Beiträge von Rakete

    Hallo Joachim,

    ersteinmal noch herzlichen Glückwünsch zum Enkelkind und vielen Dank für Deine Mühen hier im Stammschießen!

    Ich habe mir grade die Tabelle angesehen und mir sind bei LP40 und bei FP30 Fehler aufgefallen.

    LP40: Bei mir hast Du ein März-Ergebnis 355 Ringen eingetragen. Das kann nicht sein, da ich für März noch kein LP Ergebnis gemeldet habe. Die 355 R gehören also zu jemand anderem.

    FP30: Da gehört Dob mit seinen Ergebnissen auf den ersten und nicht auf den vierten Platz.

    Meine fehlenden März-Ergebnisse für LP40 und FP30 werde ich versuchen zügig nachzumelden.

    Besten Gruß

    Ich suche meist nach Walther, FWB oder Steyr..

    Kann ich auch beruhigt zu Tesro oder Gehmann GP-1 greifen?

    Das kannst Du, vor allem als Anfänger, auf jeden Fall machen. Technisch sind die Waffen alle für 400 von 400 Ringen gut. Das Problem beim "blinden" Gebrauchtkauf ist aber immer, dass die Waffe, auch wenn sie technisch einwandfrei ist, Dir nicht passt und Du einfach damit nicht klarkommst. Sei es die Gewichtsverteilung, Abzugsverhalten, Griffstellung, usw. (das alles kann aber meist individuell eingestellt werden, wenn man weiß wie). Deshalb wird auch immer empfohlen möglichst viele Waffe mal zu probieren. Am besten die Vereinskollegen fragen, oder andere Schützen bei Wettkämpfen.

    Wie kann ich denn ermitteln ob ich nen M Griff brauche und den bearbeiten muss, oder obs doch eher ein L werden soll?

    Das oben genannte gilt auch für die Griffe. Anfassen und probieren wo immer die Möglichkeit besteht. Für eine grobe Einschätzung zum Griff kannst Du auf den Internetseiten der Hersteller meist einen Leitfaden finden. Oder bei Herrn Rink, wobei dieser viel mehr auswählbare Parameter anbietet. Was sich für den einen gut anfühlt ist für den anderen viellecht zu eng, oder dem nächsten zu dick usw..

    Bei einem Gebrauchtkauf solltest Du auch immer die eventuellen Kosten für eine neue Kartusche mit einplanen (sind über den Daumen 120€). Bzw. sich generell über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen vorher informieren (je älter oder "exotischer" die Waffe desto wichtiger).

    Hallo,

    konnte heute das letzte Abendlicht endlich für zwei Halbprogramme Freie Pistole nutzen. Hier also meine Ergebnisnachmeldung FP30 für die Monate Januar und Februar.

    Januar FP30: 88 84 78 = 250

    Februar FP30: 84 85 83 = 252

    Die macht einen wirklich sehr guten Eindruck! Auch das Zubehör scheint komplett zu sein.

    Da hast Du einen echten Schnapper gemacht... ich schätze damit wirst Du viel Freude haben.

    Wie Erzwo schon gesagt hat, verschleißen bei Luftdruckwaffen in der Regel nur die Dichtungen. Diese verlieren über die Jahre die Weichmacher, werden spröde und reißen dann ein. Die Folge ist entsprechend Druckverlust. Kosten für nen Service sind höchstens Teilekosten plus Arbeitszeit, wie überall anders auch.

    Anderen Verschleiß wirst Du normalerweise nicht feststellen können. Äußere Abnutzung durch gebrauch hingegen schon, aber da kommt es eben auf den Vorbesitzer an.

    Durch meine Lupi gehen ca. 5000 Schuss pro Jahr. Ich habe z.B. von 1995 -2013 Steyr LP5 geschossen, und das einzige mal das etwas daran gemacht wurde, war die Umrüstung von CO2 auf Pressluft. Die Waffe selbst ist bis heute Top (wurde bis letztes Jahr von jemand anderem geschossen) und da sind mittlerweile etwa 100.000 Schuss durchgegangen.

    Bin dann auf die LP10 umgestiegen weil ich einfach Bock auf was neues hatte und auch von der neueren Technik profitieren wollte (hat geklappt). Die LP10 läuft nun auch schon vier Jahre problemlos und ich mache daran eigentlich gar nichts außer regelmäßig zu schießen. Allerdings behandele ich meine Waffen auch pfleglich.

    Mit einer Guten gebrauchten kannst Du also kaum was verkehrt machen!

    Allerdings sind die Gebrauchtpreise gerade bei Steyr schon sehr happig. Andere Hersteller sind da günstiger zu haben.


    Besten Gruß

    Nein, da die Flugbahn des Geschosses nicht gerade ist.

    Die Visierline und die Geschossflugbahn kreuzen sich immer in zwei Punkten (wäre die Flugbahn eine gerade, dann nur in einem Punkt).

    Wenn eine Waffe Fleck eingeschossen ist, liegt einer dieser Punkte genau im Ziel.

