das ist ja das, was no.limits, glaube ich, angesprochen hat: jeder muss testen, was für ihn selbst am Besten funktioniert. Jeder Jeck is anners, sagt man doch so schön.
Hallo Enomis,
ja das ist soweit Richtig, aber nicht nur......
Der Kern der Sache ist, das zu den proffesionellen Lösungen und Strategien die ich in Part 9 hier angerissen habe keiner Zugang oder überhaupt nur Ansatzweise Erfahrung hat.
In den Vereinen hat niemand Ahnung, und unter den Schützen gibt es weit hoch fast niemand der mit den Themen umgehen kann.
Und so entstehen Küchentisch psychologien, die oft am Stammtisch zugerufen werden.
Bei dem einen oder anderen entsteht eine Erfahrung das er besser schiesst weil ........ ER den letzten Schuss Probe versemmelt hat und das er über den Wettkampf dann eine bestimmte Befreiung festgestellt hat.
Der andere muss alles zügig und schnell abwickeln darf nicht zum Nachdenken kommen, weil er eventuell mal zu spät dran war und dadurch die Erfahrung gemacht hat das er im Kopf freier war.
Wieder ein anderer braucht Ruhe und Konzentration lässt bestimmte Bilder im Kopf ablaufen etc etc...... weil er durch einen Umstand die Erfahrung gemacht hat es ihn beruhigt Ihn.
Das alles hilft weil es erlebte eigen Kreationen sind, Glaubensätze Glaubensrituale etc.
Wir sind uns hoffentlich einig das es nicht erarbeitet ist, nicht wesenstlich fundiert und überhaupt nicht proffesionell.
Das Problem wurde nie analysiert, nie aufgearbeitet, nie verstanden.
Deshalb taugt es wenig zum weiter geben, wegen des zu erwartenden Misserfolges und der damit verbundenen negativen Spirale.
Für die jenigen wo es funktioniert ist es ein Seegen, ich möchte das jetzt auch nicht herab reden für den betreffenden.
Nein die sollen ihre Rituale beibehalten und froh sein das sie damit einen Schlüssel gefunden haben.
Einen kleinen oder einen großen, je nachdem........
Allerdings sollte es schon auch klar sein das es hier sehr deutliche Unterschiede in der Art und Deutlichkeit der Nervosität gibt.
Genauso wie es bei ängstlichen und nicht ängstlichen Menschen ist, die einen hängen an zwei Fingern in 500m Höhe an einer senkrechten Felswand und fühlen sich wohl, und es gibt Menschen die wenn sie auf einem Stuhl stehen Höhenangst haben.
Genauso haben wir es mit den Wettkampf Symptomen von wenig ausgeprägt bis ultra Nervös.
Sicher dürfte eines sein, die Menge und Erfahrung der Wettkämpfe macht was aus , aber auch nicht bei allen.
Ich hab Leute im Verein die schiessen 40 Jahre und wenn es an RWK Kreisliega 4 geht fehlen 30 Ringe.
Also Patentrezepte eher NEIN.
Auf der einen Seite finde ich es schade das wir hier so nonsens und endlos Themen haben wie mit der Sicherheitsschnur.
Und zu solchen wichtigen Grundlagen Themen niemand da ist der hier professionell Backround bietet.
Die Ruhe und Ausgeglichenheit ist ein Basis Baustein unseres Sportes und keiner widmet sich dem mit der Notwendigen Aufmerksamkeit.
Daher kann auch keiner was weiter geben.
Zum Eingangsproblem dieses Treads, was passiert den wenn jetzt einer etwas davon aufgreift nur so strukturiert vorgeht wie ich es in Post 12 angerissen habe.
Ein Neuling eventuell in einem Provinzschützenverein, der wird doch belächelt von den Platzhirschen.
Oder gar ein Hinterbänkler in der Mannschaft macht plötzlich Anschläge vor dem Wettkampf, und beginnt mit proffessionellerer Vorbereitung, dem gehts doch auch nicht anders, wie lange macht der das?
Ergo wo und wie soll hier was entstehen oder wachsen ??????
Wir sprechen von einem elementar wichtigen Baustein!
Wer es nicht kann, sollte besser werden, wer gut ist, sollte sehr gut werden.
no.limits