Beiträge von Ludwig

    Anscheinend verteilen zur Zeit rechtsextreme Gruppen Flyer an Schüler in denen Sie dazu auffordern den Wehrdienst zu verweigern und stattdessen in Schützenvereine einzutreten um dort den Umgang mit Waffen zu erlernen.
    Der BSSB hat sich davon distanziert und indirekt dazu aufgerufen, derartige Konsorten nicht in die Schützenvereine aufzunehmen.

    Hier der Link

    Mir liegt ein Exemplar dieses Flyers vor. Ich werde den aber hier nicht ins Forum stellen, da ich nicht mithelfen will solchen Unsinn zu verbreiten. Auch nicht per PN.

    Nur ein Zitat:
    "Auch im zivilen Bereich kann man Dinge erlernen, die einem in der Zukunft hilfreich sein können. Geht deshalb in Schützenvereine und Jugendgruppen, die eine alternative Pflege des Heimatschutzes betreiben. ..."

    Da kommt mir die Galle hoch!

    Der Verfasser wohnt scheinbar auch noch ausgerechnet in Flossenbürg.

    Ich hab das im Lidl Prospekt auch gesehen und für eine Sekunde dran gedacht, dass das ja als Unterbekleidung taugen könnte. Allerdings bin ich eher ein "Schwitzer" beim LG Schießen und würde mir keinesfalls etwas anziehen, was noch wärmer macht. Und bei Motorradunterbekleidung vermute ich eben, dass es kuschlig warm hält.

    Ich finde, derjenige, der diese Pressemeldung verfasst hat sollte an den Diskussionsrunden teilnehmen. Nur mal angenommen diese Person ist nicht nur schriftlich so "redegewandt".

    Jetzt sind wir schon fast 10 Jahre "Amokgeplagt", da sollte es doch möglich sein in derartigen Diskussionsrunden etwas sicherer aufzutreten.

    Da fällt mir noch ein, der DSB und die Landesverbände haben ein Schreiben an die Bezirke/Gaue/Kreise herausgegeben wo drinsteht, wie man sich (Winnenden jährt sich ja) bei Presse-/Interviewanfragen verhalten soll. Darin steht, dass man keine Interviews und Stellungnahmen abgeben soll, sondern an den Landesverband oder den DSB verweisen soll. Auf jeden fall soll man notieren, wer da angefragt hat.
    Hoffentlich klappt das, manch einer lässt sich zu Aussagen hinreißen, die hinterher geschnitten und abgedruckt einen anderen Eindruck vermitteln.

    Also, ich ziehe mal eine kurze Zwischenbilanz.

    Bei meinen Recherchen habe ich gelernt, dass man zwischen ballistischer Kurve und waagerechtem Wurf unterscheiden kann/muss.
    Die ballistische Kurve setzt einen bestimmten Abschusswinkel voraus, das Geschoss zieht also eine Parabel. Bei idealem Abschusswinkel erreicht man die höchste Reichweite. Das ist aber nicht unser Ziel, deshalb können wir vom waagerechten Wurf ausgehen. Das würde in etwa einer halben ballistischen Kurve entsprechen, da wir das Geschoss nahe am höchsten Punkt loslassen, eher noch weniger, da wir ja nicht warten bis das Geschoss am Boden auftrifft, sondern es bereits nach kurzer Distanz abfangen. Wir betrachten also nur einen Abschnitt einer ballistischn kurve.

    Zum Drall: Da stimme ich Murmelchen zu. Der Drall wirkt lediglich stabilisierend. Allerdings wenn der Drall nicht vorhanden wäre, würde das im Falle eines Diabolo bremsend wirken, da sich durch z.B. Überschlagen die Fläche ändert und dadurch der Luftwiderstand.

    Zum Luftwiderstand: Den habe ich vernachlässigt. Ich habe auch schon eine Formel gefunden für den waagerechten Wurf mit Luftwiderstand. Muss ich mal noch genauer betrachten.

    Abschusswinkel zum Ziel: Auch den müsste man betrachten. Schießt ein 2,05 m Mann, dann ist das sicherlich deutlich von oben nach unten geschossen, also mit der Schwerkraft wirkend. Bei einem Schüler mit 1,50 könnte das schon fast geradeaus sein. Auf dem Schießtisch aufgelegt ist das dann nach oben geschossen, entgegen der Schwerkraft

    Verkantung des Geschosses: Das ist auch ein interessanter Aspekt. Werd ich mir mal ansehen. Der Drall wirkt dem zwar entgegen, kann das aber wohl nicht komplett abstellen.

    Das sind doch eine ganze Reihe an Faktoren. Die Frage ist, welche sind überhaupt groß genug um wesentlich ins Gewicht zu fallen? Ev. gibt es irgendwo eine Konstante, die man einfach als Faktor anwendet und fertig. Ist ja in der Physik durchaus üblich.


    Achtung: Jetzt noch eine hundsgemeine wissenschaftlich nicht belegte These, abgeschrieben aus der Doktorarbeit eines gewissen Bundesministers. "Die Bayern treffen deshalb so gut, weil die meisten Regionen in Bayern weit über dem Meeresspiegel liegen und deshalb dort die Luft dünner ist und damit auch der Luftwiderstand niedriger." :D Tja, da habt ihr im Norden mal wieder Pech gehabt.

