Beiträge von no.limits

    Was positiv auffällt ist das elegantere Horn. Die Kimme ist schöner eingearbeitet als bei den Vorgängermodellen. Auch liegt sie tiefer, oberkante Hand mitte Laufachse. Hier wurde deutlich nachgebessert.

    Hallo Manfred,

    Du hast das Problem gut erkannt mit den Proportionen. Wenn man so ein Projekt startet ist es wichtig das der Rohling vorher gut ausgewählt und vorbereitet wird.
    Man kann nicht wahllos ein Stück Holz nehmen und einfach Kit rein drücken.
    Man braucht schon etwas Erfahrungen und Gefühl, ich soll ja angeblich der große Spürer sein, aber an solchen Ausführungen wie Deinen wird klar man braucht Gefühl zum schießen, auch an anderen Stellen. ( Visierung, Abzug )
    Du bist auf dem richtigen Weg, ich hab seiner Zeit viel länger gebraucht um dahin zu kommen, allerdings gab es kein Internet und noch weniger Hilfe von den Kollegen. Es war die Zeit wo mehr experimentiert wurde, und jeder seinen Vorsprung bewahren wollte.
    Vieles und einiges mehr von dem was so ab den 70igern ausgetüftelt wurde ist Heute serienmäßig vorhanden.
    Mein Tipp entwickle diesen Spürsinn weiter In anderen Bereichen, und eines, es wird nicht immer nur nur der brüller, manches endet auch in Sackgassen!

    No.limits

    dass ein Munitionstest Sinn macht!

    Du hast schon Recht, es macht Sinn, ich bin der größte Verfechter von alles ausnützen ja nix liegen lassen.

    Nur man muss realistisch bleiben, bei unteren Ergebnissen hat MAN (N und auch Frau ) andere Baustellen deutlich ergiebigere .....nämlich bei sich selbst.

    Auch Dein Beispiel hinkt, wenn bei Deinem Ergebnis mit der RWS 15Ringe fehlen und die RWS die 10 gerade noch so hält, passt das nicht. Das war nicht allein verantwortlich. Wenn es Bierdeckelgröße gewesen wäre, dann ja. Beim Duell Halbprogramm spielt es keine große Rolle ob ich 25mm oder 50mm Streukreis hab. Und bei der Präzision wenn Dir 4-5 Stück davon fliegen sind das nicht gleich 15 miese mehr. Zumal der eine oder andere Schuss sicher auch mal positiv etwas ausgleicht.

    Aber wir diskutieren hier auf dünnen Eis......

    no.limits

    einem Muni-Test lief es dann gut,

    Daniel,

    wir waren bei der LP.......

    wenn es da mehr wie 10mm werden, stimmt was nicht. Auch bei 10mm stimmt schon was nicht. Und wenn dann ein Defekt verantwortlich ist, kann Dir das auch mit vorher ausgeschossener Munition passieren. Die hilft dann auch nicht.

    KK und GK gelten andere Größen.

    no.limits

    Das scheint mir keine Priorität zu sein

    Parallax,

    ganz so einfach wirds wohl nicht, ich hab mich bei @Quattro und @Backtotheroots auch vertan, wobei ich mich dafür bei den zweien entschuldigen wollte.

    Es waren einfach einige Merkmale wo ich dachte Horch und Mathias Brecht sind wieder am Werk. War in dem Fall etwas vorschnell.

    Nichts destotrotz sind 2 in dem Fall vermutlich nur ein so ein Stinker ausreichend um ein Forum zu vergiften.

    Die Problematik wird da auch klar wenn man das Like von Beitrag 329 beachtet. Neulinge geraten da schnell zwischen die Räder......

    no.limits

    Sorry aber unter 360 Ringen würde ich mir keine Gedanken um die Munition mache...

    Fichti,

    man muss keinen riesen Hype drum machen, aber irgendwann muss man sich dem Thema widmen. Ab 360 sollte man, kann man auch die Dinge in dieser Richtung in Angriff nehmen.

    Überbewerten sollte man es bei der Ringzahl in der Tat noch nicht.

    Wer 360 schießt hat in der Regel 8er dabei, und gefühlt ein Schussbild von 30mm Plus / Minus....... da spielt es keine so große Rolle ob die Waffe nen Streukreis von 5 oder 7 mm hat.

    Da wäre einige technische Fehler sinnvoller die in Angriff zu nehmen......

    Wir sind hier wieder am Punkt, Schützen sind Perfektionisten, bei der Ausrüstung, der Munition, der Waffe, nur bei sich selbst eher nicht.

