Beiträge von no.limits

    Wie oben schon mal erwähnt, wurden wir Trainer vor 20 Jahren schon angehalten auf die Kleidung unserer Sportler ein Auge zu werfen.

    Die Verbandsoberen wer immer das damals war, wollten weg vom Stammtisch Image. Kann man so sehen.......

    Ich kann auch die andere Ansicht akzeptieren, allerdings ist es schwer vorstellbar das ein Tennisspieler mit ner Jeans auf den Curt kommt, und nicht nur hier, ist bei fast allen Sportarten so!

    Und wir repräsentieren das schießen schon als Sport, in so fern läge das sportliche Autfit schon nahe.

    Es gibt genügend Kritiker die uns Schützen gerne in eine Schmuddelecke abstellen wollen, man kann da sicher drüber streiten ob die Jeans da eine Rolle spielt, aber bei einem Auftritt in Sportkleidung wird das schon schwieriger darzustellen........

    no.limits

    Ich meine mich zu erinnern das es zu meinen Trainerzeiten am LLZ war, vor etwa 20 jahren, da kamen so Parolen auf, das man den Schießsport über sportliche Kleidung aufwerten müsse.

    Der Gedanke war, es sei ja schließlich Sport und im Fussball und den meisten anderen Sportarten kommt auch keiner mit Badelatschen und Jeans, oder überhaupt mit Strassenkleidung.

    Warum jetzt aberspeziell die Jeans im Focus steht ist mir auch unklar.

    Es gilt hier ganz deutlich zu unterscheiden, welche Abläufe für Lernprozesse sind und eventuell Massnahmen erfordern die Hilfreich sind gewisse Ablaufe zu verstehenund zu erlernen. Vom leichten zum schweren, so zu sagen.

    Beziehungsweise große komplizierte Ablaufe auf zu teilen in kleine Einheiten um diese verständlich, übersichtlich, begreifbar zu machen.

    Das kann zur Folge haben das der Schütze auch mal etwas im Blick nehmen muss um dieses Trainingselement zu begreifen und zu verinnerlichen.

    Der Mensch ist so konstruiert das er immer nur eine Sache gedanklich verarbeiten kann. Keiner kann einen Text abschreiben und gleichzeitig eine Rechenaufgabe lösen.

    So ist das beim Bewegungsschiessen auch, es müssen viele Dinge automatisiert werden, Atmung, Bewegungsablauf, der Abzugsvorgang, weil die Konzentration auf der Visierung liegt.

    Das Problem bei den Schützen ist das diese zu viel erwarten von sich. Niemand kann solche komplexe Abläufe lernen wenn diese so irgendwie nebenher laufen sollen.

    Jeder einzelne Ablauf ist für sich schon schwierig den zu perfektionieren, die Atmung auf den Punkt bringen, Die Bewegung mit Start-, Beschleunigungungs-

    Bremsphase zu lernen. Den Abzugsvorgang sauber linear auszuführen. Und die Visierung exakt im Blick zu haben.

    Alles für sich alleine schon nicht einfach. Da der Mensch sich nur auf eins konzentrieren kann und das die Visierung ist muss der Rest automatisiert werden.

    Die Mittel dazu sind erlaubt, alles was hilft.

    Das ist wie beim Autofahren, Gas, Kupplung, Bremse, Schaltung geht alles im Unterbewustsein, die Konzentration ist im Verkehr.

    Richtig schwierig wird es wenn so viele Dinge im Unterbewusstsein harminieren müssen, Das funktioniert dann eben nur noch mit extremen Einsatz.

    Wenn keine Leistung verlangt wird, ist das weiters nicht problematisch, die Abläufe im Auto für den normalen Verkehr sind simpl, um 300 zu schiessen mit dem Lg mit 40 Schuss auch.

    Beim Sport kann eben vorne nur herauskommen was hinten auch hinein geschoben wird. Und das ist messbar !!!!!!

    So was ich gelernt habe in der Serie bis hierher, ich muss es besser darstellen, es muss verständlicher werden, ich versuche am Wochende eine Fotoserie zu erstellen.

    Bis dahin.......

    no.limits

    Also es war etwa so wie wenn Du Dich fühlst wie eine harte steife Schiessjacke, nach der Massage war alles eher wie ein Fensterleder,.

    Wir haben das auch mal im LLZ getestet, Samstagsnachmittag normales training, gegen Abend noch etwas allgemain Sport, danach Massage, keiner war Sonntagmorgen mit seiner Muskulatur zufrieden.

    Es war die obligatorische Rückenmassage, Schulter, Oberarme.........


    no.limits

    Hallo Bastian,

    solche Auswirkungen sind ja auch nicht gewollt, da kann man nicht, da muss man eingreifen.

