Beiträge von tmtriumph

    Die alten Königsscheiben, die in vielen Vereinen hängen, haben ein oder zwei Dutzend Löcher, in denen meist kleine Holzpflöcke stecken. Manchmal ist einer der Holzstöpsel auch größer und geschnitzt. Offenbar wurde das Königsschießen direkt auf die Scheiben durchgeführt.

    Kennt jemand das Regelement? Wie wurde ausgewertet? Wer durfte mitschießen? Wieviel Schuss? Wie wertete man die Treffer ohne die Ringe einer Scheibe aus?

    7.8 beschreibt die zulässigen Vogelstärken für welche Energie hat ein Schuss mut Kaliber .22Z. Also 20 mm astfreies Weichholz für das Vogelziel.

    Danke.

    Ja, das habe ich gefunden. Heißt das, dass wir 20 mm astfreies Weichholz verwenden können oder ist das nur der Ausgangspunkt für unsere Versuche? Der Schuss mit 30 Joule ist ja schwächer. Brauchen wir eine Testreihe mit 20mm, 17,5mm und 15mm um sicherzugehen, dass das Geschoss immer das Holz durchschlägt?

    Der Teppich war auch nur aus Gründen der Schallreflexion direkt vor den Schützen im Gespräch. Wegen der Ablehnung durch den SSV haben wir die genauere Ausdehnung nicht diskutiert.

    Danke der Nachfrage.

    Unser Schießstandsachverständiger ist – sagen wir mal – eigen. In unserer Luftdruckhalle wollten wir Teppichboden verlegen. Er hat es verboten. Meinen Hinweis, dass in 3.1.2.5 Schießbahnsohle Teppichboden explizit als erlaubt genannt ist, ließ er nicht gelten. Also haben wir nun keinen Teppichboden (bisher).

    In der Tabelle in 7.8 ist ja leider 4mm RF nicht genannt. Daher würde ich mich gern mit einem Verein absprechen, der es schon macht. Sowohl um zu erfahren, welches und wie dickes Holz verwendet wird, als auch um zu erfahren, was deren SSV dazu sagt oder wie man ihn überzeugt hat. Voraussetzung für den zweiten Teil wäre natürlich, dass der Sachverständige überhaupt davon weiß.

    Jedenfalls möchte ich sehr gut vorbereitet in das Gespräch mit unserem SSV gehen, damit ich weniger von seiner speziellen Meinung abhängig bin. Er ist aus einem reinen Schießsportclub und hat geäußert, dass ihm jede Art des Schießens, die nicht ein Leistungsziel hat, gegen den Strich geht.

    OK, ich bin Akademiker, bilde mich regelmäßig fort und bin geübt Informationen aufzunehmen. Daher bin ich vielleicht kein Maßstab für alle. Aber das macht einfach keinen Spaß, wenn es nur darum geht, Stunden abzusitzen.

    es müsste, wie bei vielen IHK oder Staatsexamenskursen eine offen begehbare Prüfung geben.
    so verlieren unnötig tote Stunden ihren Schrecken und es gibt letztenendes mehr Absolventen.

    Ja, so ist es wohl. Ich – Trainer-C-Basis – habe nun etwa 180 Stunden Seminare hinter mir und dabei größtenteils Zeit abgesessen und wohl eine Tankfüllung Benzin verbraucht. Okay, okay im Standaufsichtsseminar habe ich gelernt, dass auch ein Luftdruckschießstand einen Notausgang haben muss und in der Waffensachkunde habe ich gelernt, wie groß der Gefahrenbereich ist, wenn ich eine Großkaliberwaffe am Waldrand abfeuere. Zur Schießtechnik gab's nur den Standard, den ich schon Jahre zuvor den Büchern entnommen hatte.

    Ich bin nun für Trainer-C-Leistung angemeldet und hoffe immer noch auf Neuigkeiten: Wie erkenne ich, welche Konsequenzen welche Ungenauigkeiten in der Technik bei welchem Schützen haben? Wie stelle ich fest, welches Zielbild der Schütze sieht? Welche Lehrmethode sollte ich bei welchem Schützen in welcher Situation einsetzen?

    Prüfungen ohne Zeit in Seminaren abzusitzen, wären mir auch bis zum jetzigen Stand sehr viel lieber gewesen.

    Solche Prüfungen dürften und sollten allerdings anspruchsvoll sein, damit die Qualität der Absolventen garantiert wird. Die bisherigen Prüfungen waren eher lasch wurden nahezu durchgehend von allen Teilnehmern bestanden, was den Eindruck, man würde nur Zeit absitzen, verstärkt.

    Vielen Dank, lieber Hansaxel, für die Mitteilung, dass das, was Dir wichtig ist, schon gesagt wurde. Was hätte ich wohl ohne diese Information gemacht?

