Beiträge von hobbes_am_stand

    Hmm, kann schon sein, dass ich die Club gedanklich in die ungefettete CCI-Schublade geschoben habe, aber die Pistol Match offensiverer als die Club? Ich empfand die Pistol Match deutlich weicher. Naja, wie auch immer, falls jemand Zuführungsstörungen mit der MG2 hat, ist evtl. ein Test von stärker gefetteter/gewachster Munition einen Versuch wert, zumindest gibt es Schützen, die sich einbilden, dass es damit besser klappt :*

    Grüße

    Hobbes

    Moin, Moin,

    bei mir laufen die RWS Pistol Match gut. SK Pistol Match hatte ich auch, die war mir aber zu stark gefettet. Die RWS sind da nicht ganz so schmierig.

    Bei ungefetteter Munition (ich hatte da z.B. die CCI und RWS Club mal im Test) hatte ich immer mal wieder Zuführprobleme, die ich auf den Ladeprozess zurückführe, da die Murmel ja aus dem Magazin erst rückwärts auf die Rampe rutschen muss und dann bei der Vorwärtsbewegung des Schlitten ins Lager flutschen sollte. Da ist mMn deutlich mehr flächige Reibung im Spiel als bei einem klassischen Stangenmagazin und daher profitiert die MG2 mMn von leicht gefetteter Munition.

    Schönen Sonntag noch
    Hobbes

    n'Abend,

    CoolMint : Bei den GSPs gibt es Magazine, bei denen der Ladeknopf dicker ist, da wird dann der Schlitten beim letzten Schuss gefangen (so wie Du es vom GK kennst). Meiner Meinung nach ist es allerdings besser, sich auf seine Schüsse zu konzentrieren und mitzuzählen. KK ist deutlich filigraner zu schießen als GK und wenn die Waffe sich beim letzten Schuss anders verhält, als bei den vier davor kann das störend sein (unterschätze die Dynamik eines Schlittens auch bei KK nicht).

    Die Idee mit der Pufferpatrone kannst Du bei vielen SpoPis auch knicken, da nicht mehr als 5 Schuss ins Magazin passen (wie z.B. bei der MG2). Probeschiessen im PLZ-Bereich 91xxx wäre möglich. Ich hatte damals auch eine MG2RF bei Buinger schiessen können (sowie auch Tesro, Feinwerkbau und Pardini).

    Grüße

    Hobbes

    n'Abend,

    wenn wir schon beim Thema "elektronisches Schloss ohne Notschlüssel" sind: Wo lagert ihr die Kombination für den Fall eures Ablebens, damit eure Hinterbliebenen an den Inhalt kommen? Notar?

    naja, so schwer ist das jetzt aber auch nicht. Teil die (meist) 6-stellige Zahlenkombination in zwei Teile. Eine Hälfte bekommt jemand aus der Familie und die zweite Hälfte ein vertrauenswürdiger aus dem Verein, der im Idealfall nix mit dem Familienmitglied zu schaffen hat, der die andere Hälfte hat. So kommt keiner allein an den Inhalt des Schranks und im Fall der Fälle ist jemand beim Öffnen dabei, der sachkundig ist und weiß wie es weiter geht.

    Grüße

    Hobbes

    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank an no limits. Ein sehr schönes Video, das zeigt wie unterschiedlich erfolgreiches Schießen aussehen kann. Ich habe für mich festgestellt, das um so mehr Ruhe ich in den Bewegungsablauf bringen kann, umso länger werden die 3 Sekunden, sprich ich schieße eher wie Celine (halt 100 Ringe weniger, aber was soll's :P). Anfangs war ich auch so ein Kreisklassen-Hektiker, aber was bei mir der Wendepunkt war, war das Nachzielen als Vorzielen zum nächsten Schuss. Sprich ich ziele im Nachhalten erneut und versuche dann nur durch den Oberarm abzusenken und zum nächsten Schuss genauso wieder anzuheben. Kopfstellung und Anschlag möglichst unverändert (Celine-like). Was die Chinesin da macht, sieht für mich so aus, als ob das mit der Muttermilch aufgesogen wurde (oder die kann Bullet Time aus Max Payne 8)).

