Beiträge von mikki-

    Er eint wohl mit "Griff finden" die Art und Weise, wie er das Griffstück hält. Laut seinem letzten Beitrag hat er 4 Jahre mit dem Daumen mitgedrückt und versucht diese falsche Grifftechnik nun los zu werden.

    Du müsstest mal etwas besser beschreiben, warum du da wie in der Suppe auf der Scheibe rumrührst. Andernfalls ist es schwierig an deinen Problemen zu arbeiten. Achte auf dich und darauf, was dein Körper macht und geh dich selbst von unten nach oben durch.

    Wie stehst du da, wie breit ist dein Stand, in welchem Winkel stehst du zur Scheibe? Halte an und konzentriere dich darauf, was deine Beine/Füße machen. Gleichst du ständig dein Schwanken mit den Zehen/Muskeln aus? Sind deine Knie durchgedrückt? Sind deine Oberschenkel angespannt? Wo zeigt deine Hüfte hin? Richtung Scheibe? Oder irgendwo in die Gegend? Wo ist deine linke Hand? Hosentasche? Gürtel?

    Wir sind noch nicht mal annähernd an der Waffe...

    Weiter gehts, ist dein Oberkörper gedreht oder zeigt er Richtung Scheibe? Was macht dein Kopf, schaut er gerade auf die Scheibe und ist dein Auge entspannt oder siehst du die Scheibe nur aus dem Augenwinkel?

    Jetzt Richtung Waffe. Was macht deine Schulter, zittert sie, wird sie müde mit zunehmender Haltedauer? Ist dein Ellenbogen durchgedrückt? Liegt die Waffe bequem in deinem Handgelenk? Oder musst du ständig die Waffe nach oben justieren. Ist dein Griff bestimmt, aber nicht fest? Was machen deine Finger, fühlen sich kleiner, Ringfinger, Mittelfinger gequetscht an? Steht dein Daumen ab? Oder liegt er bequem auf der Ablage? Berührt dein Abzugsfinger wirklich nur mit dem vordersten Glied den Abzug und der Rest nicht den Griff?

    Jetzt erst zum Korn. Was macht das, sackt es ständig nach unten? Oder zittert es? Ist es nach links oder rechts geklemmt? Schwankst du mit der ganzen Waffe langsam nach rechts oder links, die Lichthöfe bleiben aber annähernd gleich? Zuckt dein Korn? Verkantest du?

    Usw...

    Du streust mehr als der Winterdienst, schau mal dass du dir ein paar Lupi Trainingsscheiben besorgst. Den durchgehenden Balken würde ich dir wärmstens empfehlen. Aber erst musst du mal die Dinge da oben durchgehen.

    Schießtraining 16.05.2018

    Das Einschießen war wieder nach Schema F. Mein neuer Anschlag sitzt immer noch nicht zu 100%, einige Aspekte vergesse ich ab und zu, insbesondere beim Einschießen. Da ich hierbei eine Abweichung nach rechts oben hatte, wollte ich bei der nächsten Scheibe (Dreieck) wissen, an was es genau liegt. Allerdings konnte ich keinen Fehler an der Waffe feststellen, die Treffer lagen alle sehr schön um die 10 herum. Den ersten habe ich aus Unkonzentriertheit nach rechts oben gehauen, danach war es okay.

    Danach war dann die Frage, worauf ich mich in diesem Training eigentlich fokussiere. 7er vermeiden wollte ich nicht schon wieder machen, denn beim letzten Training fiel mir auf, dass ich teilweise die Schüsse dann rausgerotzt habe, wenn ich wusste, dass keine 7 dabei herauskommt sondern mindestens eine 8. Und das kann ja nicht das Ziel sein.

    Deshalb habe ich mir bei Scheibe 3 das Ziel gesetzt "Mindestens 3 10er, Rest egal". Schlussendlich wurden es dann 4, was mich sehr gefreut hat. Dann dachte ich mir "okay, 10 Schuss immer im selben Griff, im selben Stand, da ist das 10er-Schießen leichter". Deshalb habe ich dasselbe nochmal gemacht in 4er Serien auf Scheibe 4. Von 12 Schuss waren 3-4 Zehner, 1-2 8er, der Rest 9er. Ich kann es leider aufgrund des Schussbildes nicht genau sehen.