    Mir ist allerdings der Kontakt zu einem Verein wichtig, der das praktisch tut.

    Ich bitte herzlichst um Entschuldigung, dass mich da ganz offenbar etwas interessiert, was Dich nicht interessiert. In Zukunft werde ich Dich um Erlaubnis fragen, bevor ich hier etwas poste.

    ich hol's nochmal hervor. Vielleicht liest ja jetzt jemand anders mit:

    Hallo allerseits,

    kennt jemand einen Verein, der das Vogelschießen mit dem Zimmerstutzen macht?

    Wir haben eine Luftdruckhalle, die auch für Zimmerstutzen zugelassen ist und bereiten vor, das Vogelschießen mit einem Zimmerstutzen zu machen.

    Ich hätte dazu rechtliche und sicherheitstechnische Fragen und würde mich über einen Ansprechpartner freuen, der das aus der Praxis kennt.

    Gruß, Albert

    Hallo Califax,

    bitte gib uns noch einmal die ganzen Informationen zum Trainergeld. :/

    Mit der Suchfunktion dieses Forums habe ich zwei Posts von Dir gefunden, aber nicht den oben bezeichneten Link.

    Welche Vereine bekommen es? Wo beantragt man es und wie?

    Wir kriegen nämlich bisher nix ;( (trotz Trainern und Jugend).

    Danke! :)

    Danke.

    Ich bräuchte aber tatsächlich nicht die Inhalte, sondern die physischen Poster zum Aufhängen...

    (Gewehr Auflage ist ja wohl noch lieferbar, danke)

    Bitte mal im Keller schauen oder im Vereinskeller.

    Weiß jemand, ob und wo man die berühmten Lehrposter des DSB zur Schießtechnik (Uwe Potteck etc.) heute noch kaufen kann?

    Hat vielleicht jemand zuhause oder im Verein noch ein paar herumliegen?

    Ich bräuchte wenigstens Luftpistole und Gewehr-Auflage.

    Gruß, Albert

    Die Zentralfeuerpistole war eine der ersten sportlich standardisierten Kurzwaffen. Die Vorschriften wurden so gemacht, dass die meisten Offizierswaffen in diese Kategorie passten. Die Größe der Waffe, die Visierlänge und Lauflänge stammen von den Offizierswaffen. Auch die merkwürdige Zusammenstellung der möglichen Kaliber kommt, weil die Offizierswaffen der Länder unterschiedlich waren. Das Abzugsgewicht der Offizierswaffen wurde für den sportlichen Zweck vereinheitlicht, um die Vergleichbarkeit zu verbessern.

    Anfangs sah man in der Luftpistole eine billige Trainingswaffe für Zentralfeuer. Die FWB 65 hatte einen Umschalthebel für 1360 g oder 500 g. Weil diese Verstellbarkeit es erschwerte, einen guten Abzug zu konstruieren, hat man das dann nicht mehr verfolgt. Vielleicht hat man 500 g festgelegt, weil es etwa in der Mitte zwischen den „Vorgaben“ für Zentralfeuer und Freier Pistole lag?

    Unsere Sportpistole ist die KK-Version der Zentralfeuerpistole, nur dass man vor ein paar Jahrzehnten das Abzugsgewicht auf 1000 g verringert hat (bzw. bei Schnellfeuer erhöht). Die merkwürdigen Maße, bei denen die Waffe deutlich länger ist als die Visierlinie und das hohe Abzugsgewicht zeigen bis heute den Einfluss der Regeln, die für Offizierswaffen gemacht wurden.

    Califax

    Der DSB (Stefan Hoffmann, Bildungsreferent) meint dazu leider:

    „auch wir haben ständig Anfragen, ob man die JuBaLi oder sogar den JuBaLi-Ausbilderschein nicht bei Lehrern oder Meistern mit Waffensachkunde anerkennen kann.
    Wir müssen dies aber alles ablehnen.
    Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen gibt es in der Ausbildung selbst etwa 5 LE (wie z. B.: richtiges Heranführen Kinder und Jugendliche an die Anschläge), die nicht Teil der Waffensachkunde und erst recht nicht Teil der Meister- oder Lehrerausbildung sind. Zum anderen ist die JuBaLi bei uns eine Vorstufenqualifikation zur Trainer C-Lizenz und deren Inhalte sind verbindliche Ausbildungsteile in unserem, durch den DOSB genehmigten, Qualifizierungsplan. Da wir die Ausbildungsinhalte anderer Bildungsanbieter nicht kennen und auch nicht ständig prüfen können, ist es uns nicht erlaubt diese anzuerkennen oder gar Lizenzen "umzuschreiben".“

    Gruß, Albert