniger aber habe das einfach mal angenommen) 400 Euro an Munitionskosten für das Jahr auf mich zu kommen. Das sieht bei der Lupi mit 4 Euro für 500 Schuss schon ganz anders aus, rein preislich gesehen. Deshalb sehe ich das mittlerweile als Option für mein Vorhaben, allerdings noch 2 Fragen hierzu: Wie groß ist der Übertrag von Lupi auf Spopi, also wie viele "Schwierigkeiten" werde ich haben, die Leistungen bei der Lupi auf die 25m Präzision zu übertragen? Und mit welchen Anschaffungskosten müsste ich rechnen, nach erstem Überfliegen fangen gebrauchte Lupi bei 3-400 Euro an


    Califax  @badvan

    c) Nutze das eine Jahr bis zur WBK und schieße viele verschiedene Waffen und wähle danach eine aus

    Ehrlich gesagt gefällt mir diese Möglichkeit am wenigsten. Ich bin niemand, der geil auf seine WBK oder eine Waffe ist und ich fiebere diesem auch nicht entgegen. Ich weiß, dass eine gute Waffe nicht automatisch mit guten Ergebnissen einhergeht. Sollte ich diesen Weg befolgen und mich in diesem Zeitraum für eine Spopi entscheiden und diese dann für (sagen wir einfach mal) 1200 Euro erwerben, habe ich zwar eine gute Waffe aber kann nicht schießen und jeder Schuss ist am Anfang Verschwendung. Ich kann ja zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeiten der Spopi überhaupt nicht nutzen aufgrund mangelnder Schießtechnik. Weiterhin bin ich (in allen Bereichen) leistungsorientiert, ich möchte nach einer Schießeinheit eine Rückmeldung haben, dass ich mich verbessert habe (oder eben nicht...). Weiterhin kann ich als Totalanfänger mMn überhaupt nicht einschätzen, ob eine Waffe passt oder nicht. Der Griff ist austauschbar, das Abzugsgewicht einstallbar, der Winkel ebenfalls und es ist in meinen Augen unmöglich auf die einzelnen Faktoren als Anfänger einzugehen und einzugrenzen "Ja, diese Waffe passt, wenn das und das verändert wird". Nach meinen Recherchen ist die Auswahl an guten Matchpistolen sowieso eingegrenzt und lässt sich reduzieren auf Walther GSP/SSP, FWB AW93, Pardini SP, Hämmerli x-esse/208/280/215 und Matchgun MG2 (die zur Zeit mein theoretischer Favorit ist)

    Hallo Leute,

    nach einigem Lesen und Recherchieren muss ich mich mit meiner Frage an euch wenden, da mir leider die Fachkompetenz fehlt um sie alleine zu beantworten.

    Ich habe vor einiger Zeit mit dem Schießen (25m Präzision) angefangen und mich beim hiesigen Schützenverein angemeldet. Nach einigen mehr oder weniger konzentrierten Einheiten macht sich langsam Ernüchterung und Frustration breit, da es nur zwei Vereinswaffen gibt, von denen eine aufgrund des Griffes nicht für mich geeignet ist (und welche auch einem Kameraden ohne eigene Waffe "zugeteilt" ist, da dieser damit in der Mannschaft schießt). Bleibt also nur noch eine, die ich mir mit 2 anderen Schützen (auch neue Mitglieder) teilen muss. Und es ist einfach unglaublich frustrierend, wenn man voller Elan zum Training möchte und die Waffe nicht mehr da ist, oder verstellt wurde oder man sie sich mit jemand anderem teilen muss.

    Deshalb gingen meine Überlegungen in Richtung Kauf (ich würde die Waffe dann natürlich über den Verein erwerben da ich ja noch keine WBK besitze(n darf)) eines Low-Budget-Modells, um wenigstens die Grundtechniken trainieren zu können. Weitere Infos um entsprechende Kaufempfehlungen abgeben zu können folgen hier:

    - Ich bin 173 cm groß, also reicht mir wohl ein normaler M-Griff

    - Training 1-3x pro Woche

    - Schießerfahrung 4 Einheiten mit Vereinswaffe (Walther GSP) und CCI Standard Munition, Streukreis ca. 12cm mit gelegentlichen Ausreißern

    - Kurzfristiges Ziel ist es erstmal in die Mannschaft zu kommen und 220-240 Ringe zu schießen

    - Budget 200 Euro (wird unten noch weiter ausgeführt)

    - Nutzungsdauer ca. 1 Jahr (siehe unten)

    Mein Plan ist es, mit der gekauften Waffe die Techniken zu trainieren, die eben unabhängig von der Waffe trainierbar sind. Deshalb auch die erwähnte Nutzungsdauer von einem Jahr. Diese Zeit möchte ich mir geben, um zu sehen wo es hin gehen kann. Dann würde ich entscheiden, ob und mit welcher Professionalität ich den Sport weiter betreiben möchte und wie viel Geld ich für eine neue Sportpistole ausgeben möchte. Deshalb möchte ich hinsichtlich des Budgets auch sehr niedrig einsteigen. Sollte ich mich nach einem Jahr für eine "professionelle" Sportpistole im Preissegment von über 1000 Euro entscheiden, machen die 200 Euro von heute den Bock auch nicht mehr fett.

    Bezüglich des Modells bin ich komplett offen, ich habe keine Probleme mit einer Uralt-Waffe (sofern sie geradeaus schießt, und halten muss sie ja auch nur 1 Jahr), gegen die Walther GSP habe ich irgendwie eine kleine Abneigung entwickelt (vielleicht weil sie einfach jeder hat, und sie mir auch im Verein nicht wirklich zusagt). Aber bei 200 Euro kann und will ich nicht wählerisch sein und würde schlechte Ergebnisse auch nicht auf die Waffe schieben. Die Frage ist allerdings, ob dieses Vorhaben a) Sinn ergibt und b) überhaupt machbar ist (für den Preis)