    Als Pistolenschützen nutzen wir bei "Spiegel aufsitzend mit Kontrollweiß" aber keinen der Punkte. Wir schießen die Waffe so ein, dass unser Geschoss oberhalb der Visierlinie einschlägt.

    Wenn wir jetzt nach links verkanten (der Extremfall wäre filmgangstermäßig 90°) gleichen wir also mit unserer Visierung nichtmehr den Geschossfall durch die Schwerkraft aus, sondern unser ehemaliger Hochschuss weicht um eben dieses Maß nach links ab. Da aber die Schwerkraft immernoch genauso wie vorher auf das Geschoss wirkt, haben wir auch den Fall nach unten noch. Unser Geschoss schlägt also links unten ein (von der Scheibenmitte aus gesehen).

    Der Rückstoß, oder besser Rückstoßkraft, hat nichts mit der Visierline zu tun, sondern nur mit der Munition (Energie).

    Beim gefühlten Rückstoß spielt das Waffengewicht eine entscheidende Rolle.

    Der Hochschlag der Waffe beim Schuss hängt von der Lage des Laufs relativ zur haltenden Hand und von der Gewichtsverteilung der Waffe (und den dadurch enstehenden Hebelkräften) ab.

    Man möchte also eine möglichst tiefe Visierline und gleichzeitig eine Laufachse möglichst weit zur Mitte des Handgelenks bei möglichst schwerer Mündung. Als Extrembeispiel fällt mir hier die Steyr FP ein.

    Das oben genannte kann man natürlich nicht immer alles realisiern, sei es technisch, praktisch oder abhängig von entsprechenden Wettkampfregeln.

    Wie Califax schon schrieb wirken sich Verkantungfehler (Rotationsachse) bei einer hohen Visierline stärker aus.

    Ein verkanten des Korns (rechts- oder linksstehendes Korn; Längsachse) wirkt sich bei kurzer Visierlänge stärker aus. Bzw. sieht man bei kurzer Visierlänge ein verkantetes Korn nicht so gut, d.h. wenn man es sieht ist die Abweichung schon größer als bei gleichem optischen Endruck bei langer Visierlänge.

    Hallo Zimbod,

    kann meinen Vorrednern in allem zustimmen.

    Für nen Hunderter kannst Du gar nichts verkehrt machen. Falls die Pistole oder die ganze Disziplin nix für dich ist, stell sie bei eGun rein und Du wirst höchstwahrscheinlich noch nen Gewinn rausholen.

    Generell ist die Toz35 gut für den Einstieg geeignet. Aber auch in der Weltspitze wird damit noch geschossen (wenn auch immer seltener). Soll heißen, wenn Du ein gutes Exemplar erwischst ist die Pistole immer besser als Du.

    Allerdings gibts bei einer Toz immer auch ein paar Sachen zu bedenken.

    Ersatzteile gibts nicht mehr einfach so. Falls was kaputt geht muss man improvisieren oder versuchen jemanden zu finden der noch Teile hat.

    Aber jede Toz hatte eine kleine Dose Ersatzteile und Visierteile im Lieferumfang. Wenn die dabei und vollständig ist... Bingo.

    Es gibt keine zwei gleichen Toz. Das ist im Sinne von Qualitätssicherung gemeint. Es kann durchaus sein das die Visierung schief montiert ist, Kimmenausschnitte nicht gerade ausgefeilt wurden, der Abzug kratzig ist; alles ab Werk. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt eher als mittelmäßig anzusehen. Es ist alles ein bischer gröber an einer Toz.

    Aber sogut wie alle Toz halten auch mit 5 Euro-Munition die Innenzehn auf 50m. Außerdem werden die, die es noch gibt, schon in irgendeiner Art und Weise überarbeitet worden sein, wenn es dem Vorbesitzer nicht völlig egal gewesen ist.

    Trotzdem: Ich würde sie für die Hundert Euro kaufen.


    Besten Gruß

    So, ich habe mir heute mal Zeit genommen und konnte drei Halbprogramme SpoPi schießen.

    Melde damit meine Ergebnisse für SpoPi30 für Januar Februar und auch März.

    SpoPi30

    Januar: P 144; D 137 = 281

    Februar: P 146; D 141 = 287

    März: P 145; D 137 = 282

    Was Erzwo geschrieben hat.

    Ich versuche nochmal etwas ins Detail zu gehen.

    normal schießen, pausen machen

    Teil dir Deine Zeit gleichmäßig ein. Versuche die gesamte Wettkampfzeit auszunutzen - mit einem kleinen (ca. 10min.) Puffer zum Ende hin.

    Für gewöhnlich ist man am Anfang immer zu schnell, um dann am Ende zu merken wie die Kraft (zu sehr) nachlässt.

    Und wenn man dann fertig ist hat man nen lahmen Arm und noch ne halbe Stunde Zeit übrig.

    Du musst versuchen von Anfang bis Ende gleichmäßig durchzuschießen. Man muss sich da zum Start etwas zwingen langsamer zu machen.