    Trotzdem ist es ok, wenn man den Punkt angehakt hat und alles save ist, dann ist das weg von der To Do Liste, einer weniger.

    no.limits

    Am Sonntag morgen früh um 10 Uhr gelingt mir auch nix, hingegen wenn ich einen richtig anstrengenden Arbeitstag hinter mir hatte, welcher auch Körperlich anstrengend war, stehe ich allgemein viel ruhiger und mache 10-20 Ringe mehr

    Hallo Haemmiker,

    mir ging es genauso, nach einem körperlich arbeitsreichen Tag flogen die Bohnen nur so rein. Mit reifen dieser Erkenntnis hab ich die Sonntage in der früh wenn Wettkämpfe waren dementsprechend gestaltet. Früh aufstehen, joggen, viel Trockentraining, zum Wettkampf fahren, und dort weiter Trockentraining---funktioniert !

    Wichtig ist das man den verantwortlichen sagen wir mal Biorythmus kennt. Das heist nachdem aufstehen eine Bestandsaufnahe der aktuellen Handruhe feststellen. In den kommenden 2-3 Std die passenden Massnahmen einleiten, das eben der Muskeltonus die optimale Handruhe um 10Uhr bei Wettkampf bereit stellt.

    irgendwann muss man damit beginnen, die Gegebenheiten zu verstehen und zu steuern lernen.

    frohe Weihnachten, no.limits

    Das Gegenteil ist eingetreten..

    Chugen,

    konstruieren wir einen Schützen der rd. 350 schiesst mit und durch unter anderem einer viel zu langen Zieldauer.

    Er braucht erstmal eine gehörige Portion Disziplin, dann braucht er Ideen und eine neue Vorgehensweise und ganz wichtig, den Willen zur Veränderung.

    Ab hier muss er kreativ werden, weil er vom amgestammten abweicht. ( raus aus der Komforzone )

    Wichtig ist jetzt wo und wie er sich Hilfe holt, im weiteren Verlauf könnte jetzt sein, durch die Versuche und Änderungen das er abstürzt sagen wir mal auf 330Ringe.

    Wenn jetzt die Zweifel und der Resi Gedanke überhand nehmen, durch einen eigentlich realistischen Absturz, beginnt die Abwärtspirale und nimmt Ihren Lauf.

    Wenn der Schütze über den Tellerrand blickt und die Situation des Absturzes als Möglichkeit in betracht zieht und seinem Tun treu bleibt, es muss halt auch Sinnvolle Arbeit dahinter stehen, dann stimmt die Richtung.

    Wenn er wieder bei 350 Ringen ist, ist die Basis für höheres gegeben, diese war vorher so gut wie ausgeschlossen.

    Gewonnen ist Ringzahl mässig an der Stelle erstmal gar nix, aber die Basis wäre ne ganz andere........

    Der tatsächliche Gewinn durch die Verbesserung der Technik wäre immens, aber erstmal noch nicht messbar.

    no.limits

    mit den Muskelspielchen habe ich beim Zielvorgang noch keine Probleme, allerdings wenn ich nicht rechtzeitig zum Abschluss komme

    dann beginnt alles mögliche zu zucken

    Hi Zafi9,

    dann must Du schauen das es so bleibt und du die Kontrolle über die Muskeln behälst.

    Wenn der Zeigefinger Druck aufbaut, bleibt alles andere wie es ist.

    Die anderen Geschichten wenn es zuckt, das ist schon gravierend. Da must Du dringend dran arbeiten. Dieser Zustand ist ja sehr markant, den nimmst Du ja war. Viel schlimmer ist der Zustand der vorher herrscht, den nimmst du nicht war. Der entwickelt sich schleichend zum negativen hin, bis es eben siehe oben, es so schlimm wird das es Auswirkungen zeigt. Da ist es aber nicht nur zu späht, es ist viel zu späht.

    Du must es im Kopf bzw im Ablaufprogramm einbrennen, das nach 10-12 sec. Zielvorgang nichts mehr besser wir. Auch wenn Du es nicht war nimmst weil es eben dieser schleichende Prozess ist. Der Kreislauf, Sauerstoffmangel, Muskelunruhe, Augen ermüden das alles wird mit zu nehmender Zieldauer suboptimal.

    Es muss dem Schützen klar sein, das er abhängig von seinem können und seinem Trainingsstand einen bestimmten Aktionsradius an der Mündung hat. Dieser Aktionsradius wird unmerklich größer mit der Zeit, die Konzentration und die Auffassungsgabe lassen nun eben nach, die Zweifel beginnen und der Verlauf zum Notschuss wächst, der Schuss wird nun mehr unkontrolliert gedrückt.

    Es sind in so einem langen Vorgang soviele Unwägbarkeiten angesammelt die zu Fehlern führen, zwangsläufig.

    Wenn man jetzt seinen Schießstil umstellt auf unter 12 sec. Arbeitszeit, kämpft man erstmal mit seiner eigenen Unsicherheit und dem abgespeicherten Programm im Unterbewusstsein und einigem mehr.

    Das ist erstmal nicht spasig, kostet viel Disziplin.

    Es kann sogar sein das man erst einen gewissen Rückschritt in seinen eigenen Leistungen akzeptieren muss.

    Nur jetzt verbessert man seine Basis, weil man den Schuss jetzt im optimalen Ruhe Bereich abwickelt.