    Grüße

    Hobbes

    Hallo mikki-,

    ich bin anfangs bei der LuPi vor dem gleichen Berg gestanden. Mit einer LP65 kam ich sehr gut klar und finde die auch heute noch sehr schön zu schießen. Aber die Gebrauchtpreise sind echt happig. Da war mir damals der Preisunterschied zu gebrauchten Pressluftwaffen zu gering. Wobei bei den gebrauchten Pressluftwaffen dann die Folgekosten durch das Kartuschen-Problem den Budgetrahmen weiter strapazieren und der Unterschied zur Neuwaffe immer kleiner wird. Ich hatte dann irgendwann die Nase voll und habe günstig neu gekauft.

    Falls Du Dich mit der LP65 anfreunden kannst, wäre evtl ein Blick auf die Seite von Udo Gerdemann interessant. Ich kenn den nicht und hab da noch nie gekauft, bin aber bei meinen Suchorgien im Netz nach gebrauchten LuPis immer wieder drüber gestolpert. Preislich ähnlich hoch wie egun, aber vielleicht geht da noch was im Direktkontakt und da er handelt, hättest Du noch ein bisschen Gewährleistung.

    Grüße

    Hobbes

    n'Abend,

    Jungs reist Euch am Riemen. Für Kindergarten seit Ihr deutlich zu alt und wer hier nur (auf bisher ordentlichem Niveau!) was über Technik und Schießsport lesen will, verliert echt den Spaß dran. Wäre Schade drum, weil ich hier echt schon viel gelernt hab und ich sicherlich nicht der Einzige bin. Lasst mich nicht dumm sterben ;(

    Also, runterschlucken und weiter Spaß hier haben :saint:8)

    Grüße

    Hobbes

    Hallo zusammen,

    Zitat

    Die Handhabung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe es einmal geschafft das Magazin beim Beladen wieder zu leeren (lagen schön gruppiert bei knapp zwei Meter auf der Bahn), und dreimal hat sich beim laden der ersten Patrone diese verkantet. Ich glaube ich habe beim ersten Durchladen nach Magazinzufuhr mit offenem Verschluss nicht ganz nach hinten gezogen.

    :) kennt jeder MG2-Schütze.

    Zum Laden und Patronenverkanten hatte ich in den letzten 10 Monaten zwei Mal, jedes Mal aber mit ungefetteter Munition. Mit der RWS Pistol Match z.B. hatte ich das Problem noch nicht.

    Zum Laden habe ich mir auch angewöhnt den Schlitten erst zu schließen und dann erst das Magazin einzuführen. Mit einem anschließenden Repetieren ist man dann schussbereit.

    Grüße

    Hobbes

    n'Abend,

    auch bin ich über die MGH1 zu Matchguns gekommen. Ich hatte nach 2 Monaten mit den Vereinswaffen bzw. Leih-LuPis aus dem Verein (FWB40, LP300XT, LP100, LP65) keine Lust mehr auf verstellte Visiere/Griffe/etc und war sowieso vom LuPi-Schießen angefixt. Preis und Technik haben mich an der MGH1 sehr gereizt und so hatte ich die LuPi auch blind "geleihkauft". Händler hatte kaum Erfahrung mit der LuPi und keine zum Testen. Er hat dann eine bei Gehmann bestellt und mir zugeschickt. Auf der Rechnung zwei Posten, 1x Leihgebühr (25€) und 1x MGH1 zum Listenpreis. Abmachung war, einen der beiden Posten innerhalb von 2-3 Wochen zu bezahlen und ggfs. die LuPi zurückschicken. Habe nach den ersten 2-300 Schuss keinen Augenblick mehr an Rücksendung gedacht.

    Ich schiesse die MGH1 jetzt in der zweiten Wettkampf-Saison. Bisher keine Ausfälle. Batterie nach einem guten Jahr gewechselt, ohne das es zwingenden nötig war. Spannung der Batterie war auf 10 V und ich hatte ein kleines Formtief. Wie gesagt, ich kann es nicht 100%ig bestätigen, dass es die Batterie war, ist mir abr auch wurscht, kauft man die Batterien im Internet im 5er oder 10er Pack, dann liegen die bei unter 1 €/Stück.