    Ich hab mir mal überlegt, wie das ist mit dem Geschoss, der Geschwindigkeit und was V0 Schwankungen ausmachen können.

    Dann bin ich auf folgende Beispielberechnung gekommen. Ich wollte mal wissen, was ein Unterschied von 20 m/s ausmachen könnte.

    v1=160m/s:

    Flugzeit T1=10m/160m/s = 62.5 10^-3 s

    Fallhöhe h1=1/2 * g * T1^2 = 0.5 * 9.81 m/s^2 * 62.5 10^-3 s = 19.16 mm

    v2=180m/s

    Flugzeit T2=10m/160m/s = 55.5 10^-3 s

    Fallhöhe h2=1/2 * g * T2^2 = 15.11 mm

    Das Ergebnis der Berechnung sagt, dass 20 m/s rund 4 Millimeter ausmachen.

    Allerdings habe ich hier ideale Bedingungen angenommen. Der Luftwiderstand wird vernachlässigt obwohl er wohl mit V0^2 ansteigt. Dann ist die Abschusshöhe die gleiche wie die Zielhöhe, es wird also weder nach oben noch nach unten geschossen - das hätte wiederum eine Beschleunigung oder ein Bremsen zur Folge. Auch wurde ein ideales g mit 9,81 angenommen. Und wie ist das mit dem Gewicht?

    Wo sind die Physiker und Mathematiker unter euch?

    Wir haben einen ganzen Fundus an verschiedenen Glücksscheiben. Ich lass die Kids oft am Schluss auf sowas schießen, dann bleibt ne positive Einstellung hängen, auch wenns mit der Technik nicht so recht geklappt hat.

    Ein weiteres Rezept ist auch das Wechselspiel von Erfolgserlebnis und Herausforderung. Ich versuche immer den Kids Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Sei es im Techniktraining oder in Schießspielen. Erfolg motiviert und Herausforderungen sezten neue Ziele, die erreicht werden wollen und dann entsteht Ehrgeiz. Das ist nicht leicht hinzubekommen, vorallem wenn nicht regelmäßig trainiert wird.

    ich hab jetzt noch entdeckt , dass die Raststange auch noch gebrochen ist. Wenn man den Verschluss geöffnet hat ist er nicht in jeder Position eingerastet. Kostet 15 € son kleines Teil.

    weis jemand, wie sowas brechen kann. ?(

    mfg seba

    Irgend ein Bolzen sitzt nicht richtig, fällt heraus und etwas verklemmt sich.
    "Hoppla, heute geht der Hebel aber schwer" und schon ist was futsch. Hatte ich schon mal bei einem 601er, das Ersatzteil hat 40€ gekostet.

    An dem Gewehr ist ja wirklich mehr kaputt als ganz.

    Und wenn man bedenkt, dass unseren Sport jeder machen kann, egal ob groß oder klein, jung oder alt, dick oder dünn, dann könnten wir bestimmt einen großen Zulauf verzeichnen, wenn wir stärkere Medienpräsenz erreichen könnten. So eine Sportart gibt es sonst eigentlich fast nicht, wo jeder dabei sein kann. (außer vielleicht Billard, Schach oder Darts)

    Die Medien sind im Schießsport überbewertet und ich glaube dass wir sie nicht so sehr brauchen (besonders das Fernsehen). Nur weil Skispringen in den Medien überpräsent ist, haben sich nicht in jedem Dorf Skisprungvereine gegründet. (OK, der Vergleich hat ein Holzbein)
    Die Medien berichten gerne auch über den Schießsport, nur vielerorts werden diese Möglichkeiten von Vereinen und Verbänden nichtmal genutzt. Es fehlt extrem an "Selbstinszenierung". Wenn ich die Zeitung aufschlage, dann sehe ich tolle Fotos vom Fußball und Seitenweise Berichte und ich meine nicht die Bundesliga, sondern die unterste Idiotenliga.

    Es gibt auch noch eine Reihe anderer Sportarten, die bis ins hohe Alter betrieben werden können. Da sind wir nicht die einzigen. (Kegeln, Eisstockschießen etc.) Allerdings gibt es einen großen Unterschied. Wir sind nicht so offen nach außen.
    Wenn ich Billard spielen will, dann geh ich einfach irgendwo in eine Billardhalle, zahle ein paar Euro und kann spielen.
    Bei uns im Verein kann auch jeder kommen und schießen - kein Problem - tut aber niemand.


    Bei Anschütz ist es ähnlich, die bekommen auch keine Pistole gebacken.

    Ein wahres Wort. Die letzte schlimme Aktion war die verunstaltete umbenannte LP 10 mit dem Plastikgriff. Hat aber glaube ich kaum einer gekauft.

    Ich habe eine Steyr LP 10 und ich muss sagen, da steckt eben höchste Ingenieurskunst drin. Super durchdacht, technisch knifflig aber trotzdem irgendwie einfach.
    Allerdings verlassen die Pistolen wohl nicht immer im optimalzustand das Werk. An meiner Pistole war der Stabilisator miserabel (bzw. garnicht) eingestellt, ich musste kräftig nachjustieren. Vielleicht habe ich ja auch nur eine Montagsfeder erwischt.