Hallo,
also der Scatt ist rein optisch, ich habe den MX-02 mit prof. Software und er funktioniert sehr gut.
Voraussetzung ist wie schon beschrieben, passende Helligkeit auf der Scheibe. Wichtig ist aber auch die korrekte Größe des Spiegels zur Entfernung, (deswegen kann man diese auch passend ausdrucken) wobei dem Scatt nur das schwarze Zentrum interessiert. Mitgeschnitten wird sozusagen die Abweichung im und vom Zentrum der Scheibe.
Mal unabhängig dass der Sinn des Scatt nicht die genaue Darstellung der realen Treffer ist, halten ich eine 0,1 Abweichung für „normale“ Nutzer als optimistisch, wir liegen da eher etwas höher.
Wenn man es tatsächlich mit den realen Schüssen vergleichen möchte ist nicht nur der Kalibrierungsschuss wichtig, welchen wir mit 2-3 Probeschüsse gegebenenfalls durch ziehen korrigieren, sondern vor allen Dingen auch der F-Koeffizient.
Dieser ist entscheidend und es gibt auch passende Richtwerte, welche aber eher individuell ermittelt werden sollten. Zumindest in der Software Professionell kann man diesen auch nachträglich für die aufgezeichneten Schüsse anpassen, so dass man das Ergebnis sofort mit dem realen Trefferbild abgleichen kann.
Man sollte hier schon beachten, dass Schusserfassung, Bewegung der Waffe zum Zeitpunkt, die Ballistik etc. auch eine entscheidende Rolle spielen und sehr individuell sind.
Aber wie gesagt, der Scatt findet eigentlich eine andere Anwendung…
Hier hatten wir das Problem auch schon mit Lupi,.. Unabhängig des Problems der Befestigung stellte sich am Ende herraus, dass die Auslösung nicht immer genau zum gleichen Zeitpunkt erkannt wurde, wenn dies um ein paar Millisekunden variiert ist auch ein gute F-Koeffizient machtlos.
Gruß André