    Was ich sehr gut gelöst finde:

    • Griff super einstellbar
    • Visierung überragend
    • mechanische Abzug als Rückfalllösung

    An was ich mich gewöhnt habe:

    • Luftverbrauch, die Abdichtung kann prinzipbedingt nicht so gut sein, wie bei einer klassischen LuPi. Mit den 200 bar in der Kartusche schieße ich einen Wettkampf plus Probe ohne Probleme. Ab ca. 80 Schuss (entspricht ungefähr 130-140 bar) glaube ich eine beginnende Treffpunktverlagerung zu erahnen. Zweite Kartusche (im Lieferumfang) ist also sinnvoll.
    • Bei der Kartusche habe ich auch noch ein zweites Problemchen. Schraub ich die Kartusche bis zum Anschlag in den Fülladapter, bekomme ich nur 190 bar in die Kartusche rein (Sicherheitsventil bläst bei 200 bar ab, aber beim rausschrauben verliere ich 10 bar). Lösung ist die Kartusche bis zum Anschlag in den Fülladapter und dann 1/2 - 1 Umdrehung zurück. Dann ist der "Gewindeweg" etwas kürzer und die das Ventil an der Kartusche macht schneller dicht.
    • Wenn Diabolos zu übermaßig sind, kann es sein, dass die nicht von alleine ins Lager fallen und durch den Drehverschluss dann am Kelch verdrückt werden. Schieße im mittleren Preissegment und da passiert das maximal ca. 1x pro Dose. Ich habe hierzu einfach einen Zahnstocher in der Schüttelbox und schieb in so einem Fall einfach ein bisschen nach.

    Mit den Problemchen kann ich aber gut leben, wenn ich dann noch die gebotenen Leistung sehe, finde ich es eine sehr gute LuPi mit überragendem P/L-Verhältnis. Würde ich jederzeit wieder kaufen und die Erfahrungen mit der Marke haben mich auch Anfang des Jahres zum MG2E-Besitzer werden lassen. Der Tenor eines Testberichts zur MG2E wäre zu diesem hier identisch. Ich kann holgär also nur voll zustimmen. holgär: viel Spass mit der Lupi!

    Grüße

    Hobbes

    Moin, Moin,

    Wir haben auch Mehrschüssige im Verein - für MLP. Eine Disziplin, die den Kindern und Jugendlichen SPASS macht (achso, das darfs ja gar nicht in Deutschland ... ich entschuldige mich...) weil es sich um reaktive Ziele handelt. Leider hat sich beim DSB die Fraktion durchgesetzt, die diese Disziplin als "Kirmesschießen" nie ernst genommen hat.

    Da stehen jetzt gleich wieder zwei Argumente im Raum, bei denen Du mich mindestens einmal falsch verstehst. Spaß hat in meinen Augen nichts mit einschüssig oder mehrschüssig zu tun. Spaß kann man schon auch im DSB finden, machen muss man ihn halt selber. Aber auf was ih raus wollte, ich finde MLP kontraproduktiv, weil durch das freie Abzugsgewicht es wahnsinnig schwierig wird, jemandem eine saubere Abzugstechnik beizubringen. Weiterhin verleitet MLP halt gerade bei Jungspunden mMn dazu, sich nicht die Zeit für eine gute Schussvorbereitung zu nehmen. Wer setzt bei einer mehrschüssigen schon ab, wenn die Vorbereitung/Entwicklung nicht gut ist? Noch nicht genannt, weil eigentlich ein sehr schwaches Argument ist der Anschaffungspreis der MLPs. Hier könnten i.d.R. für den gleichen Preis alternativ zwei einschüssige besorgt werden und damit mehr Jugendliche gemeinsam trainieren ("gemeinsam" hervorgehoben, weil das in meinen Augen auch wieder was mit dem DSB-fremden Spaß zu haben könnte).

