Hallo zusammen,
also, ich wollte ja da nichts dazu schreiben, da es letztlich gegessen ist und ich noch im Urlaub bin.
Ja es ist mir passiert.
Auch HDR kann da nicht viel dazu sagen, da er nicht betroffen war. Er hat nur von außen geschaut. Bevor es jetzt ins Uferlose geht folgendes.
Die Waffe wurde abgenommen und zwar genau so wie ich damit geschossen habe.
Auch meine Frage an der Waffenkontrolle ob alles okay ist mit der Länge wurde bejaht.
Bekam dann denn Aufkleber. Der andere Aufkleber hat aber nicht auf der Auflageschiene gehalten. Um dies zu verhindern hat man dann noch Tesafilm geholt um den Kleber zu sichern. Der Tesafilm wurde dann über diese Gewichtstange die an der Auflageplatte befestigt war drüber geklebt. Es war für die Kontrolle alles sichtbar.
Dann kam der Wettkampf, ich habe genau so geschossen wie die Waffe abgenommen wurde! Nach dem Schießen dann diese Nachkontrolle. Diese war mir auch nicht bekannt, bzw. wurde nicht durchgesagt und mir auch nicht nach dem schießen mitgeteilt. Ich hatte ja nach dem Wettkampfende angefangen Kappe, Backe und Schloss zu entfernen. Habe dann wieder alles angebaut. Diese prüften dann meine Schiene die Länge bis zur Markierung und Breite der Rest war egal. Ok, die Frau die dies gemessen hat sagte zu den anderen hinten dran ja alles in Ordnung.
Dann kommt der Kampfrichter von hinten und sagt Gewicht und Stange prüfen bezüglich der Länge. Ok diese war dann zu weit vorne. Er gibt mir dann die rote Karte. Dann lege ich natürlich Einspruch ein, da ich ja andere Infos hatte. Dieser wird abgelehnt, dagegen habe ich Widerspruch eingelegt. Dann haben die ne dreiviertel Stunde beraten, wollten auch meine Waffe nochmal sehen.
Meine Freundin ging dann nach der roten Karte zu dem Kampfrichter und fragte ihn, warum er mir dies den nicht vorher gesagt hat, damit ich das Gewicht hätte entfernen können.
Dann sagt der Kampfrichter zu ihr, doch er hätte dies schon gesehen dass mein Gewicht zu weit vorne gewesen wäre, aber da ich schon angefangen hatte zu schießen wollte er nichts mehr sagen!
Anstelle zu kommen damit ich das Gewicht hätte entfernen können, lässt er mich weiterschiessen und danach werde ich disqualifiziert.
Das Wettkampfgericht sagte dann später nur, ja es wurden Fehler gemacht und es würde ihnen ja auch leid tun. Aber es ist nun mal so. Ich könne aber sicher sein dass dies auch für die Kampfrichter und Kontrolle Konsequenzen hätte, da dies so nicht richtig gelaufen ist.
Soweit so gut, man kann jetzt alles drehen und wenden wie man will, ich wurde disqualifiziert ist halt so. Wenn ich es so mache wie bei mir, mache ich dies dann über die ganzen Tage konsequent für alle gleich.
Ab dem nächsten Durchgang jedoch und dann und auch am darauf folgenden Tag, haben die Kampfrichter dann bei allen Durchgängen aber bei allen Starter die vorne Gewichte raus hatten, beim Schießen nachgemessen und wenn diese zu lang waren, diese Gewicht einfach abnehmen lassen ohne Konsequenzen für diese.
Nicht einer wurde mehr disqualifiziert.
Ja Pan, ich bin eine erfahre Schützin.
Habe schon in meiner früheren aktiven Zeit vor dem Auflageschießen etliche DM und auch internationale Medailen gewonnen.
Ich hatte auch im Vorfeld deshalb schon einmal gefragt wie lange ein Auflagekeil sein darf. Der Kampfrichter sagte damals schon, dass wäre egal und er wird einfach bei 55 cm abgeklebt.
Die gleicher Aussage kam dann auch in Hannover von einem der Kampfrichter im Beisein der Jury, auf meine Frage wenn ich meine Auflageschiene nun 80 cm oder länger mache und dadurch mehr Gewicht hätte, was dann wäre, kam die gleiche Antwort, das wäre egal, diese wird dann halt abgeklebt, da dies ja als Keil gesehen und eigenständiges Teil gelten würde und nichts mit dem Schaft an sich zu tun hat.
Dies war für mich auch der Auslöser, das ich dachte wenn ich dieses Gewicht am Keil befestige und nicht am Schaft, das dann ja das gleiche gelten würde als wenn ich die Auflageplatte so lang lassen würde.