    Da die Treffer so eng beieinander lagen, habe ich danach immer 4 Schuss auf eine Scheibe gemacht, um es noch realistischer zu machen. Und es lief wirklich gut. Scheibe 8 war dann leider nicht mehr sooo gut, aber bin noch zufrieden.

    bei Scheibe 9 kam dann die Schützenjugend an den Stand und hat krakeelt ohne Ende, ich dachte echt ich sei in der Schießbude an Kerb. Habe zwar versucht mich weiter zu konzentrieren, aber das Korn verschwamm immer schneller vor meinem Auge und irgendwann schmerzte auch meine Armbeuge immer mehr.

    Das sind ja dann voneinander unabhängige Wettbewerbe. Aber es geht nicht, dass ich beispielsweise in der Oberliga LP für Verein B schieße und ab und zu meinem Stammverein A in der Grundklasse aushelfe (rein theoretisch)

    Training 14.05.2018

    1. Scheibe 15 Schuss einschießen, Feeling für den Abzug bekommen und mir meinen äußeren Anschlag noch einmal vor Augen führen. Mir fiel auf, dass der "Schlitten", auf dem das Korn montiert ist, nicht mittig war sondern leicht geneigt. Dies habe ich dann nach dem Einschießen korrigiert.

    Die zweite Scheibe diente deshalb dazu, eventuell notwendige Einstellungen bei der Visierung vorzunehmen, dies war jedoch nicht nötig. Die mittigen Schüsse habe ich auch so vorhersagen können, die Abweichungen zum großen Teil auch. Deshalb blieb alles beim alten.

    Auf Scheibe 3 wollte ich dann dieses mal eine Serie >88 schießen, was mir beim letzten Mal nicht gelungen ist. Dies habe ich auch mit größter Konzentration geschafft, bei 2 der 10 Schüsse habe ich 3x abgesetzt und mir viel Zeit dabei gelassen, den Schuss richtig aufzubauen. Nebenbei auch keine 7 geschossen, das war aber erst das Ziel auf der Scheibe 4.

    Bis zum 9. Schuss hat das auch ganz gut geklappt, dann hätte ich besser absetzen und neu aufbauen sollen. Habe ich leider nicht gemacht. Danach habe ich nochmal 16 Schuss mit dem selben Ziel gemacht (keine 7) und das hat dann auch funktioniert. Auch hier habe ich mehrere Male abgesetzt und neu aufgebaut.

    Da die Scheiben 3+4 mit größerem Zeitaufwand gute Ergebnisse lieferten, wollte ich dies auf einen Wettkampf übertragen, mit Zeitdruck also.

    Auf Scheibe 5 habe ich deshalb 10 4er-Serien abgegeben, nach jeder Serie die Scheibe zu mir herangeholt, die schlechten Treffer markiert, meine Hand und den Griff abgewischt (ich neige zu schwitzigen Händen), 4 neue Diabolos zurecht gelegt und die Scheibe wieder zurückgefahren. Die 7 und die knappen 8er habe ich mit der Schussnummer versehen. Für die 40 Schuss habe ich 35:30 benötigt, inklusive Kartuschenwechsel. Abgesetzt habe ich 1-2x, nichts getrunken und bin 3x aus meinem Stand herausgegangen um mich etwas zu lockern, in einem Wettkampf habe ich also noch einen Puffer von etwa 10 Minuten.

    Training 12.05.2018

    Ich hatte im letzten Training extreme Probleme mit Linksschüssen. Zuvor waren die Schüsse auf den vertikalen Balken eigentlich immer im 9er Bereich, beim letzten Training und am Anfang dieses Training waren sie dann alle um etwa einen Ring nach links versetzt. Ich weiß nicht genau, was da geschehen ist. Wie beim Einschießen zu sehen, bahnte sich dieses Problem auch in dieser Zeit an und ich merkte auch, wie die Waffe immer etwas nach links "zog". Ich habe dann bei der Scheibe Nr. 2 meinen Stand geändert und mein hinterer und vorderer Fuß sowie meinen Arm liegt in einer Flucht mit der Scheibe, ich stehe also extrem steil. Die Linksschüsse konnte ich damit nicht komplett verhindern, es wurde aber auf Scheibe 3 besser. Auf Scheibe 4 war das Ziel 10 Schüsse zu machen ohne 7. Leider habe ich beim letzten Schuss versagt, absetzen wäre die bessere Alternative gewesen. Auf Scheibe 5 wollte ich das dann besser machen und sehen, wie viele Schüsse ich ohne 7er hinbekomme. Der 1. Schuss war knapp (wie übrigens auf der vorigen Scheibe auch), der 14. ebenfalls und der 16. war dann leider außerhalb.

