Beiträge von kulzer daniel

    Ok, danke für eure Antworten.

    Wir haben eine Teilerwertung an der alle Disziplinen gleichzeitig teilnehmen.

    Da funktioniert das Vorgehen dann nicht, oder?

    das würde ich sowiso tunlichst vermeiden!
    verfolge das konzept der maximal getrennten wertungen!
    und teste das vorher!

    sprich: jede wertung ist im hintergrund eine eigene excel (ok, eigentlich access-)tabelle.
    lege mindestens für jede waffengattung eine eigene wertung an
    und
    werte diese einzelnen wertungen erst im nachgang in einer übgeordneten Auswertung (per datenübernahme) aus.

    Hintergrund: ich hatte 2017 ein Preisschießen eingerichtet und anfangs möglichst smart wenige wertungungen programmiert aber über die wertungseigenen funktionen differenziert in alter/waffenart. in den Probeläufen ging das gut, bis jemand mit gewehr und pistole startete. dann hatte ich plötzlich Gewehr-Teiler bei der Pistole drin und solche späße...
    deshalb mein mantra: leg ne eigene wertung an, trenne maximal. kostet nur dem Programmierer zeit.

    mfsg daniel

    du musst ein paar weitere leute anlernen.

    mit disag allein kannste dieses reglement nicht abbilden. eurer schreiber wird also weiterhin zu tun haben. (ob es mit der erweiterung für wm-shot geht, nehe ich sogar an, der Typ hat wirklich alle erdenklichen varianten programmiert )

    mach für jeden schießtag eine eigene wertung, und für dein vortel kannst du dann die ergebnisse der einzelen wochen in eine eigene Gesamtwertung übernehmen per

    oder per

    dann nur mehr alle die Leute händisch rausstreichen, die durchs qualifizierungsraster fallen. Fertig.

    servus;
    leider nein, programmierseitig ist hier nichts im hintergrund.

    Der fehler wird so aussehen: Dem schützen wird im preisschießen keine auswählbare Wertung angezeigt.

    denn die prüfungen zu alter und waffenart werden in jeder wertung separat abgefragt.

    Servus,
    für dein wöchentlich aufeinander aufbauendes Schießpensum (genauer: Schusszahl) bieten sich tatsächlich beide lösungen an,
    je nach dem wie viel arbeit du dir als auswerter machen willst
    ABER auch
    Welche Art von Auswertung die am Ende eigentlich haben willst.

    Ist jede woche für sich abgeschlossen und wird alleine betrachtet, macht es durchaus sinn, jede woche extra anzulegen,


    und dem Schützen nur in der betreffenden woche einzublenden:

    (der text in klammer >> im Menü unsichtbar<< beschreibt die funktion des hakens besser:-) )


    willst du dir arbeit sparen, kannst du auch woche für woche

    die einlage nach oben setzen (dann hat der schüte automatisch neue freie Schüsse) oder den nachkauf, dann kannst du ihm neue freie schüsse zubuchen.

    wählst du die einlage, hat das folgendes problem mit sich: kommt jemand mehrere wochen nicht, kann er dann die verlorenen wochen nachschießen...

    mfsg daniel

    Hallo,
    ich kenne die Gesetze in der Slovakei nicht, deshalb kann ich dir nicht sagen, ob du das Gewehr noch besitzen darfst, wenn es repariert wurde.

    Wenn es erlaubt ist, kannst du einen Büchsenmacher (gun smith) fragen, dir einen Adapter anzufertigen, der in den Löffel hineinpasst.
    ungefähr so sollte das fehlende Teil ausgesehen haben. Die Maße kann er hier finden:
    https://bobp.cip-bobp.org/uploads/tdcc/t…al-de-page1.pdf



    Diese seite ist ganz interessant, weil sie sehr viele Patronen aufgelistet haben.
    https://bobp.cip-bobp.org/de/tdcc_public…ridge_type_id=5

    servus,
    mit der nähe zum München, dem Zimmerstutzenzentrum der Vorkriegszeit schlechthin ergibt sich leider kein klarerers Bild.
    Eine Familie Greif findet sich weiterhin in Landsberg, ob der bestehende Büchser: waffen-krebs, den laden übernommen hat lässt sich nicht online ermitteln.
    dazu findest du evtl mehr im:
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    Der neue Støckel

