Beiträge von no.limits

    die Waffe immer nach unten weg ziehe

    Hallo Zombihunter,

    unter diesem Phänomen leiden viele Gk Schützen, und nicht nur diese, auch mit KK beim Duell und der Standard Pistole. Verstärkt auftreten tut es beim schiessen unter Zeitdruck, je größer der Zeitdruck um so schlampiger der Abzugsvorgang.
    Gegenmassnahmen sind in erster Linie, viel Trockentraining mit Abzugsübungen.
    Kontrollmöglichkeit mit der Pistole wäre, Dummi Patronen her zu stellen oder kaufen, eine oder zwei mit mehreren scharfen Patronen in der Hand vermengen, mit geschlossenen Augen das Magazin füllen und in die Waffe einführen, so das Dir unbekannt ist in welcher Reihefolge sie kommen, dann die Serie ausführen mit voller Konzentration.
    Es werden dir ganze Kronleuchter aufgehen, bei der Erkenntnis wie schlampig Du abziehst, Du wirst es live erleben, wie DU die Waffe verschüttelst wenn die leere Patrone kommt........
    Zweite Möglichkeit, Du lässt das Magazin vom Nachbarn laden.......
    Dritte Möglichkeit mit dem Revolver, Du nimmst nur 3 Patronen und stopfst die Drommel auch blind, und verschliesst diesse mit Schwung, dann hast Du den selben Überraschungseffekt beim training.
    Das solltes fürs erste mal genügen, um die groben Schnitzer zu erkennen und zu beheben!
    Viel arbeit steht Dir bevor.

    grüße no.limits

    PS. es hat nix mit Einhändig oder Beidhändig zu tun, sauber muss hier wie da abgezogen werden!

    Die Schweiz ist zum Schießen immer eine Reise wert.

    Hallo,

    das kann ich bestätigen......
    Wir waren mit Freie- und Sportpistolen dort, dann benötigt man den europäischen Feuerwaffen Pass und eine Einladung vom Verein wo man schießen möchte.
    Und Axel hat Recht, ein Dokument für die Rückführung kann wichtig werden, wenn es keine Rechnung mehr gibt, dann eventuell am Zoll die Ausfuhr bestätigen lassen.

    grüße Bernd

    Hallo Achillis,

    so jetzt gehts im Normalmodus weiter, also hier ein Buch wie versprochen.
    Es ist sehr breit aufgebaut, von den Themen, und eine gute Basis für den Umgang mit der Jugend.
    Es gibt noch einige mehr, über die Landesverbände oder den DSB, einfach mal recherchieren.

    grüße no.limits

    während einer im Anschlag stand gegenseitig abgelenkt. Es ist ein Wunder das da noch nichts passiert ist. Immerhin greifen sie auch körperlich in den Zielvorgang ein. Das werde ich unterbinden...

    Hallo an die Hardliner ?(

    ich denke mal grober fehlinterpretieren wie das hier gemacht wurde kann man meine Aussage nicht. Wenn ich schreibe Just for Fun, trainieren, dann meine ich sicher nicht, das es zu solch beschriebenen Situationen kommt......
    Ich weiss wirklich nicht wie man so ne denke haben kann.
    Zur Erinnerung hänge ich hier noch einmal den DWJ Bericht über meine Jugendarbeit an, villeicht dämmerts dann, was ich mit Just for Fun meine......
    Garantiert nicht grobe Sicherheitsverletzungen am Stand oder mit dem Umgang der Waffen..............

    In diesem Sinne no.limits B4.pdf

    Darum habe wir das irgendwann eingestellt

    Durch Deine Aktion hier im Forum bekommst du sicherlich Tipps für eine breitere Basis, dann können sich auch die gewünschten Diskussionen ergeben.
    Wenn Du in Google, ,, Schießspiele Luftgewehr,, ein gibst bekommst Du einiges an Anregung.
    Das dürfte für eine Abwechslung und einen peppigen Anfang reichen, und wenn Du es geschickt machst, dann kann kaum was schief gehen.

    Bernd

    Die Titel der Bücher liefere ich Dir noch.

