Beiträge von Haemmiker

    Und trotzdem richtig.

    Natürlich, vorallem wenn sie Garantie hat.

    Aber ist natürlich trotzdem blöd, man kann die Sache nicht beschleunigen.

    Ja, denn Waffen von Deutschland und die Schweiz zu verschicken ist nicht ohne und sehr teuer!

    Kann ich nicht beurteilen, meine Steyr Lupi habe ich selber Importiert.

    Das nächste mal machst du Ferien in der Schweiz ;)

    Meld dich doch mal bei Roger Geissbühler (https://schiesssport.ch/) und frag mal, wieso das bei Morini so lange dauert. Er hat eigentlich einen guten Draht zum Francesco Reppich und seiner Frau. (Ich hätte die gleich zu ihm geschickt ;) )

    Wir waren glaub vor zwei oder drei Jahren direkt im Werk im Juli oder August und da haben die damals gearbeitet (die neue CM 200 produziert ^^).

    Aber kann auch sein, dass die im August ihre Betriebsferien haben, ist in Italien und im Tessin nicht unüblich, gleich einen ganzen Monat den Laden zu schliessen.

    Vieleicht haben sie auch kaum Aufträge und daher zu? Aber der Support/Service sollte da aber jedenfalls weiterlaufen...

    Der Nachfolger ist wohl schon fix:

    Stgw 04, auch bekannt als SIG SG 553.

    Das Ziel ist eigentlich nicht mal das ausschalten von Personen, dafür gibts Scharfschützen, sondern wenn der Feind den Kopf unten hält reichts. Dafür reicht auch die Kommandoversion.

    Ich bin da manchmal in der Schweiz und konnte mich dunkel erinnern, ein STG 57 gesehen zu habe, das mehr einem modernen Kunstwerk glich mit Winterabzug und allem was sich nur verbessern läßt. Das ging bis zum Flimmerband:

    https://shop.indoorswiss.ch/de/70-stgw-57

    Also die Privatinitiative scheint es schon noch zu geben.

    Ja, die Stgw. 57 kannst du extrem aufrüsten seit ein paar Jahren. Gibt sogar Matchläufe dafür, die kamen als es eine Zeitlang keine Original-Läufe mehr gab, bis die Armee wieder irgendwo in einem verlassenen Stollen gefunden hat :D

    Sehr viele Sportschützen haben auf ein 57er gewechselt und haben dann die Waffe aufrüsten lassen. Gab dann einige Jahre auch richtig Probleme mit den Klasseneinteilungen, da die Waffe vollaufgerüstet ja ein Standardgewehr mit Zweibeinstütze ist und "relativ einfach" gute Resultate erziehlt werden.

    Das Problem mit dem 300m Schiessen hier in der Schweiz ist, es wird in 10-20 Jahren aussterben.

    Die Armee erhält in ca. 10 Jahren neue Sturmgewehre aber mit kurzem Lauf. Denn das Szenario wie damals gibts heute nicht mehr und im Häuserkampf ist der lange Lauf einfach ein Nachteil.

    Einen Teil der neuen Waffen hat die Armee schon, ist aber noch Korpsmaterial und muss ende Ausbildung wieder abgegeben werden. Aber die Grenadiere und Eliteeinheiten laufen damit heute schon rum.

    Da dann mit den neuen Sturmgewehren nicht mehr auf 300m geschossen werden kann (also kann man schon, nur treffen ist Glückssache), müssen die Gemeinden nach Anweisungen des Bundes 300m Schiessstände für die Obligatrischen Schützen nicht mehr halten.

    Ist heute vielerorts schon ein Problem wegen dem Lärm aber weil die Gemeinden eine Schiessmöglichkeit haben müssen ist sind die möglichkeiten halt eingeschränkt.

    Der Lauf mag noch spiegelblank sein aber brennt im Übergangskegel aus. Damit tritt das Geschoss unterschiedlich in die Züge und Felder ein und weg ist die Genauigkeit.

    Die Schweizer .223 ist ja auch für das Heer „helvetisiert“, also mit Uhrmachergenauigkeit gefertigt. Das ist eben kein NATO „spray and pray“ Billigzeugs.

    Ja und was soll man zu euren Ordonnanzwaffen sagen? Die sind sehr gut und sehr teuer und sehr präzise. Und sehr gepflegt. Jeder Schweizer behält seine Waffe als Reservist und verantwortet die auch. Mein StG58 wurde aus 2-3m Entfernung im Freiflug in den Spind „gestellt“. Und zur Grundreinigung ging man damit unter die Dusche.

    Mein privates STEYR AUG macht auch so um die 25-30 mm Streukreise auf 100m. Und das mit 223 Billigstmunition bei 10 Schuss in 20sec... natürlich mit einem guten Glas, das den alten Augen hilft.

    Von einer Matchwaffe mit passender Munition kann man anfangen zu sprechen, wenn 5-Schuss Gruppen auf 100m mit beispielsweise 308 bei Windstille grundsätzlich Kleeblätter sind. Also 15mm umschriebener Streukreis.

    Es mag durchaus sein, dass unsere GP90 vieleicht genauer gefertigt wird wie die Standard Nato-Munition aber an echte Match kommt auch die nicht ran.

    Und wenn du wüsstest, wie mit unseren Ordonanzwaffen umgegangen wird...

    Ich glaub jeder der mit dem Stgw. 90 sportlich schiesst, hat ein Privates neben der Ordonanzwaffe im Schrank denn zu der Ordonanzwaffe trägt kaum einer sorge. Hab ich zu meiner im Übrigen auch nie, die flog auch schon auf den LKW und steckte in der ersten Woche mit der Mündung voran im Dreck.

    Und neue Läufe gibts für die Ordonanzwaffen keine mehr, die Armee hat schlicht und einfach keine mehr. Ich bräuchte für meine fürs Sportschiessen eigentlich auch einen neuen: Waffe wurde auf Bern geschickt, und beschossen -> Hält mindestens die 8, also für die Armee präzise genug...

    Hallo =)

    Also habe ich es richtig verstanden das die .223 nicht für 300m liegend bzw. 3x20 nicht geeigent ist?

    wenn nein, warum? :S:S:S

    Sag das nicht den ganzen Schweizer Ordonanzschützen, welche mit dem Stgw. 90 im Kaliber .223 Mätche schiessen, die hören das nicht gerne ;)

    Natürlich ist das bei uns weit verbreitete Kaliber 7.65x55 Swiss stabiler in der Flugbahn, da es halt einfach schwerer ist, dafür ist es aber auch langsamer wie ein .223. Wir haben hier Schützen die schiessen mit einem Stgw. 90 top Resultate und das mit einer Ordonanzwaffe, bei der man fast nichts verändern darf.

    Der Abzug der Evo-E ist vom Grunde der gleiche wie in der CM200, da gabs ne Kooperation zwischen beiden Herstellern. Einzig wie schon gesagt wurde: Morini hat Zugfedern, Steyr Druckfedern.

    Und der Grund wieso viele Schützen der 162er nicht auf die 200er wechseln ist wohl, dass die anderst in der Hand liegt. Die 162er ist schwerer und hat mehr Vorderlastigkeit, die 200er wurde vom Gewicht und den Abmassen an die Konkurenzmodelle angepasst.

    Der Morini Dealer hier in der Schweiz hat jedenfalls viele Kunden, die sich für die 200er interessieren aber dann beim Probeschiessen einfach nicht zurecht kommen und dann bei der 162er bleiben.

    War heute bei meinem Büchser bezüglich der P210 reservierung und hab auch gleich gefragt, ob er auch noch eine Freie Pistole da hätte

    (Die 150er war bei einem anderen Büchser), aktuell leider keine. Evtl. kommt noch was rein aber er weiss noch nicht was.

    Hat dann auch verraten, dass er für TOZ noch fast alle Ersatzteile vorrätig hat und das was er nicht mehr bekommt oder hat, macht er selber.

    Das heisst die Ersatzteile wären für Hämmerli wie auch für ne TOZ noch vorhanden, sollte mal was kaputt gehen.

    Jetzt ist halt die Frage, welches ist die bessere Waffe?

    Zu den Modellen Hämmerli 150 etc. hat Walther die Ersatzteilversorgung eingestellt.

    (Ich hatte eine ;) und habe mich nach dem Erwerb einer CM84e um 20 Ringe gesteigert)

    Es gibt noch nicht mal ein Kimmenblatt oder Korn zu kaufen.

    Und die Dinger werden bei EGUN immer noch zw 300 - 450 € verkauft.

    Also lieber die Finger weg davon. Oder?

    Kimmenblatt gibts noch ;)

    Schiesssport Center Geissbühler hier in der Schweiz ist eine gute Anlaufstelle für Hämmerli Ersatzteile.

    Der Herr hat damals seine Ausbildung zum Büchsenmacher bei Hämmerli gemacht und hat zum Teil noch originale Ersatzteile.

    Die Originalzeichnungen werden wohl bei Walther liegen.

    Aber jeder Büchser, der was auf dem Kasten hat, sollte einen Schlagbolzen fertigen können, der auch hält. Da gibts hier in der Schweiz den ein oder anderen. Das Problem ist halt leider einfach, die sind auch schon älter und haben zum Teil keine Nachfolge.

    Und ansonsten heissts halt: Probieren geht über Studieren ;)

    Ich kann mal beide anschauen. Aber ich tendiere eher zur Hämmerli, Ersatzteile sind nämlich noch nicht das Problem, wenn man den richtigen Büchsenmacher kennt. (Wie gesagt, die Schweiz ist ein Hämmerli-Land ;)) Und ansonsten sollte jeder Mechaniker in der Lage sein, die Teile nachzumachen.

    Und ich bin sowieso ein Freund von Vorderlastigen Waffen, meine Morini SpoPi schiesse ich mit allen Gewichtssteinen und auch bei der Steyr habe ich zwei Gewichtssteine montiert.

    TOZ 35 hab ich in freier Wildbahn noch keine gesehen. (Hab ich aber auch nie darauf geachtet) Gäbe aber eine gebraucht für 350 CHF.

    Hämmerli FP 10 oder FP 60 gäbe es auch Gebraucht für knapp 1000.-. Soviel wollte ich dann aber nicht ausgeben. Die Freie soll eigentlich nur so nebenbei noch mitgenommen werden (Um den Waffenerwerbsschein zu füllen, gibt demnächst noch eine SIG P210-2, die kostet schon genug :) ).

    Wieso ist denn eine Hämmerli 150 schwierig zu schiessen? Haben im Verein zwei, die damit schiessen und sich nicht beklagen, ausser das bekannte Problem mit der Ausziehkralle.

    Hallo zusammen,

    In der Schweiz wird es langsam wärmer, sprich die LuPi wird versorgt und die SpoPi kommt wieder hervor.

    Jetzt liebäugele ich mit einer Freien Pistole, um auch das LuPi feeling draussen zu haben. Evtl. wird der Umstieg im Herbst auf die Lupi nicht mehr so hart wie sonst immer.

    Jetzt ist die Schweiz ein Hämmerli Land und die Hämmerli 150 wird einem für 150 CHF praktisch nachgeworfen.

    Kann man damit heute noch arbeiten oder sollte ich was moderneres suchen? Was ist eure Meinung?

    Gruss

    Haemmiker

    Eine LuPi in die Schweiz zu schicken sollte jetzt nicht gross das Problem sein. Ist auch in der Schweiz keine Waffe im Sinne des Waffengesetzes, solange sie unter den 7.5 Joule ist. (Was ja mit dem "F" gegeben ist).

    Und sonst suchste einen Waffenmech, welcher dir die Waffe zerlegt, dann schickst du nur den Defekten Teil an den Herrn Geissbühler.

    Aber ruf einfach mal bei Ihm an, der sagt dir dann schon, wie du das machen musst.

    Und sonst machst du Ferien in der Schweiz, ist ganz schön hier ;)

    (Auch wenn teuer)

    Ich würde auch sagen, die Ausdehnung oder Schrumpfung im Durchmesser mit einem Temperaturunterschied von 40°C im Hochsommer zu z.B. -15°C im tiefsten Winter ist vernachlässigbar. Das sind ein paar 1/1000 Milimeter die das ausmacht.

    Ich denke das ist geringer als die Fertigungstoleranz bei der Herstellung der Läufe.

    Was hingegen Interessanter wäre, wie geht es in die andere Richtung, sprich wie Warm wird der Lauf wärend dem schiessen von KK-Munition?

    Bei den GK-Matchwaffen gibt einen Hersteller, der die Matchläufe an der Waffe sogar dämmt, damit die Temperatur vom Lauf von Schuss zu Schuss konstant bleibt.

    Wenn ich die Duell-Disziplin übe, habe ich am Ende der Munition noch Schiesszeit übrig :D

    Oder anderst gesagt: Die 150 Schuss, welche ich Standardmässig immer dabei habe, sind in weniger als einer Stunde im Kugelfang versenkt.

    Würde ich das wärend der Saison konequenterweise jeden Sonntag machen, so bräuchte ich alleine dafür 5000 Schuss im Jahr.

    + Wettkämpfe und weiteres Training der anderen Disziplinen.

    Da ich die Duell-Disziplin aber viel zu selten Übe, reichen mir ca. 2500 Schuss für die Saison.

    Vieleicht hat Sius auch die Phase 3 bekommen wegen einer kleinen Notiz am Seitenende auf einer der unzähligen Seiten des ISSF:

    Zitat

    There is a special sponsor agreement until 2020 with the company Sius AG for specific competitions such as World Cups, World Championships.

    Wenn die die Scheiben kostenlos hinstellen, wieso sollten dann andere Hersteller ne Phase 3 brauchen/bekommen?

    Und die Sius Laserscore (mit Phase 3) misst nur Optisch, die Hybridscore Optisch und Akustisch.

    Beide Messmethoden haben ihre Vor- und Nachteile.


    Und btw.: Polytronic (ebenfalls ein Schweizer Hersteller von Messsystemen) kauft gewisses auch bei Sius ein (z.B. die 10m Anlagen). Einzig die Steuerung ist bei Polytronic anderst gelöst.

    Man merkt z.B. auch an der Software, dass Polytronic und Sius zusammen arbeiten, das Design der Oberfläche ist verdächtig ähnlich.

    Nabend,

    so wie ich es sehe, ist da die Visierverlängerung schon angebaut, gibt keine weitere mehr.

    Ich persönlich finde die Schrauben zur Visierverstellung besser als bei Steyr, so ist die Kimme cleaner, auch das Zielbild ist bei der Morini cleaner als bei Steyr.

    Hab mich korrigiert oben :) Habs auf den Fotos gesehen.

    Die Kimme ist halt grösser bei der Steyr und hinten mit der Platte kannst du Einstellen, wie viel du vom Korn sehen willst. Das ist bei der Morini halt alles fix.