    Untertitel:
    [internat. Lexikon d. Büchsenmacher, Feuerwaffenfabrikanten u. Armbrustmacher von 1400 - 1900 ; 33 000 Namen, 6500 Marken u. Zeichen aus 32 Ländern ; Projekt d. Schweizer Waffeninst. Schloß Grandson]

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    Zu Waffe selbst:
    Es handelt sich offensichtlich um einen rechtsgeschäfteten Zimmerstutzen mit Tiroler Backe, Hier wird das Konzept des Ladelöffels verwendet, andere Mechanismen wie der von Stiegele waren zdZ patentiert. Der über 40cm lange Schlagbolzen ist "erschütterungsfrei" ausgeführt, er ist vollständig innenliegend und beim Schließen des Unterhebels wird er bereits vorgespannt an das Zündhütchen angelegt.

    Eigen war ihnen allen, das Laden im Stehen zu ermöglichen, ohne auf einen Tisch zum Ablegen der Waffe angewiesen zu sein.

    Zeitlich ist diese Waffe der "industriellen" Sportwaffenproduktion zuzuordnen, die spätestens 1890 begann. Der Ladelöffel ist für 4mmRZ ausgelegt. Je Nach aufbau des Löffels (was leider nicht näher abgebildet ist) kann noch unterteilt werden, ob die Kugel bereits mit dem Zündhütchen verpresst sein musste, oder lose von der anderen Seite zugegeben werden musste (wie bsp. bei Stiegele),

    Neben den großen Werken haben auch viele Büchsenmacher Halbzeuge (Läufe, Systemgehäuse, schäfte) zugekauft und in kleinen Serien (oft bis zu 10 Stück) vollendet. (Schau mal ob du öfters eine eingeschlagene zahl findest.)

    Fehlende Komponenten:

    der diopter schaut sehr einfach ausgeführt, gab es aber damals als Basisausstattung.
    ob der Putzstock am oberen Ende der Schaftkappe eingeschraubt ist, kann ich nicht erkennen.

    Zimmestutzen in meinem Dunstkreis:
    Perkussions VorderladerZimmerstutzen von Johannes Triebel / Augsburg ca 1865)

    Vertikalblock-Zimmerstutzen Johannes Kulhanek Neuenkirchen /Österreich ca 1925

    Zimmerstutzen Modell Stiegele , evtl. München, vom Verein 1913 neu gekauft

    und natürlich ein paar Anschütz Match 54 von ca 1957 (weil noch keine Jahreszahl zum Beschussstempel)

    habe bei Bernd gelernt und bin diese Wochen wieder in die Notwendigkeit geraten, einen Griff vom Baum weg (aus dem Holzbrett) zu machen.

    ohne einen halbwegs passenden Griff als Grundlage ist das Modellieren von hinten her quasi unmöglich. Wo will man denn auch Bezug nehmen? :)
    im ersten Schritt nehme ich also mit der Oberfräse die Fingerrillen ganz grob vorweg, um wenigstens den Griffwinkel zur Waffe fixieren zu können.
    fräse dann die Handfläche auf konstruktives Minimum und nehme and Ballen und Horn deutlich zu viel material weg.
    sodann forme ich die Fingerlage mit der Rille der Fingerwurzeln.
    Diese scharfe kante ist ab dann mein Referenzpunkt für die Ausgestaltung des Ballens, um das Korn in die Mitte zu bekommen
    die handkantenauflage wird angeformt
    zu guterletzt kommt für diesen ersten groben Schnitt der Knubbel, das gegenlager der hohlen Hand, frei geformt drauf.

    um eine durchgehende Deckfläche zu erhalten, wird alles nochmal etwas abgeschliffen und dann in einem Guss von der Hand geformt.

    scheint mir alles plausibel.
    der Zettel mit dem "widerspruch" scheint insgeheim ein Appel zur aktiven Mitarbeit zu sein. Er ist mMn weder nötig noch verbindlich. Allein die Abstimmenden an der Versammlung kommt dies zu.

    Die doppelte Einladung mit Abbruch um 19:15 uhr und wiedereinladung für 19:30 uhr ist pfiffig und spart weitere wochen wartezeit.

    Mein persönliches Fazit: Das Resultat einer übersättigten Mitnahmegesellschaft.