    Mit fun Generation meine ich, das die Jugend heute Spass möchte und wenn Du zu viel forderst auf einmal, springen Dir u.u. welche ab. Das wäre sicherlich schade.
    Beziehe Sie mit ein, frag einfach ab und an auch was gut kommt, was Sie gerne tun würden.
    Ich meine es gibt auch ein kleines Buch vom DSB Schiess Spiele, es gibt auch Bücher speziell fürs Jugendttraining, ich komm jetzt nur nicht an die Titel, meine stehen im Schützenhaus.
    Wenn Du die Möglichkeit hast, such dir Hilfe in Form von einem Co-Trainer. Ist aus vilerlei Gesichtspunkten Hilfreich.

    Bernd

    Hallo Achillis,

    schiesst Ihr nur Luftpistole ? oder besteht die Möglichkeit auch die anderen Disziplinen zu schiessen, habt Ihr Vereinswaffen dafür ? Dann lass mal bei denen die vom Alter her dürfen, zur Belohnung und Motivation Spo Pi schiessen, oder KK liegend.
    Habt Ihr Platz für einen Jugendraum?
    Sei vorsichtig wenn Du jetzt Drive rein bringen willst, mach das mit Gefühl, Du hast es mit einer ,,Fun,, Generation zu tun.

    grüße Bernd


    Warst Du das der den Griff bekommen hat von mir?

    So richtig gut umsetzen können sie es aber auch nicht

    Hallo Karl,

    die Statistik die da unterlegt ist, ist nicht alles, die bezieht sich nur auf das Vereinswesen, aber selbst da sind die Werte besser wie bei uns.
    Die sind sicher nicht Super gut, aber besser.
    Was aber hier nicht berücksichtigt wird, sind die unorganisierten Schützen, viele Schweizer haben ihr Sturmgewehr immer noch zu Hause.
    Und ich habe auf dem Schießstand lieve erlebt, das damals einige unorganisierte Schweizer mit Ihren Halbwüchsigen Söhnen eben mit dem Sturmgewehr einfach so schiessen waren.
    Die stehen dem Schießsport insgesamt deutlich aufgeschlossener gegenüber, und praktizieren das auch so.
    Mit der Jugend ist es auch sehr Punktuell, wie bei uns, es hängt am Verein und an einigen Verantwortlichen.
    Dazu kommt das die Schweizer eine ganz andere Mentalität haben, und vieles lockerer sehen wie wir, manches aber auch enger.
    Ich hab letztes Jahr dort gearbeitet, und nach dem ersten Strafzettel gelernt, wenn 100km/h am Schild steht, fahr besser 95-98 nicht wie bei uns 119.......
    Die Rahmenbedingungen für Schützen und Jugend sind aber wie im Schlaraffenland, von unserer Warte aus betrachtet.


    grüße Bernd

    der Link ist von heute

    Hallo Karl,

    ich meinte das anerkennend, wo Du überall unterwegs bist, und welche Themen du ausgräbst......

    Die Bilder von 2 Schießanlagen in der Schweiz wo wir zu Gast waren.


    Bild 1: links der Verkehrsübungsplatz, auf halbem Weg zun den 300m, ein Feldweg quer, nicht sichtbar.
    Bild 2: Die Jugend mit großem Geschütz....

    Bild 3: Schützenhaus mit EG Kurzbahn 25m u 50m OG 300m
    Bild 4: Kurzbahn 25 u 50m Kugelfang mit Wall und dem Zaun als Schutz, mehr nicht.
    Bild 5: 300m Wall links, da wird über die Strasse und die Kugelfänge und Wälle der Kurzbahnen geschossen, aus dem ersten OG

    Andere Länder andere Sitten, ich hab unvorstellbares in für einen ,,Deutschen,, dort erlebt.