    Ich könnte mir auch vorstellen das es sicher auch empfindungs Unterschiede gibt, und sicher auch in der Schwellauswirkung. Wer sehr schlanke feingliedrige Finger hat wird sicher weniger oder gar nicht unter einem Schwellvolumen leiden. Bei größeren oder fleischigeren Fingern ist das Schwellproblem sicher markanter und ausgeprägter.

    grüße no.limits

    Was wllst du denn fokusieren außer das Korn? Jetzt mal im ernst. Möchtest du das Rad neu erfinden?

    Horch Du bist vermutlich ein ganzes Stück weiter wie er, erinnere Dich mal an Deine Anfänge. ........

    no.limits

    Hallo Theorist,

    wieder ne schnelle Antwort, ich kann Deine Bedenken ein Stück weit verstehen, auch gerade weil Du Probleme mit der Bewegung hattest. es ist sicherlich auch dem ganzen aktuellen Trainingsstand geschuldet.

    Das soll kein Vorwurf sein, auf dem Weg nach oben kollidiert man ja immer mit Wiedrigkeiten die es zu bewältigen gilt.

    Es sind im Prinzip ganz klar zwei Aufgabenstellungen, um die Startphase zu lernen muss man diese im Blick haben um diese kontollieren zu können.

    Dieser Lernprozess dient nur dazu die Startbewegungung zu verstehen, auszubauen und zu verfestigen. Du kannst diese nur so lernen.

    Beim eigentlichen Ablauf mit dem Schuss stehst Du so wie von Dir beschrieben in einer Einheit ohne Bewegung. Das geht aber nur weil Du die Startphase über diese andere Übung antrainiert hast, und sicher sein kannst die Waffe kommt wie erwartet. Und das muss dann ohne den Blick nach unten erfolgen.

    Es ist auch so zusagen ein Einstieg in eine gewisse professionalität. Geschwind mal etwas ausprobieren oder vom Trainer ne Aufgabe umsetzen um Ergebnisse zu bekommen ohne gleich den eigenen Stiel in Frage stellen zu müssen.

    Aber auch wenn ich das Korn sauber am Faden entlang nach oben bewege, kann es dabei natürlich in alle Richtungen im Kimmenausschnitt "wandern" (bzw. die Waffe entsprechend "torkeln"). Sollte ich den Fokus wirklich (zumindest als ersten Schritt) auf das Korn legen?

    Zum torkeln, normal torkelt da nix, das Handgelenk mus stabil wie betoniert sein, das ist schon mal gut das Du sowas wahrnimmst. Die Übung mit dem Faden macht so etwas sichtbar. Das heist im Klartext Du hast da schon eine Baustelle. Handgelenk stabilisieren!!!!!!

    Dann noch etwas zum Winkel mit dem Korn, der stimmt natürlich nicht, der gleicht sich ja erst an in der Bewgung nach oben.

    Ich denke es wäre gut wenn du zum Duellkurs kommen könntst in 3 Wochen, da gibts das alles hautnah !

    grüße Bernd

    Hallo Bastian,

    den unteren Griff von der SpoPi den hat er selbst gemacht, ich bin begeistert, die Formen und Proportionen stimmen.

    So wie Hunter schon angeführt hat, sind die Fingermulden sehr markant, ich befürworte das im Prinzip, scharfkantig sollten sie trotzdem nicht sein.

    Er hat ja die Kanten gebrochen, und je besser die Betten abgrenzen umso kleiner ist ein möglicher versatzt. Das ist ja mit das, was einen guten Massgriff auszeichnet,

    Dort ist der Unterschied zu einem Seriengriff, da sind keine Kanten und es ist alles rund gehalten weil ein ganzes Spektrum an Händen abgedeckt werden muss.

    Wenn hier Kanten verarbeitet wären würde Sie der eine begrüßen den nächsten würden sie drücken, auch innerhalb einer Griffgröße.

    Also wenn man reingreift und die wesentlichen Kanten gut sind, sitzt die Hand zwangsläufig immer gleich, was jetzt nicht aussagt gut oder weniger gut in Richtung und Neigung, aber zumindest mal nicht different.

    no.limits

    dann kann ich die Brille so weit runterschieben,

    Das wird nicht unbedingt reichen, Du kannst den Kopf ruhig kippen, Du musst das alles erfassen was da unten passiert, nicht nur so gerade am Rand der Brille, Du musst der Bereich voll erfassen, und voll Herr der Lage werden. Du legst hier den Grundstein für die Bewegung nach oben,

    Hallo Theorist,

    ich hoffe ich hab es verstanden, aber wir beide haben da ein Grundsätzliches Problem, ich bin kein Brillenträger kann daher manches nur theoretisch erfassen.

    Jetzt wenn Du aktuell in diese Art von Training einsteigst ist der Blick nach unten gerichtetet auf den unteren Bereich der Bewegung, es geht in diesem Moment nur da drum die Bewegung zu erfassen und zu verstehen und zu koordinieren. Der obere Bereich, sprich die Endphase interessiert da überhaupt noch nicht.

    Das werden viele Einheiten werden, bis das alles verlässlich funktioniert.

    Später mit dem scharfen Schuss erfasst Du die Visierung und die gesamte Bewegung erst viel weiter oben.

    Dazu musst Du jetzt aber die Startfphase so verinnerlichen das die Waffe DORT wo Du Sie später erwartest, erfasst und aufnimmst auch in dem Zustand ankommt wie es sein soll!

    Du musst diese Startphase probieren, analysieren, zerlegen, Dich reindenken und neu zusammen setzen, die Reaktionspunkte die Geschwindigkeiten, die Spannungen etc.

    Ist viel Arbeit.

    Häng Dich rein, und wenn es nicht weiter geht frage einfach.

    grüße no.limits

    So bevor es weiter geht.....

    mal eine Frage in die Runde, wer hat das eine oder andere probiert, getestet, was auch immer, mit welchen Erfahrungen, mit welchen Ergebnissen, mit welchen Fragen bis hier her ?


    no.limits

    Hallo Juhenbo,

    schön ist das du auch Trockentraining machst. Dadurch konntest Du diese Erkenntnis überhaupt erst gewinnen.

    Du betreibst diese zwei Trainingsarten, bring diese jetzt näher aneinader, das heist mach auf dem Schießstand einen scharfen und einen trockenen im Wechsel.

    Der Schwerpunkt sollte auf Spannungserhalt und nachzielen liegen.

    Mit ziemlicher Sicherheit ziehst Du bewusst ab, und dabei bricht Dir die Spannung im Arm zusammen, sobald Du den Abzugsimpuls gezündet hast, bricht die Spannung ein.

    Bleibe mit der Konzentration auf dem Vorgang und versuche die Abkommensanalyse zu entwickeln, das Du die Trefferlage bestimmen kannst. Damit bist Du beschäftigt, und musst die Spannung aufrecht erhalten.

    Der erste Schritt ist wichtig, da Du das beim trockenüben kannst, ist die Basis und das Verständnis im Prinzip ja da, der scharfe Schuss benötigt nur den selben stabilen Ablauf, ohne den sicheren übertrag dahin, kommst Du mit Deiner Technik nicht viel weiter.

    Der zweite Schritt ab hier ist, den Schuss lesen lernen.......

    no.limits

    so seine Aussage und die Bundesligamannschaft aus Braunschweig wird jetzt mit der LP 500 ausgestattet.

    Hallo Zimbod,

    glückwunsch, einmal zu der Entscheidung, Steyr!

    und einmal das du nicht Bundesliega in Braunschweig schiessen musst, ich hätte mich glaub ich nicht so prostituiert und den Prügel geschossen, egel wer den bezahlt hätte. So wie ich mich kenne hätte ich bei so einem Zwang eher die Saison sausen lassen.......

    no.limits

    Hallo an Alle,

    Danke für die gute Anzahl Anmeldungen, es gibt noch 2 Plätze für den LP Lehrgang und auch für Duell

    wie gesagt Raum Stuttgart / Pforzheim......

    Leider kollidiert der Termin mit der LM sonst wären wir voll!


    no.limits

    Hallo an Alle, und im besonderen an Carcano.......

    Habe vor vielen Jahren zu unserem Jugendtraining diverse Trainingswaffen erstellt, begonnen hat das mit einem Lu Pi Dummi, für Halteübungen und als Basiswaffe für den Handruhe Tester.

    Diese hat nur einen festen Vollmetallkörper eine Griffaufnahme und ein einfaches Stahlrohr, dünnwandig als Lauf imitation. Im Bild unten.

    Da wir mehr bedarf hatten, und die Stahlrahmen aufwendig zum herstellen waren, hab ich mir dann von Morini alte Rahmen besorgt,

    Diese besitzen auch nur normale Rohre, der Tank ist Alu Vollmaterial, also auch ohne funktion. es ist keinerlei Mechanik verbaut, nur die Elektronik damit sich ein Abzugstraining realisieren lässt. Beziehungsweise das man den Dummi auch am Scatt oder Sam betreiben kann und keine Waffe gebraucht wird. Im Bild oben.

    Meine Frage ist nun wie wird so ein Teil vom Waffengesetz gesehen.

    Ist das eine Waffe, eine Anscheinswaffe, ein Gerät oder was ist das ?


    no.limits