    Mitten in dieser Serien habe ich meinen äußeren Anschlag quasi komplett geändert. Ich stehe jetzt weitaus aufrechter, nicht mehr so nach hinten geneigt, halte den Griff etwas fester und habe weitaus mehr Körperspannung als zuvor. Ich habe vorher versucht, die Last durch die Gelenke "aufnehmen" zu lassen, um möglichst wenige Schwankungen durch ermüdende Muskeln zuzulassen. Allerdings fühlte sich mein jetziger Anschlag stabiler und viel angenehmer an, die Waffe scheint mir auch weitaus ruhiger zu sein. Mir ist auch aufgefallen, dass ich mein Gewicht eher nach hinten verlagere und den hinteren Fuß flächig belaste. Ich bilde mir ein, dadurch weniger zu schwanken, aber ich kann es nicht mit voller Bestimmtheit sagen. Ich werde morgen nochmal darauf achten.

    Die Änderung des Standes zog natürlich auch eine andere Trefferlage nach sich, die ich auf den Scheiben 6-8 versucht habe heraus zu finden. Im Anschluss daran habe ich dann 3 Klicks nach oben gestellt. Die Abweichung nach links war dann eigentlich okay, deswegen habe ich hier nichts an der Visierung verstellt.

    Auf Scheibe 9 wollte ich dann gerne eine Ringzahl >88 erreichen, das hat leider nicht geklappt. Von der Höhenabweichung passten die Schüsse aber ganz gut und auf einmal waren die Schüsse eher rechts als links, selbiges auf der nachfolgenden Scheibe.

    Vom Kauf der SAM werde ich absehen und auch ähnliche alte Waffen habe ich aus meiner Beobachtungsliste gestrichen. Ich werde weiter die Augen offen halten nach einer LP1 oder LP 10, vielleicht noch eine FWB P44.

    Auf das Wort ballern, reagieren manche (z.B: ich) sehr empfindlich ;)

    Nun, der hat als B Trainer natürlich mehr sporttheoretische Ahnung als ich. Ich würde ihm in einem Jahr auch zustimmen. Aber um ehrlich zu sein, glaube ich in der Anfangsphase an "Viel hilft viel". Wobei es auch in die Hosen gehen kann, wenn du dir ein Fehlverhalten antrainierst. Wenn ich mir das was du im Moment so an Scheiben zeigst ansehe, kann ich nicht an ein solches Problem glauben. Das sieht für einen Anfänger schon ziemlich vielversprechend aus. Ich würde die nächste LuPi-Saison rein als Wettkampfluft schnuppern ansehen und bis zur übernächsten Saison mit dem von ihm vorgeschlagenen Wettkampftraining warten. in meinen Augen bist du noch nicht lange genug im "Grundlagen" Modus oder kannst du die Treffer, insbesondere die Schlechten, korrekt ansagen?

    Bitte beachte, ist alles nur meine persönliche Meinung und hat keinen "wissenschaftlichen" Anspruch:)

    BTW: Hältst du eigentlich vernünftig nach? könnte man nämlich vielleicht aus den Scheiben Trainingstagebuch eines Komplettanfängers herauslesen.

    Okay, also ich verstehe unter dem Begriff "Schießen" eher die sportliche und konzentrierte Ausübung des Sports. Heißt mit Aufwärmen, mobilisieren, konzentrieren, Achten auf korrekte Technik, Fehler- und Schussbildanalyse etc. Da der Begriff der letzten "Einheit" nicht gerecht wird habe ich das eher abfällige "ballern" verwendet. Also abziehen und schauen wo die Kugel landet. Das sollte aber natürlich nicht respektlos gegenüber dem Schießsport gemeint sein.

    Ich tendiere auch eher zu mehr Training als zu weniger. Mag sein, dass "Weniger ist mehr" bei Dingen wie Kraft- oder Ausdauersport zutrifft. Ich kenne es auch aus dem Turnen, dass man beim Erlernen neuer Fertigkeiten so oft trainiert wie es der Körper zulässt, es ist eher geistiges Training als körperliches.

    Ich werde die Runde auch so ansehen, jeder RWK als Wettkampftraining ansehen und mich auf die darauf folgende Saison konzentrieren.

    Ich halte etwa 1-1,5 Sekunden nach. Sieht das auf den Scheiben anders aus? Inwiefern kann man das denn herauslesen?

    beklu Wie machst du denn in einer Einheit 250 Schuss?! Wenn ich etwa 1 Minute pro Schuss ansetze brauchst du ja allein dafür fast 3 Stunden. Und das ohne Vor- und Nachbereitung, Scheibenwechsel, Kartuschenwechsel etc. Ich brauche z.B. für meine 100-120 Schuss etwa 2,5 Stunden, vom Betreten des Schützenhauses bis zum Verlassen.