    Bernd

    Hallo Karl,

    gut recherchiert, was Du alles ausgräbst.......

    ja in der Schweiz ticken die Uhren anders, wir haben mit der Jugend eine Patenverein in der Schweiz, und es ist immer ein Erlebnis dort zu schiessen.
    Geschossen wird ab 10 Jahren, und ich glaube ohne Kaliber begrenzung.
    Geschossen wird oft ohne Blenden und seitliche Begrenzung in einen entfernten Wall.
    Die Jugend durfte die größten Wummen testen.
    Da kommt es oft vor das Fahrwege dazwischen sind auf der 300m Bahn. In Winterthur ist auf der 300m Bahn etwa auf der Hälfte ein Feldweg der die Schießbahn kreuzt. Die Wegbenutzer wissen das, sind entsprechend vorsichtig, die Schützen stellen das schiessen ein wenn ein Tracktor oder Fußgänger kommt, so einfach ist das.
    Links neben der ersten Bahn ist ein ca. 8m breiter Grünstreifen, danach kommt parallel zur Schiessbahn ein etwa 100m langer Verkehrsübungsplatz, gänzlich ungeschützt, und keiner hat sich in all den Jahren bemüsigt gefühlt auf ein bewegliches Ziel, sprich fahrendes Auto zu schiessen. Auch Fussgänger auf dem Ouerenden Feldweg wurden bisher verschont.
    Es ist in ettlichen Schießanlagen so.
    Ich meine mich zu erinnern auf einem Länderkampf in den 80igern in der Schweiz, das unsere Gewehrschützen über eine Autobahn geschossen haben, die Autobahn verlief in einem ca.4m tiefen Erdwall, quer zur Schiessbahn, nach oben ungeschützt.
    Die haben bis auf wenige Einwohner ein ganz anderes Verhältnis zum Schießsport, wer eine Waffe beantragt und die auch bewilligt wird, bekommt automatisch gleich 3 Erwerbsberechtigigungen für Kurzwaffen. beim nächsten Antrag wieder 3 .......
    Schweiz halt!


    grüße Bernd

    Hallo an alle,

    für die Freaks, ich hab noch Links gefunden, also wenn ich das richtig interpretiere gibt es in Buxtehude im Verein eine Teststation zun den Pihaule Geräten.
    Und die gibt es wohl auch jetz mit anderen Schnittstellen, sind wohl aber immer noch nicht frei verkäuflich.
    Hier die Erläuterungen dazu: https://books.google.de/books?id=pnVqDAAAQBAJ&pg=PT190&lpg=PT190&dq=sensocontrol+pihaule&source=bl&ots=yOkhCiQueq&sig=q0PFxjXp_m-hNCD_9ZgrSTroG2Y&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwitjYHEvrLRAhWBqiwKHfXuCYQQ6AEIIjAC#v=onepage&q=sensocontrol%20pihaule&f=false

    Warum der Link so lang ist weis ich auch nicht, wenn's nicht funktioniert über Google und Senso-control Pihaule, dort gibt es das gewünschte.
    Wer beim DSB als Trainer bekannt und aktiv ist, kann sicherlich anfragen ob er ne Kauf freigabe bekommt.

    grüße Bernd

    sorry der Link war im orginal 3 zeilen lang, im Post erscheint er kürzer.......