    Allerdings darf man seinen persönlichen Schießrhythmus auch nicht zusehr strecken (Normal schießen). Besser man macht dann nach jeder Serie eine etwas längere Pause. Damit hat man dann hinten raus noch Reserve was die Kondition betrifft.

    Auch mal aus dem Anschlag gehen, zum Kraft- und/oder Konzentrationsammeln, und sich mal hinzusetzen kann hilfreich sein.

    Probier das im Training einfach mal aus.

    Hallo an alle Mitstreiter,

    ich möchte mich dieses Jahr zum ersten mal anmelden.
    Für LP40, FP30 und SpoPi30

    Mein Ergebnis LP40 für Januar aus dem heutigen RWK: 94 93 95 94 = 376

    Die anderen Ergebnisse kommen, wenn das Wetter schießen auf dem Außenstand wieder zulässt.


    Gut Schuß

    Hallo Rolf,

    ich habe meine LP5 1995 gekauft und bis 2013 im Wettkampf eingesetzt. Jetzt schieße ich LP10.
    Die letzten Wettkampfergebnisse lagen zwischen 360-370. Bestes Trainingsergebnis 379.
    Es ist in der Tat so, dass der Abzug nicht alle Einstellmöglichkeiten anderer LP's, z.B. LP10, bietet.
    So wie Du schon sagst ist aber Auslösegewicht, Druckpunkt und außerdem Triggerstop und Vorzugsweg gut und auf den Punkt einstellbar.
    Im direkten Vergleich mit der LP10 haben sich meine Durchschnittsergebnisse im Wettkamfp um ca. sechs Ringe erhöht. Das möchte ich aber nicht allein am Abzug festmachen, sondern auch an der längeren Visierlinie (hat bei mir positive Auswirkungen, da es meine Konzentration unterstützt und mich wackler nicht besonders stören) und am wichtigsten, ständiger Trainingsarbeit und Optimierung meiner Schießtechnik (aber das ist ja unabhängig von der Waffe und sollte sowieso nie aufhören).
    Was ich aber besonders gut an der LP5 fand, war, dass ich, wenn ich einen Schussaufbau abbrechen musste, das geladene Magazin entnehmen und die Waffe komplett aus der Hand legen konnte.

    Alles in allem ist es für mich mit der LP10 etwas leichter etwas höhere Ergebnisse als mit der LP5 zu schießen.

    Besten Gruß

    Dann möchte ich hier auch mal kurz meinen Senf dazugeben.

    Ansonsten habe ich vor gut 10 Jahren bei Allermann einige LuPis ausprobieren können. Keine Ahnung, ob das noch angeboten wird.

    Das bietet Allermann immernoch an. Generell finde ich den Service dort sehr gut. Das Verkaufspersonal dort sind auch aktive Schützen. Unter anderem LP Bundesliga Nord. Getestet werden kann aber, soweit ich weiß, nur auf deren hauseigenem Stand.

    Ansonsten gibts im Norddeutschen Raum in Hannover noch die Möglichkeit bei Klingner alles aktuelle zu testen.

    Die Pardini ist schon ein feines Gerät. Sehr gute Balance, hochwertige Verarbeitung, guter Standardgriff, der kaum einstellbar ist (da muss man selber Hand anlegen) und wenn man diversen Leuten glauben darf, wohl der beste mechanische Abzug


    Zu Pardini K12: Wirklich bester mechanischer Abzug den ich bisher testen konnte (Modell aus 2013).
    Ich selbst schieße Steyr LP10 (auch 2013 Modell) mechanisch und bin damit auch sehr zufrieden(mein Landesligaschnitt aktuell 370, nur damit ihr meine Aussagen etwas einordnen könnt), aber die Pardini ist noch n stückchen besser. Das sind keine großen Welten aber ich merke es doch.
    Nachteil ist jedoch, wie von @SigX5 geschriebe, die Einstellbarkeit des Griffes. Gibt außer verschieben der Handballenauflage nämlich keine Möglichkeiten. Da sind alle anderen besser.
    Die Feinwerkbau hatte ich bis jetzt leider nur einmal kurz zur Hand und konnte auch nur mal trocken abziehen. Deswegen möchte ich da jetzt keine große Einschätzung abgeben. Von der Handlage und generellem Gefühl war's aber auch sehr gut.

    Ich hoffe ich konnte hier weiterhelfen.

    Sieht gut aus!

    Aber was mir gleich aufällt ist, das der Auschnitt für die Visierung noch länger gekonnt hätte. Insbesondere bei der Kimme.
    Jemand, wie z.B. ich, der mit einer langen Visierlinie schießt müsste den Schaumstoff jetzt noch nacharbeiten. Und ob das dann genauso gut aussieht wie maschinell gefräst wage ich zu bezweifeln.
    Bzw. hätte ich keine Lust das Innenleben eines neuen und ja auch relativ teuren Koffers gleich wieder zu zerfrickeln...
    Ansonsten tolle Optik und auch sehr gut durchdacht!

    Besten Gruß