    Da hast du meine Worte falsch interpretiert. Subtext ist im Internet immer schwierig, aber ich hab nicht gejammert und erwartet habe ich auch nichts. Der Post diente lediglich der Vollständigkeit des Logs.

    Aber was ich vergessen habe zu schreiben, bei uns schießt ab und zu ein B-Lizenz-Trainer mit, der mir auch ganz am Anfang in meiner ersten Trainingseinheit ein bisschen was gezeigt hat. Dem habe ich erzählt, wie mein Training so aussieht (Trockentraining zu Hause, 2-4x/Woche auf dem Schießstand immer über 100 Schuss, kein Ringezählen mehr, Schießen nur auf Trainingsscheiben, etc) und er meinte, dass das zu viel Volumen wäre. Ich solle maximal 80 Schuss machen im Training und in den nächsten Monaten bis zur Lupi-Saison im September den Fokus meiner Einheiten weg vom Techniktraining hin zum Wettkampftraining führen. Zum Beispiel Stufentraining oder auch Startphasentraining einbauen. Hierbei soll ich mich also ganz normal wie im Wettkampf einschießen, dann die ersten zwei Serien machen, 10-15 Minuten Pause und dann das ganze wiederholen.

    Wie seht ihr das? Die meisten machen ja weitaus mehr Schüsse und irgendwie bin auch ich der Meinung, dass hier mehr Schüsse einen Mehrwert bringen.

    Da ich So,Mo,Di bereits Lupi trainiert habe (wobei man Dienstag nicht so wirklich mitzählen kann, waren vielleicht 40 Schüsse, die fast alle zu weit links waren. Hab es dann irgendwann frustriert abgebrochen), wollte ich am Mittwoch nicht schon wieder Lupi schießen. Da ein Kamerad für einen Spopi Wettkampf vorschießen musste, habe ich mich ihm spaßeshalber angeschlossen.

    5 Schuss Probe, 15 Schuss Präzision, 5 Schuss Probe (Duell), 15 Schuss Duell. Es war eher ballern als schießen. Da wir am Wochenende eine Veranstaltung haben musste noch ein bisschen was im Verein getan werden. Geschossen habe ich dann mit einer GSP mit viel zu großem Griff, bei der ich nur mit Mühe ein gutes Visierbild hinbekommen habe, musste ständig mit dem Handgelenk gegenhalten. Beim Duellschießen waren dann 3 Schüsse gar nicht auf der Scheibe, die habe ich dann nachgeschossen. Bei der Präzision zähle ich auch nur 14 Schüsse, irgendwo ist da ein dreifaches Loch.

    Wer hat das denn behauptet ?

    Ich habe ende letzten Jahres fast jeden Tag geschossen, da sind alleine in der Vorbereitung auf die Wintersaison 10.000 Schuss draufgegangen.

    Der Topschütze trainiert (fast) täglich in irgendeiner Form. 200 bis 300 Trockenanschläge sind da keine Seltenheit.

    Grüße

    Ich meine, ich hätte das mal irgendwo gelesen/gehört. Ich kenne es aus dem Kraft- und Ausdauersport, dass Anfänger die Belastung langsam steigern sollten. Da ich auch Anfänger bin hatte ich etwas Bammel, dass meine Muskeln noch etwas übermüdet sind, davon habe ich jedoch nichts bewusst gemerkt.

    Noch eine Anmerkung zu der letzten durchlöcherten Scheibe: Die hatte ich immer in der Halterung drin, wenn ich auf den Spiegel ohne Ringe geschossen habe. Einfach nur, ob sich eine Tendenz ergibt. Da der Trend nach unten zeigt (sowohl bei der durchlöcherten Scheibe als auch beim halben Balken), habe ich mal 3 KLicks nach oben gedreht.

    So, da ist es schon.

    Training 07.05.2018 (80 Schuss)

    Ich weiß, 2 Tage hintereinander zu trainieren ist nicht so richtig produktiv. Aber ich konnte es leider nicht lassen, hatte einfach Lust drauf gehabt. Gestartet habe ich wie gestern auch mit dem vertikalen Balken und es lief ähnlich gut. Alle Schüsse bis auf einen sind im 9er Bereich. Wie gestern auch wechselte ich dann auf den Spiegel ohne Ringe. Ich bin nicht so ganz zufrieden, auch wenn es sicherlich okay ist. Ich weiß nur nicht genau, weshalb ich die Gruppen aus der Balkenscheibe nicht auf den Spiegel bringen kann. Liegt es an der fehlenden Orientierung, dass ich sozusagen im leeren Raum anhalte? Ansonsten gehen mir meine Ausreißer in die 7 noch ziemlich auf die Nerven. Wenn ich die noch reduzieren könnte wäre das wirklich top.

    Bei der Balkenscheibe muss ich nur die seitlichen Schwankungen ausgleichen, beim Spiegel zusätzlich auch noch die Höhenschwankungen. Das hat auf den Scheiben 2 und 3 noch zu einem zu langen Zielvorgang geführt, den ich im weiteren Verlauf versucht habe einzuschränken.

    Hallo Mikki,

    die Trefferlagen sind doch schon sehr gut, ich würde mal Schätzen deutlich 340+. DSB Leistungsabzeichen in Gold gibts ab 320...nur zur Info. Ergo kein Grund nervös zu werden, wenn Dir jemand zuschaut.

    Kribeln im Finger und kalte Pranken können in der Tat von den Nerven kommen, die vielleicht irgendwo geklemmt sind. Würde ich einfach mal nachschauen lassen, vielleicht muss da was eingerenkt werden. Ich kenne das auch bei mir.

    vg

    Oliver

    Ab 340, laut dieser Tabelle: http://www.dsb.de/media/EVENTS/2…en_Tabelle_.pdf

    Meine kalten Extremitäten sind kein schießspezifisches Problem, ich habe immer kalte Hände und Füße. Beim Schießen ist die Hand jedoch sehr exponiert und der Blutfluss ist durch das Halten auch eingeschränkt, was das "Problem" noch verstärkt. Beim heutigen Training ging es jedoch. Wäre ja auch noch schöner bei 27 °C... Das Kribbeln im Daumen war auch weitaus weniger existent als gestern, wobei ich bewusst versucht habe locker zu lassen und keinen Druck mit dem Daumen auszuüben. Dabei erwische ich mich derzeit noch ab und zu.

    Training werde ich nachher online stellen.

    Danke Carcano auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, werde ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren. Krieg ich nebenbei sogar mein Schießbuch voll.

    Training 06.05.2018 (110 Schuss)

    Ich weiß nicht genau, wie ich das Training bewerten soll. Ich habe mit dem vertikalen Balken begonnen (20 Schuss). Der erste Schuss ging ziemlich daneben, musste mich erst an das Visierbild gewöhnen. Die Fehler bei den neben dem Balken gelandeten Treffer konnte ich auch eindeutig identifizieren. Ich war danach sehr positiv gestimmt, da das Trefferbild ansprechend aussah und die seitlichen Abweichungen quasi nicht existent waren. Ich habe im Anschluss die Balkenscheibe um 90° gedreht um die Abweichung in der Vertikalen herauszufinden (10 Schuss). Auch hier hielt sich die Abweichung in Grenzen, ich denke, die Gruppe ist okay. Mitten in der Serie kam jemand rein und hat mir ein paar Schüsse zugeschaut, das hat mich schon aus dem Konzept gebracht. der Ablauf war nicht mehr derselbe und die Konzentration war beeinträchtigt. Das lag nicht daran, das mir jemand zugesehen hat, damit habe ich eigentlich kein Problem. Es lag eher daran, dass sich urplötzlich die Situation (leerer Stand, keine Beobachter) geändert hat und ich mich darauf einstellen musste.

    Im Anschluss daran habe ich mal versucht meine Treffer anzusagen. Allerdings hat das relativ schlecht geklappt, siehe Anhang. Oben das Schussbild, unten die Ansage. Nach jedem Schuss habe ich einen Punkt dort gemacht, wo ich den entsprechenden Treffer vermutete.

    Danach habe ich das Ansagen sein gelassen und ein paar Schüsse auf den Spiegel ohne Ringe gemacht. Leider habe ich auf jeder Scheibe mindestens einen Ausreißer (= <7 oder knapper 8er).

    Die Leistung aus dem vertikalen und horizontalen Balken konnte ich leider nicht halten.

    Nach dem Training fiel mir auf, dass meine Daumenspitze eingeschlafen war. Ein leicht bizzelndes Gefühl bei Druck, welches auch noch einige Stunden anhielt, war der Fall. Ist der Griff zu eng?