    Hallo Bastian,

    zu punkt eins Trockentraining, es gab da mal ne initialzündung, ich ( wir, mein Zahntechniker ) haben mal wieder am Griff gebastelt, und Abends zum Fernsehen Halteübungen gemacht, und den Moderator der Sendung mehrfach erschossen.
    Nein im Ernst, habe dabei festgestellt wenn ich auf einen hellen Hintergrund ziehle ohne festes Ziel, stand das Korn ruhig, nur die ganze Waffe bewegte sich leicht, und das deutlich weniger agressiv wie beim Scheibenschießen.
    Ich habe dann lange daran gearbeitet, bis mir bewusst wurde, das ich immer den Haltepunkt am einfangen war. Ist der Arm nach rechts gedriftet, ist das Handgelenk nach links und umgekehrt. Oben und unten genau so. Ich habe immer unmerklich die Unruhe korrigiert, und so die Halteruhe ins Absurdum geführt.
    Ich habe dann verschiedenes probiert, scharf / trocken / weisse Scheibe, in direkter Folge und Eindrücke gesammelt und ausgewertet. Bis ganz klar war, was es bedeutet ein festes Handgelenk zu haben. Das war eine wesentliche Erkenntnis auf dem Weg nach oben.
    Ab da hab ich die Waffe driften lassen, es akzeptiert und hatte doch nur noch insgesamt einen Bruchteil der Bewegungen.
    Das war übrigens mit der Senfter LP, hab ich dort schon mal, aber nicht so ausführlich beschrieben.
    Wer Trockentraining macht und die BEDEUTUNG erkennt, lernt schiessen. Dem Schützen geht es um eine gewisse Perfektion, und nicht vorder Gründig um das Ergebnis, das kommt dann
    automatisch.
    Trockentraining wiederwillig ist Sinnlos!
    Rückblickend Stand heute, muss ich erkennen das die Handruhe mit das zentrale Element ist.
    Wenn ich heute in's SH gehe und eine Waffe nehme um zu schiessen, habe ich dieselben Voraussetzungen wie vor 3 Jahren, vor meiner Schulterverletzung.
    Der Umgang die Wahrnehmung das Gefühl zur Waffe ist noch genau so wie früher, alles, nur die Handruhe nicht, sprich der Aktions Radius ist deutlich größer.
    Und die Schüsse kommen kontrolliert wie eh und je, aber innerhalb dieses Bewegungs Radius. Daraus resultiert ein viel größeres Schussbild, teilweise mit 8er.
    Was ich damit sagen will, die beste Waffe und alles wissen und ausführen einer guten Technik nützt nix, wenn mann auf der ,,ganzen,, Scheibe unterwegs ist.
    Munition ausschiessen,Züngel anpassen, Gewichte anbringen, alles Käse wenn den Apparat nicht ruhig bekommst.
    Die Kondition muss her, Zehnistzehn hat da schon recht, nur ich wußte ja von einigem voran gegangenem das es nicht Deins ist.
    Dann kommt noch hinzu das ich bei meinen Jungen immer große Spielräume eingeräumt hab. Ob Sinnvoll oder nicht lässt sich streiten. Einige Deutsche Meister sind mir dadurch gelungen....
    Ich hatte die aber auch ständig im Auge.
    Ohne jetzt persönlich werden zu wollen, denke ich mit 3 mal die Woche 80 Schuss, das reicht nicht für 380 Ringe, vermutlich bei den wenigsten ( Ausnahmen ). Zumindest nicht zum Aufbau, wenn Du mal längere Zeit dieses Niveau hattest, zum erhalten ja und wieder herstellen auch, aber zum erreichen denke ich nicht.
    Da gehört für ein Jahr der Tennisschläger oder Golfsack eben in die Ecke gestellt, und alle Freizeit konzentriert auf projekt ,,380 Ringe,, dann kann es gehen der Unterbau ist ja da .......
    Die Kondition und Erkenntnisse müssen hart erarbeitet werden.
    Die Kondition und Erkentnisse die aktuell da sind, ergeben sich in Deinem aktuellen Ergebnis. Punkt

    So nun zu Handruhe Testgerät, wie gesagt Konstrukteuer ein gewisser Herr Pihaule, hat für das DDR Nationalteam dieses Gerät entwickelt. Es war noch programiert in MS Dos, und hatte einen Lasersender ( Rotpunkt) und einen Empfänger, der in zehn Metern Entfernung montiert wurde.
    Der Zielvorgang wurde erfasst und graphisch dargestellt ich glaube etwa 10 sec. ( die Messzeit war mit 2 Piep gesteuert )
    Dargestellt wurde das Ergebnis in Balkenform, sehr gut ersichtlich , so etwa:

    :---- - ----------- - - ---: immer wenn Du auf der 10 warst, gab es den Strich, wenn nicht war er unterbrochen, man konnte sehen wann die Unterbrechung war, wie lange, früh oder späht oder permanent während der Messzeit usw. War einer Früh oder Spähtzünder alles konntest sehen.
    Es war total gut und simpl, Du gehst an den Tester holst Dein Ergebnis, ziehst Dein Training durch, gehst an Tester, nach einer, zwei oder vielen Tagen /Wochen und siehst die Veränderungen, auch Tagesverfassungen, Wetter, Vollmond, Biohrytmus, Launen, was weis ich alles. Wenn man das akriebisch gemacht hat, hat man sein Tun und Einflüsse total gut erfassen können.
    Noch Fragen ? PS, meine Werte waren bei 90% und drüber.

    grüße Bernd

    Es gab auch noch einen Senso Kontrol von Pihaule, auch so ein Hammerteil, auch in MS Dos konstruiert.