So müsste ich keine längere Platte anfertigen.
Ja ich arbeite in dem Bereich und ich kenne mich recht gut in meinen Bereich aus. Aber wenn ich gefragt werde und mir nicht sicher bin, Frage ich zur Sicherheit bei der nächsten höheren Instanz auch nach ob es so richtig ist.
Oder darf ich, wenn ein Schütze bei mir Teile kauft sagen, ja alles gut so und wenn es doch falsch ist dann einfach sagen sorry dein Pech hättest du dich besser informiert oder die Teilezeichnung besser studiert und dann sagen ich bin auch nur ein Mensch.
Ich empfehle dir für deine Waffe ein falsche Dichtung und deine Waffe steigt im Wettkampf aus.
Du würdest mich hier zerlegen wie schlecht ich bin und ja kein Ahnung habe und was für eine Ausrede ich benutzen würde. Das ich nur ein Mensch bin zählt dann sicher auch nicht.
Es kommt halt immer darauf an wem was passiert und auf welcher Seite er steht.
Das mit, es sind halt alles auch nur Menschen, ist so ziemlich abgedroschen, aber wenn man dies schon angewendet, dann bitte auch für die Schützen und nicht nur für Kampfrichter und Waffenkontrolle.
Meinst etwa ich trainiere viele viele Stunden auf dem Stand und setze viele 100 Euro ein um dann dahin zu fahren um zu versuchen mit Betrug zu gewinnen.
Ich bin auch nur ein Mensch und habe mich nun letzlich geirrt. Mein Fehler war, das ich mich nicht gleich an die TK gewendet habe, sondern mich auf Kampfrichter und in Hannover auf die Kontrolle verlassen habe.
Aber weil ich mir eben nicht sicher war habe ich auch explizit nachgefragt und mich eben dann auf Informationen von Leuten verlassen die, wenn sie diesen Posten übernehmen und ausführen auch in der Sportordnung besser kennen sollten als ich.
Was aber die Kampfrichter anschließend gemacht haben, ist leider mehr als fragwürdig. Weil wenn sie dies so bei mir anwenden, es auch tatsächlich durch den ganzen Wettbewerb tun sollten und nicht nach dem ersten Durchgang dann auf einmal anders handhaben.
Dies hat man mir als ich später noch mal bei der Jury war wo ich dann nochmals nachgefragt hatte wegen der Länge von der Auflageplatte, ob diese tatsächlich länger als 80 cm sein darf mit ja beantwortet und der Kampfrichter erzählte stolz, das alle bei denen das Gewicht nach mir länger war dann diese einfach entfernen ließen.
Ebenso gab es bei der Luftpistole ähnliches. Habe dort zugeschaut. Dort wurden bei Schützen die Auflage bei 40mm bei der Waffenkontrolle abgeklebt.
Beim schießen dann genau das gleiche. Standaufsichten und Kampfrichter hier hinter diesen Schützen.
Habe dann als einer sich umdrehte gefragt was den da jetzt falsch wäre. Die Antwort war, bei der Luftpistole darf nicht abgeklebt werden.
Habe dann den gefragt warum man das denn Schützen jetzt nichts sagt. Kam dann nur, nein ich werde da jetzt nicht hingehen und etwas sagen.
Meine Frage dann wasistwenn sie zur Nachkontrolle gelost werden war dann, das dann halt Pech wäre für sie.
Dies jetzt nur in Kurzform da noch einiger längere Wort-Wechsel und Gespräche folgten.
Aber gut, es ist vorbei und leider nicht mehr zu ändern. Aber so etwas wird mir nicht mehr passieren.
Als nächstes wenn ich nun Zeit finde werde ich tatsächlich nun bei der TK oder falls Herr Furnier in Dortmund sein sollte anfragen ob diese Auflageplatte tatsächlich so lange sein darf. Da die Sache mich eines gelehrt hat, auf Auskünfte von Kampfrichtern nichts mehr zu geben.
Denn trauen tue ich, selbst nach nun drei Kampfrichter und Aussagen dreier Jurymitgliedern bezüglich der Länge der Platte sicher nicht mehr.
Denn ich weiß ja nun auch, es sind ja auch nur Menschen. Ich im besten Fall ein Mensch zweiter Klasse weit hinter den Kampfrichter und Kontrolleuren.
Aber nächstes Jahr wieder auf ein neues.
Viele Grüße Billy
Ps: Fehler bezüglich Rechtschreibung odervielleicht doppelte Zeilen möge man mir nachsehen, da ich im Urlaub bin und nicht Zuhause am PC bin sondern übers Handy schreibe.