    OT: Abschliessend nur noch kurz mein Unverständnis, warum wir uns hier mit den endlosen Verbandsdiskussionen kontinuierlich selber in die Suppe spucken. Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es verschiedene Vorstellungen vom Schießsport gibt und es durch die Verbände zum Glück Möglichkeiten gibt, dass man diese auch verwirklichen kann. Hier ist doch jeder seines Glückes eigener Schmied, sollte aber doch auch jedem zugestehen seine Eisen so zu schmieden wie er es selber für sich richtig hält.

    Schönen Tag noch

    Jan

    Hallo zusammen,

    ich oute mich dann hier mal auch als MG2E-Schütze. Habe mir die vor ca. 2 Monaten gekauft. Habe auch schon die mechanisch/elektronische LP von Match Guns (MGH1). Da ich mir der LP so gut zurecht gekommen bin, mich immer gerne etwas abseits des Mainstream umschaue und auch nicht unbedingt mit vollen Händen meine Euros zum Händler trage, war es naheliegend sich die SpoPis von Match Guns genauer anzuschauen. Probegeschossen hatte ich die MG2 Rapid Fire. Vom Griff her habe ich mich sofort zuhause gefühlt, der mechanische Abzug war OK, die Pistole für meine Verhältnisse aber etwas zu kopflastig. Eine Standard MG2 war leider nicht zum testen verfügbar. Also Mut zur Lücke und die MG2E bestellt. Warum der elektronische Abzug? Naja zum einen gefällt mir der bei meiner LuPi schon extrem gut. Zum anderen ist die Elektronik überschaubar komplex und die Batterien kosten nicht die Welt, so dass man immer Ersatz dabei haben kann (die Batterien sind bei LP und SpoPi identisch). Weiterhin liegt die MG2E immer noch unter dem Preis der Alternativen, die ich in die nähere Auswahl genommen hatte (harter Konkurrent Tesro, Morini und Pardini eigentlich zu teuer).

    Anyway. Als ich dann die MG2E das erste mal in der Hand hatte, kam mir der Griff noch einen Ticken besser vor, als bei der Raipd Fire Version beim Probeschießen. Für meine Griffe erste Sahne. Abzug ein Traum. Aus dem Stehgreif im Schnitt einen Ring mehr. Munition bisher problemlos: RWS Club und CCI Standard. RWS und Schönebeck Pistol Match liegen noch hier zu testen. Handling erfordert minimales Umdenken (Bei offenem Verschluss das Magazin einführen erfordert zweimaliges Repetieren, bis Patrone im Lager. Ich leg daher die Waffe mit offenen Verschluss ab, lade das Magazin (neue Erfahrung, laden ohne Daumenweh wegen starken Magazinfedern), nehm die Waffe in die Hand, lasse den Verschluss vorschnalzen und führe erst dann das Magazin ein. Dann noch einmal Repetieren und 5x ins Schwarze schießen, Kein Problem). Was mir auch noch sehr gut gefällt ist die Visierung (ist auch identisch zur LP). Ein absolut gute, vielseitig verstellbare Kimme mit schönem breiten Kimmenblatt. Habe ich erwähnt, dass ich neben meinem Abzugs-Fetisch auch einen Visier-Fetischbesitze 8o

    Denke für Langzeiterfahrung ist es noch etwas früh, aber ich habe ein ähnlich gutes bis sehr gutes Gefühl wie bei der LuPi. Preis-Leistung stimmen hier auf jeden Fall (zumindest in meinem persönlichen Werteuniversum). An der Stelle auf jeden Fall noch einen Daumen hoch :thumbup:an Bernd, er hat hier im Forum recht viel und objektiv zu den MGs geschrieben. Das war nicht ganz einflußlos auf meine Entscheidung.

    Grüße

    Hobbes

    Moin, Moin

    was mir ungemein beim unbewussten Abziehen geholfen hat, war Training auf eine weiße Scheibe. Zum einen ist die fehlende Ablenkung des schwarzen Spiegels gut, um sich auf das Gefühl im Finger zu konzentrieren. Weiterhin hat die weiße Scheibe bei mir den Effekt, dass ich mich auf ein sauberes Visierbild konzentrieren kann. Gerade das Visierbild hat bei mir einen sehr großen Einfluss auf die Ringe.

    Grüße

    Hobbes