    Hallo Holger,


    ich hatte eine sehr hohe Abbruchquote, weil ich mit vielem nicht zufrieden war. Weil mir auch bewusst geworden ist das, wenn auch nur der absolut geringste Zweifel auf gekommen ist, in der Vorbereitungsphase und eine Ablenkung da war, das dann nix mehr konntroliertes entstehen kann. Dann ist die Aufmerksamkeit weg, es sind keine 100% mehr.
    Holger die Auslösephase war vieeeeel länger bei mir.
    Ich habe in den letzten Jahren ja verstärkt Beidhändig die zentralfeuer Disziplinen geschossen,und auch das nur noch just for fun. Und so etwa 8 Wochen vor DM das Training stark forciert und auf die anderen Disziplinen ausgeweitet.
    Es geht so auch nur mit viel Erfahrung, dieses so zu handhaben, quasi wenn Du das abrufen kannst. Wenn man um die Qualli zur Meisterschaft kämpfen muss um jeden Ring, ist so eine Vorgehensweise nicht möglich.
    Da ging dann immer ein Abend ausgiebige Analyse voraus, wie der aktuelle Stand ist, was nach gelassen hat, wie Duell läuft, wie die 10 und 20 sec. im Standard von statten gehen und wie der allgemeine aktions Radius ist in den Statischen Teilen. Dementsprechend wurde gepuscht mit einem extrem hohen Anteil Trockentraining.
    Dieses Trockentraining das bei vielen Schützen nicht nur hier im Forum, so verpöhnt ist, ist der Schlüssel zum Erfolg, mit einem sehr hohen Anteil. Das habe ich hier schon oft gepostet. Ab dem Moment als dieses mir klar wurde, war ich richtig Trockentrainings Geil.
    Ich hab für mich viel rum getüftelt, mit kurzen und langen Auslösephasen, ich hatte ein besseres Gefühl wenn ich mir Zeit genommen hatte. Warum auch immer den in den Standard Abschnitten 10 und 20 sec. konnte ich auch sehr hoch ( in der Regel 95 und mehr ) schiessen.
    Es war also nicht so das ich es nicht gekonnt hätte, und das ist das Entscheidende, ich hätte beides abrufen können kurz oder lang, die meisten machen lang weil sie am Schuss rum nudeln und alles verschlimmbessern müssen.
    Aber ich muss Stefan ( DuffyDuc) hier Recht geben, nur weil ich so ein Sonderling bin, sollte man das Technikleitbild nicht in zu sehr in Frage stellen.
    Haltet Euch daran, und nur hie und da wenn was ganz gut kommt und Notwendig ist weil es von der Auffassungsgabe oder dem Ablauf her zum Schützen passt, dann kann man ein Ausrufezeichen setzten und Abweichen.
    Dieser, mein Schießstiel war auf einer extremen Handruhe aufgebaut, im allgemeinen hatte man hier keinen Vergleich zu anderen Schützen. Allerdings und das war vor den Scatt Geräten, da gab es von einem gewissen Herrn Pihaule ein Handruhe Testgerät, das wurde entwickelt in der DDR und war auf DOS aufgebaut. Nach der Wende war das Gerät in einigen wenigen LLZ usw. zu Analyse Zwecken vorhanden. Bei uns auch, ich war einer der ganz wenigen die ein solches Gerät auch privat besitzen konnten. Der Verkauf war nur mit freigabe vom DSB, und wurde so gut wie nie anfangs gegeben.
    In der Ewigen Bestenliste an unserem LLZ war ich glaub ich auf Platz 2 ..
    Aus dem Grund resultierten auch gewisse Abweichungen und Eigenarten.
    Ist heute alles Geschichte und Schnee von gestern..........