    Es passieren drei Hauptsachen, erstens wird die Technik besser, zweitens wächst die Disziplin, drittens das Selbsbewustsein wird fester.

    Man erlebt live das man etwas bewegen kann, und man lernt sich selbst kennen.

    viel Erfolg.......

    no.limits

    Hab Tante Google gefragt und lande immer bei Jagdtwaffen, Deutschen und Französischen Stecher, Einstechen, zwei Abzugszüngel und Waffen aus 1800 irgendwas, was mich aber nicht die Bohne interessiert. Ich bin Sportschütze und kein Jäger oder Sammler antiker Waffen. Ich liebe Technik und nicht Patina, Rost und Grünspan

    Hallo Haemiker,

    ich bin leider auch kein Büchsenmachermeister, also so detailliert wie Du es gerne hättest kann ich es Dir nicht erklären.

    Trotzdem ist es so.

    Was ich Dir dazu sagen kann ist auch dürftig, ich kenne 2 Arten von Stechern, den von Dir zitierten mit zwei Züngeln und den sogenannten Rückstecher.

    Beides ist bei Kugel Jagdwaffen zu finden.

    Der Jäger kann normal auslösen über das vordere Züngel in der Regel mit vorzug und Druckpunkt so wie wir es auch gewöhnt sind. Wenn er aber das hintere Züngel zuerst bedient '' sticht er ein'' und verändert den Abzugscharakter radikal, je nach Einstellung hat er noch ca. 20 Gramm auf einem trockenen Druckpunkt.

    Beim Rückstecher hat er nur ein Züngel, wenn er einsticht drückt er das vorhandene Züngel nach vorne, und ab geht die Post auch mit ca. 20 Gramm beim abziehen. Wenn er nicht einsticht hat er den normalen Abzugscharakter.

    Stecher sind hoch komplexe präziese Abzugssysteme, natürlich einstellbar und sowas hat Emil in der Steyr verbaut.

    Gibt es auch im Vorderladerbereich.

    Noch Fragen?

    no.limits

    Im nutzbaren Arbeitsbereich des Schützen tun sich die beiden nix.

    Ich würde sagen, die Frage die sich hier eher stellt und viel wichtiger ist, was kann der Schütze?

    Ist er A) in der Lage zu analysieren welche Einstellung er benötigt......

    und B) versteht er seinen Abzug mechanisch so gut das er diesen auch selbst abstimmen kann.........

    Wir diskutieren hier um des Kaisers Bart, was Abzüge können und welcher vermeintlich besser ist, aber können die Schützen überhaupt damit umgehen ??????

    no.limits

    Der wesentliche Unterschied scheint zu sein,

    Die mechanische Steyr arbeitet mit einem abgewandelten Stecher von der ursprünglichen Senfter.

    Emil Senfter der Kostrukteuer hat den Stecher aus dem Jagdbereich übernommen und auf den 500 Grammbereich getrimmt.

    Jenseits dessen was ein Schütze spührt und verarbeiten kann wäre der Stecher deutlich überlegen.

    Es ist aber müsig über Dinge zu diskutieren die keine Rolle spielen.

    Im nutzbaren Arbeitsbereich des Schützen tun sich die beiden nix.

    no.limits

    wie wichtig ist die Daumenposition Richtung Lauf eigentlich ?

    Hi zafi9,

    da kann man drüber streiten, die Problematik ergibt sich bei kleinen bis noch kleineren Händen in Verbindung mit dem einen oder anderen Waffenmodell.

    Teils mehr teils weniger.

    Wichtig ist halt, egal wie der Daumen gebettet ist das keine wechselnden Kräfte auftreten. Das betrifft aber die Finger genauso.

    Ein Griff könnte noch so gut angepasst sein, wenn der Schütze ein gewisses Muskelspiel hat ist alles für die Katz.

    Matze berichtet öfters davon, er ist da etwas vorbelastet. Ich kenne bei mir so etwas gar nicht.

    Wenn man man solche Muskelspielchen hat, hilft nur abstellen. Am besten über Trockentraining, da ist die Kontrolle am ehesten gegeben.

    Es ist ja so wenn während des Zielvoganges eine Spannungsänderung in der Hand auftritt, verursacht die ja nicht der Griff, der bekommt ja nicht plötzlich ne Beule oder ne Kuhle, es sind Muskeln die unkontroliert arbeiten. Die gilt es in Griff zu bekommen.

    Es kann natürlich sein das etwas nicht passt und Druckstellen oder andere unangenehme Auswirkungen verursacht. Die Kontrolle der Muskeln in der Hand muss aber über die Konzentrationszeit trotzdem schlicht gegeben sein. Auch wenn etwas nicht 100%ig passt.

    Es nützt nix wenn ich heute hier rum fräse am Griff, und morgen der Muskel wo anders zuckt. Da kann der Griff nix dafür, da kommt man aus dem fräsen nicht mehr raus.

    no.limits