    grüße Bernd

    du bist halt keine 20 mehr

    Hallo Stefan,

    ich merk es jeden Tag mehr,

    Technikleitbild ist ja unumstritten, nur ich mag da etwas mehr individualität, diese Schnelligkeit die da verlangt wird habe ich nie befürwortet, zumindest nicht bei Schützen die mit der LP keine 375 schiessen.
    Da ist noch so viel zu tun, das die Schnelligkeit in diesem Stadium nicht vorne anstehen sollte. Im Gegenteil, die technischen Details die es in diesem Stadium zu verbessern gilt muss man ergründen und begreifen. Und da ist auf ein drängen von Trainer Seite auf ein Theoretisches schnelles Leitbild nicht Zielführend.
    Vom einfachen zum schweren, und vom langsamen zum schnellen. Ein technischer Ablauf sollte erstmal langsam ( was immer langsam ist ) sicher beherrscht werden.
    Ich persönlich habe genau in dieser Phase vom ,,oberen Totpunkt,, der sehr hoch ist bei mir, in einer langsamen genüsslichen, kontrollierten angenehmen Senkphase, sehr viel kontroll Merkmale eingebaut gehabt.
    Genau in dieser Phase, wurde die mentale Verbindung zur Waffe abgerufen, wie die Waffe liegt, ob Spannungen da sind, ob die Waffenruhe und Visierkonturen so sind wie sie sein müssen und einiges mehr.
    Das war mir persönlich wichtiger als ein Lehrbuchmässiger schneller Ablauf, der so eine kontrolle nicht zu lässt.
    In dieser Phase habe ich dann auch oft schon abgebrochen, wenn auch nur der kleinste Zweifel aufkam, das in diesem Stadium irgend etwas nicht so optimal war, wie es zu sein hat.
    Dieses muss man dann aber auch wahrnehmen können.
    Die Schnelligkeit und ein zügiger Ablauf nützt nix, wenn da einiges im argen ist, und so manches nicht erkannt oder wahr genommen wird.
    Erst wenn man es überhaupt und ,,langsam,, beherscht, kann man komprimieren.
    Und dann bin ich mit im Boot.
    Sind wir uns so weit einig ?


    grüße Bernd

    Und ich bin mir ziemlich sicher das ich die 385 heute noch könnte, wenn ich mir die Schulter nicht zerfetzt hätte, vor drei Jahren ging es noch..........

    Allerdings kann man die kurzen Wege nur dann umsetzen, wenn man über eine gute Handruhe verfügt und die erforderliche Kraft und die Koordinationsfähigkeit hat, um die Pistole langsam zu führen.

    Hallo Zehnistzehn,

    das ist genau der Punkt, kaum einer hat diese Kondition, und daraus resultiert auch sein Problem.
    Man kann nur sehr eingeschränkt von sich oder von einer Lehrtafel auf andere übertragen.
    Grundsätzlich ist es mal die Basis von der aus zu gehen ist.
    Es sind alles allgemein Gültige Werte, und man kann niemend vorgeben den Arm schnell oder langsam, und sehr hoch oder knapp über die Scheibe zu heben. Es muss zum Schützen passen und von diesem optimal erkannt und verarbeitet werden können.
    Um das geht es .........

    grüße Bernd

    Bisher habe ich beobachtet, dass das Problem bei den ersten ca. 10 Schüsse nicht bis kaum vorhanden ist.

    Hallo Bastian,

    erstmal ein gutes Neues,

    Ich denke, da ist viel Detailarbeit notwendig, Und Trockentraining ist angesagt. In der ganzen Phase um die es geht, ist eigentlich alles mehr oder weniger persönlich. Da spielt es ne große Rolle wie jeder einzelne die Phasen erkennt, mag und verarbeitet und zusammen fügt. Lange, kurze, schnelle, langsame Übergänge von der einen zur anderen Phase und in der betreffenden Phase. Da hilft nur probieren, und testen und sehr genau ,, reinhören,, in den betreffenden Ablauf, ob er gut zu einem passt. So kommt Steinchen für Steinchen zu sammen und ein Schießstiel entwickelt sich. Die Kondition entwickelt sich, die Konzentration wächst und so kommt eins zum anderen. Mit Trockentraining ist es dann, voraus gesetzt, es wird auch konzentriert durch geführt, am effektivsten. Der scharfe Schuss ist nicht mehr der Mittelpunkt, sondern das erreichen einer besseren Technik.


    grüße no.limits

    Frohe Weihnachten,

    und schöne Feiertage an alle User aus dem wilden Süden,


    grüße no.limits Bernd

    und der ultimative Tipp für alle die nächstes Jahr ein besseres Ergebnis anstreben, einfach mehr in die Mitte schießen........ :saint: